Initiativen gegen „Gender-Gaga“ erfolgreich

Der Verein Deutsche Sprache hat für seine Initiative gegen die sog. Gendersprache bislang rund 39.000 Unterzeichner gewinnen können. Unterstützt wird der Aufruf auch von der AfD. Deren Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Dr. Alice Weidel (siehe Foto), sagte, die Gendersprache vergewaltige unsere Muttersprache und zertrümmere Texte bis zur Unlesbarkeit. Durch diese Sprachregelung wolle eine Minderheit der Mehrheit ihr Denken aufzwingen.

Unter den 100 Erstunterzeichnern des Aufrufs finden sich Vertreter aus Wissenschaft, Medien und Kultur, darunter der Politologe Werner J. Patzelt, der ehem. Präsident des Verfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen und der bekannte Buchautor und Theologe Peter Hahne.

Parallel dazu sammelt auch die Initiative „Stop Gendersprache jetzt!“ Unterschriften. Deren Aufruf, den u.a. der Unternehmer Wolfgang Grupp und der Publizist Matthias Matussek unterstützen, war innerhalb von eineinhalb Wochen rund 30.000 mal unterzeichnet worden.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/2019/initiativen-gegen-gendersprache-sammeln-70-000-unterschriften/


„Verein deutsche Sprache“ startet Aufruf gegen den „Gender-Unfug“

Der Verein Deutsche Sprache (VDS) und namhafte Publizisten und Schriftsteller haben zum Kampf gegen die vermeintlich geschlechtergerechte Sprache aufgerufen.

Aus Sorge um die „zerstörerischen Eingriffe in die deutsche Sprache“ wenden sich die 100 Erstunterzeichner vor allem aus Wissenschaft, Medien und Kultur in einem „Aufruf zum Widerstand“ unter dem Titel „Schluß mit dem Gender-Unfug!“ an die Öffentlichkeit.

Initiatoren des Schreibens sind die Schriftstellerin Monika Maron, der Sprachkritiker Wolf Schneider, der frühere Präsident des Dt. Lehrerverbandes, Josef Kraus, sowie der VDS-Vorsitzende Walter Krämer.

Weitere Unterzeichner sind u.a. die Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff, Fernsehmoderator Peter Hahne sowie die Kabarettisten Dieter Nuhr und Dieter Hallervorden.

Immerhin erzeuge die „Gender-Sprache“ eine „Fülle lächerliche Sprachgebilde“. Dazu komme als „weitere Verrenkung noch der seltsame Gender-Stern“.

Unterschriftenaktion „Stop Gendersprache jetzt!“

Neben dem VDS-Aufruf startete am Rosenmontag eine weitere Unterschriftenaktion: „Stop Gendersprache jetzt!“

Dort unterzeichneten u.a. Trigema-Chef Wolfgang Grupp, der bekannte FOCUS-Journalist Helmut Markwort, der Schriftsteller Uwe Tellkamp, der Publizist Matthias Matussek, der Philosoph Prof. Dr. Norbert Bolz, die Autorin Cora Stephan, der Dichter Reiner Kunze sowie Dr. Frank Böckelmann.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2019/unterschriftenaktion-und-aufruf-gegen-gender-unfug/


