Todesfälle „an“ oder „mit“ der Covid-Impfung?

Das Paul-Ehrlich-Institut in Langen (Hessen) untersucht deutschlandweit zehn Todesfälle, die in zeitlicher Nähe zu einer Corona-Impfung stehen.

Darunter ist auch der Tod einer 90-Jährigen aus einem Seniorenheim in Weyhe. Ein mobiles Impfteam hatte ihr das Serum am Mittwoch verabreicht. Etwa eine Stunde später war sie trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstorben…Die Frau galt laut Bockhop als allgemein fit, hatte nach dem Impfen noch mit Angehörigen telefoniert und sei unauffällig gewesen.

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Tod-nach-Impfung-Behoerde-sieht-bislang-keinen-Zusammenhang,corona6312.html

An Heiligabend erhielt ein 91 j. Mann in einem Pflegeheim in Luzern eine COVID-19-Impfung. Er litt an mehreren schweren Vorerkrankungen – und nur wenige Tage nach der Impfung verstarb er…Laut dem Swissmedic-Institut „legen weder die Krankengeschichte noch der akute Krankheitsverlauf einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen der Covid-19-Impfung und dem Tod nahe“.

Quelle: https://www.netdoktor.at/news/todesfall-nach-corona-impfung-der-hintergrund-10545385

Gregory Michael, ein 56 jähriger Frauenarzt aus Miami Beach, ist tot. Der Mediziner aus Florida erlag den Folgen einer Hirnblutung, wie seine Frau mitteilte… Michael wurde am 18. Dezember mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft und starb 16 Tage später. Derzeit untersuchen Gesundheitsbehörden, ob der Todesfall in Zusammenhang mit der Impfung stehen könnte.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-impfung-arzt-miami-tod-1.5173535

In Israel starb vorige Woche ein 75-jähriger Mann, nachdem er sich impfen ließ, berichtet die Jerusalem Post. Er sei gegen 8:30 Uhr in einer Klinik geimpft worden… Zwei Stunden später erlitt er einen Herzinfarkt und starb...Die ersten Ergebnisse einer Untersuchung zeigen keinen Zusammenhang zwischen dem Tod und Impfung… Der Verstorbene litt an Vorerkrankungen und hatte in der Vergangenheit bereits Herzinfarkte gehabt, hieß es.

Quelle: https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/75-jaehriger-stirbt-zwei-stunden-nach-der-impfung-f/

ARTIKEL der Bürgerrechtlerin und ehem. CDU-Parlamentarierin Vera Lengsfeld zu Risiken der Covid-Impfung: https://www.theeuropean.de/vera-lengsfeld/ganz-so-sicher-ist-der-impfstoff-nicht/


ARD strahlt „Gott“ aus: Auf Leben und Tod

Von Felizitas Küble

Am heutigen 12. November sendet die ARD den Spielfilm „Gott“, der auf einem Theaterstück des bekannten Schriftstellers und Juristen Ferdinand von Schirach beruht.

Dort geht es um den – wie es in der Fachsprache heißt – ärztlich assistierten Suizid, also um Selbstmord mit Hilfe von Medizinern bzw einem von ihnen bereitgestellten Todescocktail. Abschließend können die Zuschauer „abstimmen“, wie sie selber darüber denken.

Am Ende des Films argumentiert zwar ein Bischof gegen den Suizid, womit er immerhin das Schlußwort spricht, doch der erwähnte Autor von Schirach hat das verhängnisvolle Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2020 öffentlich gewürdigt, obwohl die Karlsruher Richter sogar die geschäftsmäßige „Sterbehilfe“ erlaubten, die bis dahin gesetzlich verboten war, so daß entsprechende Vereine von Kusch und Co. höchst erfreut auf diese überraschende Entscheidung reagierten.

Das vom Bundestag verabschiedete, durchaus nicht niet- und nagelfeste Schutzgesetz von 2015 wurde somit von den Richtern kassiert und für ungültig erklärt, was die juristische Situation noch weiter verschlimmert hat.

Das Verfassungsgericht setzte das sogenannte Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen letztlich absolut, indem es soweit ging, eine medizinische Suizid-Beihilfe nicht nur Sterbenden und Schwerkranken zu ermöglichen, sondern allen „Lebensmüden“ unabhängig von Alter und Gesundheitszustand.

Zwar gibt es bei uns gottlob noch keine legale „Tötung auf Verlangen“ wie in den Niederlanden, wobei der Unterschied darin besteht, daß dort der Arzt dem Sterbewilligen eine Giftspritze geben kann, was hierzulande verboten ist, weil der Selbstmörder nur selber handeln darf, also den vom Arzt angebotenen Giftbecher eigenhändig zum Mund zu führen hat usw.

Bei der Debatte über das vermeintliche „Selbstbestimmungsrecht“ wird aber nicht „nur“ der christliche Grundgedanke verdrängt, wonach GOTT allein der HERR über Leben und Tod ist, sondern es werden auch die Anliegen und Rechte des nächsten Umfelds „übersehen“:

Oder hinterläßt nicht jeder Selbstmörder meistens Angehörige, Verwandte und Freunde, die seelisch unter diesem Geschehen leiden? Darf Freiheit grenzenlos und beliebig rücksichtslos sein?! Gibt es kein Sittengesetz mehr, das die Willkür des Einzelnen regelt und beschränkt?!

Immerhin heißt es in Art. 2,1 des GG: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“

Somit bildet das SITTENGESETZ laut unserer Verfassung eine elementare Schranke der „Persönlichkeitsentfaltung“. Der große Philosoph Immanuel Kant nannte es das allgemeingültige „moralische Gesetz“ – somit darf das „Selbstbestimmungsrecht“ keineswegs absolut gesetzt werden.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts war ein fataler Schritt in die falsche Richtung einer uferlosen Freiheit und damit Willkür, die in der Selbstvernichtung endet.


