Christen wenden sich an Papst Franziskus für mehr Religionsfreiheit in Marokko

Zwei Wochen nach dem Besuch von Papst Franziskus in Marokko wendet sich das Marokkanische Christliche Komitee (CCM) in einem Offenen Brief an Papst Franziskus mit der Bitte um seinen Einsatz für mehr Religionsfreiheit im Land.

Christen machen in Marokko nur 1,1% der Gesamtbevölkerung (etwa 380.000 von insgesamt 33,6 Millionen vorwiegend muslimischen Einwohnern) aus und gehören größtenteils evangelikalen Glaubensgemeinschafen an.

In dem von der Zeitung „Al Massae“ veröffentlichten Brief werden „Verstöße gegen die Religionsfreiheit der Christen“ beklagt, wobei die marokkanischen Sicherheitsdienste „Christen mit willkürlichen Verhaftungen verfolgen“.

Das Komitee stellt fest, dass marokkanische Polizeibeamte „Personen verhaftet, gefoltert, misshandelt und sogar ihrer Ausweise beraubt haben, weil sie sich zu ihre Religion bekannt oder sich in Hauskirchen zum Gebet versammelt hatten“: „Außerdem wurden Hunderte von ausländischen Christen des Landes verwiesen, weil sie sich angeblich des Proselytismus schuldig gemacht hatten“, heißt es in dem Schreiben weiter.

König Mohammed VI. habe jedoch wichtige Initiativen auf den Weg gebracht, die in Marokko die Toleranz fördern sollen.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst


Marokko: Drogenschmuggler bekehrt sich im Knast mit Hilfe einer alten Bibel

Auch das Gefängnis könne ein Ort, an dem Gott verzweifelten Menschen begegnet. Davon ist der italienische Missionar Pater Matteo Revelli von der Gesellschaft für Afrikamissionen überzeugt, der als Priester die Pfarrei „St. François d’Assise“ in Fès (Marokko) betreut.

„Ich besuchte die Häftlinge im Gefängnis von Fez“, berichtet er: „Drei von ihnen, die wenige Tage später freigelassen werden sollten, gaben mir ein ziemlich schweres Paket mit drei abgenutzten Bibeln“.

Der Geistliche erzählt weiter: „Einer gab mir eine große mindestens 1,5 Kilogramm schwere alte Bibel: sie war abgenutzt, hatte Fettflecken und verklebte Seiten, unterstrichene Abschnitte und fehlenden Seiten.“

Dann nahm er ihn  – den Pater  – beiseite und vertraute ihm an, dass er die Bibel seit 20 Jahren bei sich trage. Er hatte sie als ersten Preis in einem Bibelwettbewerb in seiner Heimat gewonnen und sie auf seinen abenteuerlichen Reisen durch die Welt überall mitgenommen.

„Er hatte jahrelang Kokain aus Lateinamerika nach Europa oder Afrika geschmuggelt“, sagt Pater Revelli und fügt hinzu:

„Er hat mir gestanden, dass er es nie wagte, diese Bibel in der gleichen Tasche mit Drogen zu tragen.

Eines Tages wurde er während seines letzten Transits in Marokko festgenommen, wo er sich seit neun Jahren aufhielt, aber nur den Flughafen und die beiden Gefängnisse kannte, in denen er zusammen mit anderen marokkanischen Häftlingen inhaftiert war.

Bei seiner Freilassung aus dem Gefängnis kannte er den marokkanischen Dialekt und die Bibel perfekt. Er vertraut mir an, dass die Heilige Schrift seine einziger Rückhalt während der Haftjahre war und dass er das Buch nun nicht mehr brauchte, weil er es inzwischen auswendig gelernt hatte.“

Der Mann hat dem  Seelsorger diese Bibel anvertraut, damit er sie einem anderen Gefangenen weitergibt:

„Als ich diese abgenutzte Bibel entgegennahm und meine gepflegte und saubere Bibel sah, empfand ich fast so etwas wie ein Schamgefühl“, erklärt Pater Revelli. Diese Bibel zeuge vom Leben eines Mannes, der in seiner Gefangenschaft auf das Wort Gottes gestoßen ist.

Die Arbeit von Priestern, Ordensleute und gläubigen Laien in den Gefängnissen von Fès biete auch anderen Häftlingen dieselbe Möglichkeit.

Quelle: Fidesdienst


Unionsfraktion beschwert sich über Haltung der Grünen zur Asylpolitik

Der Bundesrat wird am morgigen Freitag über das Gesetz zur Einstufung Georgiens, der Demokratischen Volksrepublik Algerien, des Königreichs Marokko und der Tunesischen Republik als sichere Herkunftsstaaten abstimmen. 

Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei:

„Mit einem „Nein“ im Bundesrat würden die Grünen nur einem Missbrauch unseres Asylsystems Vorschub leisten.

