Kardinal Brandmüller solidarisiert sich mit „SOS Leben“ nach linksradikalem Anschlag

Kardinal Walter Brandmüller schrieb folgenden Ermutigungsbrief an die Lebensrechts-Initiative SOS-Leben in Frankfurt und an deren Leiter, unseren Gast-Autor Mathias v. Gersdorff:

Sehr geehrter Herr von Gersdorff!

Ich habe vom schockierenden Angriff linksradikaler Aktivisten auf das Büro von SOS Leben erfahren und sah auch die Fotos dieses Vandalismus.

Von Tag zu Tag wird der Einsatz in unserer säkularisierten Welt für essentielle Grundwahrheiten immer schwieriger und sogar gefährlicher. Und trotzdem müssen wir uns für das Recht auf Leben der schutzlosesten Menschen, also der Ungeborenen, einsetzen.

In diesem Kampf dürfen wir nicht unbedingt mit Applaus oder Zustimmung rechnen. Uns muss die Liebe zur Wahrheit über das menschliche Leben antreiben.

Bleiben Sie in Ihrem Einsatz für die Ungeborenen standhaft und lassen Sie sich nicht entmutigen.

Mit Gruß und Segen
Walter Card. Brandmüller

WEITERE Solidaritäts-Briefe anderer Gruppen und Persönlichkeiten siehe hier: https://aktion-sos-leben.blogspot.de/2017/11/nach-angriff-auf-buro-internationale.html

Advertisements

Grüne Jugend auf ultralinken Abwegen: NEIN zu einer Koalition der Union mit den Grünen

Mathias von Gersdorff

Von der Nachwuchsorganisation der Grünen, der Grünen Jugend, hat man schon länger nichts mehr gehört. Offenbar hat man ihnen befohlen, während des Wahlkampfes den Mund zu halten, um das Wahlergebnis nicht zu gefährden.

An der Grünen Jugend kann man jedoch am besten sehen, wie die GRÜNEN wirklich ticken als fanatische Partei mit einem leidenschaftlichen Hang zu utopischen Ideen.

Doch nun ist jede Selbstbeherrschung wieder verflogen und die „Grüne Jugend“ drischt wieder ihre radikalen Sprüche.

Am 19. Oktober hat sie sich mit der Antifa solidarisiert, als der „Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)“ den Linksextremen zunächst die Nutzung des Münchner Gewerkschaftshauses für einen Kongress verweigert hatte (was der DGB später leider wieder änderte).

Aufgrund der Sondierungsgespräche in Berlin zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen hat nun die „Grüne Jugend“ ein Papier formuliert, das im Grunde eine Regierungsbeteiligung der Grünen ausschließt  – die Jugendorganisation schreibt:

„Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und damit für die GRÜNE JUGEND ist eine Regierungsbeteiligung mit CDU/CSU und FDP existenzgefährdend. Unsere Glaubwürdigkeit und die Perspektive, als links-emanzipatorische Kraft progressive Politik umzusetzen, stehen auf dem Spiel.“

Die Union kann auf keinen Fall eine Koalitionsbildung mit einer derart fanatischen und antichristlichen Partei anstreben.

Die „Grüne Jugend“ hat schon Widerstand gegen die sog. Jamaika-Koalition angekündigt: „Sollte ein fertig verhandelter Koalitionsvertrag keine maßgeblichen Weichenstellungen für positive Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse  [aufweisen]. . . werden wir als GRÜNE JUGEND den Koalitionsvertrag ablehnen und auch der daraus gebildeten Regierung unsere Positionen konsequent entgegenstellen.“

Kein Wunder auch, dass die „Grüne Jugend“ die Einführung der Extremismusklausel ablehnt. Diese Klausel soll gewährleisten, dass linksextreme Organisationen kein Geld vom Staat erhalten, wie das in der Vergangenheit oft passiert war.