Russland: Nach Sputnik-V-Impfung erkrankten vier Mediziner an Corona

Der in Russland entwickelte Covid-19-Impfstoff „Sputnik V“ soll sich als nicht wirksam erwiesen haben. Trotz einer Impfung erkrankten vier russische Mediziner – die zuvor als nicht infiziert getestet worden waren – an der Coronavirus-Infektion.

Nun stellt sich die Frage, ob die erste Teilimpfung mit „Sputnik V“ diese Infektion überhaupt erst ausgelöst hat. Russische Wissenschaftler versuchen zu beruhigen und weisen darauf hin, dass die geimpften Ärzte noch nicht genug Immunität gegen Covid-19 entwickeln haben könnten. Erst die zweite Teilimpfung, so die russische Forschungsgemeinschaft für „Sputnik V“, hätte eine Immunisierung herstellen können.

Die zweite Teilimpfung hätte erst drei Wochen nach der ersten Impfung erfolgen sollen. Insgesamt ist das eigentlich eine negative Nachricht. Wenn Teilimpfungen sogar als Auslöser für eine Covid-19-Infektion gelten könnten, würde man mit Beginn eines Impfprogramms genau die gegenteilige Entwicklung – eine Virus-Massenausbreitung – auslösen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/sputnik-v-trotz-impfung-erkrankten-aerzte-an-covid-19/


Die ärztliche Gewissensfreiheit ist bedroht

Von Prof. Dr. med. Paul Cullen

Der Vorstoß der Grünen in Baden-Württemberg, die Anstellung von Ärzten an Universitätskliniken von ihrer Bereitschaft abhängig zu machen, Abtreibungen durchzuführen, ist ein Fanal für die ganze Ärzteschaft

Die 68-jährige Sozialpädagogin Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration der vom Katholiken Winfried Kretschmann geführten grün-schwarzen Landesregierung in Baden-Württemberg, ist zweifache Großmutter und Expertin für die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen im Alter.

Seit einigen Monaten hat sie jedoch ein neues Betätigungsfeld entdeckt: Die Liberalisierung der Abtreibungsgesetzgebung in Deutschland.

So nahm sie im November 2019 an einer Veranstaltung von pro-familia und der grünen Heinrich-Böll-Stiftung in Stuttgart teil mit dem Titel „Schwangerschaftsabbruch. Menschenrecht und Tabu“.

Diese Tagung, die vom Abtreibungsaktivisten Dr. Christian Fiala aus Wien eingeleitet wurde, verfolgte das Ziel, die Abtreibung zum einem „legitimen Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung“ zu machen.

Um dieses Anliegen voranzubringen, wird ein angeblicher Mangel an abtreibungswilligen Ärzten ins Feld geführt. Vor allem die nachwachsende Generation möchte immer weniger Abtreibungen durchführen, wird argumentiert, was an „eine Verortung der Abbrüche im Strafrecht“ liege.

Diese Aktivität von Frau Mielich gipfelte nun in einem Interview mit Eiken Bruhn in der taz am 6. Juli 2020, bei dem die Staatsekretärin die Katze aus dem Sack ließ, nämlich, dass der Unwille junger Ärzte nicht an der rechtlichen Abtreibungsregelung, sondern an anderen Gründen  –  wie etwa moralische Skrupel  –  liegen könnte.

„Das Hauptproblem ist ja“, sagte sie, dass „wir die jungen Ärztinnen und Ärzte dazu bekommen müssen, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen“. Und wie wollen „wir“ das machen? Indem „wir [prüfen], inwiefern wir die Unikliniken dazu verpflichten können, … etwa Neueinstellungen davon abhängig können, dass Ärzte und Ärztinnen bereit sind, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen.“

Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit wird seit einigen Jahren versucht, die Gewissensfreiheit der Ärzte auszuhebeln.

In §2 Abs. 1 der gültigen Fassung der Musterberufsordnung der Bundesärztekammer wird festgehalten, dass „Ärztinnen und Ärzte … ihren Beruf nach ihrem Gewissen [ausüben]… Sie dürfen … keine Vorschriften oder Anweisungen beachten, … deren Befolgung sie nicht verantworten können.“

Selbst in seinem umstrittenen Urteil zur Suizidbeihilfe hat das Bundesverfassungsgericht Ende Februar diese Gewissensfreiheit bestätigt, in dem es festlegte, dass es „eine Verpflichtung zur Suizidhilfe nicht geben darf.“

Dieser Versuch von Frau Mielich, diese Gewissensfreiheit durch die Hintertür eines faktischen Teilberufsverbots auszuhebeln, ist infam.

Für viele junge Ärzte ist es fast zwingend, einen ihre Weiterbildung an einem Universitätsklinikum abzuhalten. Gerade in einem operativen Fach wie die Frauenheilkunde kann es sehr schwierig sein, außerhalb von Unikliniken die Bandbreite an chirurgischen Maßnahmen, die das Weiterbildungskatalog erfordert, zu erfahren.

Dass die Universitätskliniken in der Regel nur, wie Eiken Bruhn von der taz richtigerweise festhielt, „Spätabtreibungen von behinderten Kindern“ vornehmen, macht das Vorgehen von Frau Mielich nicht weniger problematisch.

Für Ärzte wie die Mitglieder der „Ärzte für das Leben“, die Abtreibung als vorsätzliche Tötung ansehen und grundsätzlich ablehnen, ist dieses Vorgehen natürlich indiskutabel.

Aber auch Ärzten, die unsere Position nicht oder nur teilweise teilen, muss es klar sein, dass der Abschied von der Gewissensfreiheit den Bruch mit einer zweitausendjährigen hippokratischen Tradition und schließlich das Ende des ärztlichen Berufs an sich bedeutet.

