Weiterer Terroranschlag in Burkina Faso: Vier Katholiken bei Prozession ermordet

Im afrikanischen Burkina Faso  – das seit Jahren von islamischen Dschihadisten terrorisiert wird –  kam es jetzt zu einem weiteren Anschlag auf Katholiken.

Am 13. Mai wurden in Singa in der Gemeinde Zimtenga (25 km von Kongoussi entfernt) im zentralen Norden des Landes vier Gläubige ermordet, die die Statue der Jungfrau Maria nach einer Prozession in die Kirche zurückbrachten.

Es handelt sich um dieselbe Region, zu der auch die Provinz Sanmatenga gehört, wo am vergangenen Sonntag Pfarrer Siméon Yampa zusammen mit fünf Gläubigen ermordet wurde, während er in der Gemeinde Dablo die Sonntagsmesse zelebrierte. (Siehe hierzu dieser Bericht: https://charismatismus.wordpress.com/2019/05/14/burkino-faso-terroranschlag-auf-katholische-kirche-priester-und-sechs-glaeubige-ermordet/)

Nach Fidesdienst-Informationen wurden die Katholiken in der Gemeinde Zimtenga bei einer Prozession zum etwa 10 km entfernten Kayon von bewaffneten Männern abgefangen. Die Angreifer ließen die Minderjährigen gehen, ermordeten vier Erwachsene und zerstörten die Marienstatue.

Bei der Beerdigung der Opfer von Dablo hatte der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz von Burkina Faso und Niger, Erzbischof Séraphin Rouamba von Koupéla, am 13. Mai 2019 zum friedlichen Zusammenleben aufgerufen.

Quelle: Fidesdienst


Überraschung aus der Türkei: größte Marienstatue der Welt in Sicht?

Der AKP-Politiker Cemil Seboy aus der Region Izmir (Smirne) will  – sollte er bei der Wahl am kommenden 7. Juni gewählt werden  – das Ministerium für Kultur und Tourismus bei dem Vorhaben unterstützen, im Distrikt Selcuk die weltweit größte Marienstatue zu errichten. Advocata

Gegenüber der einheimischen Presse betonte der Politiker, er betrachte das Projekt als Möglichkeit der Förderung des Fremdenverkehrs in der Region, in der sich auch die Ruinen von Ephesus und das 1981 entdeckte Meriem Ana Evi, das Haus der Jungfrau Maria, befinden.

Die Idee des von dem Politiker unterstützen Projekts inspiriert sich an der Jesusstatue in Rio de Janeiro. Im Rahmen des Projekts soll auch eine Seilbahn zum Hügel gebaut werden, auf der die Marienstatue errichtet werden soll.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst / Foto: Paul Badde


Libanon: Kirchenleitung dementiert angebliche „Bluttränen-Madonna“

Führende Kirchenvertreter haben ein vermeintliches Marienwunder im libanesischen Byblos dementiert. Die dunklen Verfärbungen an einer Statue der Jungfrau Maria seien keine Tränen aus Blut und Öl, sondern auf Witterungseinflüsse und die Meeresnähe zurückzuführen, heißt es in einer Erklärung vom Samstag.

Der Priester Elias Andary von der Kirche «Unsere Liebe Frau vom Meere» mahnte Medienvertreter, Fakten besser zu prüfen. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur NNA.

Zugleich rief die Kirchenleitung alle Gläubigen auf, mißtrauisch gegenüber Wunderberichten zu sein und die Madonna um ihre Fürsprache für den Schutz der Libanon zu bitten.

Quelle: Gloria-TV