Mich verwundern diese Stellungnahmen der „Grünen Jugend“ nicht. Was mich vielmehr erstaunt: dass der Widerstand innerhalb CDU/CSU gegen die Bildung einer Koalition mit einer Partei, die eine solche Nachwuchsorganisation unterhält, so gering ist. Jeder halbwegs informierter Politiker müsste inzwischen wissen, welche Positionen die Grünen in ihren Reihen dulden.

Im Sommer hat die „Grüne Jugend“ scharf gegen die Schließung des linksextremistischen Internetportals „Linksunten.Indymedia“ protestiert. Dieses Portal gab sogar Anweisungen zum Basteln von Bomben und rief offen zu Gewalt auf. Die Gewaltorgie am G-20-Gipfels in Hamburg wurde über diese Plattform koordiniert.

Die „Grüne Jugend“ dazu: „Aus wahlkampftaktischem Kalkül eine der wichtigsten Informationsquellen gegen rechte Gewalt zu kriminalisieren, ist schlicht verantwortungslos und spielt den rechten Antidemokraten in die Hände. Wir verurteilen diese Maßnahme daher aufs Schärfste und erklären uns solidarisch mit indymedia.linksunten.org!“

Die Liste radikaler Positionen der Grünen Jugend ist lang:

Die Grünen wollen aus den Schulen Gender-Indoktrinationsstätten machen.
Die Grüne Jugend will die Zweigeschlechtlichkeit überwinden.
Der ehem. MdB Hans-Christian Ströbele wollte das Inzestverbot aufheben.
Die Grüne Jugend will Ehe abschaffen.
Die Grüne Jugend will Mehr-Eltern-Adoption.
Die Grüne Jugend will Drogen liberalisieren.
Die Grünen wollen das Ehegattensplitting abschaffen.

Haben Sie schon mal gehört, dass sich die Parteispitze oder zumindest namhafte Politiker der Grünen jemals von diesen radikalen Positionen distanziert hätten? Das werden sie auch nicht tun.

Die Grünen haben sich vor den Wahlen (für ihre Verhältnisse) halbwegs moderat präsentiert, weil sie ein Wahldebakel wie im Jahr 2013 verhindern wollten. Doch in Wahrheit streben sie nach wie vor die Durchsetzung ihrer absurden Ideen an.

Es ist deshalb schlichtweg verantwortungslos, wenn Politiker der CDU und der CSU meinen, man könne mit solchen Fanatikern eine sinnvolle Politik gestalten. Das Ergebnis einer solchen Naivität sehen wir beispielsweise in Hessen:

Dort haben die Christdemokraten haben die gefährlichen gesellschaftspolitischen Vorstellungen der Grünen übernommen  – und somit werden aus den Schulen wahre Gender-Indoktrinationsstätten gemacht.

Diesen ideologischen Sieg der Grünen über die C-Partei wurde im Wahlprogramm gefeiert: „In den Landesregierungen haben wir hier auch gegen Widerstände klare Akzente gesetzt, zum Beispiel mit den Bildungsplänen zur sexuellen Vielfalt in Baden-Württemberg und in Hessen“.

Wir dürfen nicht naiv sein: Wo die Union mit den Grünen regiert, kommt es zur Katastrophe, weil die Union bereit ist, die groteske Ideologie der Grünen zu übernehmen, um an der Macht zu bleiben.

Eine Koalition der Union mit den Grünen wäre ein Verrat an den christlichen Werten und Prinzipien Deutschlands und für die Christdemokratie ruinös. CDU und CSU dürfen nicht der Versuchung erliegen, ihr christliches Erbe preiszugeben, um auf diese Weise an der Macht zu bleiben.

Deshalb ist es wichtig, an dieser neuen Initiative der Aktion „Kinder in Gefahr“ teilzunehmen: http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html

Für unsere Kinder, für die Familien, für die christlichen Wurzeln unseres Landes.