Ohne Gewissensfreiheit gibt es keine Ärzte mehr, sondern nur noch „Mediziner“, Techniker der Medizin, die nach Diktat der Politik, der Versicherungen oder sonstigen Dritten die „Behandlungen“ durchführen, die von ihnen verlangt werden und für sie vorgeschrieben sind.

Der Dienst am ganzen Menschen, der unseren Beruf auszeichnet und schön macht, ist dann für alle Zeit vorbei.

Unser Autor Prof. Dr. Paul Cullen aus Münster ist Präsident der „Ärzte für das Leben“


600 Ärzte schreiben Brandbrief an Trump über die fatalen Folgen des Lockdown

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In dem öffentlichen Schreiben an Präsident Trump heißt es, die Stillegung des öffentlichen Lebens komme einem „Massenunfall“ gleich – und zwar für Millionen nicht-infizierte Amerikaner.
Zu den Unterzeichnerinnen gehört z.B. Dr. Simone Gold, eine Spezialistin für Notfallmedizin in Los Angeles: „Die nachgelagerten gesundheitlichen Auswirkungen … werden massiv unterschätzt, schreibt sie.
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Die Selbstmord-Hotline-Anrufe hätten seitdem um 600 % zugenommen.
Stille Opfer des Lockwohn seien auch z.B. jene 150.000 Amerikaner pro Monat, bei denen durch Routineuntersuchungen neuer Krebs entdeckt worden wäre – was nun unterbleibe.
Dazu kämen unbehandelte Herzinfarkte, Nierenversagen und Schlaganfälle, weil Patienten Angst haben, Krankenhäuser und Arztpraxen zu besuchen.
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Nicht zu vergessen die „gebrochenen Seelen“, heißt es weiter: psychische Probleme, Alkoholismus, Einsamkeit, Arbeitslosigkeit, Verzweiflung, Drogenabhängigkeit, Armut und sexueller Missbrauch.
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Die Patienten hätten immer noch Angst, wegen Herzinfarkten und sogar Knochenbrüchen und tiefen Schnittwunden in Krankenhäuser zu gehen. Es fehle an  Infusionstherapien und sogar Chemotherapien. Es sei zu erwarten, dass diese aufgeschobenen Behandlungen zu immer mehr Todesfällen bei Patienten führt.

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Von der Coronakrise zur Gesundheitsdiktatur?

Von Klaus Schmidt

Seit Monaten werden Menschen und Medien von einem Thema in Atem gehalten, dem zuerst in der chinesischen Zwölf-Millionen-Metropole Wuhan aktiven „COVID-19“ oder „Coronavirus SARS-CoV-2“. Ob dessen Verbreitung Fledermäusen anzulasten ist, derselbe einem dortigen Labor für Biowaffen entwich oder gar willentlich zwecks Mammutgewinn aus Impfstoffproduktion ausgestreut wurde, wissen wohl nur erlauchte Eingeweihte.

Teils durch Flugreisende direkt aus dem Reich der Mitte und teils am Landweg via südliche Nachbarstaaten importiert, hat die „Pandemie“ auch Deutschland wie alle Welt längst erreicht.
Das „Robert Koch-Institut“ vermeldet dazu regelmäßig neueste Zahlen von Infizierten und Verstorbenen, wenn auch häufig widersprüchlich.
Deshalb merkte selbst FDP-Vize Wolfgang Kubicki öffentlich an, diese seien mehr politisch motiviert als wissenschaftlich begründbar und verstand darunter hochgerechnet.

Diese Grippewelle mit möglicher Lungenschädigung ist zweifelsfrei schmerzhafte Realität, wird jedoch via Presse und Funk noch zusätzlich dramatisiert. Mit Pest oder Cholera ist die jetzige Epidemie nicht vergleichbar, ohne sie jedoch zu bagatellisieren. Dr. Karl Lauterbach, der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, kündete ihre Wirksamkeit einschließlich Beschränkungen bis ins Jahr 2022 an.

Zwar vorwiegend nur über alternative Kanäle wie „Facebook“ oder „Twitter“ machen auch abweichende Beurteilungen auf sich aufmerksam, etwa Anfang März die von Internist und Lungenarzt Dr. Wolfgang Wodarg. Er lässt verlauten:

„Ähnliche Horrorszenarien gab es in den letzten zwei Jahrzehnten immer wieder. Doch die ‚Schweinegrippe-Pandemie‘ der WHO war in Wirklichkeit eine der mildesten in der Geschichte und auf die ‚Vogelgrippe‘ warten nicht nur die Zugvögel bis heute.
Angesichts der Tatsache, dass bei jeder Grippe-Welle jeweils 7 – 15% der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch völlig im Normalbereich.
Einigen Ärzten in Wuhan gelang es, mit anfangs weniger als 50 Fällen und einzelnen in ihrer Klinik Verstorbenen, bei denen sie Coronaviren als Erreger nachgewiesen hatten, weltweite Aufmerksamkeit zu erregen.
Die farbigen Landkarten, die uns jetzt auf Papier oder Bildschirmen gezeigt werden, sind eindrucksvoll, haben aber mit der Krankheit zumeist weniger zu tun, als mit der Aktivität von tüchtigen Virologen und Scharen von sen
sationslüsternen Berichterstattern.“

Zweifellos handelt es sich bei der schon zu Beginn der Krise verfassten Bewertung um eine persönliche Sicht, die hauptsächlich auf hiesige Gefielde zu beziehen ist. Als Gegenpol zur heftig befeuerten Panik und Psychose aber bedenkenswert und durch nüchterne Angaben schreckensmindernd.

Das angewandte Regularium

An ein derartiges Geschehen vermag sich keiner der jetzt noch Lebenden zu entsinnen: Mit Mund- und Nasenschutz im Supermarkt, der Bahn und öffentlichen Räumen, wogegen die Redewendung „sein Gesicht verlieren“ bislang nur als sympolisches Bildwort geläufig war.
Dazu Isolationshaft in Pflegeheimen und Kliniken wie geschlossene Kindergärten und Schulen, Hotels, Gaststätten und Ladengeschäfte, die zur blanken Überlebenssicherung erlässlich. Und näherer Kontakt nur mit denen, die dem eigenen Haushalt angehören.

