Paulus ruft zu Bruderliebe und Arbeitseifer auf

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Thess 4,9-11:

Brüder! Über die Bruderliebe brauche ich euch nicht zu schreiben; Gott selbst hat euch schon gelehrt, einander zu lieben; und danach handelt ihr auch an allen Brüdern in ganz Mazedonien. Wir ermuntern euch aber, Brüder, darin noch vollkommener zu werden.

Setzt eure Ehre darein, ruhig zu leben, euch um die eigenen Aufgaben zu kümmern und mit euren Händen zu arbeiten, wie wir euch aufgetragen haben.


Sonnenkönigin Angelas Klage: „Ivanov, Ivanov, gib mir meine Invasoren wieder“

Glosse von Pastor Jakob Tscharnke

jakob1_160

Ganz ähnlich hatte vor rund 2000 Jahren der römische Kaiser Augustus geklagt. Sein Feldherr Varus war vom Cheruskerfürsten Arminius vernichtend geschlagen worden. Die römischen Legionen  –  wohl ein Achtel des Gesamtheeres der Römischen Reiches  –  wurden aufgerieben.

Als Kaiser Augustus die Nachricht über diesen gewaltigen Verlust erhielt, rief er tief betroffen: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder.“

An diesen Ausruf mußte ich dieser Tage denken, als ich Frau Merkel im Fernsehen sah, sichtlich ungehalten über die Unverschämtheit Österreichs und der Balkanstaaten. Hatten diese, allen voran der Präsident Mazedoniens, Gjorge Ivanov, es doch tatsächlich gewagt, die Grenzen Europas für muslimische Invasoren dicht zu machen.

Sie wagten es damit, sich der neuen europäischen Möchtegern-Alleinherrscherin zu wiedersetzen: Sonnenkönigin Angela Napoleona Merkel I.

Ungehalten und ungeduldig blickt diese nun Richtung mazedonischer Grenze, wo ihre sehnsuchtsvoll erwarteten Invasoren festsitzen. Ähnlich wie einst der römische Kaiser Augustus scheint Angela Merkel tief betroffen zu sein, daß wichtige Nachschubtruppen für ihren mutmaßlichen Feldzug gegen das deutsche Volk und das christliche Abendland insgesamt aufgehalten und das Schlachtfeld Deutschland möglicherweise nie erreichen werden.

Ivanov bremst den Niedergang Europas. So ein Böser aber auch!

Unser Autor Jakob Tscharnke (siehe Foto) ist Pastor einer evangelischen Freikirche im oberschwäbischen Riedlingen


AfD fordert sofortige Hilfe für Mazedonien und Distanz zur Türkei

Zu den Äußerungen der mazedonischen Regierung über die Asylpolitik der Kanzlerin erklärt der stellv. AfD-Vorsitzende Alexander Gauland:

„Das kleine Land Mazedonien verteidigt derzeit ganz Europa gegen den Ansturm von illegalen Zuwanderern. Dass die EU und allen voran Frau Merkel eines der kleinsten und schwächsten Länder an dieser Front im Stich lässt, ist schäbig. _SITE_MUNDO_4d95e5470607b

Spätestens nach ihrer Charmeoffensive bei der türkischen Regierung ist klar, dass Frau Merkel ihre eigene Politik ohne Rücksicht auf die europäischen Nachbarn und die deutsche Gesellschaft betreibt. Der mazedonische Präsident hat vor diesem Hintergrund durchaus recht, wenn er Deutschland Versagen vorwirft.

Die Balkanroute muss trocken gelegt werden, EU-Mitgliedsstaaten mit Außengrenzen, besonders die kleinen Länder, müssen dringend unterstützt werden, um die gesamte EU-Grenze wirksam zu sichern. Darüber hinaus braucht Mazedonien unsere Hilfe. Es kann nicht sein, dass dieses kleine Land derzeit ganz Europa verteidigt, aber von uns alleine gelassen wird.