Das neue Buch von Matussek ist spannend und herzerfrischend

Rezension von Cordula Mohr

Buch-Daten: Matthias Matussek. White Rabbit Oder der Abschied vom gesunden Menschenverstand, FBV Finanz Buch Verlag, Edition Tichys Einblick, 318 Seiten 
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Der bekannte Schriftsteller Matussek widmet sein neustes Buch „Allen, die mir zur Seite gestanden haben“. Sobald man das Buch zu Ende gelesen hat, versteht man sehr wohl, was er damit genau meint.
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Das Buch White Rabbit (= Weißes Kaninchen) ist aktueller denn je – sowohl in politischer Hinsicht wie auch in bezug auf Matussek persönlich.
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Am Anfang des spannend geschriebenen Buches äußert er große Sympathien für den britischen Schriftsteller Chesterton und schildert die Lebensbiographie des überzeugten Katholiken, der in Deutschland vor allem als Autor von „Pater-Brown“-Geschichten bekannt – und verfilmt  –  wurde.
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Matuessek selbst fährt zu einem amerikanischen Kongress der Chesterton-Anänger und erlebt dort viel Aufregendes, sogar einen kurzen Aufenthalt im Gefängnis, weil man bei ihm – allerdings medizinisch verordnetes – Marihuana gefunden hatte.
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Nach diesem teils amüsanten Kapitel wendet er sich dem deutschen Journalismus zu, wie er ihn einst kannte und wie er heute dasteht – nämlich entstellt und manipuliert, nicht zuletzt von der Homosexuellenlobby, die es darauf absieht, möglichst viele nicht-linke Persönlichkeiten als „homophob“ zu verunglimpfen.
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Er selbst wurde wegen eines kritischen Artikels  zu diesem Thema von Kollegen ausgegrenzt. Er nennt in seinem Buch dazu Roß und Reiter. Das war der Beginn einer Diffamierungskampagne gegen ihn, die noch weitere Kreise zog.
Weitere Kapitel beschreiben Matusseks Journalistentätigkeit aus den vergangenen Jahren. Seine WM-Fussball-Reportagen aus Argentinien sind originell und spannend geschrieben.
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Immer wieder werden Ansichten von Chesterton  – er nennt ihn den „Matador des freien Willens und des gesunden Menschenverstands“ –  eingestreut. Die Frage, was würde der britische Autor wohl zu dieser oder jener Situation sagen, wird von Matussek öfter gestellt.
Die Grenzöffnung 2015 und ihre verfehlte Willkommenkultur, Wahlkampfbegleitung, Netzwerkdurchsuchungsgesetz, Griechenlandkrise und eine Buchempfehlung zum französischen Romancier Jean Raspail und seiner rabenschwarzen Dystopie (Negativ-Utopie) von 1973 sind weitere Themen, die amüsant und etwas spitzbübisch aufgegriffen werden.
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Die letzten Buch-Kapitel sind geprägt von der Schilderung, wie seine Journalistenkollegen Poschardt und Peters seinen Stuhl beim „Spiegel“ absägen.
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Auf S. 233 beschreibt Matussek dies folgendermassen:
Dann setzte ich meinen verhängnisvollen, karrierebeendenden Post ab: „Ich schätze mal, der Terror von Paris wird auch unsere Debatte über offene Grenzen und eine Viertelmillion unregistrierter junger islamischer Männer im Lande in eine ganz neue frische Richtung bewegen.“
Dazu setzte er ein Wutsmily.
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Daraufhin folgte ein Shitstorm von Kollegenseite und Matussek wurde endgültig in der rechtextreme, homophobe Ecke gerückt.
Es folgt der Rauswurf aus der „Spiegel“-Redaktion – ein Kapitel, das spannend geschrieben ist; darin berichtet er genau, wer zu ihm gestanden hat und wer nicht.
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In dem Buch tauchen viele bekannte und auch unbekannte Journalistennamen auf. Das wäre  – neben dem englischen Titel –  mein Kritikpunkt: Der Leser kann sich in diesem Namens-Wirrwarr nicht auskennen und es wird zum Schluß schwierig, diese Kapitel zu lesen. Das wäre eher speziell etwas für Redakteure und Publizisten.
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Matussek selbst ist ein tief bodenständiger Katholik und es wird von Kapitel zu Kapitel deutlich, dass er seinen katholischen Glauben in der Medienwelt behalten und verteidigen musste und muss – ähnlich wie einst Chesterton.
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Ich empfehle, dieses Buch bald zu lesen, denn die vielen Erlebnisse und Menschen, von denen Matussek berichtet, sind interessant und teils herzerfrischend, weil man sich selbst noch gut an einige der geschilderten Situationen erinnern kann.