Um Produktionsstätten betreffs angestelltem Personal auszudünnen, schnellt Kurzarbeit in schwindelne Höhen. Was darüber hinaus trotz Asylantenansturm anno 2015 die Kanzlerin als nicht durchsetzbar abwies, vermochte Corona und bescherte abgeriegelte Grenzen. Dass Luxusliner mit tausenden Passagieren wegen einem oder weniger Infizierter wochenlang in einem Hafen mit Ausgangsverbot in Quarantäne gehalten werden, schiebt mit positivem Effekt zwar der Vergnügungssucht einen Riegel vor, ist aber dennoch unverhältnismäßig.

Dasselbe trifft trotz sicher gegebenem Ansteckungsrisiko auf etliche der verordneten Maßnahmen zu, wenn legionenhaft berufliche Existenzen wanken bis vernichtet werden. Und zur Wiedererweckung der Volkswirtschaft häufen sich Schulden der „öffentlichen Hand“ im Billionenbereich an, deren Tilgung nicht einmal in den Sternen steht. Die Schultern der jüngeren Generation haben sie zu stemmen, wie in der Geschichte mehrfach erfolgt irgendwann mit Inflation und Währungsreform.

Nach Dr. Hans Penner war die Sterberate vom 18. März bis 5. Mai 2020 an keinem Tag höher als anno 2018 im selben Zeitraum. Er bezieht sich dabei auf Angaben des Statistischen Bundesamtes. Allerdings war damals eine Welle von Influenza-B-Viren am Abklingen.

Auch der Chirurg und Publizist Dr. Bernd Hontschik kann die Hysterie um Corona nicht nachvollziehen, sieht Deutschland auf dem „Weg zur Gesundheitsdiktatur“ und fragt: „Sterben bei uns nicht Jahr für Jahr mehr als 30.000 Patienten und Patientinnen wegen Krankenhaus-Infektionen?“ Und: „Wer jetzt den Krieg gegen das Virus nicht mitmacht, der macht sich schuldig. So sagt man zur Zeit jedenfalls – überall.“

Von der „Corona-Krise“ lässt sich nämlich auch profitieren. So vermögen zwei Kandidaten fürs Kanzleramt an dieser ihr Profil zu schärfen, einer mit straffen Zügeln und der andere mit Pochen auf lange Leine. Auch medizinische Spezialisten traten durch sie ins Rampenlicht, vorrangig der Bundesregierung Haupt- und Hauskompetenz Dr. Christian Drosten von der Berliner Charité. Weil er „mal so und mal so redet“, ist derweil aber selbst Frau Merkel leicht von ihm abgerückt.

Und Stephan Paetow unkt in „Tichys Einblick“ sarkastisch, er sei „mit seinen Vorhersagen so hilfreich wie Wallensteins Astrologe“. Die pauschale Verballhornung von „Virologen“ zu „Wirrologen“ war freilich nur als journalistische Satire verstanden.

Eine vom Bundesinnenministerium in Auftrag gegebene und als Geheimpapier eingestufte Prognose ist nicht eingetreten. Nach der könnten bis zu siebzig Prozent der Bevölkerung angesteckt werden und bis zu einer Million dann sterben. Zudem würden viele von den Klinken wegen Überfüllung abgewiesen und müssten um Luft ringend in den eigenen vier Wänden ihr Dasein beschließen.

Anderer Einschätzung ist der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel und betont, die von ihm untersuchten Toten hätten alle so schwere Vorerkrankungen aufgewiesen, dass sie „auch wenn es hart klingt, alle im Verlauf dieses Jahres gestorben wären“. Und er wertet: „Covid-19 ist ernst, aber keine besonders gefährliche Erkrankung.“

Das prophetische Wetterleuchten

Die übergebührlich erzeugte Angst lässt aber etwas von Lukas 21 erahnen, wenn die Menschen vor dem Kommen Christi „vergehen werden vor Furcht“. Dann jedoch effektiv voll begründet, weil der Himmel Kräfte sich bewegen. Corona ist zudem nicht regional begrenzt, sondern praktisch keine noch so geringe Nation frei davon. Und alle reagieren in ungefähr gleich, dazu angehalten von dem Geist, der den jetzigen Zeitlauf beherrscht.

Seine menschlichen Adjutanten überspitzen die Bedrohung durch den Infekt noch, um so die unabdingbare Notwendigkeit einer starken Hand zu erweisen, national wie über Länder- und Sprachgrenzen hinweg. Die vorhandene Epidemie kann so zum Meilenstein der angestrebten neuen Weltordnung werden, zu deren Spitze sich der Antichrist aufschwingen wird als oberster Schlussstein einer Pyramide.

Über allem jedoch setzt der allmächtige Gott mit ihr eine Voranzeige künftiger Gerichte, auch wenn der weiße Reiter aus Offenbarung 6 noch nicht aufgebrochen ist. Mit dem heben die Wehen des Endes im engeren Sinn an. Der zieht als Sieger aus, hat einen Bogen und ihm wird eine Krone gegeben. Da der lateinische Ausdruck „Corona“ zu deutsch „Krone“ bedeutet, haben fromme Spekulanten den nun ausgemacht, zumal die Dienstkittel der Mediziner auch häufig weiß sind. Ärzte mögen zwar zur individuell empfundenen Plage geraten, der Beginn der Apokalypse aber sind sie nicht.

Doch tritt eine später datierte Situation aus dem 13. Kapitel der NT-Offenbarung ins Blickfeld. Wie dann niemand ohne das „Malzeichen des Tieres“ kaufen kann, so während der eingeführten Pflicht zur Maske keiner ohne eine solche. Dazu wirft Offenbarung 9 Schatten voraus mit der Feststellung: „Sie taten nicht Buße“, und das inmitten erschütterndster Ereignisse.