Erstveröffentlichung des Beitrags hier: https://kultur-und-medien-online.blogspot.de/


Unser Christoferuswerk traf wieder viele Freunde auf dem Glaubenskongreß in Fulda

Von Felizitas Küble

Bereits seit dem Jahr 2000 findet jährlich der Kongreß „Freude am Glauben“ statt, den das Forum Deutscher Katholiken organisiert. Meist findet die Veranstaltung in Fulda statt, bisweilen auch in Regensburg oder Aschaffenburg. 

Auch diesmal trafen sich am vergangenen Freitag bis Sonntag bekannte konservative Persönlichkeiten und Verbände sowie interessierte Gläubige in der hessischen Domstadt  – größtenteils Katholiken, aber auch eine Reihe Evangelikaler nahmen daran teil.

Unser Christoferuswerk   – das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt  –  war diesmal erneut mit einem großen Infostand vertreten, wobei wir als Stand-Nachbar wieder Mathias von Gersdorff (Aktion „Kinder in Gefahr“) und Benno Hofschulte (SOS Leben) begrüßen konnten. Herr von Gersdorff ist unseren Lesern seit langem als Gastautor bekannt.

Auch sonst konnten wir vielen befreunden Gruppen und Persönlichkeiten begegnen, auch früheren Ferienhelfern und MITarbeitern. Unser Stand ist durch die Plakate über Erzbischof Johannes Dyba besonders aufgefallen und fand reges Interesse. Dyba war die treibende kirchliche Kraft bei der Gründung des „Forums Deutscher Katholiken“, das von Prof. Dr. Hubert Gindert geleitet wird.

Es bildeten sich in unserer Nähe immer wieder kleinere Gesprächsgruppen  – wie das erste Foto zeigt:  Der Bischof von Fulda, Heinz-Josef Algermissen, im Gespräch.  Ich überreichte dem Oberhirten  unsere neue Broschüre über Erzbischof Dyba, seinen Vorgänger im Amt.

Bischof Algermissen schrieb vor zwei Jahren zudem das Vorwort zu unserem Gedenkband „Der Löwe von Fulda“, das an den mutigen Erzbischof Dyba erinnert, der in den Herzen vieler Katholiken – aber auch konservativer evangelischer Christen – unvergessen ist. Das erleben wir auch durch das große Interesse an unserer Unterschriftensammlung für eine Seligsprechung Dybas, die vom „Forum Deutscher Katholiken“ unterstützt wird.

Das zweite Bild zeigt unsere Helferin Cordula Mohr sowie ihre Tochter Laura. Cordula hat im Dyba-Sammelband ebenfalls einen Beitrag verfaßt; die katholische Familienmutter leitet den Regionalverband Münsterland-Nord der Lebensrechtsvereinigung „ALfA“ (Aktion Lebensrecht für alle) und ist aktiv im NRW-Landesvorstand der CDL (Christdemokraten für das Leben), die ebenfalls mit einem Infostand vertreten waren. Cordula hat zusammen mit mir per Notebook am Samstagvormittag einige Artikel im CF veröffentlicht.

Auf dem dritten Foto sehen wir mit Frau Ehrhardt eine weitere CDL-aktive Dame bzw. Lebensrechtlern im anregenden Gespräch mit jungen Teilnehmern vor unserem Stand.

Das vierte Foto zeigt rechts außen Frau Barbara Dyba-Roth (die Schwester Erzbischof Dybas) im Gespräch mit einem Interessenten – links von ihm sehen wir im Hintergrund Herr von Gersdorff in Diskussion mit einer Teilnehmerin.

Da wir ständig an unserem Stand beschäftigt waren, konnten wir von den Vorträgen in der großen Halle so gut wie nichts mitbekommen. Allerdings wurde uns erzählt, daß mehrere Referenten sich sehr positiv über Kardinal Gerhard Müller äußerten und dem ehem. Glaubenspräfekten für sein segensreiches Wirken in der Kirche dankten.