 


Matussek bejaht die „Polarität der Schöpfung“ und kritisiert homophile Meinungsdiktatur

„Wahrscheinlich bin ich homophob – und das ist auch gut so“

Am gestrigen Mittwoch, den 12. Februar 2014, erschien in der Tageszeitung DIE WELT online ein Artikel des Bestsellerautors und früheren SPIEGEL-Redakteurs Matthias Matussek unter dem Titel „Ich bin wohl homophob. Und das ist auch gut so“.

Die WELT leitet diesen Beitrag mit den Worten ein: „Wer nicht begeistert über Schwule spricht, ist gleich ein Schwulenhasser. Mittlerweile hat Homophobie dem Antisemitismus als schlimmste ideologische Sünde den Rang streitig gemacht.“ BILD0235

Die Tageszeitung aus Berlin fügt hinzu, Matussek glaube an die „Polarität der Schöpfung“ und daran, „dass es für Kinder wichtig ist, diese Polarität zu erleben“.

Der Verfasser äußert sich eingangs zur vieldiskutierten Maischberger-Talkrunde am vergangenen Dienstag (ARD, 11.2.2014), an der sich mit der katholischen Publizistin Birgit Kelle und dem evangelikalen Verbandsleiter Hartmut Steeb auch Kritiker der Homo-Ehe und des grün-roten „Bildungsplans 2015“ beteiligt hatten.

Matussek schreibt:

„Es war schon weit nach Mitternacht, die Selbstkontrolle schwand zusehends, sowohl in Maischbergers Runde zur Homosexualität („Sollen wir umerzogen werden“?) wie auch vor den TV-Geräten, da schnappte die Falle zu, und einer meiner besten Freunde war als homophob entlarvt.IMG_1468 - Kopie

In der Maischberger-Runde sprach ein Familienvater über seine Idealvorstellung einer Verbindung: Mann, Frau, Kinder, das klassische Modell, und die gute Sandra fragte besorgt: „Sind Sie nicht der Meinung, dass diese Aussage für Schwule kränkend sein könnte?“

Darauf entfuhr es meinem Freund: „Wahrscheinlich darf ich jetzt auch in Gegenwart eines Rollstuhlfahrers nicht mehr von meinem Wanderurlaub erzählen, weil das kränkend sein könnte.“

Nicht, dass er je so taktlos wäre, das zu tun. Aber, Sie verstehen, im Analogieschluss hatte er Homosexualität zu einem Handicap erklärt. Zu einer defizitären Form der Liebe.“

Matussek erinnert zudem an den philosophischen Begriff des „Naturrechts“, das als Grundlage der Sittlichkeit (auch für Nichtchristen bzw. Ungläubige) angesehen wird und das die natürliche, gleichsam auch vernünftige Ordnung des Lebens und des Zusammenlebens prägt.

Dieses „Naturrecht“ ist in vielen Fällen zugleich das ethische Fundament der Menschenrechte, etwa hinsichtlich des Rechts auf Leben, auf Unverletzlichkeit oder auf Eigentum; es ist auch betreff „Elternrecht“ von Bedeutung: gemeint ist damit das natürliche Hoheitsrecht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder, das zugleich ein Abwehrrecht gegenüber staatlichen Eingriffen und Bevormundungen darstellt.1511

Christen sprechen in diesem Zusammenhang von der „Schöpfungsordnung Gottes“, die sich im Naturrecht manifestiert, auch in der liebenden Ergänzung von Mann und Frau in der Ehe, die sich zur Familie ausweiten kann. Matussek schreibt hierzu: 

Im naturrechtlichen Verständnis, das die Kirche von einer idealen Liebesbindung hat, ist die Polarität der Geschlechter vorausgesetzt, weil nur sie für den Schöpfungsauftrag sorgen kann, der in Mose 1,28 so klingt: „Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: „Gehet hin und mehret euch…“ 

Nun müsste man allerdings die Bibel mal gründlich auf homophobe Tendenzen abklopfen. Ich bin nicht sicher, dass sie, zumindest in Spanien, verfassungskonform wäre. Doch auch bei uns wackeln regelmäßig die Wände, wenn Kirchenleute, aber nicht nur sie, Präferenzen für den Normalfall von Ehe und Familie erkennen lassen.“