Die starre ideologische Haltung der Grünen gefährdet letztlich unser Asylsystem. Es liegt auf der Hand, dass die Akzeptanz dieses Systems dauerhaft nur erhalten bleiben wird, wenn es uns gelingt, in unseren Asylverfahren rasch zwischen Schutzbedürftigen und Nicht-Schutzbedürftigen zu unterscheiden und die letztgenannte Gruppe konsequent zurückzuführen.

Genau das leistet das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten. Es ist auch kein irreführendes Symbol, sondern ein klar definiertes und gut funktionierendes Rechtsinstitut.

Mehr als 25.000 erfolglose Asylverfahren seit 2015 zeigen: Es sind fast ausschließlich ökonomische Motive, die Migranten aus Marokko, Algerien, Tunesien und Georgien zur Stellung eines Asylantrages in Deutschland veranlassen.

Zur Wahrheit gehört in Zusammenhang mit Asylbewerbern aus den genannten Staaten leider auch, dass sie in Deutschland überproportional an Straftaten beteiligt sind. Wir müssen deshalb alles dafür tun, dass sich ihr Aufenthalt nicht verfestigt und keine weiteren Migranten maghrebinischer oder georgischer Herkunft unter dem Deckmantel der Asylsuche nach Deutschland einreisen.“


OFFENER BRIEF an Kanzlerin Merkel: Scheckkarten-Diplomatie ist keine Lösung!

Von Klaus Hildebrandt

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
die kürzliche Meldung in der Tagesschau war wieder einmal exemplarisch für das Unvermögen Berlins, eine konsequente und glaubwürdige Politik zu betreiben, als Sie ihrem spanischen Kollegen weitere finanzielle Unterstützung zur Abwendung der sich anbahnenden neuen Flüchtlingsströme in Richtung Spanien in Aussicht stellten, während Sie aber gleichzeitig keinen Zweifel daran lassen, an ihrer nationalen und EU-Willkommenspolitik festhalten zu wollen. 
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In Marokko warten schon wieder 50.000 schwarze Männer aus Nord- und Zentralafrika auf die Überfahrt nach Europa gen Norden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie Ceuta stürmen werden. Ganze 3 Jahre sind schon vergangen und ein Ende Ihrer Politik ist weiterhin nicht in Sicht, denn sie basiert auf Lügen und Täuschung.
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Ich staune immer wieder, wie aufmerksam die Bürger dieses Theater verfolgen und wie die Front der Gutgläubigen und ehemaligen freiwilligen Helfer mit jedem Hauseinbruch, jeder Messerstecherei, jeder Vergewaltigung, jedem Terrorvorfall und mit jedem Ladendiebstahl sowie den zahlreichen Pöbeleien und Schlägereien bröckelt. Eine Integration, die den Namen verdient, ist unter diesen Umständen nicht mehr möglich.
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Jüngsten Umfragen zufolge konnte die AfD erneut zulegen und dürfte inzwischen zur zweitstärksten Partei aufgestiegen sein. Der Zorn in der Bevölkerung gegenüber Berlin wächst unaufhaltsam. 
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Glauben Sie wirklich, sich mit Ihrer Scheckkarten-Diplomatie noch über Wasser halten zu können? Warum rufen Sie nicht, genauso laut wie seinerzeit „Kommt“ jetzt ein „Bleibt da wo ihr seid, beschützt eure Frauen und Kinder, und helft eurem Land beim Aufbau einer besseren Ordnung“?
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Überall dort, wo der Islam dominiert, herrscht Angst, Korruption und Terror. Werfen Sie einen Blick auf die Landkarte und Sie werden mir hoffentlich Recht geben.
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Wozu verabschieden Sie eigentlich einen Haushalt, wenn Sie sich immer wieder etwas Neues, völlig Unnötiges einfallen lassen, um das Geld der Bürger zu verplempern, wo es hierzulande doch an allen Ecken und Enden fehlt? Würden Sie die Dublin-Regelung umsetzen, dann wären diese Probleme schon längst vom Tisch.
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Warum machen Sie sich nicht endlich an die Rückzahlung Ihrer  Staatsschulden, wie man es von jeder verschuldeten Privatperson und auch jedem kleinen und mittelständigen Unternehmen erwarten würde? Ungeachtet der von Ihnen ausgelösten nationalen und europaweiten Katastrophe,  verschwenden Sie hunderte Milliarden Euro (Bund und Länder) für Menschen, die unser System gezielt ausbeuten und das friedliche Zusammenleben der Bürger, „die schon lange hier leben“, zu zerstören versuchen? 
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Widmen Sie sich den originären Aufgaben und Problemen einer verantwortungsvollen Bundesregierung  und nehmen Sie zur Kenntnis, dass es durchaus gangbare Alternativen zu Ihrer Politik gibt. Vielleicht hat das alles ja auch gar nichts mit Ihnen zu tun und Sie haben nur schlechte bzw. inkompetente Berater/innen.
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Frau Bundeskanzlerin, hören Sie auf mit dieser Eine-Welt-Politik und dienen Sie dem deutschen Volk, wofür es sie angemessen bezahlt. Wir Bürger des wiedervereinten Deutschlands brauchen keine Propaganda und Agitation; wir brauchen Frieden auf der Grundlage von Recht und gegenseitigem Respekt, was sich mit allem Geld der Welt nicht kaufen lässt. 
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Mit freundlichen Grüßen
Klaus Hildebrandt
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HINWEIS: Das Abkommen mit Spanien wird auch von der FDP deutlich kritisiert: https://www.welt.de/politik/article181032516/FDP-Aussenpolitiker-Lambsdorff-kritisiert-Fluechtlingsabkommen-mit-Spanien-als-Witz.html