Unser Schlußbild dokumentiert einen Teil unserer Stellwand hinter unserem Infostand: Plakate mit Aussagen von Erzbischof Dyba, eine Infotafel über die weltweite Christenverfolgung sowie unten rechts ein lebensfrohes Poster für Ehe und Familie: JA zur Schöpfungsordnung Gottes!

 

 

 

 

 

 


Bundestagsabgeordnete kontaktieren: Homo-Ehe? – Nein, danke!

Mathias von Gersdorff

In einer beispiellosen Nacht-und-Nebel-Aktion will nun der Bundestag das Ehegesetz für gleichgeschlechtliche Paare öffnen. Wir haben wenig Zeit. Bitte schreiben Sie Ihrem (Wahlkreis-)Abgeordneten eine E-Mail oder rufen Sie ihn an.

Ihren Parlamentarier finden Sie leicht in der Liste der Abgeordneten auf der Internetseite des Bundestages:

https://www.bundestag.de/abgeordnete18/

Dort können Sie jene Abgeordneten suchen, die Sie anschreiben oder anrufen möchten. Die Suche kann nach Name, Fraktion (Partei), Bundesland, Wahlkreis, Postleitzahl oder nach Ort erfolgen.

Auf der Seite jedes Abgeordneten befindet sich ein E-Mail-Kontakt-Formular und die sonstigen Kontaktmöglichkeiten, wie Fax, Telefon, Anschrift etc.

Sie können Ihren Abgeordneten  mitteilen, was Sie möchten. Als Vorschlag stellen wir Ihnen folgenden Text vor, den Sie verwenden (ganz oder teilweise) bzw. dem Sie Anregungen entnehmen können:

Betreff: Abstimmung „Ehe für alle“

Sehr geehrter Herr Abgeordneter, (sehr geehrte Frau Abgeordnete),

am 30. Juni 2017 wird im Bundestag über die sog. „Ehe für alle“, also die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare abgestimmt. Ich halte dieses Ansinnen für ethisch, rechtlich und politisch falsch. Meine wichtigsten Gründe sind:

1. Mit der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare würde sich der Staat anmaßen, die Natur, den Begriff selbst der Ehe nach seinem Gutdünken zu definieren. Ein solcher Akt ist willkürlich. Die Ehe zwischen Mann und Frau ist die Grundlage der Familie. Die Familie ist wiederum die Grundlage der Gesellschaft. Die katholische Soziallehre bezeichnet sie als die „Keimzelle der Gesellschaft“. Dies bedeutet, dass die Ehe nicht nur eine immens hohe zivilisatorische Bedeutung besitzt, sondern auch (historisch und philosophisch) vor dem Staat existiert. Es steht deshalb dem Staat nicht zu, den Begriff der Ehe umzudefinieren.

2. Durch ihre Natur kann die Ehe nur eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau sein. Ihre vorrangige Aufgabe ist die Fortpflanzung sowie die Erziehung der Kinder. Die Beliebtheit von Ehe und Familie ist in den letzten Jahren systematisch gestiegen. Eine umfassende Befragung von Axel Springers Internetportal Celepedia hat ergeben, dass für 70 Prozent der 12 bis 24-Jährigen die Familie der wichtigste Bezugspunkt in ihrem Leben ist, weit mehr als Freunde oder Kontakte in den sozialen Netzwerken.

3. Selbst wenn Umfragen angeblich eine Mehrheit zugunsten einer „Ehe für alle“ ergeben: Politik kann sich aber in einer derart wichtigen Materie wie der Ehe nicht nach vergänglichen Stimmungen richten. Außerdem relativiert sich diese „Mehrheit“, wenn man andere Einstellungen der Wähler betrachtet: Wenige sind beispielsweise für ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare und eine massive Mehrheit erachtet die eigentliche Ehe zwischen Mann und Frau als die erstrebenswerte Form des Zusammenlebens.