Nach diesen Ausführungen bemerkt der Autor, die „Homophobie“ habe mittlerweile den Antisemitismus als „schlimmste ideologische Sünde“ hinter sich gelassen. Er nennt als Beispiel die Empörungswelle gegen russische Gesetze, welche Homosex-Propaganda gegenüber Minderjährigen verbieten:

„Von allen autokratischen Fehlleistungen Putins gilt seine Kampagne gegen Homosexuelle als die allerniederträchtigste, egal, wen er sonst so ins Gefängnis steckt.“

Sodann kommt Matussek auf den umstrittenen „Bildungsplan 2015“ zu sprechen, gegen den ca. 200.000 Bürger per Online-Petition protestiert hatten: bildungsplan_bw_petition_logo13_e7fe0bc824

„Anlass der Maischberger-Sendung war die Petition von über 200.000 Eltern gegen das rotgrüne Programm einer Sexualerziehung, in der, als fächerübergreifender Grundton, die Vielgestaltigkeit und Gleichheit aller sexuellen Vorlieben gepredigt werden soll: Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität, alles völlig normaaaal. Alles wurscht.“

Mit kritischer Ironie stellt Matussek daraufhin die rhetorische Frage:

„Warum wird eigentlich der Sadomasochismus im Lehrplan der Baden-württembergischen Kindererziehung übergangen? Ich kenne mindestens einen, der dieser Liebesform anhängt, und der ist ein äußerst angenemer, äußerst kluger Kollege. Wie ja übrigens auch Max Weber Sadomasochist war, der Vater der modernen Soziologie.“

Der WELT-Redakteur erinnert zudem an die familienorientierte Publizistin Birgit Kelle (siehe Foto), die beim Maischberger-Talk als Gesprächsgast eingeladen war und schon im Vorfeld, wie Matussek schreibt, auf einschlägigen Webseiten „als `Homo-Hasserin´ enttarnt worden“ sei: „Ihr Verbrechen? Sie propagiert die Familie, für die in unserer Gesellschaft sehr wenig getan wird.“

Birgit Kelle

Er erwähnt das ständige Insistieren Maischbergers gegenüber Kelle dahingehend, daß diese unbedingt die „Gleichwertigkeit“ von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der herkömmlichen Ehe nicht nur „tolerieren“, sondern „akzeptieren“, also innerlich bejahen solle:

Was für ein Eiertanz um die einfache Tatsache, dass die schwule Liebe selbstverständlich eine defizitäre ist, weil sie ohne Kinder bleibt. Der Philosoph Robert Spaemann hatte es in einem Interview mit der Welt so ausgeführt:

„Das Natürliche ist auch moralisches Maß für die Beurteilung von Defekten. Nehmen Sie die Homosexualität: Die Abwesenheit der sexuellen Anziehungskraft des anderen Geschlechts, auf dem die Fortexistenz der menschlichen Gattung beruht, ist ein solcher Defekt. Aristoteles nennt das einen Fehler der Natur. Ich sage, es ist einfach ein unvollständig ausgestattetes Wesen, wenn es über die Dinge nicht verfügt, die zu einem normalen Überleben gehören.“

Abschließend erwähnt Matussek, daß er keine Lust habe, sich „von den Gleichstellungsfunktionären plattmachen zu lassen“:

„Ich lasse mir meine Gedankenfreiheit nicht nehmen, das gehört zu meinem Stolz als Publizist.“ 

Er glaube nicht, so der Autor, „dass die Ehe zwischen Männern oder Frauen gleichen Geschlechts derjenigen zwischen Mann und Frau gleichwertig ist.“

Er glaube vielmehr an die „Polarität der Schöpfung und daran, dass es für Kinder wichtig ist, diese Polarität zu erleben.“

Matusseks Schlußsatz bringt seinen Widerstand gegen den zunehmenden Meinungsterror satirisch auf den Punkt: „Wahrscheinlich bin ich homophob wie mein Freund, und das ist auch gut so.“

