München: Einladung zum Film „Der Weisse Rabe“ am 20.9. im Sudetendeutschen Haus

Dr. Max Mannheimer: Auschwitz-Überlebender, Künstler, Autor

Für kommenden Donnerstag, den 20. September, um 16 Uhr, lädt Sie die Sudetendeutsche Stiftung zur Präsentation des Dokumentarfilms über das Leben von Dr. h.c. Max Mannheimer sehr herzlich ein.

Der jüdische Holocaust-Überlebende ist diesjährigrn Trägers des Europäischen Karlspreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft.

Den Dokumentarfilm präsentiert Ihnen in Anwesenheit von Max Mannheimer die bekannte Filmregisseurin Carolin Otto.

In der Filmbeschreibung heißt es:

„DER WEISSE RABE ist ein Portrait von Max Mannheimer, einem Überlebenden der Konzentrationslager Auschwitz und Dachau. Der Film zeigt, wie Max Mannheimer mit den niemals endenden Erinnerungen an die Lager und dem Verlust seiner Familie umgeht.

Zeugnis ablegen, in Schulen sprechen, Malen, unerschütterlicher Optimismus und Witz sind seine Waffen und Therapie im Umgang mit der Vergangenheit.

Der Film zeigt seine erste Wiederbegegnung mit Auschwitz im Jahr 1991 und begleitet ihn durch das ganze Jahr 2008, in privaten und öffentlichen Momenten.“

Bitte laden Sie Ihre Freunde und Bekannten zur Filmvorführung und zum Besuch der wunderbaren Ausstellung mit Bildern von Max Mannheimer ein.

Der Eintritt ist frei.

Über die Eröffnung der Bilderausstellung mit Max Mannheimer informiert www.sudeten-tv hier: http://www.sudeten-tv.de/#Start

Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V.
Tel.: 089 / 48 00 03 54
http://www.sudeten.de 

München: Ausstellung mit Gemälden von Max Mannheimer ab 6.9.2012

Vernissage: Donnerstag, 6. September, 17 Uhr

Der Bundesverband der Sudetendeutschen Landsmannschaft veranstaltet eine Ausstellung mit Bildern von Max Mannheimer im  Sudetendeutschen Haus in München.

Der jüdische Künstler Mannheimer ist Sudetendeutscher und Überlebender des Holocaust  – und vor allem ein großer Menschenfreund, der sich seit Jahrzehnten für Völkerverständigung einsetzt.   

Max Mannheimer wurde 1920 in Neutitschein in Nordmähren geboren. Er ist als Zeitzeuge durch seine umfangreiche Vortragstätigkeit in Schulen und weiteren Institutionen bekannt. „Spätes Tagebuch“ lautet eines seiner Bücher (siehe Foto).

„Mit seinen Schriften öffnet er Herzen und mit seiner Menschlichkeit läßt er keinen Platz für Böswilligkeit“, heißt es in der Einladung des Sudetendeutschen Bundesverbands.

Für seine Verdienste um eine gerechte Völkerordnung in Mitteleuropa hat ihn die Sudetendeutsche Landsmannschaft mit dem Europäischen Karlspreis ausgezeichnet.

Die Sudetendeutsche Stiftung lädt alle Interessenten  für den 6. September zur Vernissage mit dem Künstler Max Mannheimer herzlich ein.

Ausstellungsdauer:
6. bis 28. September 2012
Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 9 bis 19 Uhr
Feiertags geschlossen

Neben der Vernissage vom 6.9. und der allgemeinen Ausstellung gibt es zwei spezielle Termine:

20. September 2012: „Der weiße Rabe“, Dokumentarfilm über Max Mannheimer von Carolin Otto, 16 Uhr

27. September 2012: Gegenwart trifft Vergangenheit – Zeitzeugengespräch mit Max Mannheimer, 16  Uhr
 
Veranstaltungsort: Kulturforum im Sudetendeutschen Haus
Hochstraße 8   –   81669 München
S-Bahn Rosenheimer Platz
 
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Sudetendeutsche Landsmannschaft eV.
Hochstraße 8    –    81669 München
Telefon: 089 – 48000354
schuster@sudeten.de
 

Brückenbauer zwischen Juden, Deutschen und Tschechen: Dr. Max Mannheimer

Der 92-jährige Holocaust-Überlebende erhielt den Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft

Auf dem Sudetendeutschen Tag in Nürnberg am 26. Mai 2012 erhielt der jüdische Künstler und Autor Dr. Max Mannheimer den diesjährigen Karls-Preis der Sudetendeutschen Landsmannschaft.

Er kehrte als einziger Überlebender aus einer umfangreichen Familie aus dem KZ zurück (Dachau, Auschwitz).

Zunächst wollte er verständlicherweise „nie mehr deutschen Boden betreten“. Doch er lernte eine sudetendeutsche Frau kennen und lieben, die von der kommunistisch besetzten Tsechoslowakei vertrieben wurde, owohl ihre deutsche Familie sich im Widerstand gegen das NS-Regime befunden hatte. 

Gemeinsam mit seiner sudetendeutschen Ehefrau setzte sich für die Versöhnung von Deutschen und Juden, aber auch von Deutschen und Tschechen ein.  Er wandte sich eindeutig gegen Kollektivschuld-Thesen.

Zugleich appellierte er vor allem an die Jugend, dafür zu sorgen, daß Rechtsstaat und Demokratie erhalten bleiben und sich die Schrecken der Vergangenheit nicht wiederholen, auch nicht in anderer Form.