Ein Leitwort des hl. Johannes vom Kreuz: GOTT sucht den Menschen

Von Pfarrer Felix Evershttps://charismatismus.files.wordpress.com/2017/04/image5.jpg

Der hl. Kirchenlehrer Johannes vom Kreuz (1542 – 1591) war der geistliche Freund der heiligen Teresa von Avila: Ihn holte sie als Beichtvater und Spiritual der Ordensschwestern nach Avila in den Karmel, in dem sie selbst Priorin war.

Johannes vom Kreuz übte verschiedene Leitungsämter im Karmel aus, gründete Klöster, verfasste Schriften. 1591 wurde er aller Ämter enthoben und meldete sich für die Mission nach Mexiko. Doch die Überfahrt konnte er nicht mehr antreten: Am 14. Dezember 1591 starb er im andalusischen Úbeda.

Es kennzeichnet die Religiosität unserer Zeit, dass viel von Gotteserfahrung gesprochen wird. In ihrer Sehnsucht, Gott zu erfahren, nehmen viele Menschen große Mühen auf sich: Konzentrationsübungen, Fasten- und Diätvorschriften, Meditationskurse…

Manche meinen gar, irgendwo in Indien oder im Fernen Osten könne man viel besser als hier Gott nahekommen. Und sie geben reichlich Geld dafür aus. Hinter solchen Bemühungen steht die Vorstellung, dass man eine Erfahrung Gottes „machen“ könne, wenn man nur konsequent sei.

Die Folge solcher Art von Gottessuche sind nicht selten Rücksichtslosigkeit und Zwang und Druck gegenüber Andersdenkenden, die dem Bemühen um Gotteserfahrung im Wege stehen. Auf diese Weise wurde die Geschichte der Religionen weitgehend eine Geschichte von Rechthaberei und Intoleranz.

Johannes vom Kreuz hat mich gelehrt, dass jemand, der Gott erfahren will, nicht besondere aszetische Übungen auf sich nehmen oder in ferne Länder reisen muss. Nein, Gott ist einer, der uns sucht.

BILD: Christus als der Gute Hirte, der das verlorene Schaf sucht und findet

Im Gleichnis vom verlorenen Sohn rennt der Vater seinem heimkehrenden Sohn entgegen, weil er ihn immer voller Sehnsucht erwartet hat; der Samariterin begegnet Jesus am Jakobsbrunnen als Wanderer, der auf der Suche nach dem Menschen und seinem Glauben wie erschöpft und müde geworden scheint und eine Rast einlegt; wie der Hirte sucht Gott das eine verlorene Schaf und lässt die 99 übrigen zurück. Ja, dank Johannes vom Kreuz weiß ich: „Wenn der Mensch Gott sucht – viel mehr noch sucht Gott den Menschen!“ (aus seiner Schrift „Die lebendige Liebesflamme“ 3,28)

Zudem ist Johannes vom Kreuz der Patron der „dunklen Nacht“, also all derer, die in ihren Glaubenszweifeln meinen, Gott verloren zu haben. Er deutet solche stockdunklen Nächte scheinbarer Gottesferne als notwendige Erfahrungen der Reinigung von trügerischen Gottesbildern:

Nur wer diese Nächte aushält, findet im Anbruch eines neuen Morgens wirklich zu Gott, weil er von Gottesbildern befreit wurde, die letztlich darin bestehen, von Gott immer nur etwas zu wollen – und wenn Gott unsere Wünsche nicht erfüllt, zweifeln wir an seiner Existenz.

Deswegen lobt Johannes die Weisheit Gottes, sich scheinbar zu entziehen, und vergleicht diese „weise Pädagogik Gottes“ mit einer Mutter, die ihr Kind irgendwann loslässt, damit es selbst zu laufen beginnt.

 


Der geschäftstüchtige Eso-Wunderheiler BRACO und sein „gebender Blick“

Von Bernd Harder

Die mit Abstand unverfrorendste esoterische Geschäftsidee dürfte das hier sein: „Einhornmedizin Fernheilung“. Da lässt sich eine Dame von jedem Teilnehmer 108 Euro zahlen, damit diese sich dann alleine zuhause hinsetzen und an Gärten, Teiche und Einhörner denken.

Gleich auf Platz zwei folgt wohl der „gebende Blick“ des kroatischen Geistheilers Braco.

Der Mann stellt sich schweigend auf die Bühne, guckt mit seinen Schlafzimmeraugen ein paar Minuten gelangweilt aus der Wäsche und geht wieder. Damit verzückt (und kassiert) er Tausende.