Daher fordern wir: Schluss mit dem Kuhhandel mit der Türkei und schnelle Hilfe für unsere kleinen Nachbarstaaten in der Asylkrise!“

 

 


Änderungen beim Asylrecht sind wichtig für Entlastung der Kommunen

Sichere Drittstaaten-Regelung für Serbien, Mazedonien und Bosnien

Der Deutsche Bundestag hat am heutigen Freitag in erster Lesung darüber beraten, die Länder Serbien, Mazedonien sowie Bosnien-Herzegowina asylrechtlich als sichere Herkunftsländer einzustufen.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingbert Liebing: 159481-3x2-teaser296

„Wir begrüßen den Gesetzentwurf der Bundesregierung. Die Einstufung von Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als sichere Herkunftsstaaten ist vor dem Hintergrund, dass diese einen EU-Beitritt anstreben, konsequent. Gleichzeitig ist die Einstufung ein wichtiger Schritt, um die Kommunen bei der Unterbringung von Asylbewerbern zu entlasten.

Rund 25 Prozent der in Deutschland gestellten Asylanträge stammen von Bewerbern aus den Ländern Serbien, Mazedonien sowie Bosnien und Herzegowina. Ihre Erfolgsaussichten sind bereits heute sehr gering. Dennoch werden sie im Rahmen der bestehenden Quotenregelung zur Unterbringung auf die Kommunen verteilt.

Dies verstärkt die ohnehin großen Probleme der Kommunen, geeignete Unterkunftsmöglichkeiten bereitzustellen. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung trägt zu einer deutlichen Beschleunigung des Asylverfahrens bei und hilft damit, die bei den Kommunen durch die hohen Asylbewerberzahlen entstehenden Probleme zu lindern.

Wichtig ist, dass der Gesetzentwurf nicht nur im Bundestag eine Mehrheit findet, sondern auch vom Bundesrat verabschiedet wird. Hier sind alle Landesregierungen gefordert, sich auch zum Wohle der Kommunen einzusetzen.“


Wie die Purpurhändlerin Lydia zum Glauben und zur Taufe fand

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 16,11-15:

Wir brachen von Troas auf und fuhren auf dem kürzesten Weg nach Samothrake und am folgenden Tag nach Neapolis. 0018

Von dort gingen wir nach Philippi, in eine Stadt im ersten Bezirk von Mazedonien, eine Kolonie. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf.

Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluß, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten. Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die sich eingefunden hatten.

Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige, und der HERR öffnete ihr das Herz, so daß sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte.

Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie: Wenn ihr überzeugt seid, daß ich fest an den Herrn glaube, kommt in mein Haus, und bleibt da.  – Und sie drängte uns zu bleiben.


Unionsfraktion begrüßt stabilisierendes Wahlergebnis in Mazedonien

Am vergangenen Wochenende fanden in Mazedonien Präsidenten- und Parlamentswahlen statt, die der amtierende Präsident Gjorge Ivanov und die bisherige Regierungspartei VMRO-DPMNE mit Ministerpräsident Nikola Gruevski mit rund 43 Prozent der Stimmen deutlich für sich entscheiden konnten. 159481-3x2-teaser296

Dazu erklärt der außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:

„Die Wiederwahl des Präsidenten wie auch der Regierung der Republik Mazedonien sind wichtig für die Stabilität und Fortentwicklung des Landes, das politisch wie wirtschaftlich auch heute noch vor großen Herausforderungen steht.

Vor allem die Menschen in Mazedonien können bei stabilen Verhältnissen auf eine weitere Verbesserung der wirtschaftlichen Lage des Landes hoffen. Die Republik Mazedonien, die 1991 ihre Unabhängigkeit erklärte, ist noch eines der ärmsten Länder der Balkanhalbinsel mit einer hohen Arbeitslosigkeit von ca. 30 Prozent. Die innenpolitische Lage wird zusätzlich durch den Streit zwischen der slawischen Mehrheit und der albanischen Minderheit belastet.

Unter der am vergangenen Wochenende wiedergewählten Regierung hat sich die wirtschaftliche Lage des Landes bereits stetig verbessert. Die Entwicklungen Mazedoniens unter Ministerpräsident Gruevski gehen in die richtige Richtung.

Das Wirtschaftswachstum hat zugelegt, die öffentliche Verschuldung ging zurück und ausländische Investitionen nahmen zu. Vor allem aber erwarb sich die Regierung Gruevski mit der Einführung einer Einheitssteuer, energischer Korruptionsbekämpfung und Ausbau des Bildungswesens in der vergangenen Jahren Ansehen in der Bevölkerung.

Sowohl der Ministerpräsident Mazedoniens, Nikola Gruevski, wie auch Präsident Gjorge Ivanov haben sich in der Vergangenheit als verlässliche Partner gezeigt. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt die Anstrengungen Mazedoniens zur Annäherung an die Europäische Union und die Fortsetzung der Reformen.“