BBC räumt Giftgas-Lüge gegen Assad ein

Laut der britischen Daily Mail hat die BBC eingestanden, in der Berichterstattung um den Giftgasangriff in der syrischen Stadt Duma Falschmeldungen verbreitet zu haben. Der Sender habe gezielt Fake-News über Kritiker der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) gestreut.

Bereits wenige Monate nach dem Giftgasangriff in Syrien beanstandeten Kritiker, daß die OPCW den Angriff von 2018 ohne tiefergehende Prüfung der Führung von Präsident Baschar al-Assad anlastete. Widersprechende Erkenntnisse wurden systematisch unterdrückt und zensiert.

Genau diese gezinkten Erkenntnisse lieferten Argumente für die Luftangriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs. Auch deutsche Medien folgten dem Erzählmuster der BBC, darunter ARD, Deutsche Welle (DW), der Deutschlandfunk (DLF) und die Bild-Zeitung – sie verkauften den Deutschen unbelegte Behauptungen als Fakten.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/giftgas-in-syrien-auch-deutsche-medien-uebernahmen-fake-news/


Dr. Prantl kritisiert Grundrechtseingriffe

Der Journalist und Jurist Prof. Dr. Heribert Prantl mahnt die Medien in der Corona-Krise zu einem kritischen Blick auf die Einschränkung von Grundrechten. „Die Pressefreiheit heißt Pressefreiheit, weil die Presse die Freiheit verteidigen soll“, sagte Prantl am Mittwochabend in Berlin.

„Eine Demokratie kann an Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverboten sterben, so notwendig sie kurzfristig sein mögen“, warnte er.

Es sei Aufgabe der Presse, „unverhältnismäßige Grundrechtseingriffe anzuprangern und nicht als Beitrag zur Volksgesundheit schönzureden“.

„Die Presse ist nicht dafür da, den Menschen den Mund zuzubinden. Sie ist dafür da, die Menschen ins Gespräch zu bringen“, sagte Prantl, der mehr als drei Jahrzehnte lang der Redaktion der „Süddeutschen Zeitung“ angehörte, für die er weiter als Autor tätig ist.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.pro-medienmagazin.de/prantl-unverhaeltnismaessige-grundrechtseingriffe-anprangern


Endlich: Abschied von Inzidenz-Fixierung

Seit Monaten argumentieren wir in unserem Info-Blog gegen die überzogene staatliche Fokussierung auf die Inzidenzwerte. Stattdessen sollten auch die Hospitalisierungen (Krankenhausfälle) und (Nicht-)Belastung der Intensiv-Stationen ins Blickfeld der Aufmerksamkeit gelangen. Dies wurde auch von Expertenseite immer wieder gefordert.

Bereits Mitte April dieses Jahres haben wir im CF darüber berichtet, daß der renommierte Berliner Chef-Virologe Detlev Krüger davor warnt, einzig den Inzidenzwert als Grundlage für die Bewertung des Infektionsgeschehens und als Basis für Corona-Maßnahmen zu verwenden: https://charismatismus.wordpress.com/2021/04/14/kruger-inzidenzwerte-nicht-verabsolutieren/

Erst Mitte Juli war Lothar Wieler vom RKI (Robert-Koch-Institut) bereit, seine Fixierung auf die Inzidenzzahlen zu aufzugeben, obwohl sogar Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dies früher angemahnt hatte.

Laut Medienberichten – darunter DIE WELT und Reuters – ist die Bundesregierung jetzt offensichtlich bereit, die Infektions-Inzidenzwerte als Richtschnur abzuschaffen. Man habe sich darauf verständigt, nunmehr verstärkt die Hospitalisierungsrate als Indikator zu beachten, heißt es dort.

Die Zahlenwerte der Sieben-Tage-Inzidenzen wie 50 oder 100 sollen ganz wegfallen, wie WELT-online berichtet. Dies würde insoweit eine grundlegende Neuausrichtung der Corona-Politik beinhalten.

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte allerdings in einem Interview mit der WELT am Sonntag vom 22. August 2021 bereits betont, Bund und Länder hätten sich in ihre letzten Corona-Runde „darauf verständigt“, künftig „alle Indikatoren“ zu berücksichtigen, „um das Infektionsgeschehen zu kontrollieren“, darunter vor allem die Impf-Quote und die Zahl der schwerwiegenden Krankheitsverläufe bei Coronapatienten.