Auch eine Welt-Mitarbeiterin ist dem Charme von Prinz Valium erlegen und berichtet lang und breit von einem Auftritt des Esoterik-Stars in Brandenburg:

„Wenn Bracos Heilkraft Schwindel und Abzocke ist, was ist es dann, was so viele Menschen nach einem Treffen mit ihm besser fühlen lässt? Vielleicht dies: Bei seinem Auftritt folgen seine Anhänger unbewusst den Grundregeln der Meditation […]

Die eigene Aufmerksamkeit für ein paar Minuten auf sich selbst zu richten, ohne funktionieren zu müssen, kann zu innerer Stärke und Wohlbefinden führen. Das ist kein esoterischer Schwachsinn, sondern eine seit Langem als wirksam erwiesene Konzentrationsübung.“

Das mag sein – aber Wandfarbe beim Trocknen zuzuschauen, dürfte bedeutend wirksamer, kostengünstiger und garantiert Guru-frei sein.

Die Schweizer Skeptiker haben sich Bracos Blick auch mal gegeben und kamen zu einem etwas anderen Fazit:

„Insgesamt war die Braco-Veranstaltung, auch für pseudowissenschaftliche Verhältnisse, wenig überzeugend. Das Ganze macht den Eindruck einer großen Realsatire, als ob die Grenzen menschlicher Leichtgläubigkeit ausgelotet werden sollen.“

Quelle: https://blog.gwup.net/2015/02/01/braco-wenn-prinz-valium-den-geistheiler-gibt/


Indien: Kath. Kirche lehnt Yoga-Praktiken ab

Die Praktiken des Yoga sind unvereinbar mit der christlichen Lehre, so lautet ein Bericht der syro-malabarischen Kirche, einer der drei liturgischen Riten, die in der katholischen Bischofskonferenz Indiens vertreten sind. Der Bericht der Glaubenskommission trägt den Titel: „Yoga und katholischer Glaube.“  

Die Stellungnahme ruft zu einer „erneuten Untersuchung des Yoga“ auf, zu einem Zeitpunkt, da „die Regierung sich dafür einsetzt, die Teilnahme am Yoga in den Schulen verpflichtend zu machen und es als einen vollwertigen Teil der indischen Kultur zu präsentieren.“ – Dabei werden alle Schüler, egal welcher Religionszugehörigkeit, dazu gezwungen, sakrale hinduistische Lieder zu singen.

Bereits im Vorjahr erklärten die syro-malabarischen Bischöfe, dass Yoga „kein Mittel zur Erreichung des Göttlichen“ sei.

Yoga bezeichnet ein Zusammenspiel von physischen, geistigen und spirituellen Praktiken, welche aus Indien stammen und weltweit verbreitet sind. Im Hinduismus ist es auch eine Art Einführungsreise, die darauf abzielt, eine angebliche Begegnung mit dem Göttlichen zu erfahren.

„Im Yoga gibt es keinen Platz für Gott“, bestätigt die Glaubenskommission. Kardinal Joseph Kallarangatt warnt außerdem „vor der Gefahr der körperlichen Gesten und Übungen, die in sich selbst schon götzendienerisch geworden sind.“

Möge diese Verurteilung auch im Abendland gehört werden, wo es nicht selten vorkommt, dass katholische Gemeinden, Klöster oder Pfarreien ihren Gläubigen diese Art von Aktivität anbieten. Es hat sich nämlich eine Spielform des „verchristlichten Yoga“ entwickelt. Im Namen der Inkulturation, der Entspannung und einer gewissen Suche nach Wohlfühlen, aber auch mit dem Ziel, neue Formen des Gebetes kennen zu lernen, werden der Körper und die Sinne des Menschen in den Vordergrund gestellt.

So will die Lotus-Position den Betstuhl ablösen und der Glaubensakt soll durch Gefühle ersetzen. Offensichtlich haben moderne Katholiken ihren eigenen Traditionen entsagt, um die der Andersgläubigen zu übernehmen. Es handelt sich dann nicht einfach um Gymnastik, sondern um eine religiöse Praktik, die schnell zweideutig wird.

Quelle und vollständiger Text hier: https://fsspx.de/de/news-events/news/indien-die-kirche-erinnert-daran-dass-yoga-nicht-katholisch-ist-37778


In Münster finden sechs Yoga-Kurse im Altarraum einer Kirche statt

Von Felizitas Küble

Der Kirchort St. Sebastian in Münster-Amelsbüren gehört zur Großgemeinde St. Clemens in Münster-Hiltrup; er sorgt seit einigen Wochen für kontroverse Debatten unter den Gläubigen in der Gemeinde und darüber hinaus.038_35

Der Anlaß hierfür ist ungewöhnlich genug, hat doch der zuständige Pfarrer Mike Netzler seine Gläubigen in einem Werbeschreiben vom 3. Mai 2016 zu sechs „Meditationsabenden mit Yoga“ in die Sebastians-Kirche von Amelsbüren eingeladen.

