Kontroverse um Elternzeit für Top-Manager

AfD fordert allgemeine „Willkommenskultur für Kinder“

Die Union will Top-Managern eine Elternzeit ermöglichen. Eine solche ist dieser Berufsgruppe derzeit nicht möglich, da sie rechtlich nicht als Arbeitnehmer gelten und im Falle einer Auszeit, die der Aufsichtsrat zunächst genehmigen müsste, weiter haftbar wären.

Der Vorschlag von Digitalministerin Dorothee Bär stößt auf Zustimmung in der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.

Dazu sagt AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla:

„Während der Durchschnittsarbeitnehmer sich Sorgen um Job und Familie macht, fordert die Union Erleichterungen für Manager. Bärs Vorschlag ist nicht nur aufgrund der durch den Lockdown

verursachten wirtschaftlichen und sozialen Probleme fehl am Platz, er offenbart auch eine völlig falsche Schwerpunktsetzung der Union.

Bei einer Geburtenrate von nur 1,5 Kindern und ungewollter Kinderlosigkeit bei jedem zehnten Paar braucht es deutlich mehr als diese Klientel- und Minderheitenpolitik. Deutschland benötigt endlich wieder Politik für die Mehrheitsgesellschaft, also steuerliche Entlastungen für mittlere Einkommensschichten und eine bessere Anerkennung der Erziehungsleistung bei der Rente.

Und nur mit einer Willkommenskultur für Kinder wird Deutschland seine demographische Entwicklung in die richtigen Bahnen lenken können.“


46 % der integrierten Syrer befürchten „viele Terroristen“ unter den Migranten

Laut einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Emnid sehen schon länger in Deutschland lebende Syrer die derzeitige Zuwanderung mit Sorge. Die Umfrage hatte das Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster in Auftrag gegeben. image001

Demnach vertreten rund 46 Prozent der Befragten Angst, daß sich unter den neu ankommenden Flüchtlingen auch viele Terroristen befinden. Der Leiter der Studie, Prof. Detlef Pollack, sagte, daß die Befragten diese Befürchtung mit der Mehrheitsgesellschaft teilten.

Rund die Hälfte sprach sich für eine Obergrenze bei der Aufnahme von Asylbewerbern aus. Befragt wurden 500 Zuwanderer aus Syrien und ihre Nachkommen. Sie leben im Durchschnitt seit 20 Jahren in Deutschland. Die Hälfte hat die deutsche Staatsbürgerschaft, ein Drittel die syrische und elf Prozent haben einen deutschen und einen syrischen Pass.

Quelle: http://www.idea.de