New Yersey: Aus einer „Madonna“ im Ginkgo-Baum wird eine „Pilgerstätte“

Unter dem Titel „Was macht Maria im Ginkgo-Baum?“ berichtet die Tageszeitung WELT-kompakt jetzt über angebliche Marienerscheinungen an einem Ginkgo-Baum in West New York, in dessen Kerbe gleichzeitig ein Bild der Madonna von Guadelupe in Mexiko erkennbar sein soll.

Vor allem Katholiken lateinamerikanischer Herkunft strömen zu dem „Wunder-Baum“ auf der anderen Seite des Hudson Rivers.

Die WELT berichtet:  

„Die katholische Kirche äußerte sich bereits skeptisch zu den Berichten aus dem mehrheitlich von Latinos bewohnten Stadtteil. Begeisterte Gläubige fordern hingegen einen besonderen Schutz des Ginkgo-Baums. „Wir wollen ein Denkmal bauen“, sagte etwa die 35-jährige Maria Baez. Sie ist eine der ersten Gläubigen, die an dem Ort die Mutter Gottes gesehen haben will. Die Polizei sperrte inzwischen den Bereich ab, um dort vor allem die versammelten Gläubigen und auch den Baum zu schützen.“

Ein Kirchenvertreter erklärte, es handle sich bei dem „Bild“ im Ginkgo-Baum um ein natürlich erklärbares Phänomen. Es bleibt abzuwarten, ob diese Stellungnahme ausreicht oder der Zustrom zur neuen „Pilgerstätte“ anhält.