Kabinett billigt Einstufung von Magreb-Staaten etc. als klares Signal gegen illegale Einreise

Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung den Gesetzentwurf zur Einstufung von Marokko, Tunesien, Algerien und Georgien als sichere Herkunftsstaaten gebilligt.

Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Stephan Harbarth, die Einstufung der nordafrikanischen Magrab-Staaten sowie Georgiens sei längst überfällig:  

„Dies darf nicht erneut am Widerstand der Grünen im Bundesrat scheitern. Es sind fast ausschließlich ökonomische Motive, die Migranten aus Marokko, Algerien und Tunesien zur Stellung eines Asylantrages in Deutschland veranlassen.

Die Anerkennungsquoten sind verschwindend gering. Zur Wahrheit gehört leider auch, dass Asylbewerber aus diesen Staaten überproportional an Straftaten beteiligt sind. Dasselbe gilt auch für Asylbewerber georgischer Herkunft, die im Bereich der Organisierten Kriminalität und des Wohnungseinbruchdiebstahls eine bedeutende Rolle spielen.

Wir müssen deshalb alles dafür tun, dass keine weiteren Migranten nordafrikanischer oder georgischer Herkunft unter dem Deckmantel der Asylsuche nach Deutschland einreisen.

Mit der Einstufung verbunden sind die Unterbringung in besonderen Aufnahmeeinrichtungen, verkürzte Verfahren, ein Arbeitsverbot für künftige Antragsteller, die Rückführung direkt aus der Aufnahmeeinrichtung, verkürzte Rechtsmittel.“


Muslim aus Marokko bekehrt sich und gründet eine christliche Hausgemeinde

In Marokko sind Christen oft gezwungen, im Untergrund zu leben und niemandem von ihrem Glauben zu erzählen. Auch Mustafa hielt sich lange versteckt. Bis er Kontakt zu Christen fand und eine Hausgemeinde gründete. Jetzt lebt er seinen Glauben öffentlich. 

Als Mustafa geboren wird, ist sein Weg bereits vorgezeichnet: Da seine Vorfahren alle Imame waren, soll Mustafa natürlich auch einer werden.

Seine Familie ist in der Stadt bekannt und respektiert. Sein Vater nimmt ihn bereits im Alter von fünf Jahren mit in die Moschee, damit er dort den Koran studieren kann.

Nach der Grundschule wird er in ein angesehenes islamisches Zentrum geschickt, an dem bereits bekannte muslimische Persönlichkeiten studiert haben.

Jetzt kann Mustafa den Islam tiefgründig erforschen – und er entdeckt Details, die ihm nicht gefallen:

«Ich war auf der Suche nach Gott und tat alles, was der Islam fordert – fünfmal pro Tag beten, im Ramadan fasten etc. – aber ich hatte nicht das Gefühl, dass Gott mein Herz erfüllte. Ich brauchte etwas anderes. Je mehr ich studierte, desto mehr Widersprüche entdeckte ich, sogar Lügen, und so entschloss ich mich dazu, auch in anderen Religionen, auch im Christentum, zu suchen.»

Durch sein vieles Fragen über Christus kommt Mustafa in Kontakt zu einer christlichen Schule in Spanien, die ihm ihre Literatur zusendet. Je mehr er liest, desto klarer sieht er, dass der Islam falsch liegt:

„Eines Tages kam mir die Idee: Bete im Namen Jesu! Das machte ich und mit einem Mal wurde mein Herz von einer Frische erfüllt. In diesem Moment entschied ich mich, Christ zu werden  –  und mein Leben wurde neu und erfüllt.“

Nach sechs Jahren der Suche war Mustafa endlich angekommen. Doch was sollte er jetzt als Christ tun?