Die „Evangelische Kirche in Deutschland“ animiert noch zum ungebeugten Haupt, wenn ihr Oberster am Karfreitag predigte: „Manche sprechen von einem Gott, der das Corona-Virus als Strafe geschickt hat – und dabei über Leichen geht. Mit einem solchen Gott will ich nichts zu tun haben.“

Er hat mit ihm auch tatsächlich nichts zu tun, noch weniger als die Heiden. Heide. Und wenn Bedford-Strohm einst die Erde verlässt, geht dieser Gott auch über seine Leiche.

Der betroffene Glaubensmensch

Die Israeliten wurden von der ägyptischen Finsternis verschont, denn in ihren Hütten war es licht. So aber verfährt der Höchste nicht immer mit seinen Kindern, sondern die durchleiden seine Gerichte gleich der gottlosen Allgemeinheit. Da bildet Corona keine Ausnahme. Es heißt, sich in die erlassenen Auflagen zu fügen und der Obrigkeit untertan zu sein, wenn mitunter auch kopfschüttelnd.

Doch will der HERR seine Jünger gerade in Zeiten gesteigerter Bedrohung still und getrost sein lassen, da nach seiner Garantie keines ihrer Haare ohne den Willen des himmlischen Vaters vom Haupt fällt. Und sie erfahren auf einer solchen Wegstrecke, wie der ewige Gott mit Vermessenheit verfährt. Denn die eben noch schöpfergleich um Klimawandlung bestrebt waren, deren Wahn schrumpfte jäh aufs Ausspähen nach Regalen mit noch vorrätigen Hygieneartikeln zusammen. Dazu genügte ein winziger Virus, und Gott stehen noch ganz andere Varianten zur Verfügung.

Nachfolger Jesu nehmen zudem wahr, wie ihr Meister den Spieß umzukehren versteht. Per „Globalisierung“ wurden von Gott gesetzte Bestimmungen wie die der Kultur, Sprache, Nation und die der Zuordnung von Mann und Frau frevelhaft eingeebnet. Und jetzt „globalisiert“ er mit einer Epidemie, die ebenso alle Kulturen, Sprachen, Nationen und Geschlechter ereilt, wider den man sich empörte und nach wie vor empört.

Das zeitweise Versammlungsverbot bedeutet keine Christenverfolgung, da es ebenso für Moslems wie Sportveranstaltungen verbindlich wurde. Manche Gemeinschaften schalteten umgehend elektronische Ersatzprogramme in Gestalt eines „Live-stream“ via Internet. Das lässt den Prediger in Wort und Bild am PC sicht- und hörbar werden, der vor leeren Stühlen oder Bänken seine Rede hält.

Doch zehrt der Glaube nicht aus, wenn er für überschaubare Frist von der Infusion angestammten Gemeindebetriebes abgetrennt wird. Die Jahrzehnte ungehinderten Zusammenkommens sollten vielmehr dahin wirken, auch allein zu bestehen wie ein Elia am Bach Krith und die Jerusalemer Urgemeinde. Die traf sich erst täglich in den Häusern. Als sie dann aber zerstreut wurde, standen die Einzelnen für sich und hatten es nur mit dem unsichtbaren Erlöser zu tun.

Und Johannes empfing gerade in einsamer Verbannung auf Patmos seine monumentale Schau vom Abschluss der Weltzeit mit neuem Himmel und neuer Erde. So waren auch die sonntäglich unbesetzten Räumlichkeiten ein göttlicher Wink, intensiver die Schrift zu erforschen und so ungeahnte Perspektiven zu erhalten. Dagegen verblasst digitale Fernübermittlung wie der Mond bei Tagesanbruch.

Unser Autor Klaus Schmidt aus Crailsheim ist evangelikaler Prediger und Publizist

HIER ein früherer Artikel des Verfassers: https://charismatismus.wordpress.com/2017/07/04/nein-zu-kulturverfall-und-dekadenz-ja-zur-schoepfungsordnung-gottes/

 


Welche medizinische Rechtfertigung gibt es für die Maskenpflicht in Deutschland?

Von Felizitas Küble

Reichlich überraschend wurde in Deutschland die Maskenpflicht eingeführt, nachdem in den Wochen zuvor von politischer und „virologischer“ Seite meist zu hören war, ein Mund-Nasenschutz sei für die Allgemeinheit nicht nötig, evtl. sogar kontraproduktiv  – etwa wegen der Bakterienansammlungsproblematik der Maske.

Dazu paßt: Sowohl in Arztpraxen wie in Apotheken liegt seit vielen Wochen das sechsseitige Faltblatt „Coronavirus und Influenza“ aus, das von der Apotheken-Umschau herausgegeben wurde.

Das Wesentliche daraus findet man hier online: https://www.apotheken-umschau.de/Coronavirus#Wie-steckt-man-sich-an-wie-schuetzt-man-sich

Auf Seite 2 des Prospekts wird die Frage abgehandelt: „Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?“

Es werden dazu drei Empfehlungen vermittelt: 1. gründliches und häufiges Händewaschen  – 2. Händeschütteln und Körperkontakt vermeiden – 3. Abstand halten (möglichst 2 Meter) und größere Menschenansammlungen vermeiden.

Das Interessante allerdings: Von einem Hinweis auf Mund-Nasenschutz kein Wort, nicht einmal im Sinne einer Option, einer Empfehlung. Am Ende heißt es sogar diesbezüglich: „Für die Allgemeinbevölkerung sehen Mediziner derzeit keine Notwendigkeit.“

Nun sind die Infizierten-Zahlen seit der Herausgabe des Faltblattes im März weiter gesunken, so daß sich von selbst die Frage ergibt: Welchen Sinn hat denn eine Maskenpflicht, die zu einer Zeit, als die Corona-Gesamtlage weitaus schwieriger war, nicht einmal empfohlen, geschweige durchgesetzt wurde?