1. Bild: Evita Gründler


Matthias Matussek über abendländische Kreuzzüge als Reaktion auf islamische Kriegszüge

„Gottes Krieger“ von Rodney Stark: „Die Kreuzzüge im neuen Licht“

Der katholische Bestseller-Autor und „Spiegel“-Mitarbeiter Matthias Matussek befaßt sich in einem Beitrag auf der pro-jüdischen und islamkritischen Webseite „Die Achse des Guten“ am 3.6.2013 unmißverständlich mit jenen weitverbreiteten Zerrbildern, die in Deutschland und Europa über die vielgeschmähten Kreuzzüge des Hochmittelalters im Umlauf sind.

Damals stellte sich das christliche Abendland in einem Verteidigungsfeldzug gegen weitere islamische Eroberungen, die auch das Heilige Land betroffen hatten, was dort ebenfalls zur Unterdrückung ansässiger Christen und Juden sowie zur Zerstörung ihrer heiliger Stätten führte.

In den Jahrhunderten zuvor hatten islamischen Kriegszüge das weitgehend christliche Nordafrika und Teile Südeuropas überrannt und drangen eroberungssüchtig bis nach Frankreich vor. 61fN8W0uSJL__BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_SX385_SY500_CR,0,0,385,500_SH20_OU03_

Matussek berichtet in seinem Beitrag „Die Kreuzzüge: Ursache des Nahostkonflikts?“ auch von einem bemerkenswerten neuen Buch zu diesem alten Dauerbrenner-Thema: 

Der amerikanische Religions-Soziologe Rodney Stark schreibt faktenstark über „Gottes Krieger“;  der Untertitel dieses jüngst erschienenen Sachbuchs lautet: „Die Kreuzzüge im neuen Licht“.

Hier folgen Auszüge aus Matusseks Besprechung:

„Rodney Stark, Pulitzer-Preis-nominierter Professor der Bayle-University, rollt mit „God’s Batallion“ den Fall neu auf. Unter dem Titel „Gottes Krieger“ ist das Buch nun auf deutsch erschienen, ein wütendes und dabei faktenreiches Stück Revisionismus, ganz auf der Höhe der Forschung…

Er rückt Mythen zurecht. Zunächst den, dass die Kreuzzüge Gier-getriebene Beutezüge gewesen seien. Das Gegenteil ist der Fall, sie waren, das belegt Stark, der sichere Weg in den finanziellen Ruin, oft in den Tod. Sie waren eine Sache romantischer und frommer Idealisten.

Der legendäre Kreuzritter Gottfried von Bouillon etwa vermachte die Grafschaft Verdun an den französischen König, um sein Heer zusammenzustellen. Doch nicht nur Ritter – die geschätzte fünf Jahreseinkommen aufbringen mussten – auch viele einfache Leute schlossen sich dem Aufruf von Papst Urban an.

Der nächste Mythos ist der des Angriffs- und Eroberungskrieges. Dazu hatte bereits Gilbert Chesterton bemerkt, dass bereits lange, bevor „die Ritter überhaupt von Jerusalem träumen konnten, die muslimischen Krieger auf Paris zuritten.“

Stark zeichnet die Eroberungszüge der islamischen Gotteskrieger im 7. und 8. Jahrhundert nach – durch Nordafrika, Spanien, Frankreich, wo sie schließlich durch Karl Martells gepanzerte Infanterie gestoppt wurden. min_131

Im 9. und 10. Jahrhundert hatten sich verschiedene Kalifate im Mittelmeerraum fest etabliert, von wo aus die Krieger ihre Raubzüge unternahmen. Sie hatten dabei sogar die römische Peterskirche überfallen, was die Päpste begreiflicher Weise animierte, über das kanonische Waffenverbot nachzudenken.

Besonders traf die Christenheit die Zerstörung der heiligen Stätten, der Grabeskirche und weiterer 30.000 Kirchen, die unter dem Kalifen Tariq al-Hakim angeordnet wurde. Unter ihm  –  soviel zum Mythos der islamischen Toleranz  –  hatten Christen ein fast zwei Kilo schweres Kreuz um den Hals zu tragen, die Juden ein ebenso schweres geschnitztes Kalb, in Erinnerung an das Goldene Kalb, das sie einst anbeteten. Öffentliche Gebete waren bei Todesstrafe verboten.