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Springer-Presse immer Lockdown-kritischer

Von Felizitas Küble

Wer die Springer-Presse von der schlagzeilenlustigen BILD-Zeitung bis zur WELT und WELT am Sonntag in den letzten Wochen und Monaten beobachtet hat, gewinnt zunehmend den Eindruck, daß der Konzern sich in der Causa Corona immer kritischer gegenüber der amtlichen Politik äußert.

Vor allem BILD – zunächst recht lange brav auf Regierungskurs gelegen – entwickelt sich in Sachen Lockdown und Impf-Druck zunehmend zur ProtestPlattform und will anscheinend „Volkes Stimme“ laut vertreten, wenngleich es sich dabei natürlich lediglich um einen Teil der Bürger handelt – allerdings keinen geringen.

FOTO: Schlagzeilen von BILD am 10. August: „Hört auf mit Spaltungs- und Panik-Sprüchen – Gleiche Rechte für alle Menschen, Geimpfte und Ungeimpfte – Schluß mit Einschränkungen unserer Grundrechte – Wir wollen, daß jeder in die Kirche darf“ usw.

In anderen Ländern – etwa Italien oder Frankreich – ist der Protest aus dem Volk weitaus stärkerallerdings sind die Gerichte und Behörden dort auch liberaler und verbieten in der Regel keine Demonstrationen und Kundgebungen. So durften in Frankreich hunderttausende gegen Impf-Pflicht und Gesundheitspaß auf die Straße gehen.

Aus dem Springer-Verlag in Berlin stammen auch die seriösen Zeitungen WELT und die WELT am Sonntag (Wams). Wie kritisch sich eine WELT-Ressortleiterin derzeit äußert, haben wir heute bereits berichtet: https://charismatismus.wordpress.com/2021/08/11/scharfe-kritik-der-welt-an-merkels-politik/

Vor allem die WamS hat sich in den letzten Monaten zunehmend skeptischer gegenüber Merkel und der offiziellen Corona-Politik positioniert. Das geht sowohl aus dem Nachrichtenteil wie aus Leitartikeln und dem Editorial von Chefredakteur Boie hervor.

In der WamS vom 8. August 2021 erschien auf Seite 2 ein riesig aufgemachter Artikel mit der Schlagzeile: „Höchste Zeit für die Freiheit“. – Staatsrechtler Prof. Dr. Horst Dreier, ein führender Rechtswissenschaftler – und übrigens Mitglied der SPD – wendet sich darin gegen massive Grundrechtseinschränkungen. Die „Eingriffe in die Freiheit“ seien begründungsbedürftig, schreibt er, nicht der Gebrauch der Grundrechte.

Über diesen gehaltvollen Grundsatzartikel schreiben wir noch einen eigenen Beitrag.


„Jüdische Rundschau“ übt scharfe Kritik an Grünen, Islamisierung und „Klima-Hysterie“

Von Felizitas Küble

Die in Berlin ansässige Monatszeitung „Jüdische Rundschau“ versteht sich als klassisch-liberal und konservativ zugleich.

Das von Dr. Rafael Korchenzecher (siehe Foto) herausgebrachte, freiheitlich orientierte Polit-Magazin ist betont nonkonform, steht also quer zum allgemeinen politischen Zeitgeist und übt vielfach deutliche Kritik an der Bundesregierung, aber auch und vor allem an den Grünen.

Die Zeitung bietet mit ihrem üblichen Umfang von 48 Seiten reichlich Platz für ein breites Themenspektrum, zu dem auch theologische und kulturelle Beiträge zur Welt des Judentums zählen – natürlich auch Analysen zu Israel und zur Nahostpolitik.

Dr. Rafael Korenzecher befaßt sich in seiner monatlicher Kolumne meist vor allem mit der aktuellen deutschen Innen- und Außenpolitik.

In der Juli-Ausgabe geht er in seinem Editorial scharf mit den Grünen ins Gericht und spricht gleich eingangs von einem nach der Bundestagswahl abzusehenden „Graus einer grünen Regierungsbeteiligung“.