Ich fragte kürzlich einen Facharzt-Experten, der seit vielen Jahren gründliche Erfahrungen in der Diagnostik und Behandung von Infektionskrankheiten gesammelt hat. Seine Auskunft beinhaltet im wesentlichen folgende Fragen, Punkte und Einwände:

  1. Wen schützt man mit der Maske: sich selbst oder sein Gegenüber?
  2. Wird die Maske nicht regelmäßig (und was heißt „regelmäßig“: einmal wöchentlich? einmal täglich? alle zwei Stunden?) ausgetauscht oder gewaschen, dann „füllt“ sie sich mit Bakterien und Viren und wird selbst zu einem Problem.
  3. Gerade die „schützenden“ Filtering Facepiece Particles 2 (FFP2)-Masken erhöhen den Druck in den Atemwegen, was für Asthma-Patienten, die an sich zu einer Covid-19-Risikogruppen gehören, die Gesundheit stark schädigen kann.
  4. Es ist wichtig, dass der Mensch sich mit milden Erregern (z.B. „Sommergrippe“) permanent auseinandersetzt, um eine Grundimmunität aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Wie wirkt sich aber das Maskentragen auf die Bildung dieser Grundimmunität aus?
  5. Exakt welche Art von Masken sollen wir tragen?
  6. Wie soll kontrolliert werden, ob die Maske richtig sitzt, für den Träger passt und zudem sachgemäß aufgesetzt wird?
  7. Im Moment gibt es in der ganzen Stadt Münster (ca. 300.000 Einwohner) ca. 40 gesicherte Corona-Fälle, von denen die meisten zu Hause bleiben (müssen). Auch wenn es eine erhebliche Dunkelziffer gibt, ist das Risiko, jemanden mit Covid-19 auf offener Straße zu treffen, sehr gering. Die überwiegende Mehrheit der Kontakte mit diesen Infizierten führen nicht zu einer Übertragung des Virus. Und falls doch, werden fast alle Infizierten entweder keine oder nur milde Symptome bekommen. Also dürfte das Gesamtrisiko für die meisten Menschen, durch einen Kontakt in Münster auf der Straße oder im Laden eine schwere Covid-19-Krankheit zu bekommen, minimal sein und in keinem Verhältnis stehen zum Risiko des Maskentragens.
  8. Das Robert-Koch-Institut hat die Grippe-Saison vor ca. 10 Tagen für beendet erklärt. Es gibt noch weniger Corona-Fälle als Influenza-Fälle. Worin besteht dann die Rechtfertigung, überhaupt Masken zu tragen (siehe Punkt 7).
  9. Welche psychologische Wirkung hat das permanente Tragen einer Maske auf den Träger und auf die Gesellschaft insgesamt?
  10. Was ist mit Menschen mit Angststörungen, die das Tragen einer Maske als sehr einengend empfinden (Klaustrophobie)?
  11. Wie verträgt sich eine allgemeine Vermummung mit dem Recht in einer freien Gesellschaft, sein Gegenüber zu erkennen?
  12. Wir müssen Masken tragen, obwohl so gut wie keine bösen Viren derzeit im Umlauf. Was wird dann das Signal für die Politik sein, die Maskenpflicht aufzuheben? Der Lockdown wurde ja auch eingeführt, nachdem anhand von Zahlen des Robert-Koch-Instituts bereits klar war, dass die sog. Reproduktionsrate unter 1,0 gefallen war und es somit zu einer massenhaften Verbreitung des Virus nicht mehr kommen konnte.
  13. Maskentragen ist jetzt Pflicht, obwohl dies –  wie oben dargestellt  –  medizinisch sinnlos und vielleicht sogar schädlich ist. Es ist also nicht mehr möglich, einfach zu den Massnahmen der Regierung nur zu schweigen. Vielmehr wird man verpflichtet, seine Zustimmung gleichsam öffentlich in Form eine Gesichtsmaske  zu signalisieren.  Zuwiderhandeln ist eine Straftat.

Kuba: Kommunistische Diktatur leugnet den medizinischen Dauernotstand

Bei ihrer Ankunft am Mailänder Flughafen trugen sie Masken und weiße Arztkittel. Als sie begleitet vom Blitzlichtgewitter der Medienverteter in den Bus stiegen, schwenkten sie kubanische und italienische Flaggen – so wirbt Kuba im Ausland für das eigene Gesundheitsssystem.

Das kommunistische Regime schickte 35 Ärzte und 16 Pfleger nach Italien, um dem Land bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu helfen. Die Mediziner sind in der stark betroffenen Lombardei im Einsatz.

„Was auf den ersten Blick wie ein Akt der Nächstenliebe wirkt, ist in Wahrheit vor allem Propaganda und eine wichtige Devisenquelle für den Inselstaat“, erklärt Martin Lessenthin (siehe Foto), Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Während Kuba seit Jahren Ärzte in dutzende Länder weltweit entsende, leide das kubanische Volk unter der schlechten medizinischen Versorgung, mangelhaften hygienischen Zuständen in Krankenhäusern und einer Zweiklassen-Medizin.

Kuba hat zu spät auf die Corona-Krise reagiert

Während viele Staaten schon unter der Coronavirus-Pandemie litten, hat Kuba sich lange Zeit noch als Urlaubsparadies und Zufluchtsort vor dem neuartigen Virus dargestellt. Bis Mitte März sind Touristen auf die Karibikinsel gereist. Bürgerrechtler, wie zum Beispiel Yoani Sanchez, prangern daher an, dass der Tourismus viel zu spät gestoppt wurde, weil das kubanische Regime von der „Überlegenheit des eigenen Gesundheitssystems“ ausgegangen sei.