Abgesehen davon, daß Yoga eindeutig aus dem Hinduismus stammt und insofern Bestandteil einer heidnischen Vielgötter-Religion ist, fragt man sich, wie solch ein Kurs ausgerechnet in einem katholischen Gotteshaus stattfinden kann, noch dazu im Altarraum (!) der Kirche, genauer: zwischen dem früheren Hochaltar und dem Volksaltar – und damit direkt vor dem Tabernakel mit dem Allerheiligsten.

Nun versucht der Geistliche, seinen Schäflein diese reichlich ungewöhnlichen Vorgänge schmackhaft zu machen, indem er Yoga entsprechend verharmlost, ja sogar ausdrücklich ins Positive wendet und den Eindruck zu erwecken versucht, als sei dieses Ritual problemlos vereinbar mit der christlichen Frömmigkeit  – und diene sogar der Bereicherung unseres Glaubens, denn Yoga könne, so schreibt er gar, „Zugänge erschließen für Menschen, die auf der Suche sind nach weiteren Wegen, die sie neu öffnen für die göttliche Dimension ihres Daseins“. Camberg-Peter-Paul-DSC_0342

Geht es wirklich nur um entspannende Körperübungen?

Zunächst wird in dem Einladungsschreiben des katholischen Pfarrers suggeriert, es handle sich bei Yoga lediglich um Körperhaltungen und Entspannungsübungen. Dabei wird der Hinduismus  –  immerhin die Wurzel des Yoga – mit keiner Silbe genannt, stattdessen wird erwähnt, auch der Leib des Menschen wolle „ins Gebet einbezogen“ werden.

Ist dies etwa in den christlichen Gebetshaltungen (Stehen, Knien, Sitzen, Händefalten, Kreuzzeichen usw) nicht schon längst der Fall? Bedürfen wir hierfür neuerdings der Anleihen aus fremden Religionen?

Im Zusammenhang damit hört man bisweilen den Einwand, das „westliche“ Yoga sei nicht identisch mit der fernöstlich-hinduistischen Form.

Natürlich gibt es unterschiedliche Varianten, doch es handelt sich hierbei um verschiedene Zweige desselben Stammes, denn Yoga läßt sich durchaus nicht von seiner hinduistischen Wurzel trennen.

Hinduismus – Esoterik – Versuch der Selbsterlösung

Zudem ist auch die europäische Form von Esoterik durchtränkt, was nur einen unwesentlichen Unterschied zum „Original“ darstellt. So oder so wird mit Hilfe von Yoga versucht, jenseits von Christus (und ohne IHN) letztlich zur Selbsterlösung zu gelangen.

Daß es sich auch bei der europäischen Variante des Yoga nicht etwa nur um neutrale Entspannungsübungen oder „Körperhaltungen“ handelt, belegt die Rückseite des Werbeschreibens von Pfarrer Netzler selbst.

Dort läßt er Barbara Vennemann-Rinker zu Wort kommen, welche jene Kurse im Altarraum der Kirche leitet. Zugleich führt die Yoga-Lehrerin, die von Haus aus Physiotherapeutin ist, nunmehr beruflich ein Yoga-Zentrum namens „Atempause“ in Amelsbüren. (Hier eine Übersicht über ihre Kurse: http://atempause-amelsbueren.de/#workshops-preise)

Somit kann sie die sog. „Meditationsabende“ in der Kirche zumindest indirekt nutzen, um auf ihre entsprechende Berufstätigkeit in derselben Ortschaft aufmerksam zu machen. Die Einladungen zum Yoga in der Kirche lagen zudem auch in weltlichen Geschäften von Amelsbüren aus. Immerhin wird ihre Yoga-Arbeit nun sogar von der 027_24kirchlichen Gemeinde anerkannt, ja unterstützt, wenn sie sich als Yoga-Lehrerin im Altarraum des Gotteshauses präsentieren kann. 

Dies war auch gestern Abend  – am Montag, den 13. Juni  – der Fall, als dort um 18 Uhr ihr sog. „Meditationsabend“ begann, der vierte in der Reihe von sechs Kursen. Etwa 20 Teilnehmer (fast alles Frauen, darunter eine Muslima) brachten ihre Gymnastikmatten mit, sogar zwei Grundschulkinder beteiligten sich am Yoga-Ritual; die meisten Besucher hatten ein Teelicht mitgebracht.

Frau Vennemann-Rinker animierte die Anwesenden   –  direkt vor dem Allerheiligsten stehend  – eine Stunde lang zu verschiedenen Versenkungen und „Meditationen“, Leibesübungen und „Gebetshaltungen“ (darunter auch die bekannte islamische Form mit dem Kopf auf die Erde).

„Philosophischer Überbau“ oder heidnischer Unterbau?