Er kritisiert eine „zur unduldsamen, geradezu inquisitorischen Klima-Religion aufgestiegene dogmatische Klima-Hysterie, die Übergriffigkeit der sich immer mehr … als supranationaler Bundesstaat gerierenden ehem. europäischen Wirtschaftsunion gegen einzelne dem EU-Brainwash nicht folgende Mitgliedsstaaten und Völker, die wachsende Verunmöglichung eines offenen jüdischen Lebens ohne allgegenwärtige Schutzbarrikaden und unwürdiges Identitäts-Mimikry sowie die Islam-generierte Messergewalt gegen alle und jeden auf den Straßen und Plätzen unserer hiesigen und westeuropäischen Städte“.

Der Herausgeber schreibt außerdem zu den jüngsten Messermorden:

„In Würzburg und in Wien wurden kürzlich wieder unschuldige Menschen von zugewanderten islamischen „Schutzsuchenden“ bestialisch ermordet. In Wien sollen nun überfälligerweise die Asylbestimmungen verschärft und die Abschiebung derartiger Täter erleichtert werden. In Deutschland ist man davon meilenweit entfernt.“

Kritisiert werden auch zeitgeistige Medien und Politiker:

„Nicht das Mitgefühl mit den Toten und Verletzten der zahlreichen entmenschten Mordtaten der Islam-motivierten Tätergruppe, sondern die Sorge, dass die brutalen Verbrechen gegen die vermeintliche „Religion des Friedens“, die doch so sehr zu Deutschland und Westeuropa gehört, instrumentalisiert werden könnten, scheint unsere Politik und ihre Medien umzutreiben.“

Mit ironischer Hinweisen vor allem in die grüne Richtung heißt es weiter:

„Jedenfalls dürfen wir, falls wir nicht alle von einer der nächsten Corona-Wellen dahingerafft werden, davon ausgehen, dass – unserem mit politischer Weisheit so überreichlich gesegneten Wahlvolk sei es gedankt – die künftigen, leider aber gewiss wiederkommenden importierten Messermorde in wundervoll klimaneutraler Umgebung vollzogen werden“.

Ablehnend äußert sich Dr. Korenzechner auch zu dem einseitigen „antirassistischen“ Symbol-Spektakel bei der kürzlichen Europameisterschaft in puncto George Floyd aus Minnesota, für den „unsere Fußballmannschaft wegen seiner Hautfarbe“ gekniet habe; sie bekomme aber „keine Geste des Mitgefühls und der Verurteilung der Frauenmorde von Würzburg zustande.

Israelfeindlichen Antisemitismus findet der Verfasser nicht zuletzt bei grün-roten Medien:

In Schweden lösen sich bereits die ersten jüdischen Gemeinden wegen der physischen Bedrohung durch Abwanderung jüdischer Menschen auf...Zu häufig wird die Israel-feindliche und judenausgrenzende Haltung nicht nur in unserer Politik, sondern vor allem auch in den vielfach 68er-sozialisierten Medien offenbar„.

Abschließend wendet sich Dr. Korenzecher wieder skeptisch den Grünen zu und warnt vor einer Wahl dieser Partei:

„Ohnehin scheint es unsere Politik, besonders die der Wasser predigenden und selbst Wein trinkenden Grünen, mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Ihre politische Hoffnungsträgerin und Lichtgestalt, Kanzlerkandidatin Baerbock, wird nahezu im Wochentakt neuer Lügen überführt….

Zuviel des Ganzen für eine Wahlpolitikerin und Kanzlerkandidatin sollte man meinen. Nur der deutsche Wähler scheint all dem nicht hinreichend Rechnung zu tragen. Jedenfalls weisen die bereits etwas gefallenen Umfragewerte die Grünen immer noch als zweitstärkste Partei aus. Bleibt nur die Hoffnung, dass Frau Baerbock da bis September noch einiges im Petto hat, und den deutschen Wähler vor dem Fehlgriff, sie und ihre Partei zu wählen, bewahren wird.“

Quelle für die Zitate: https://juedischerundschau.de/

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Männer stören bei grüner Wahlwerbung

Nach den Stolperern von Spitzenkandidatin Annalena Baerbock über ihren geschönten Lebenslauf, Plagiatsvorwürfen und ihrer Orientierungslosigkeit im eigenen Brandenburger Wahlkreis, schießt ihre Partei das nächste Eigentor.

Am Mittwoch twitterten die Grünen Berlin-Mitte ein Bild von Baerbock und der Spitzenkandidatin für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, Bettina Jarasch. Zu sehen waren außerdem vier weitere Frauen.