4. Die „Ehe für alle“ ist ein Angriff auf die kulturellen Wurzeln unseres Landes und auf das christliche Menschenbild, das das Leitbild aller Politik sein sollte. Die sog. „Ehe für alle“ folgt einer neomarxistischen, poststrukturalistischen Pseudo-Moral, die sowohl Individuum und Staat gleichsam vergöttert und dazwischen liegende Institutionen, wie eben die natürliche traditionelle Familie, missachtet.

Ich fordere Sie daher dringend auf, gegen eine Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare zu stimmen. Möge stattdessen der Deutsche Bundestag beschließen, dass eine Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau gültig geschlossen werden kann.

Mit freundlichen Grüßen


Rede pro Elternrecht bei der „Demo für alle“ am 25. Juni in Wiesbaden

Mathias von Gersdorff

Unsere „Demo für alle“ heute auf dem Wiesbadener Luisenplatz ist aus mehreren Gründen besonders aktuell und wichtig.

Der nagelneue „Hessische Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt“ sieht sechs Maßnahmen vor, um die „Richtlinien zur Sexualerziehung“ des Kultusministeriums und damit die Gender-Ideologie fest im Alltag der Schulen Hessens zu verankern:

Von der „Überarbeitung der bestehenden Handreichungen zur Umsetzung des Lehrplans Sexualerziehung unter Berücksichtigung von LSBT*IQ-Themen“ bis hin zur „Berücksichtigung von LSBT*IQ-Themen in der Lehrkräftefortbildung“.

Der neue „Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt“ der hessischen Landesregierung sieht Maßnahmen vor in Familie, Schule, Kultur, Arbeitswelt usw. zur Durchsetzung der Ideologie der „geschlechtlichen Vielfalt“  –  ein Codewort für Gender.

Die schwarz-grüne Landesregierung zementiert hiermit den Weg zum Gender-Staat, inklusive der Schulen. Diesen Weg müssen wir versperren.

Unser Protest heute in Wiesbaden hat auch eine bundesweite Bedeutung – vor allem im Hinblick auf die Bundestagswahl.

Hessen ist nämlich nur das erste Beispiel, welches zeigt, was in der Schulpolitik passiert, wenn sich die CDU mit den Grünen verbündet: Schwarz verfärbt sich zu Giftgrün.

Denn so ist das: Die CDU macht sich zum Vollstrecker grüner und neomarxistischer Gesellschaftspolitik und die Schulen werden zu Gender-Laboratorien umfunktioniert!

Und Schleswig-Holstein zeigt uns gerade, dass Hessen kein Einzelfall bleibt: Vor wenigen Tagen hat die CDU einem Koalitionsvertrag mit dem Grünen (und der FDP) zugestimmt, der einen massiven Ausbau von Gender in den Schulen vorsieht.

In diesen beiden Bundesländern wird eine Schulpolitik gegen die Kinder und gegen das Erziehungsrecht der Eltern betrieben.

An diesen beiden Beispielen können Sie ermessen, was ein Bündnis der CDU mit den Grünen auf Bundesebene an Unheil für die Kinder und die Familien bewirken könnte.

Um diese Gefahren abzuwenden, stehen wir heute auf dem Luisenplatz in Wiesbaden vor dem Kultusministerium und erheben unsere Stimme: Nein zu Gender in den Schulen! Nein zur absurden „Pädagogik der Vielfalt“! Und Ja zum Erziehungsrecht der Eltern! Vielen Dank!

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und schreibt aktuelle Kommentare u.a. hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Foto: Hans-Michael Müller

Leistungsfeindliche rotgrüne Bildungspolitik zwecks Ideologisierung der Schüler

Mathias von Gersdorff

Wer die schulpolitische Debatte in Nordrhein-Westfalen in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß, was ein Kultusministerium unter Führung einer grünen Ministerin bedeutet: Gender-Indoktrination, Unterrichtsausfall, Leistungsfeindlichkeit und wütende Eltern.