In ihrem Werbeschreiben auf der Rückseite der Pfarrers-Einladung schreibt die Dame ganz eindeutig: „Yoga ist viel mehr als eine besondere Form körperlicher Übungen. Es ist ein komplexes, sehr altes System mit philosphischem Überbau“   – und damit wird eingeräumt, daß es durchaus nicht allein um „Leibesübungen“ geht.

Freilich stellt es eine irreführende Verharmlosung dar, von seinem „philosophischen Überbau“ zu sprechen, wo es in Wirklichkeit um einen hinduistischen – und damit heidnischen – Unterbau geht.

Der Hinduismus ist nicht etwa lediglich eine „Philosophie“, sondern ein dem Christentum völlig entgegengesetzter Vielgötter-Glaube, dessen bekanntester Religionsausdruck eben das Yoga darstellt, mit dessen Hilfe man sich auf dem sog. „achtgliedrigen Pfad“ selbst befreien und erlösen möchte, was das Heil in Christus offensichtlich „überflüssig“ macht.

Auch in moralischer Hinsicht paßt der Hinduismus nicht zum christlichen Ethos (man denke z.B. an die massenhaften Darstellungen sexueller Akte in Hindu-Tempeln  – oder an das menschenverachtende Kastensystem mit der Ausgrenzung der Dalits, der sog. „Unberührbaren“).flyerstralsund2

Gottes Geist wirkt mit dem Verstand

Zudem wirkt der Heilige Geist im Christentum niemals gegen den Verstand; unser Glaube strebt keine „Leere“, kein Nirwana an (weder in der Vernunft noch insgesamt in der Persönlichkeit). Vielmehr gehört der Verstand zu den Sieben Gaben des Hl. Geistes, die uns im Sakrament der Firmung geschenkt werden.

Stattdessen geht es bei Yoga neben dem geistig-seelischen „Leerwerden“ um vermeintliche Energiefelder im Körper, auch „Chakren“ genannt (wovon auch in der Amelsbürener „Atempause“ die Rede ist), auf die sich die Aufmerksamkeit von Esoterikgläubigen konzentriert.

Neuer Zugang zur Kirche durch Yoga?

Gleichwohl schreibt die Frau Vennemann-Rinker in ihrer Einladung, sie wolle mit ihrem Kurs „vielen interessierten Menschen einen neuen Zugang zur Kirche verschaffen“.

Man reibt sich die Äuglein und fragt erstaunt: Läßt sich die Verwirrung noch weiter steigern?  – Ein eindeutig aus dem Hinduismus stammendes Ritual als „neuen Zugang zur Kirche“?  – Spielt das erste Gebot Gottes („Du sollst keine fremden Götter neben mir haben“) keine Rolle mehr?!

Abgesehen davon: Selbst wenn es sich bei den sechs Kursen tatsächlich nur um „Körperübungen“ handeln würde (was ja auch nach Aussage der Yoga-Lehrerin durchaus nicht der Fall ist), so ist ein christliches Gotteshaus schließlich keine Turnhalle  –  dafür könnte man allenfalls das Pfarrheim nutzen.

Wir wollen nicht vergessen, daß Christus die Geldwechsler sogar mit Gewalt aus dem Tempelbezirk trieb, obgleich es sich dabei nicht einmal um den eigentlichen Tempel, sondern lediglich um den Tempelvorraum handelte. Auch hier stellte Christus unmißverständlich klar, daß es sich um eine Stätte des Gebetes handle, nicht um eine „Räuberhöhle“. Um wieviel mehr gilt dies für den Bereich des Altarraumes  – noch dazu direkt vor dem allerheiligsten Altarsakrament! DSC_1185-3

Dieser Baum läßt sich nicht von seiner Wurzel trennen

Der Baum des Yoga läßt sich eben nicht absägen von seiner hinduistischen Wurzel. Frau Vennemann-Rinker schreibt immerhin in ihrer Einladung selber, daß es sich hierbei um „viel mehr“ handelt als nur eine „besondere Form körperlicher Übungen“.

Selbst wenn jemand dennoch glaubt, Yoga gleichsam als „neutrale“ Form der Versenkung nutzen zu können, so ist dies ähnlich einer Einstiegsdroge nicht selten der Beginn für weitere esoterische bzw. okkulte Praktiken.

Der Appetit entsteht bekanntlich beim Essen – und die Sehnsucht nach „außersinnlichen“ Erfahrungen, der Wunsch nach tieferen „Trance-Erlebnissen“ führt leicht zu weiteren Sumpfblüten auf dem unerschöpflichen Markt der Esoterik.

Wie diese Vorgänge sich in der Praxis entwickeln können, beschreibt Marga Lauer in ihrem informativen und erschütternden Buch „Die Yoga-Falle“ (Miriam-Verlag). Die frühere Yoga-Lehrerin weiß aus eigener Erfahrung sehr genau zu berichten, wie verhängnisvoll es sich auswirkt, wenn man naiverweise glaubt, Yoga und christlicher Glaube seien vereinbar.