Das Foto garnierte die Partei mit einem Seitenhieb auf CDU und CSU. „Während sich auf den Gruppenfotos der Union wieder alte Männer zusammendrängen …“

Dumm nur, daß bereits kurz darauf das Ursprungsfoto in den sozialen Medien kursierte. Darauf war zu sehen, daß die Damengruppe von Männern flankiert war. Aber um CDU/CSU einen Tritt vor das Schienbein geben zu können, wurden sie herausgeschnitten.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/gruene-maenner-habens-schwer/


Frankreich: Bischof kritisiert Corona-Politik

Der katholische Oberhirte Marc Aillet ist für die Bezirke Bayonne, Lescar und Oloron an der Südatlantikküste verantwortlich. In einem Hirtenbrief stellt der Bischof mit vorsichtigen, aber klaren Worten die Haltung der Regierung in der Corona-Krise in Frage.

Vor allem kritisiert er die «Impfstrategie» und die Forderung nach dem diskriminierenden «Gesundheitspass», der in Frankreich eingeführt werden soll.

Den Gesundheitspass in Frankreich erhält nur, wer den Nachweis über eine vollständige Impfung oder einen negativen Test vorweisen kann, der höchstens 48 Stunden alt ist. Der Zutritt zu Kinos, Theatern oder Museen wird von diesem Pass abhängig gemacht.

Bischof Aillet betont, dass sich viele Menschen «unter Zwang» impfen liessen, um den Arbeitsplatz nicht zu verlieren und ihre Familien nicht zu gefährden – und um die Freiheit zu geniessen, weiter in Kinos, Restaurants oder auf Reisen gehen zu können. Er spricht vom «sozialen Tod» jener, die sich gegen die «Anreize» wehren, die Medien und das öffentliche Narrativ vermitteln.

Der Oberhirte fragt auch nach der moralischen Vertretbarkeit des „Impfstoffes“, ob es sich tatsächlich um eine Art «Gentherapie» handle und ob es nicht problematisch sei, dass bei der Erprobung, Entwicklung und Herstellung dieser Genpräparate die Zell-Linien abgetriebener Föten verwendet werden.

Quelle und vollständiger Text hier: https://corona-transition.org/franzosischer-bischof-viele-lassen-sich-unter-zwang-impfen-aus-sorge-um-den


Belarus: Lukaschenko contra Zivilgesellschaft

Das diktatorische Regime von Langzeitpräsident Lukaschenko kämpft nicht nur gegen oppositionelle Strukturen, sondern auch gezielt gegen die belarussische Zivilgesellschaft.

Am Freitag, den 23. Juli, wurden 47 Nichtregierungsorganisationen (NGO) verboten und aus dem nationalen Vereinsregister gelöscht. Darunter auch eine Organisation, die sich lediglich der Pflege der belarussischen Sprache und Kultur widmet.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) warnt vor der weiteren Entwicklung hin zu einem totalitären System sowjetischer Prägung, in dem Andersdenkende und eine kritische Öffentlichkeit ausgelöscht werden sollen.

Zu den 47 Nichtregierungsorganisationen zählen das belarussische Büro der Schriftstellerorganisation PEN sowie der belarussische Journalistenverband (BAJ). Ebenso sind verschiedene soziale und karitative Organisationen betroffen.

Bereits in den letzten Wochen erfolgten Hausdurchsuchungen und Verhaftungen gegen Menschenrechtsaktivisten, Medienschaffende und weitere Organisationen, zuletzt massiv am 14. Juli.

Dieser Attacke gingen Razzien sowie eine Videokonferenz von belarussischen Medienvertretern am 13. Juli voraus, an der Vertreter von TUT.BY, Nasha Niva, European Radio for Belarus, Association of Regional Press und weitere Organisationen teilnahmen.

Erst am 13. Juli 2021 vereinbarten Russlands Präsident Putin und Belarus Präsident Lukaschenko bei einem Treffen in St. Petersburg den Ausbau der wirtschaftspolitischen und sicherheitspolitischen Zusammenarbeit. Minsk erhielt nach dem Treffen eine zweite Tranche eines Darlehens über 1 Milliarde US-Dollar aus Moskau.