Christen und Juden galten im islamischen Herrschaftsbereich als „Dhimmis“, als Menschen zweiter Klasse. Dhimmis im übrigen, denen sie einen Großteil ihrer oft besungenen Hochkultur zu verdanken hatten.“

Vollständige Buchbesprechung Matusseks siehe hier: http://networkedblogs.com/LOwFk

Felizitas Küble

Prof. Starks Buch bestellen:
Verlag: http://haffmans-tolkemitt.de/programm/rodney-stark-gottes-krieger/
Amazon: http://www.amazon.de/Gottes-Krieger-Kreuzz%C3%BCge-neuem-Licht/dp/394298928X

Matthias Matussek kommt am 16. November 2012 zu einer Lesung nach München

Am Freitag, den 16. November, kommt der bekannte katholische „Spiegel“-Redakteur und Bestsellerautor Matthias Matussek zu einer Domspatz-Soirée nach München.

Der streitbare Spitzenjournalist hat dieser Tage ein neues Buch veröffentlicht, aus dem er lesen wird: „Die Apokalypse nach Richard: Eine festliche Geschichte.“   Domspatz-Soirée am 16. November mit Matthias Matussek: Matthias Matussek

„Matussek ist immer mitreißend“, schreibt selbst die linksliberale „Süddeutsche Zeitung“- und wer würde widersprechen? Seit Jahren haben wir Katholiken unsere Freude daran, wie diese Edelfeder des deutschen Journalismus sich unbeirrbar zu Glaube und Kirche bekennt: oft mit Humor, stets kenntnisreich und leidenschaftlich.

Die Domspatz-Medienagentur freut sich sehr, daß der wohl bekannteste katholische Publizist in Deutschland im Rahmen ihrer Soirée aus seinem nagelneuen Buch liest und anschließend Fragen zum aktuellen Geschehen in Kirche und Welt beantwortet.

Ein interessanter Abend, zugleich eine auf eigene Art besinnliche, kitschfreie und doch bewegende Hinführung in den Advent.

Die Moderation teilen sich wieder Michael Ragg und Rechtsanwältin Dr. Liane Bednarz.

Die Soirée im Hansa-Haus, Brienner-Straße 39, beginnt wie immer um 19,30 Uhr.

Jeder Interessierte ist eingeladen.

Der Eintrittspreis beträgt 12,50 Euro.

Aufgrund des zu erwartenden Andrangs empfiehlt sich eine Reservierung unter Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37 oder buero@raggs-domspatz.de.

Das Hansa-Haus liegt zwischen dem Hauptbahnhof und der Technischen Universität nahe dem U-Bahnhof Königsplatz (U2).

 
Ragg’s Domspatz GbR Agentur für christliche Kultur
Inhaber: Michael und Vivian Ragg
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Augsburger Männertag mit Matthias Matussek

Der bekannte „Spiegel“-Redakteur und katholische Autor Matthias Matussek ist Hauptredner beim Diözesan-Männertag  am morgigen Samstag, den 3. März 2012, im Haus St. Ulrich in der Augsburger Innenstadt (86150 Augsburg, Kappelberg 1).

Mit seinem bekenntnisfrohen  Buch „Das katholische Abenteuer“ sorgte der glaubenskonservative Publizist im vorigen Sommer für erheblichen Wirbel im Blätterwald, verteidigte er doch vehement und schwungvoll katholische Grundsätze gegen Vorwürfe aus Medien und linkskirchlichen Gruppen  –  und er bezeugte in dieser Kombination von Streitschrift und Sachbuch offenherzig auch seinen persönlichen Glauben.

Die Tagung beginnt um 9,30 Uhr und endet gegen 16,30 Uhr.

Veranstalter: Diözesanstelle der Katholischen Männerseelsorge und Männerarbeit