Wie steht es mit dem Kirchenrecht?

In Münster-Amelsbüren sorgen die Yoga-Abende im Gotteshaus weiter für kritische Debatten unter den Gläubigen. Manche Katholiken betrachten ihre Pfarrkirche durch diese Kurse als entweiht und wollen sie nicht mehr betreten, bis der Bischof sie per Bußritus und neuer Weihe erneut einsegnet.

Immerhin legt das Kirchenrecht fest, daß das Gotteshaus wegen seines Zwecks und der Kirchweihe durch den Bischof grundsätzlich jeder unpassenden Nutzung entzogen und allein für Gebet, Liturgie, Sakramente und Gottesdienst bestimmt ist. P1020947

Daher erwähnt das Kirchenrecht bzw. der CIC in Can. 1210, daß an einem geweihten Ort nur zugelassen werden darf, was dem Kult, der Frömmigkeit und der Ausübung und Förderung der Gottesverehrung dient  –  und daß auch bei einer Einzelfall-Sonderregelung durch den Bischof klar sein sollte, daß von einem Gotteshaus „ferngehalten wird, was mit der Heiligkeit des Ortes unvereinbar ist“, wofür „alle, die es angeht“, zu sorgen haben, wie das Kirchenrecht klarstellt.

Laut can. 1211 CIC steht grundsätzlich fest, daß heilige Orte –  also auch Kirchen – durch „schwer verletzende, mit Ärgernis für die Gläubigen verbundene Handlungen“ geschändet werden. Erkennt der Ortsordinarius (Bischof) eine solche Entweihung, darf dort laut Can 1211 erst wieder Gottesdienst gehalten werden, wenn das Sakrileg durch einen Bußritus behoben ist. (Etwas Anderes wäre es nur dann, wenn es sich um eine profanierte, durch den Bischof „außer Dienst gestellte“ Kirche handeln würde.)

Wie wird der Bischof von Münster auf diese ihm gestellte Herausforderung reagieren?

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

 


Für den „Guru von Lonnerstadt“ und seine Lebensgefährtin beginnt die Haft

Wie das Webportal „in Franken.de“ berichtet, beginnt für Gerhard L. , den sog. „Guru von Lonnerstadt“ und seine Lebensgefährtin, eine 50-jährige Mutter, in dieser Woche der Haftantritt. Das Paar, das zu jeweils drei Jahren Gefängnis verurteilt wurde, hatte zuvor ergebnislos Strafaufschub wegen Krankheit beantragt. 

Das vom Landgericht Nürnberg-Fürth verhängte Urteil wurde im August 2015 durch den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigt. paragraph_300x3001

Nach den Feststellungen des Landgerichts war die Mutter und allein sorgeberechtigte Angeklagte 1999 mit ihrem damals zwölfjährigen, an Mukoviszidose erkrankten Sohn und zwei weiteren Geschwistern zu Gerhard L. gezogen.

Der Esoteriker betrachtet sich als “Lehrer zeitloser Weisheit”. Den Kontakt des Sohnes zum leiblichen Vater hatte die Mutter und ihr Lebensgefährte strikt unterbunden.

Trotz der  schweren Erkrankung des Jungen hat das Paar ihm drei Jahre lang die notwendigen Medikamente und Behandlungen vorenthalten. Gerhard L. erklärte dem Jungen, dass er bis zum 18. Geburtstag geheilt werde: er müsse nur mehrmals täglich meditieren und fasten.

Wegen der fehlenden medizinischen Behandlung litt der Knabe an einer massiven Unterernährung sowie einem teils unheilbaren Funktionsverlust der Lunge.

Hätte sein leiblicher Vater ihn nicht aus dieser esoterischen Gemeinschaft herausgeholt, wäre der Schüler innerhalb weniger Wochen gestorben.  

 


„Kirche in Not“ lädt Kinder weltweit zum Rosenkranzgebet ein: Sonntag um 9 Uhr

Das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ lädt alle Kinder ein, an ihrer Rosenkranz-Initiative teilzunehmen; sie entstand in Caracas im Jahr 2005: „Eine Million Kinder in der ganzen Welt vereinen zum Rosenkranz“  –  diesmal am Sonntag, den 18. Oktober 2015, um 9 Uhr  – und zwar einfach dort, wo die Kinder gerade sind.Million detei