Diese Hinwendung zu Russland ist eine bewusste Abwendung von Europa, ein Sieg Lukaschenkos gegen die Demokratiebewegung ist laut IGFM daher wie ein Sieg des autokratischen Herrscherstils Putins über das demokratische Europa zu werten.

Weitere Infos zur Menschenrechtssituation in Belarus


Umfrage: 73% halten Gendern für unwichtig

Eine repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF ergibt: 73 Prozent der Befragten messen einer gendergerechter Sprache in den Medien wenig Bedeutung bei:

25 Prozent halten das für „nicht so wichtig“, 48 Prozent meinen, das sei „überhaupt nicht wichtig“. Gerade jeder Fünfte (20 Prozent) bewertete die gendergerechte Sprache in Medien als „wichtig“, nicht einmal jeder Zehnte (6 Prozent) hält das für „sehr wichtig“.

In den Sozialen Medien ist die Präsentation der Ergebnisse zur Gendersprache beim ZDF-Politbarometer auf Kritik gestoßen. Dem ZDF wird u.a.vorgeworfen, die Ergebnisse versteckt zu haben.

In der Präsentation auf der ZDF-Seite finden sich die Ergebnisse zum Gendern etwa in der Hälfte der Präsentation, eingebettet zwischen einer Frage nach den Beziehungen Deutschlands zur USA und der sog. „Sonntagsfrage“. Andere Kritiker monierten, dass das ZDF die Ergebnisse nicht einmal in einer Pressemeldung zu der Umfrage erwähnt habe.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.pro-medienmagazin.de/gendersprache-stoesst-auf-ablehnung


Besteht zwischen Klimawandel, Jetstream und Flutkatastrophe ein Zusammenhang?

Politiker der etablierten Parteien bis hinein in die CDU und sogar Innenminister Seehofer (CSU), Grüne sowieso und natürlich auch die öffentlich-rechtlichen Medien sowie selbsternannte Umweltexperten erklären derzeit übereinstimmend, die Erderwärmung bzw. ein „menschengemachter Klimawandel“ sei die Hauptursache für das verhängnisvolle Unwetter in vielen Regionen von NRW und Rheinland-Pfalz.

Doch in Fachkreisen denkt man hierbei differenzierter, z.B. beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach, immerhin eine staatliche Stelle.

DWD-Meteorologe Andreas Friedrich sagte zur BILD-Zeitung: „Ein solches regionales Unwetter ist ein Einzelereignis, das ist Wetter. Die Behauptung, der Klimawandel ist schuld, ist so nicht haltbar.“

In der WELT am Sonntag (WamS) von heute (18.7.) erschien auf S. 3 ein Beitrag unter dem Titel „Ist der Klimawandel verantwortlich?“

Darin wird u. a. auf die Jetstream-Theorie – die vor allem vom ZDF vorige Woche schnell verbreitet wurde – eingegangen, der zufolge die globale Erwärmung Höhenwinde vermehrt ins Schlingern bringe. In Folge dieses Jetstreams würden „Wetterlagen länger verharren, Regen einen Ort verstärkt unter Wasser setzen“.

Dazu heißt es weiter: „Doch das widerspricht dem Stand der Wissenschaft. Eine Häufung verharrender Wetterlagen sei in Mitteleuropa nicht festzustellen, berichten Klimaforscher im Fachmagazin „Geophysical Research Letters“. Dies ist keine Überraschung, wie andere Studien zeigen. Ob der Jetstream verstärkt schlingere, erscheint einer Studie aus „Science Advantes“ zufolge unklar.“

Eher das Gegenteil erscheint klar, so die WamS hierzu, denn die angebliche Wirkung der Erderwärmung auf den Jetstream sei gerade „erneut widerlegt“ worden – dies hätten Klimaforscher im April auf der Jahrestagung der „European Geosciences Union“ berichtet.

Übrigens sind Elektro-Autos mit ihren spannungsgeladenen Hochvolt-Batterien bei Unfällen äußerst riskant und erst recht bei Hochwasser für Fahrer und Retter tödlich. – Näheres zu dieser Problematik hier: https://www.welt.de/wirtschaft/elektrotechnik/article159793495/Bergung-von-Elektroautos-ist-lebensgefaehrlich-fuer-Retter.html

Weitere Infos zu diesem Themenkreis hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/meteorologen-klimawandel-flut-politiker1/

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