Das hat eine einfache Begründung: Für die Grünen ist Schulpolitik vor allem Gesellschaftspolitik. Für sie soll die Schule dazu dienen, ihre abstrusen ideologischen Vorstellungen durchzusetzen.

Aus diesem Grund betreiben sie, wo sie nur können, eine Indoktrination der Schule, die mit einer leistungsfeindlichen Haltung einhergeht.

Dass beispielsweise das Gymnasium eine studienvorbereitende Schule ist, kann diese Partei nicht verstehen. Durch die Ideologisierung der Schulpolitik zerstören die Grünen überall den Schulfrieden. So nun auch in NRW: Seit Jahren entfacht die grüne Kultusministerin Löhrmann den Zorn der Eltern, die um die Zukunft ihrer Kinder fürchten.

In dieser Hinsicht ist Nordrhein-Westfalen kein Einzelfall. In Hessen hat der CDU-Kultusminister im vergangenen Spätsommer auf Betreiben der Grünen einen radikalen Gender-Lehrplan eingeführt. Seitdem tobt in Hessen ein Kampf, der nicht enden wird, solange die Landesregierung den Erlass nicht einstampft.

In Sachsen-Anhalt sind die Grünen der Auffassung, dass Transvestiten den Kindern in den Kitas alternative Partnerschaftsformen, Homosexualität etc. erläutern sollten. „Es geht darum, Kindern zu zeigen, dass auch Männer Männer lieben können und Frauen Frauen – und das davon die Welt nicht untergeht“. (Quelle „Die Welt“ vom 16. November 2016).

FOTO: Schulkindern in Bayern geht es besser!

Im rot-grün regierten Hamburg wurde ein „Aktionsplan gegen Homophobie“, erlassen. Für die Kitas ist folgendes vorgesehen: „In den Bildungsempfehlungen ist auch beschrieben, dass Kindern Erfahrungen mit Unterschieden ermöglicht werden sollen. Dies schließt insbesondere auch Erfahrungen mit Menschen ein, die anders aussehen oder sich anders verhalten als Menschen, die ihnen bisher vertraut sind. . . . Auch Fragestellungen der geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierung sollen dort Berücksichtigung finden.“

Vor der letzten Bundestagswahl wurden die Grünen mit pädosexuellen Umtrieben in ihrer Anfangszeit konfrontiert. Sie haben sich damals von diesen extremen Verirrungen distanziert. Doch keineswegs haben sie damit aufgehört, Sexualität als gesellschaftspolitisches Instrument anzusehen, mit welchem sie schon in Kitas, Kindergärten und Grundschulen die Kinder zu beeinflussen versuchen.

Gegen diesen Angriff auf die Kinder müssen wir uns zusammen und mit voller Energie wehren.

Siehe weitere Infos auf der Seite „Kinder in Gefahr“ auf Facebook https://www.facebook.com/aktionkig/


„Katholisch.de“ auf Abwegen: Warum das Portal der Bischofskonferenz ein Ärgernis ist

Mathias von Gersdorff

Berechtigte Empörung provozierte ein Tweet des Chefredakteurs von „katholisch.de“, Steffen Zimmermann. Mit Fäkalsprache („A….löcher“) beleidigt er die AfD-Vertreter bei der Bundesversammlung am 12. Februar 2017 und alle Wähler dieser Partei.M. von Gersdorff

Geradezu ironisch wirkt die Tatsache, dass der neue Bundespräsident, Walter Steinmeier, den Umgangston in sozialen Netzwerken beklagt.

Zimmermann selbst oder jemand in der Redaktion hat wohl schnell gespürt, dass diese Bemerkung definitiv zu weit ging und löschte nicht nur den Tweet, sondern gleich das Twitterkonto. Schon in der Nacht von Sonntag auf Montag zeigte Twitter die Meldung: „Sorry, diese Seite existiert nicht“.