Der Rosenkranz meditiert die wesentlichen Heilsgeheimnisse des Neuen Testaments. Zugleich eignet sich dieses besinnliche Gebet, um zur inneren Ruhe zu kommen; damit ist es gleichsam eine katholische Antwort auf die hektische Zeit.
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Wie das Hilfswerk berichtet, erhielt es im Vorjahr zahlreiche Zeugnisse als Antwort auf das Projekt, wobei sich tausende von Schulklassen und Gruppen weltweit beteiligt haben.
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Quelle und weitere Infos hier: http://www.milliondetei.ru/

Bundesgerichtshof bestätigt Haftstrafe für esoterisches „Heiler“-Paar

„Guru von Lonnerstadt“: drei Jahre Gefängnis

Weil sie ihrem schwerkranken Sohn die medizinische Behandlung verwehrten, müssen eine 49-jährige Mutter und ihr Lebensgefährte für drei Jahre ins Gefängnis. Dieses bereits von einem Landgericht verhängte Urteil hat nun der Bundesgerichtshof in Karlsruhe bestätigt. 038_35

Weil der sog. „Guru von Lonnerstadt“ und seine Lebensgefährtin deren Sohn nicht die notwendige medizinische Behandlung haben zukommen lassen, ist die vom Landgericht Nürnberg-Fürth verhängte dreijährige Freiheitsstrafe nicht zu beanstanden, urteilte nun der Bundesgerichtshof (BGH). Die Verurteilung wegen schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen sei rechtsfehlerfrei.

Nach den Feststellungen des Landgerichts war die 49-jährige und allein sorgeberechtigte Angeklagte 1999 mit ihrem damals zwölfjährigen, an Mukoviszidose erkrankten Sohn und zwei weiteren Geschwistern zu Gerhard L. gezogen, in den Medien als „Guru von Lonnerstadt“ bekannt. Pillen-568x378

Der 55-Jährige sieht sich selbst als „Lehrer der zeitlosen Weisheit“. Den Kontakt des Sohnes zum leiblichen Vater hatte das Paar strikt unterbunden.

Trotz der Mukoviszidose-Erkrankung des Jungen hat das Paar ihm drei Jahre lang die notwendigen Medikamente und Behandlungen vorenthalten. (…) Gerhard L. stellte dem Kind in Aussicht, dass es bis zum 18. Geburtstag geheilt werde: es müsse dazu mehrmals täglich meditieren und fasten.

Eine Folge der fehlenden medizinischen Behandlung war eine massive Unterernährung und teilweise ein irreversibler Funktionsverlust der Lunge.

Hätte sein leiblicher Vater ihn nicht aus der esoterischen Gemeinschaft herausgeholt, wäre der Schüler bei weiterer Nichtbehandlung innerhalb weniger Wochen gestorben.  

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/891444/vernachlaessigung-bgh-bestaetigt-haftstrafe-esoteriker-paar.html


Vor allem Frauen befinden sich weiter auf dem esoterischen Yoga-Trip

Yoga ist zu einem gigantischen Geschäft geworden. Jährlich werden damit in aller Welt rund 80 Milliarden Euro eingenommen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. shutterstock_114300748-140x94

In Deutschland praktizierten fünf Millionen Bürger regelmäßig die 5000 Jahre alten Dehn- und Meditationsübungen aus Indien. Ständig kämen neue Anhänger hinzu. Gerade die Deutschen investierten „eifrig in Körper und Seelenheil“, spätestens seit „Jogis Jungs“ mit Patrick Broome einen Yogalehrer haben.

Laut dem Berufsverband der Yogalehrenden betreiben sechsmal so viele Frauen wie Männer Yoga, die meisten darunter seien gutausgebildete, finanzkräftige Singles. Männer finden, so der Bericht, meist über einen belastenden Beruf zum Yoga.

Teils verlorengegangen seien auf dem Weg Richtung Mainstream die spirituell-religiösen Wurzeln des Yoga: „Zum Ärger der Hardcore-Yogis, zur Freude der Pragmatiker. Denn die dogmatische Strenge und Askese der frühen Gurus hat die nichterleuchteten Massen abgeschreckt.“DSC07339

Dem Bericht zufolge befeuern die Krankenkassen den Yoga-Boom als Vorbeugungsmaßnahme gegen Rückenleiden, Stress und Burnout. Dabei warnten manche Mediziner vor dem Glauben, Yoga sei per se immer gut für den Körper. Man könne es auch übertreiben mit Übungen wie Schulterstand, Kerze und Brücke. Die Folge seien Bänderrisse, Brüche und Zerrungen. 

Nach Angaben der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen steht Yoga für eine ganze Reihe verschiedener Methoden und Techniken, die ein Ziel verfolgen: Die Loslösung des Menschen aus dem Leid erzeugenden Kreislauf von Geburt und Tod durch die Vereinigung mit dem „Göttlichen“.

