CDU-Politikerin fordert mehr Information und Transparenz bei Homöopathie

Eklige „Inhaltsstoffe“ oft nicht bekannt

Wie die „Rhein-Zeitung“ vom 19. März berichtet,  dringt die verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion darauf, daß die Inhaltsstoffe homöopathischer Mittel künftig auch in Deutsch auf der Verpackung angegeben werden müssen. „Die lateinischen Begriffe sind vom Laien nicht zu verstehen“, argumentiert Mechthild Heil. Wasser-008-2-4-2

Auch bei anderen Produkten will sie erreichen, daß die Bürger besser informiert werden.

Die CDU-Politikerin sieht Regelungsbedarf, weil sich in homöopathischen Mitteln teils abenteuerliche Inhaltsstoffe fänden: Kakerlaken, Kellerasseln, Krötengift oder faules Rindfleisch. Der Verbraucher müsste verständlich darüber informiert werden, was er zu sich nimmt. 

Zudem hält die christdemokratische Bundestagsabgeordnete ein öffentliches Register für Heilpraktiker für notwendig.

Auch beim Deutschen Konsumentenbund, eine Interessenvertretung für Verbraucherschutz, hält man eine bessere Kennzeichnung homöopathischer Mittel für geboten. „Ein Verbraucher wird vielleicht darüber nachdenken, ob ihm ein Stück Berliner Mauer in einer Arznei tatsächlich bei der Überwindung von Beziehungsproblemen helfen kann. Der Verbraucher muss eine informierte Entscheidung treffen können“, fordert Guido Bockamp.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/region_artikel,-Mechthild-Heil-Mehr-Transparenz-bei-homoeopathischen-Mitteln-_arid,1125122.html

Foto: Dr. Bernd F. Pelz