Dieser Tweet ist aber keineswegs ein Einzelfall. „Katholisch.de“ ist seit langem ein Ärgernis für viele Gläubige und nicht selten zum Fremdschämen. Man fragt sich unwillkürlich, welcher Geist in der Redaktion dieses kirchenfinanzierten Portals herrscht.

Wenn es beispielsweise darum geht, Kritik an konservativen Katholiken zu üben, fehlt jede Verhältnismäßigkeit. So wurden am 14. Januar 2017 die vier Dubia-Kardinäle Burke, Brandmüller, Meisner und Caffarra mit den Mördern Brutus und Cassius verglichen. So  bewertet man bei katholisch.de eine Anfrage beim Papst, er möge zu gewissen Punkten in seinem Schreiben Amoris Laetitia Stellung nehmen. Fragen zu stellen (in Form von Dubia) wird mit einem Cäsarenmord in Zusammenhang gebracht.

Das reichte der Redaktion wohl noch nicht. Wenige Tage später, am 18. Januar 2017, legte man nach und „katholisch.de“ machte sich Gedanken darüber, was wohl die Kritiker von „Amoris laetitia“ antreibt. Dazu heißt es dort:

„Es sind die selbsternannten Bewahrer der Lehre, die vor allem mit ‚Amoris laetitia‘ und der Zulassung Wiederverheirateter zur Eucharistie überfordert zu sein scheinen. Innerlich zerrissen zwischen Papst- und scheinbarer Lehramtstreue nehmen ihre Äußerungen – vom US-Kardinal bis hin zum deutschen Blogger – immer absurdere Züge an. Man spricht dem Lehrschreiben die Verbindlichkeit ab, fordert eine Klarstellung, will Franziskus formal korrigieren oder plädiert dafür, doch erst einmal auf den eigenen Bischof statt auf den Papst zu hören. Ab und zu fallen sogar Worte wie ‚Häretiker‘ oder ‚Schisma‘. Doch woher kommt all der Hass? Wovor haben die konservativen Katholiken eigentlich Angst?“

Wohlgemerkt: Unter diesen kritisierten Personen befindet sich jemand wie Kardinal Carlo Caffarra, einer der anerkanntesten Moraltheologen der Gegenwart. Auch der päpstliche Ehrenprälat Kardinal Walter Brandmüller ist demzufolge lediglich von Hass angetrieben  – ebenso viele andere, die Amoris Laetitia kritisch beleuchtet haben, wie etwa der Philosoph Robert Spaemann.

Für „katholisch.de“ spielt das alles keine Rolle. Das sind Personen, die aus der Zeit gefallen sind und offenbar aus Hass handeln. An dieser Stelle fragt man sich, was im Kopf der Verantwortlichen dieses Portals der Bischofskonferenz vorgeht. Sind sie dermaßen von Narzissmus befallen, dass sie nicht merken, wie abfällig und überheblich sie über andere urteilen? Ist das etwa die Art und Weise, wie die katholische Kirche in Deutschland das Herz der Menschen für den Glauben gewinnen will?

Im Vorfeld der Familiensynode im Herbst 2015 konnte man laufend Artikel in „katholisch.de“ lesen, die der katholischen Morallehre widersprachen. Das Portal betrieb einen regelrechten Kampagnenjournalismus gegen das  kirchliche Lehramt.

Zu Recht empören sich viele Katholiken regelmäßig darüber. Kirchensteuern werden dazu verwendet, andere Katholiken – insbesondere konservative – zu verschmähen oder zu verspotten.

Ist das etwa die Internet-Pastoral, die sich die Bischofskonferenz wünscht? Es wäre jedenfalls an der Zeit, einzuschreiten und Maßnahmen zu treffen, damit sich solche Entgleisungen in der Zukunft nicht wiederholen.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und veröffentlicht aktuelle Beiträge über Kirche und Politik auf seiner Webseite: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/