Inzwischen sind auf der Karibikinsel laut der Johns Hopkins University aktuell 139 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit 24. März dürfen für 30 Tage keine Ausländer mehr auf die Insel, 60.000 Urlauber mussten schnell die Heimreise antreten. Kubaner, die sich im Ausland aufgehalten haben, müssen sich nach ihrer Rückkehr in eine 14-tägige Isolation begeben. Aktuell stehen mehr als 36.000 Kubaner unter Quarantäne.

Bei der Identifizierung weiterer COVID-19-Fälle geht das Regime einen eigentümlichen Weg: Mehr als 28.000 Medizinstudenten sind in den Ortschaften unterwegs, um bei den Bewohnern neue Infektionen aufzuspüren. Nach Aussagen von Studenten ist der Dienst nicht freiwillig und sie dürfen dabei auch keine Masken tragen, um die Menschen nicht in Panik zu versetzen.

Die gesammelten Daten werden an das Gesundheitsministerium weitergeleitet. „In den Krankenhäusern, in denen nicht die Touristen, sondern die normalen Bürger behandelt werden, fehlt es an allem – Hygiene, Medikamenten und medizinischen Geräten – dort herrschen katastrophale Zustände. Daher ist zu erwarten, dass sich der Coronavirus auch auf der Insel noch weiter ausbreitet“, so Lessenthin.

Während Kuba also in anderen Ländern bei der Pandemiebekämpfung helfe, sei das eigene Gesundheitssystem nur unzureichend auf die kommende Krise vorbereitet.

Mediziner-Export als Haupteinnahmequelle

Die Entsendung von Medizinern ist eine wichtige Einnahmequelle für den Inselstaat. Laut Schätzungen der UN-Organisation für Handel und Entwicklung (UNCTAD) nimmt das kubanische Regime mit dem Medizin-Export jährlich etwa elf Milliarden US-Dollar ein – mehr als mit dem Verkauf von Zucker, Tabak oder Rum.

Nach Aussage des kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel gehe es der Regierung aber ausschließlich darum, die Gesundheit der eigenen Bürger sicherzustellen. Diese Verantwortung führe dazu, dass sich Kuba solidarisch mit anderen Ländern zeige und ihnen Unterstützung anbiete.

Momentan sind kubanische Mediziner laut Aussagen der Regierung in 31 Staaten – unter anderem in Jamaika, Belize und Nicaragua – gegen das Coronavirus aktiv. Laut Medienberichten überlegt auch Brasilien, tausenden kubanischen Medizinern wieder eine Arbeitserlaubnis auszustellen. Die kubanische Botschaft in Argentinien hat angeboten, 500 Ärzte nach Buenos Aires zu schicken.

Kubanische Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern sind aufgrund ihrer Erfahrung bei Katastrophen und schweren Epidemien hoch angesehen.

„Die Regierung behält aber 75 bis 90 Prozent des Gehalts der Ärzte, die ins Ausland geschickt werden, denn es geht dem Regime nur um die Devisen. Wenn die Mediziner in den jeweiligen Ländern bleiben wollen, betrachtet die Regierung das als desertieren und bestraft dies mit einem Einreiseverbot von mindestens acht Jahren“, berichtet Dr. Ariel Ruiz Urquiola, kubanischer Biologe, Umweltschützer und ehemaliger politischer Gefangener.

Nicht selten werden kubanische Ärzte auch zum politischen Spielball der jeweiligen Länder, in die sie entsandt werden. So sollten sie – entgegen des hippokratischen Eids – vor der Präsidentschaftswahl in Venezuela je nach politischer Ausrichtung medizinische Behandlung verweigern oder eine Versorgung mit Medikamenten an die richtige Wahlentscheidung koppeln.

Desolates Gesundheitssystem des Inselstaates

Das kubanische Gesundheitssystem ist ganz anders als sein guter Ruf. „Kubaner haben keinen Zugang zu einem effizienten Gesundheitssystem: Die hygienischen Bedingungen in den Krankenhäusern und die Ausstattung mit medizinischen Geräten ist schlecht. Außerdem besteht ein Mangel an bestimmten Medikamenten“, erläutert Dr. Ruiz.

Das Regime des kommunistischen Inselstaates brüstet sich seit Jahren damit, dass das kubanische Gesundheitssystem kostenlos ist und einen hohen internationalen Standard aufweist. Während es aber manche Behandlungen auf Kuba ausschließlich gegen Bezahlung gibt, werden viele Ärzte von den Familien der Patienten bestochen, um eine bessere Behandlung zu bekommen.

„Bauern verschenken Lebensmittel, wie Schweinefleisch oder Milch, Fischer bringen Fisch. Wer in einer Bäckerei arbeitet, zweigt Mehl oder Brot ab, Automechaniker Ersatzteile und Angestellte der städtischen Omnibusbetriebe Diesel”, so Omara Ruiz Urquiola, die Schwester des kubanischen Umweltschützers. Fachärzte sind in dem Inselstaat Mangelware. Regimekritikern werden oft Behandlungen und Medikamente vorenthalten.

Um das Bild einer exzellenten Gesundheitsversorgung auf internationaler Ebene zu wahren, werden erkrankte Touristen nur in speziellen Ausländerkliniken, so genannten Clinicas Internacionales, behandelt, die einen hohen Standard aufweisen. Hier haben normale Kubaner keinen Zutritt.

Weitere Infos zu Menschenrechten auf Kuba: www.igfm.de/kuba


„Ärzte für das Leben“ sind bestürzt über das Karlsruher Urteil zur Suizid-Beihilfe

Angriff auf die Gewissensfreiheit der Ärzte

Die Ärzte für das Leben e.V. sind erschüttert über Inhalt und Ton des heutigen Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Freigabe der organisierten Suizidbeihilfe. Sie befürchten ein Ende der Gewissensfreiheit für Ärzte.