Wenn Yoga westlich gedeutet werde (nur als Körperübung), um damit Wohlbefinden und Fitness zu steigern, sei damit nicht unmittelbar eine Grenzüberschreitung zum Hinduismus oder zum Buddhismus verbunden. Die Übergänge zu fernöstlichen Lehrinhalten seien jedoch im Zusammenhang mit erlebnisorientierter spiritueller Suche oder Selbsterfahrungsangeboten fließend.

Yogalehrer hielten in der Regel an der Überzeugung fest, das die Yoga-Übungen nicht von der Geisteswelt der hinduistisch-buddhistischen Religionen zu trennen seien. Eigentliches Ziel von Yoga sei die (Selbst-)Erlösung und das Einswerden mit dem „Göttlichen“. 

Quelle: http://www.idea.de

 


Von der Meditation zum Buddhismus

Trend zur fernöstlichen Spiritualität wächst weiter

Das Interesse am Buddhismus in Deutschland und Europa nimmt weiter zu. Zu einem der größten Buddhisten-Treffen werden vom 5. bis zum 18. August in Immenstadt (Allgäu) mehr als 3000 Buddhisten aus 40 Ländern erwartet. Veranstalter dieses „Sommerkurses“ ist der „Buddhistische Dachverband Diamantweg“.

Den Auftakt des 14-tägigen Treffens bildet ein Kurs, bei dem die Teilnehmer die Meditation des „Bewussten Sterbens“ erlernen können. Diese Praxis des tibetischen Diamantweg-Buddhismus soll es ermöglichen, sich zu Lebzeiten auf den Tod vorzubereiten.

Dem Buddhistischen Dachverband Diamantweg zufolge praktizieren hierzulande rund 100.000 Deutsche und etwa 200.000 Migranten  –  überwiegend aus Asien  –  den Buddhismus. Es gebe rund 400 buddhistische Gemeinschaften.

In der aktuellen Ausgabe ihres Materialdienstes beschäftigt sich die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW, Berlin) mit dem Drukpa-Orden, einer der zwölf Schulen des tibetischen Buddhismus. Der Orden, dessen Tradition bis ins 13. Jahrhundert zurückreiche, fasse zunehmend in Deutschland Fuß, schreibt Autor Jörg Pegelow.  Der Leiter dieser Buddhismus-Strömung, Gyalwang Drukpa, grenze den Buddhismus jedoch gegen jede Form der Religion ab; seiner Ansicht nach ist der Buddhismus eine Philosophie, die sich zudem gegen jeden absoluten, endgültigen Wahrheitsanspruch wendet. 

Großbritannien: nach zehn Jahren 100.000 Buddhisten mehr

Nicht nur in Deutschland, auch in anderen Teilen Europas wächst das Interesse am Buddhismus. So habe sich die Zahl der Buddhisten in Großbritannien innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt, berichtet die britische Zeitung „The Times“ (London). Habe es 2001 weniger als 150.000 Anhänger dieser Religion gegeben, so waren es 2011 bereits 250.000. Der führende buddhistische Lehrer Bogoda Seelawimala erklärt das wachsende Interesse an seiner Religion so: 

„Viele interessieren sich zunächst für Meditation und entscheiden sich erst später, Buddhist zu werden. Der Buddhismus ist kompatibel mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Es gibt keine Dogmen. Und der Buddhismus ist eine Lebensart, keine restriktive Religion.“

Quelle: http://www.idea.de


Willigis Jäger: Vom Benediktiner zum „mystischen“ ZEN-Meister

W. Jäger und sein Buch „Die Welle ist das Meer“

Der Benediktinermönch Willigis Jäger gehört zu jenen esoterisch geprägten „Brückenbauern“, die das Christentum mit dem Buddhismus, aber auch mit den anderen Religionen „spirituell“ verbinden wollen – gemäß der Devise: „Das Dogma trennt, aber die Erfahrung vereint.“ – Gemeint ist hier eine „mystische“ Erfahrung des Einzelnen jenseits aller Religionsunterschiede.

Diese Religionsvermischung, auch Synkretismus genannt, gründet auf einer „mystischen Spiritualität“ – so der bezeichnende Untertitel des Buches „Die Welle ist das Meer“ von Willigis Jäger. Hier ist es also nicht das Credo, das Glaubensbekenntnis, auf das es ankommt, sondern vielmehr die innere Versenkung des Gläubigen in „Gott“ – welcher Religionszugehörigkeit er auch immer sein mag. slider3-640x360

Diese „Mystiker“ findet Willigis Jäger bei den Zen-Meistern im Buddhismus, den Yogas im Hinduismus, bei den Derwischen (Sufis) im Islam und den Kabbala-Esoterikern im Judentum. Er selbst sieht sich als „spirtiueller Zen-Meister“, zumal er bei langjährigen Aufenthalten in Japan in eine intensive Berührung mit dem Zen-Buddhismus gekommen war.

