Wo und wie Führungskräfte online aktiv sind

Pressemeldung von „Faktenkontor“:

Im Vergleich zu Internet-Nutzern, die weder beruflich als Influencer in den Sozialen Medien arbeiten noch den klassischen Meinungsbildnern angehören, neigen letztere mehr als doppelt so stark dazu, eigene Beiträge auf YouTube zu veröffentlichen: Elf Prozent der Meinungsbilder posten hier regelmäßig eigene Inhalte. Unter den „Ottonormalusern“ tun dies lediglich fünf Prozent.

Die Meinungsbildner setzen hier nicht nur stärker auf die Präsentation eigener Inhalte, sondern interagieren auch mehr mit anderen YouTube-Nutzern:

Der Anteil der Meinungsbildner, die regelmäßig Videos mit einem „Daumen hoch“ Anerkennung zollen oder diese an andere weiterempfehlen, liegt eineinhalbmal so hoch wie der der einfachen Onliner. Die Quote derjenigen, die sich in den Diskussionen in den Kommentaren engagieren, fällt fast doppelt so hoch aus.

Anders sieht es auf TikTok aus: Meinungsbildner schenken Inhalten auf dem chinesischen Exportschlager zwar viel Aufmerksamkeit und zeigen sich auch hier überdurchschnittlich reaktiv, dafür aber eher zurückhaltend, wenn es darum geht, dort eigene Inhalte zu verbreiten:

Auf Facebook sind die klassischen Meinungsbildner zwar sowohl im Hinblick auf eigene Posts als auch Reaktionen auf Beiträge anderer User durch Likes, Shares, Kommentare und dem Anklicken dargebotener Links aktiver als die breite Masse der User, aber der Vorsprung fällt hier weniger prägnant aus als bei YouTube.

Darüber hinaus stellen sich klassische Meinungsbildner als die eifrigsten Leser und Diskussionsanstoßer in Internet-Foren und auf Twitter heraus.

Quelle und vollständige Nachricht mit Info-Grafiken hier: https://www.faktenkontor.de/corporate-social-media-blog-reputationzweinull/entscheider-engagement-wo-fuehrungskraefte-und-multiplikatoren-wirklich-zuhoeren-und-antworten/

Ergänzende Meldung hier: https://de.statista.com/infografik/22854/umfrage-zur-wahrnehmung-von-werbung/?utm_source=Statista+Newsletters&utm_campaign=b28549bdf7-All_InfographTicker_daily_DE_PM_KW39_2021_Di&utm_medium=email&utm_term=0_662f7ed75e-b28549bdf7-314533529


Social-Media-Atlas über Anwender-Aktivitäten: Twitter hat bei Teenis die Nase vorn

WhatsApper sehr interaktiv, Instagram und Blogs toppen Themenvielfalt

Für den aktuellen Social-Media-Atlas 2021 von Faktenkontor, IMWF und Toluna haben wir 3.500 im Hinblick auf Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Internet-Nutzer (ab 16 Jahren) nicht nur gefragt, welche Dienste des Social Web sie in Anspruch nehmen – sondern auch, was sie dort eigentlich tun.

Eines haben alle Kanäle gemeinsam: Die meisten Anwender lesen und betrachten vor allem, was andere dort posten. Jenseits vom reinen Konsum fällt das, wer was wo wie im Web 2.0 macht, von Dienst zu Dienst aber ausgesprochen unterschiedlich aus.

Zum Beispiel WhatsApp: Im Internet-Messenger mit Gruppenchats zeigen sich die Nutzer besonders interaktiv. Hier schreiben mehr Onliner regelmäßig eigene Beiträge und teilen Inhalte Dritter als irgendwo sonst im Web 2.0. Und dies gilt tendenziell umso mehr, je jünger die Teilnehmer sind.  Gerade Unter-40-Jährige klicken in WhatsApp-Meldungen verstärkt auf Links.

Auf Facebook zeigen sich vor allem 30- bis 49-Jährige durch Likes, Kommentare und dem Folgen geposteter Links als überdurchschnittlich interaktiv.

Ein interessantes Detail zeigt sich beim Vergleich der Facebook-Nutzung durch berufliche Social-Media-Influencer einerseits und anderen Meinungsbildnern wie Publizisten oder Führungskräften aus Wirtschaft und Ehrenamt anderseits:

94 Prozent aller professionellen Social-Media-Influencer sind auf Facebook präsent. YouTuber, Blogger, Instagrammer & Co sind damit im Vergleich zur Allgemeinheit (60 Prozent) in Zuckerbergs Sozialem Netzwerk weit überproportional vertreten.

Von den anderen Meinungsbildnern nutzen hingegen lediglich 69 Prozent Facebook. Diese gesellschaftlichen Meinungsbildner verhalten sich dort aber wesentlich aktiver und interaktiver als die Social-Media-Influencer, die auf diesem Kanal sogar weniger posten, liken und teilen als Otto-Normal-Onliner.

Obwohl Twitter ebenso ein Urgestein des Social Webs ist wie Facebook, findet der Klassiker der Microblogging-Dienste im Gegensatz zu Mark Zuckerbergs nur zwei Jahre älterem Freunde-Netzwerk regen Zuspruch unter den jüngsten Netizens. Jeder zweite Onliner in seinen Zwanzigern nutzt Twitter. Im Alter zwischen 16 und 19 Jahren sind es mit 40 Prozent zwar etwas weniger – aber die Teens zeigen sich im Hinblick auf Liken, Kommentieren und Teilen überraschend als (noch) aktivere Zwitscherer als Twens.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.faktenkontor.de/corporate-social-media-blog-reputationzweinull/was-machen-die-leute-eigentlich-in-den-sozialen-medien/