Das Bundesverfassungsgericht hat das Verbot der geschäftsmäßigen Selbsttötung nach § 217 StGB, das vor vier Jahren nach zähem Ringen mit klarer Mehrheit im Bundestag beschlossen wurde, für verfassungswidrig erklärt.

Dieser Paragraf sei „nichtig …, weil es die Möglichkeiten einer assistierten Selbsttötung faktisch weitgehend entleert.“ Der Gesetzgeber müsse „sicherstellen, dass dem Recht des Einzelnen, sein Leben selbstbestimmt zu beenden, hinreichend Platz zur Entfaltung und Umsetzung verbleibt.“

Für diese „faktische Entleerung“ des „Rechts auf Selbsttötung“ sei laut Bundesverfassungsgericht im Wesentlichen die geringe Bereitschaft der Ärzte, Suizidhilfe zu leisten, verantwortlich.

Die Ärzte seien nicht bereit, sich „am geschriebenen Recht auszurichten“ sondern setzen sich „unter Berufung auf ihre eigene verfassungsrechtliche verbürgte Freiheit einfach darüber hinweg“. Deshalb sei nun eine „konsistente Ausgestaltung des Berufsrechts der Ärzte“ erforderlich.

Zum Schluss schreibt das Bundesverfassungsgericht, dass das „Recht auf Selbsttötung“ es verbiete, „die Zulässigkeit einer Hilfe … vom Vorliegen einer unheilbaren Krankheit abhängig zu machen.“

„Die Ärzte für das Leben e.V. sind durch den Inhalt aber auch durch den Ton dieses Urteils erschüttert“, sagte ihr Vorsitzender Prof. Dr. med. Paul Cullen (siehe Foto). Seine Begründung lautet:

„Bei der Debatte 2015 haben wir mehrmals darauf hingewiesen, dass es Ärzte sind, die eigentlich mit dem Begriff „nahestehende Personen“ im Paragrafen 217 gemeint waren, obwohl sie mit keinem Wort weder im Gesetzestext noch in der Begründung dazu erwähnt wurden.

Das Verfassungsgericht bestätigt uns jetzt in dieser Vermutung.

Beunruhigen muss uns jedoch die kaum verhohlene Drohung in Richtung der Ärzte, ihr Berufsrecht so ändern zu wollen, dass diesen im Bereich des Lebensrechts kaum rechtlicher Spielraum verbleibt.

Einen offeneren Angriff auf die Gewissensfreiheit der Ärzte habe ich seit langem nicht mehr gesehen. Insgesamt liest sich die Pressemeldung, als ob eine der Sterbehilfeorganisationen sie dem Gericht in die Feder diktiert hätte.“

Erst Ende Oktober 2019 hat der Weltärztebund bei seiner Generalversammlung in Tiflis ihre Ablehnung des ärztlich assistierten Suizids erneut bekräftigt und darauf hingewiesen, dass Ärzte hierzu nicht gezwungen werden dürfen.

Wie der Bund bekräftigt, sind Ärzte dem Leben verpflichtet. Diese Verpflichtung steht zur assistierten Selbsttötung in diametralem Widerspruch.

Weitere Infos:

Themenspecial der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland vom 26.02.20 zum Urteil des Bundesverfassungsgericht zum Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung

Zur ÄfdL-Themenrubrik Suizidbegleitung / Sterbehilfe


Weltärztebund und interreligiöse Initiative gegen Euthanasie und assistierten Suizid

Die Liga „Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben“ begrüßt die aktuelle Erklärung des Weltärztebundes und die interreligiöse Deklaration von Vertretern der abrahamitischen Religionen gegen assistierten Suizid und Euthanasie.

Ende Oktober 2019 bekräftigte der Weltärztebund (World Medical Association, WMA) auf der 70. Generalversammlung in Tiflis, Georgien, erneut seinen ablehnenden Standpunkt gegenüber Euthanasie und ärztlich assistiertem Suizid.

Vorangegangen waren intensive Beratungsprozesse mit Ärzten und Nichtmedizinern auf der ganzen Welt. Die WMA betont ihr starkes Bekenntnis zu den Grundsätzen ärztlicher Ethik und fordert höchsten Respekt vor dem menschlichen Leben. Auch solle kein Arzt zur Teilnahme an Euthanasie und assistiertem Suizid gezwungen oder dazu verpflichtet werden, diesbezüglich Überweisungsentscheidungen zu treffen.

Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt unterstrich die Bedeutung der Erklärung: „Ärzte sind dem Leben verpflichtet. Es ist wichtig, dass der Welt-
ärztebund das noch einmal zum Ausdruck gebracht hat.“ (Dt. Ärzteblatt 1.11.2019)

Neben der Ärzteschaft positionierten sich auch Vertreter der drei abrahamitischen Religionen und unterzeichneten am 28.10.2019 im Vatikan eine gemeinsame Erklärung gegen Euthanasie und assistierten Suizid:

„Euthanasie und assistierter Suizid sind von Natur aus und in der Konsequenz aus moralischer wie religiöser Sicht falsch und sollten ausnahmslos verboten werden. Jeglicher Druck auf Todkranke, ihr Leben durch aktives und vorsätzliches Handeln zu beenden, wird kategorisch abgelehnt.“

Gefördert und unterstützt werden solle eine qualifizierte und professionelle Palliativmedizin.

Der Vatikan bezeichnete die Deklaration als historisch. Es sei das erste Mal, dass Muslime, Juden und Christen gemeinsam ein solches Dokument unterzeichneten.

Die Liga „Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben“ hofft sehr, dass diese beiden bedeutenden Deklarationen auch in der Politik, bei den Gerichten und in den Medien angemessene Beachtung finden!

Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben
c/o Dr. med. Susanne Ley
Postfach 68 02 75, 50705 Köln
liga@aerzte-in-ehrfurcht-vor-dem-leben.de
http://www.aerzte-in-ehrfurcht-vor-dem-leben.de