Als er seinen Angehörigen davon erzählte, schlossen sie ihn kurzum aus der Familie aus. Nun war Mustafa ganz allein – er dachte, er sei der einzige Christ im ganzen Land. Erst ein Jahr später, nachdem er den Christen der Schule in Spanien geschrieben hatte, erhielt er eine Einladung zu einer Weihnachtsfeier in einer nahe gelegenen Stadt. Kurzentschlossen fuhr er hin – und traf dort 30 weitere marokkanische Christen.

Im Jahre 2000 zieht er in eine andere Stadt und besucht eine Hausgemeinde. Die Idee gefällt ihm, und drei Jahre später, zurück in seiner Heimatstadt, will er selbst eine solche Gemeinde gründen. Befreundete Christen sind schockiert:

«Sie sagten mir, ich sei verrückt. ‹Du willst im Herzen des Islam eine Kirche gründen?› Ich begann zunächst mit Treffen bei mir zu Hause. Als die Gruppe wuchs, gingen wir samstags auf einen Berg und kamen am Sonntag zurück. Wir waren 18 Leute.»

Einfach ist es nicht. Diverse islamische Gruppen versuchen sie zu stoppen und bedrohen sie und ihre Familie.

Im vergangenen Jahr entscheiden sich Mustafa und sieben weitere christliche Leiter, ihren Glauben öffentlich zu machen. Auslöser dafür sind christenfreundliche Kommentare verschiedener Politiker und nicht zuletzt von König Mohamed VI.:

«Marokko verändert sich, es gibt grosse Fortschritte im Zusammenhang mit den Menschenrechten. König Mohamed VI sagte kürzlich, dass er König aller Marokkaner sei: Christen, Juden und Muslimen.»

Mustafa fügt hinzu: «Man sagt, dass es hier 150.000 Christen gibt, aber wir sagen, dass es auch bis zu einer Million sein könnten. Teilweise gibt es mehrere Christen in einer Familie, die das gegenseitig voneinander nicht wissen. An dem Tag, an dem sich die Gesetze ändern und uns Religionsfreiheit garantiert wird, werden alle ans Licht kommen –  und man wird merken, dass wir ganz viele sind!» 

Quelle: https://www.avc-de.org/index.php/de/aktuell/news/249-a-verfolgte/1205-marokko-der-einzige-christ


Bayern fordert Bundesrats-Abstimmung zu Maghreb-Staaten (sichere Herkunftsländer)

Das Bayerische Kabinett hat beschlossen, über die Erweiterung der Liste der sicheren Herkunftsstaaten abstimmen zu lassen. Die bestehende Auswahl soll um die Länder Algerien, Marokko und Tunesien erweitert werden. Die Einstufung als sicherer Herkunftsstaat hätte deutlich schnellere Asylverfahren zur Folge.

Bundesratsminister Marcel Huber: „Bayern will im Bundesrat ein klares Bekenntnis der grün mitregierten Länder einfordern, ob sie auf ihrer Ablehnung beharren oder endlich die Realitäten anerkennen. Asylanträge aus den Maghreb-Staaten haben praktisch keine Aussicht auf Erfolg, da sie ganz überwiegend rein wirtschaftlich motiviert sind. Wer sich der Einstufung der Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsstaaten verweigert, toleriert letztlich Missbrauch und gefährdet das Funktionieren unseres Asylrechts“.

Bei der Einstufung als sicheres Herkunftsland würde für einen Asylbewerber aus diesem Staat eine gesetzliche Vermutung der Nichtverfolgung bestehen. Diese gesetzliche Vermutung ist im Einzelfall widerlegbar, falls der Ausländer nachvollziehbar begründen kann, dass ihm im Herkunftsstaat politische Verfolgung droht.

„Solidarität kann es nur für die wirklich Schutzbedürftigen geben und auf diese müssen wir uns konzentrieren. Ich hoffe, dass die Landesregierungen mit Beteiligung der Grünen sich jetzt endlich bewegen, denn das Grundrecht auf Asyl bleibt unangetastet“, so Müller.

Kabinettsbeschluß: Keine Strafmilderung bei fremden „Kulturvorstellungen“

Weiterhin hat der Ministerrat eine Bundesratsinitiative zur Änderung der Strafzumessung beschlossen. Künftig sollen bei einer Straftat die kulturellen oder religiösen Wertvorstellungen des Täters zu keiner Strafmilderung führen dürfen. Bei der Strafzumessung sind die Tatumstände auf der Basis der Wertmaßstäbe unserer Rechtsgemeinschaft zu würdigen.

Angesichts verstärkter Migration und des lückenhaften Strafzumessungsrecht sieht Bayerns Justizminister Winfried Bausback hierbei Handlungsbedarf: „Wir brauchen für diese Taten klare gesetzliche Vorgaben im Bereich der Strafzumessung. Bayern geht hier mit seiner Bundesratsinitiative voran!“

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/maerz-2017/liste-sicherer-herkunftsstaaten-erweitern/