Seit 2003 leitet er den „Benediktushof“ im unterfränkischen Holzkirchen und hält auch andernorts viele Vorträge und Exerzitien.

Unter Kardinal Ratzinger erhielt er 2001 ein Schreib- und Auftrittsverbot seitens der Glaubenskongregation, weil er die persönliche „mystische“ Erfahrung des Einzelnen über die objektiven Glaubenswahrheiten stellt, die uns die Heilige Schrift und das kirchliche Lehramt verkünden. Der Benediktiner wurde daraufhin auf eigenen Wunsch von der Abtei Münsterschwarzach exklaustriert (beurlaubt), gehört aber nach wie vor grundsätzlich weiter zur Klostergemeinschaft.

Zurück zu Jägers  –  passenderweise im liberalen Herder-Verlag  –  erschienenen Buch „Die Welle ist das Meer“. Darin vertritt er drei typische esoterisch-falschmystische Irrlehren:

1. Der grundlegende Abstand zwischen dem Schöpfer und seinen Geschöpfen wird aufgehoben, der Mensch als quasi-göttliches Wesen angesehen, das auch ohne die Gnade Christi „vergöttlicht“ werden könne.

2. Der Synkretismus, die Religionsvermischung wird verbreitet nach der Devise: „Mystiker aller Religionen, vereinigt Euch!“

3. Zudem wird die Lehre von der „Leere“ präsentiert, vom Nicht-Sein, „Nirwana“, vom seelischen „Leerwerden“, von der Erlösung durch Ablösung, durch Verschwinden des Willens und der natürlichen menschlichen Antriebe.

Auf Seite 15 verbreitet der Verfasser gleich zwei esoterische Irrtümer, die Religionsvermischung und die Leerheits-Lehre: „Ich gehe mit diesen Menschen einen spirituellen Weg, der in die Erfahrung dessen führt, was die heiligen Bücher der verschiedenen Religionen verkünden…kurz, einen Weg, der zur Erfahrung dessen führt, was Religionen als ihr Ziel haben, Gott, Gottheit, Leerheit, Brahman.“

Danach beschwert er sich: „Im Römischen Katechismus wird das Wort Mystik auf seinen 800 Seiten nicht einmal genannt.“ (S.16)

Außerdem schreibt er, was ihn am meisten ärgert: „In der kath. Lehre ist die Mystik der Dogmatik zugeordnet. Sie wird von der rationalen Glaubenslehre kontrolliert…. Den christlichen Mystikern hat das beträchtliche Schwierigkeiten bereitet.“

Zudem beanstandet er, daß das Christentum die Lehre von einem „außerweltlichen“ Gott prägte  –  er propagiert letztlich einen „innerweltlichen“ (pantheistischen) „Gott“, der mit Welt und Mensch „eins“ ist – siehe oben: die Unterscheidung von Schöpfer und Geschöpf entfällt.

Hierzu heißt es bei ihm über die christliche Theologie (S. 17 ff): „Nun wurde die Vorstellung von einem außerweltlichen Gott dominant, der – wie der altisraelitische Jahwe – von außen das Schicksal seiner Welt bestimmt….So konnte es zum mangelnden Verständnis für die Mystik kommen.“

Er fährt fort, indem er den Theismus kritisiert, also die Bejahung eines persönlichen, außerhalb seiner Schöpfung existenten Gottes: „Der Theismus führt zu einer dualen Weltsicht. Er installiert eine tiefe Kluft zwischen Gott und Welt. Beide sind demnach ontologisch verschieden, sie sind für sich bestehende Wirklichkeiten. Die Welt wird zum Jammertal, dem es über die erlösende Brücke des Kreuzes Christi zu entfliehen gilt. “

Da der Autor sich allen Religionen „mystisch“ verbunden fühlt, kann er mit dem „Sühnetod“ Christi theologisch nichts anfangen.

Er macht dem göttlichen Erlöser folgenden Vorwurf: „Gewiß hat Jesus einer theistischen Deutung seines Legens und seiner Lehren zuweilen Vorschub geleistet.“

Der mehr buddhistisch als christlich orientierte „Benediktiner“ ist sogar der Meinung: „Mit der Erlösungstheologie… hat sich das Christentum eine gewaltige Hypothek aufgelastet.“

Auf S. 24 lobt er die Frauen, weil sie „eher für mystische Erfahrungen offen sind als Männer“. – Diese „Offenheit“ hat aber ihre zwei Seiten:

Einerseits  –  erfreulicherweise – eine größere Aufnahmefähigkeit der Frau für den Glauben (von oben), aber andererseits  –  verhängnisvoll  –  auch eine stärkere Verführbarkeit für diabolische Einflüsterungen (von unten), wie sich bereits beim Sündenfall gezeigt hat.

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster