SPD-nahe Stiftung lädt jüdischen Schriftsteller Chaim Noll wegen unliebsamer Ansichten aus

Von Felizitas Küble

Der deutsch-israelische Schriftsteller und Universitäts-Dozent Chaim Noll (siehe Fotos) wurde kürzlich von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung ohne Angabe von Gründen ausgeladen.

Lag es vielleicht daran, dass er öffentlich geäußert hatte, die AfD sei doch relativ judenfreundlich (jedenfalls stärker als die anderen Parteien)?

Immerhin hatte sich die AfD als einzige Fraktion im Deutschen Bundestag für die Verlegung der Deutschen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem ausgesprochen, was zweifellos im Sinne des Staates Israel wäre.

Auch wir waren zum Beispiel reichlich enttäuscht darüber, daß z.B. die früher betont pro-israelische CSU sich nicht für eine Botschaftsverlegung nach Jerusalem stark machte.

Auch in anderen Themenbereichen hat sich die AfD auf die Seite des jüdischen Staates gestellt, etwa bei ihren Protesten gegen skandalöse Hilfsgelder aus Deutschland und der EU für radikal-palästinensische Gruppen und Projekte.

Die nahostpolitischen Vorstellungen der SPD bzw. des von Maas geführten Außenministeriums sind hingegen einseitig pro-arabisch, teils sogar iranfreundlich. Auch in den Vereinten Nationen stellt sich die deutsche Regierung bei entsprechenden Resolutionen leider nur selten auf die Seite des jüdischen Staates.

Statt daß die SPD samt ihrer Stiftung endlich in sich geht und ihre abweisende Haltung gegenüber Israel überdenkt, „bestraft“ sie den Autor, der auf diese Fakten hinweist.

Chaim Noll schreibt regelmäßig in der liberal-konservativen Infoseite „Achse des Guten“;  in einem Kommentar schreibt er  jetzt darüber, daß die „Friedrich-Ebert-Stiftung eine seit Monaten verabredete Lesung mit mir im Ariowitsch-Haus in Leipzig abgesagt“ habe  – und dies wohlgemerkt „drei Tage vor dem geplanten Termin“.

Ja, dies geschah sogar „ohne Angabe von Gründen“. Die Krönung des dreisten Treibens kommt noch: Auf der Website des Ariowitsch-Hauses wurde die plötzliche Absage so formuliert, dass der Eindruck entstehen konnte, sie ginge von mir aus. Was ich besonders schäbig finde.“

Sind wir auf dem Weg zur Meinungsdiktatur?

Der in der „DDR“ geborene und vom SED-Regime verfolgte Schriftsteller Noll macht sich über die heutigen Zustände in Deutschland anscheinend keine Illusionen:

„Früher, als die Bundesrepublik Deutschland noch eine Demokratie war, als es noch so etwas wie Meinungsfreiheit gab und Pluralität, haben mich parteinahe Stiftungen zu ihren Veranstaltungen eingeladen, auch wenn ich dort kritische Gedanken vortrug.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt offenbar nur noch Gäste ein, die sich im Sinn ihrer Partei-Linie äußern. Es ist reine Heuchelei, wenn die dahinter stehende Partei die Bedrohung demokratischer Werte durch die AfD beklagt.“

Damit bringt Noll die Sachlage exakt auf den Punkt.

Am 6. November 2018 nahm ich in Krefeld an einer Lesung des israelischen Publizisten im Jüdischen Gemeindezentrum teil.

Nach seinem Referat, das mit Buch-Auszügen gespickt war (siehe Fotos), fragte ich Chaim Noll, ob die Regierung Netanjahu den Migrationspakt  – der damals in aller Munde war  –  unterzeichnen werde. Der Autor antwortete mit einem klaren Nein.

Am nächsten Tag brachten wir – unter Berufung auf Noll – eine Meldung hierüber im CHRISTLICHEN FORUM: https://charismatismus.wordpress.com/2018/11/07/israel-unterschreibt-den-migrationspakt-nicht/

Der Publizist behielt recht: Einige Wochen später war es nämlich amtlich, daß Israel nicht zu den Unterzeichnerstaaten gehört – ebenso wie die USA und viele mittel- und osteuropäische Länder.

Gut zwei Wochen vor der Krefelder Veranstaltung mit Noll im Rahmen seiner Deutschlandtour hatte der Schriftsteller in unserem CF einen ausführlichen Artikel über die jüdischen und „jiddischen“ Zusammenhänge mit der deutschen Sprache veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/2018/10/22/warum-deutsch-eine-juedische-sprache-ist/

Und kurz zuvor erschien in unserem CHRISTLICHEN FORUM eine Buchbesprechung des deutsch-israelischen Autors, worin er sich nicht scheute, einige handfeste politische Probleme deutlich zu durchleuchten: https://charismatismus.wordpress.com/2018/10/14/gehoeren-juden-noch-zu-deutschland/

Der früher in der „DDR“ unter dem Namen Hans Noll bekannte Bürgerrechtler fiel während der SED-Diktatur in Ungnade; er lebte danach in Westdeutschland und Rom; 1995 wanderte er nach Israel ein und lebt seitdem mit seiner Familie in der Wüste Negev.

Inhaltlich beziehen sich die literarischen Erzählungen in seinen Büchern meist auf die Lebensverhältnisse im heutigen Israel; sie schildern sehr anschaulich und bisweilen humorvoll den Alltag in den Städten und Kibbuzsiedlungen; sie berichten z.B. von den Konflikten zwischen ultrareligiösen und eher säkularen Juden, von jungen Soldaten und uralter Tradition, von den Besonderheiten der Negev-Wüste etc.

Dieser unabhängige Denker ist damals wie heute denjenigen ein Dorn im Auge, die sich lieber mental gleichschalten lassen und bequem dem rotgrünen Zeitgeist unterordnen, wie das skandalöse Beispiel der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt.

Der prominente Namensgeber Friedrich Ebert  –  aufrechter Sozialdemokrat und einstiger Reichspräsident  –  käme heute garantiert aus dem Kopfschütteln über seine Partei nicht mehr heraus.

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Berlin: Internet-Mobbing schwuler Aktivisten gegen junge Dummschwätzer

Von Felizitas Küble

Manche Zeitgenossen, vor allem junge Leute, gehen mit dem Internet bisweilen sehr leichtfertig um und verwechseln es pubertär mit einem Tagebuch oder Online-Stammtisch. Um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erregen, wird auf sorgfältige Ausdrucksweise bisweilen gerne verzichtet.  paragraph_300x3001

Zudem meinen einige von ihnen offenbar, das Netz sei ein rechtsfreier Raum, in welchem die Gesetze von Fairneß, Gesetz und Vernunft außer Kraft gesetzt sind. Diese Beobachtung machen wir vom CHRISTLICHEN FORUM mitunter auch im Leserkommentarbereich, wenngleich eher selten.

Deutliche Appelle für Toleranz und eine ordentliche Debattenkultur sind daher alles andere als überflüssig.

Was jedoch eine schwule Aktionsgruppe in Berlin betreibt, geht entschieden zu weit und erinnert an Mobbing, Meinungsdiktatur und Fanatismus.

David Berger kritisiert „gnadenlose Verfolgung“

Auch der homosexuell orientierte Philosoph und Publizist Dr. David Berger (siehe Foto) befaßt sich kritisch mit den zum Teil sehr rabiaten und verbissenen Methoden dieser Aktivisten, die soziale Netzwerke nach „homophoben Kommentaren“ durchsuchen. pressefotoberger11

Dabei bleibt es aber nicht, wie Dr. Berger berichtet, der insoweit von „gnadenloser Verfolgung“ schreibt:

„Die häufig sehr jungen Poster werden dann im Netz als „Vollpfosten des Tages“ präsentiert, dem Arbeitgeber gemeldet und angezeigt.“

Das fanatische Vorgehen dieser Initiative „Enaugh ist enough“ hat schon mehreren jungen Leuten ihren Ausbildungsplatz gekostet. Diese Mädchen und Jungen werden dadurch bestimmt nicht toleranter und dialogbereiter, im Gegenteil: deren Vorurteile werden sich zur Verbitterung steigern, zumindest innerlich.

Derartiges Cyber-Mobbing, eine solch verbissene Meinungsdiktatur kann zudem bestimmt nicht im Interesse fair denkender Homosexueller sein, sondern stachelt im Gegenteil zu Haß und Aggressionen an. Umso wichtiger ist es, daß schwule Persönlichkeiten sich von derart abseitigen Aktivitäten distanzieren.

Näheres dazu lesen Sie in dem ausführlichen Artikel „Hass mit Hass bekämpfen?“ von Dr. Berger auf der kulturpolitischen Webseite „Telepolis“: http://www.heise.de/tp/artikel/45/45822/1.html

Zudem hier ein weiterer Bericht von Dr. Berger: http://www.gaystream.info/#!Die-Jagd-ohne-Gnade-geht-weiter/cjds/55e0132b0cf2de902a773235

Felizitas Küble leitet den katholischen KOMM-MIT-Verlag und das ökumenische Christoferuswerk eV in Münster

 


Zunehmende Radikalisierung in Öffentlichkeit, Medien und Politik

Mathias von Gersdorff

Die linksextremen Aggressionen während des EU-Wahlkampfes gegen die Alternative für Deutschland (AfD) zeigten einer größeren Öffentlichkeit, welchem Terror Menschen, Parteien oder Organisationen ausgesetzt sind, die Meinungen öffentlich vertreten, die sich außerhalb des Mainstreams befinden.

Gegen die AfD wurden alle Beschimpfungen geschleudert, die man aus dem Antifa-Katalog des „Kampfes gegen rechts“ kennt: Rechtspopulismus, Faschismus, Anspielungen auf den Nationalsozialismus (Heil Henkel) usw. Leipzig2014f

Die AfD-Kandidatin auf Platz vier für die EU-Wahl, Beatrix von Storch, war gleich doppelt betroffen:

Weil sie sich für die traditionelle Ehe zwischen Mann und Frau und für das Recht auf Leben der Ungeborenen ausspricht, wurde sie als christlich-fundamentalistisch, homophob, sexistisch, rassistisch und transphob beschimpft.

FOTO: Mathias von Gersdorff im Interview auf der Leipziger Buchmesse

Nachdem die AfD sieben Plätze im Europäischen Parlament erobert hat, könnte der Terror und die Hetze gegen sie zu einem Dauerphänomen werden.

Natürlich ist die AfD nicht das erste Opfer dieses Mangels an politischer Kultur. Christliche Aktivisten sind das seit langem gewohnt: Seit Jahren kann keine Anti-Abtreibungsdemo ungestört ablaufen.

Selbst winzige Gebetsprozessionen für die Ungeborenen werden inzwischen zu einem Spießrutenlauf, so am 24. Mai in Frankfurt am Main, wo 20 Beter nur mit Polizeischutz eine Prozession zu Pro Familia durchführen konnten.

Der Staat guckt weg und hält sich raus

Zu größeren Anti-Abtreibungsveranstaltungen, wie beispielsweise die 1000-Kreuze-Aktionen, rücken ganze Brigaden von trainierten linksradikalen Abtreibungsaktivisten an, um Blockaden zu errichten oder anderweitig zu stören.

Hinzu kommt die mediale Hetze gegen die Lebensrechtler: Christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner, fanatische Abtreibungsgegner, Frauenhasser usw. sind einige der üblichen Schimpfwörter.

Hinsichtlich des Lebensrechts herrscht in Deutschland seit vielen Jahren folgende Situation:  PICT0191

–  Chaoten dürfen problemlos Demonstrationen von Lebensrechtlern stören, blockieren oder gar verhindern.

–  Medien  (darunter auch die öffentlich-rechtlichen) dürfen ungehindert Lebensrechtler verleumden, beschimpfen und verhetzen.

–  Der Staat, der aufgrund des Grundgesetzes das Recht auf Leben aller Menschen schützen müßte, hält sich einfach heraus.

Der Staat ist nicht einmal mehr imstande, in der Öffentlichkeit hin und wieder zu erwähnen, daß auch die ungeborenen Kinder ein Recht auf Leben haben. Vielen Politikern scheint gar nicht mehr bewußt zu sein, daß in Deutschland alle Menschen ein Recht auf Leben von der Zeugung an haben.

Konservative werden von allen Seiten zur Sau gemacht

Wohin die Feigheit des deutschen Staates führt: Diejenigen, die sich für das Recht auf Leben einsetzen, werden immer stärker dämonisiert und der linken Hetze und Verleumdung preisgegeben.

Nicht viel besser sieht es aus, wenn Eltern oder Familienorganisationen für das Elternrecht auf Erziehung auf die Straße gehen, beispielsweise um gegen den baden-württembergischen „Bildungsplan 2015“ zu protestieren. stuttgart 005a

Die Demonstration vom 1. Februar 2014 mußte aufgrund der vielen Blockaden vorzeitig abgebrochen werden. Am 1. März spielten sich in Stuttgart bürgerkriegsähnliche Szenen zwischen Polizei und linken Gegendemonstranten ab.

Am 5. April mußte der Demonstrationszug gegen den Bildungsplan umgeleitet werden, weil die Polizei nicht imstande war, die Blockaden aufzulösen. Die Demonstranten mußten lange durch verlassene Straßen ziehen, um endlich am Ort der Schlußkundgebung anzukommen.

Die Medien, die der grün-roten Landesregierung zugeneigt sind, überzogen die Gegner des Bildungsplanes mit den übelsten Beschimpfungen wie beispielsweise „Homophober Schloßplatz-Mob“.

Für Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, sind die Demonstrationen gegen den „Bildungsplan 2015“ ein Hinweis, daß es in Deutschland eine „neue Homophobie“ gibt. Es ist unfaßbar, daß selbst die Bundesregierung die Homophobiekeule gegen die Gegner des Bildungsplanes schwingt.

Wer sich also in Deutschland für konservative Werte und Ideen in der Öffentlichkeit einsetzt, wird von allen Seiten regelrecht „zur Sau“ gemacht.

Gewalt gegen wissenschaftlichen Kongreß

Wer die Diskussion um den Bildungsplan verfolgt hat, konnte feststellen, daß der Begriff „Erziehungsrecht der Eltern“ in den Aussagen der Landesregierung überhaupt nicht vorkam. Dieses Recht scheint völlig aus dem Bewußtsein vieler Politiker verschwunden zu sein.

Besonders heftig wird es, wenn man ins Visier von Homo-Aktivisten kommt. Kritiker der politischen Forderungen von Homosexuellen-Verbände werden seit vielen Jahren stets mit Totschlagbegriffen wie „homophob“, „transphob“ usw. beschimpft.

Ein Höhepunkt an Aggressivität seitens der Homo-Aktivisten erlebte man im Jahr 2009, als diese androhten, den „Internationalen Kongreß für Psychotherapie und Seelsorge“ zu blockieren, weil dort Referenten auftraten, die über Konversionstherapien berichten wollten. Dieser Kongreß konnte nur unter massivem Polizeischutz stattfinden. Selbst Wissenschafts- und Meinungsfreiheit schützten die Organisatoren nicht vor einer wüsten Hetzkampagne.

Kürzlich ist es zu Vandalismus gegen einen Kongreß in Kassel zum Thema „Sexualethik und Seelsorge“ des evangelikal orientierten Fachverbandes Weißes Kreuz gekommen. Der Grund: Auch hier sollten Konversionstherapien für Homosexuelle, die wie Heterosexuelle leben wollten, thematisiert werden. Kassels Stadtparlament sah sich genötigt, eine „Resolution gegen Homophobie“ gegen den Kongreß zu verabschieden.

Sorgen der Bürger werden ingnoriert

Es ließen sich viele weitere Beispiele nennen. Anhand dieser wird aber klar genug, daß inzwischen Einschüchterung und Hetze in Deutschland fester Bestandteil des politischen Lebens ist, wenn es um bestimmte Themen geht. Allein das ist Grund genug zur Sorge.

Doch es kommt erschwerend hinzu, daß es meistens um Themen geht, mit denen sich der Staat aus purer Angst nicht beschäftigen will, wie eben dem Recht auf Leben.  pc_pi

In gewissem Maße gilt das auch für die Themen, die die AfD anspricht:

Die etablierten Parteien ignorierten schlichtweg die Sorgen der Bürger hinsichtlich der Euro-Krise und wollten sich mit Finanzkrise und Eurorettung nicht ernsthaft befassen. Diese Weigerungshaltung führte sogar im Jahr 2012 zu einem BVerfG-Urteil, das die Abgeordneten darin erinnerte, sie und nicht die Bundesregierung müßten über die Rettungsmaßnahmen für den Euro entscheiden und dürften sich der Verantwortung nicht entziehen.

Die zunehmende Verwendung von Straßenterror und medialer Hetze gegen politische Gegner müßte eigentlich zu einem riesigen Aufschrei in unserer Gesellschaft führen. Ein „Aufstand der Anständigen“ müßte sich bilden und diejenigen in Schutz nehmen, die man mundtot machen will. Doch nichts dergleichen geschieht.

Selbst die geballten Angriffe auf die AfD durch Linksextremisten führten nicht zu einer Mäßigung der verbalen Attacken der Politiker etablierter Parteien und der Medien, obwohl diese offensichtlich den Haß gegen die Partei von Lucke & Co. anstachelten.

Der Bürger, der sich für konservative und christliche Werte einsetzen will, wird in Zukunft vor allem viel Mut aufbringen müssen, damit seine Stimme in der Öffentlichkeit hörbar bleibt.

Mathias von Gersdorff ist Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und des Web-Magazins „Kultur und Medien online“

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der „Jungen Freiheit“


Deutschland auf dem Irrweg in eine linksgestrickte Mediendiktatur

Von Peter Helmes

Wir alle wissen, daß wir vom Großteil der Medien mal hemmungslos, mal subtil manipuliert werden. Die Infamie, vor allem politisch Inkorrekten gegenüber, wächst ins Schamlose. Aber gleichzeitig scheint auch die Feigheit der Betroffenen zu wachsen. Wer wehrt sich  –  auf deutsch: Wer macht´s Maul auf? 163538-dg-original

Natürlich, wer sich wehrt, bekommt kübelweise Schmutz entgegengeschleudert und/oder wird niedergebrüllt. Sarrazin und jüngst Akif Pirinçci können ein garstig Lied davon singen.

Die Gegner bieten statt Argumente nur Gebrüll, manchmal auch Steine und schieren Haß. Wer gar „rechts“ ist, dem drohen Verfolgung (bis in die Wohnung) und Ächtung, gerade auch von den Medien.

„Rechte“  –  das haben die Linken geschafft!  –  sind eo ipso Extremisten und Faschisten. Dieser Stempel „sitzt“ und wird zum Stigma.

Bewundernswert, wie „bürgerliche“ Politiker reagieren: Ungefragt beeilen sie sich, jedermann zu erklären, sie seien selbstverständlich nicht rechts, sondern „aufgeschlossen“ und „offen“  –  was immer das auch bedeuten mag.

Feigheit des bürgerlichen Lagers

Ergo beteiligen sie sich an Programmen „gegen rechts“ und stimmen allen möglichen Volksbeglückungsprogrammen in den Parlamenten zu. Feigheit, wo immer man hinschaut! pc_pi

Daß die wirkliche Gefahr für unser Staatswesen von den (selbsternannten) Antifaschisten  –  den tatsächlichen Faschisten  –  ausgeht, erschließt sich nur dem, der die Augen nicht vor dem Terror dieser Gruppen verschließt: Gewalt gegen Personen und Sachen, Rufmorde, Beleidigungen usw.

Jeder Andersdenkende wird gnadenlos mit einer Art „Nazometer“ gemessen und abgestraft. Eine geistige Auseinandersetzung findet nicht statt. Wie auch?

Wenn die große Mehrheit der Medienmenschen Toleranz mit Dumpfheit und Wissen mit Google verwechselt, kann kein Dialog zustandekommen. Wollen die auch gar nicht!

Linke Meinungsvorschrift durch Abschreiben

Es ist ja so einfach, die miese Platte vom Faschisten aufzulegen. Einer schreibt die Meinung vom anderen ab. So entsteht die neue „politisch korrekte“ Volksmeinung  – von BILD bis STERN, eine linke Meinungsvorschrift. Sie sind so verbohrt und selbstgerecht, nicht einmal mehr zu merken, daß sie letztlich die Sarrazins unseres Landes in der Sache bestätigen.

So haben wir also heute in diesem unserem Lande das Phänomen, zwar nach dem Grundgesetz (Art. 5) Meinungsfreiheit zu haben, sie aber nicht ausüben zu können. Denn diese grundgesetzliche Meinungsfreiheit wird immer weiter umgebogen, ausgehebelt und durch die politisch korrekte Meinung (PC) ersetzt. Was das ist, geben uns die einschlägigen Medien vor. paragraph_300x3001

Das eigentlich Alarmierende an dieser Entwicklung ist, daß der Staat, der die Freiheit garantieren sollte, nicht einschreitet. Und mehr noch, daß eine immer blindere Justiz sich beeilt, den Meinungsvorschreibern den Weg freizumachen. Der Paragraph 130 StGB bietet dazu hervorragendes Handwerkszeug. Sie haben Voltaire vergessen, oder  –  was wahrscheinlicher ist  –  nie von ihm gehört: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, daß Du es sagen darfst.“

Doch um Voltaire zu kennen, müßte man wenigstens ein bißchen Bildung aufweisen. Das aber scheint vielen PC-Menschen offensichtlich schwer zu fallen; denn mit „BILD Dir Deine Meinung“ allein geht noch kein STERN am Bildungshimmel auf.

So kommen wir von der Meinungsfreiheit zur Vernichtungskultur. Ein aufklärender, gar bildender Journalismus ist zunehmend einem Kampagnenjournalismus gewichen. Und dreimal darf man raten: Tonangeber von Kampagnen sind wieder die PC-Menschen.

CDU-Politiker Mappus: Opfer von Kampagnenjournalismus

Ein Beispiel gefällig?  – Da haben wir den „Fall Mappus“, dem vorgeworfen wurde, Staatsgeld vernichtet zu haben, weil er die EnBW-Anteile viel zu teuer eingekauft habe. Alle fielen über ihn her, natürlich auch die Partei“freunde“. Doch sehr bald stellte sich heraus, daß der Vorwurf der Untreue gegen Mappus nicht aufrechtzuhalten war. Das ging jedenfalls aus einem vom BW-Finanzministerium bestellten Gutachten hervor.

Vor der Vorlage dieses Gutachtens hatte SPD-Finanzminister Nils Schmid noch getönt, „der Geruch des Skandals“ sei „schwefelhaltiger“. Bereits im Juni 2012 (!) kam das Gutachten und  –  verschwand in einer Ministeriums-Schublade. Sozusagen Rufmord auf Raten.

Mappus´ Verteidiger Bernd Schünemann erklärte nach einer Meldung der FAZ vpm 24.4.2014 u. a.: „Schmids Ministerium hat nicht nur Informationen zurückgehalten, sondern auch versucht, den Gutachtern den eigenen Rechtsstandpunkt zu soufflieren.“

Wie nennt man ein solches Verhalten der grün-roten Regierung? Schmierig? Bösartig?

Mappus ist jetzt zwar rehabilitiert, aber physisch und psychisch ruiniert. Ach ja, von den alten Parteifreunden findet er niemanden an seiner Seite. Der Vorgang war der FAZ immerhin ein Zweispalter und einen kleinen Kommentar wert, die ZEIT begnügte sich mit einem kleinen Einzeiler. Das ist Journalismus heute. Und die grün-rote Politik in Baden-Württemberg komponierte dazu den passenden Tugendterror.

Daß dieses „Spiel“ Methode hat, zeigten auch die „Fälle“ Mixa, Wulff und Tebartz van Elst: Erst verurteilen, dann anhören. Gnade und Vergebung waren einmal. So sieht PC-Vernichtungskultur aus!  –  Wieso heißen diese Leute eigentlich ausgerechnet „Gutmenschen“?

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Autor und ehem. Bundesgeschäftsführer der JUNGEN UNION; zugleich betreibt er die Webseite:  http://www.conservo.wordpress.com


„Queere“ Meinungsdiktatur will Sandra Maischberger bevormunden

Mathias von Gersdorff

Wer Zweifel hatte, dass die Autoren des „Lunacek-Berichts“ (und die Homo-Lobby allgemein) sich zum Ziel gesetzt haben, eine Meinungsdiktatur zu errichten und eine „Stasi-im-Kopf“ bei allen Menschen einzurichten, hat es nun schwarz auf weiß:    mvongersdorff1

Schon vor Ausstrahlung der Talkshow von Sandra Maischberger am 11. Februar 2014 um 23:10 Uhr protestiert das Homosexuellen-Magazin „Queer“, dass „homophobe“ Personen eingeladen worden seien.

Konkret geht es um die Erziehungseinheit „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ im Bildungsplan der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg.

Wer sind die „homophoben“ Talkgäste, die „Queer“ so in Wallung bringen?

Hartmut Steeb, Generalsekretär der evangelikalen Deutschen Evangelischen Allianz sowie Birgit Kelle (siehe Foto), Autorin des Bestsellers „Dann mach‘ doch die Bluse zu“.

Erstaunlicherweise wird gegen einen dritten Gast der Talkshow nicht polemisiert, der auch in diese Kategorie passen würde: Dr. Gero Winkelmannn, Leiter des „Bundes katholischer Ärzte“.

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An der Haltung von „Queer“ wird eines vollkommen klar: Jeder, der nur die leiseste Kritik an Homosexualität oder an absurden politischen Forderungen der Homo-Lobby übt, ist „homophob“ und muss aus der Öffentlichkeit ausgeschlossen werden.

Die Tatsache, dass hier die Meinungsfreiheit in eklatanter Weise angegriffen wird, spielt offenbar keine Rolle.

Und da hört der Spaß auf: Die Haltung von „Queer“ ist die einer totalen Intoleranz gegen jeden, der nur im entferntesten Kritik übt.

„Queer“ fordert die öffentliche Ausgrenzung aller Kritiker der Homo-Agenda. Wird es dabei bleiben? Was kommt danach? Was wird passieren, wenn sich doch viele finden, die sich dagegen aussprechen? Zu welchen Mitteln wird man dann greifen?

Lunacek hat die Richtung vorgegeben: Die Definition sogenannter „Hassdelikte“ soll eingeführt werden gegen alle, die sich nicht fügen möchten.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Schriftsteller und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ sowie der Internetseite „Kultur und Medien online“


Stille Aktion für Rechtsstaat und Meinungsfreiheit: jeden Sonntag um 12 Uhr vor dem Rathaus

Verschiedene konservative und islamkritische Gruppen und Webseiten, darunter die „Frankfurter Schulinitiative“ sowie  die bekannte Internetzeitschrift  „Politically Incorrect“ (PI-News), haben seit einigen Wochen eine interessante Idee verbreitet, die sich langsam, aber sicher immer mehr ausbreitet:  pc_pi

Die Teilnehmer stellen sich um 12 Uhr am Sonntag vor das Rathaus der eigenen Stadt bzw. Ortsgemeinde, um dort für 10 Minuten einen stillen Protest gegen die Islamisierung in Deutschland und gegen eine weitverbreitete Meinungsdiktatur („Politische Korrektheit“) in Medien und Politik auszudrücken.

Es geht also  – positiv formuliert –   um die Erhaltung unseres demokratischen Rechtsstaats und echte Meinungsfreiheit in Deutschland.

Ein Befürworter der Aktion schreibt hierzu:

„Ein stummer, sehr einfacher und völlig risikoloser Protest gegen eine politische Entwicklung, die von vielen Bürgern mit großer Sorge gesehen wird. Ich habe mich letzten Sonntag selbst zum ersten Mal vor das Rathaus unserer Stadt gestellt und dort tatsächlich einen anderen „Proteststeher“ angetroffen!

Konservative Meinungen sind heute auch deshalb so schwach vertreten, weil wir so wenig getan haben, um uns Gehör zu schaffen  – unsere eigene Passivität ist mitschuld an unserer heutigen Einflusslosigkeit.

Ich möchte Sie deshalb aufrufen, an dieser Aktion mitzuwirken und die Idee auch in Ihrem eigenen Netzwerk zu verbreiten, damit die Bewegung wächst:

Dieses „Protest-Stehen“ ist ein bescheidenes öffentliches Zeichen, aber es ist besser, ein solches stilles Signal zu setzen und eine kleine Protestbewegung durch Anwesenheit zu unterstützen, als sein ganzes Leben lang die eigene Meinung nur für sich zu behalten.“

 

 


Wochenzeitung „Junge Freiheit“ protestiert gegen unfaire Treibjagd im „Fall Drygalla“

Unter dem Titel „Pervertierung des olympischen Gedankens“ erschien heute  in der konservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (online-Ausgabe) ein Klartext-Artikel von Henning Hoffgaard, der ins Schwarze trifft und den wir hier dokumentieren:

„Jeder hat das Recht auf seine Privatsphäre! Wirklich jeder? Nadja Drygalla hat dieses fundamentale Recht aus Sicht von Politik und Medien wohl in dem Moment verloren, als ihre Beziehung mit einem völlig unbekannten ehemaligen NPD-Mitglied von einer anonymen Antifa-Gruppe in die Öffentlichkeit gezerrt wurde.

Schon wenige Tage später sind die Zeitungen voll: „Nazi-Skandal im deutschen Team.“  – Der Blätterwald und besonders die Springer-Presse sind in heller Aufregung. Niemand will den Ritt auf der Empörungswelle verpassen.

Dabei gibt es gar keinen „Fall Drygalla“. Die unscheinbare Sportlerin hat sich in ihrer Karriere nicht ein einziges Mal politisch geäußert. Kein Zitat, keine falsche Kleidermarke, kein angeblich „rassistischer“ Twitter-Eintrag.

Weil der publizistische Krieg sich selbst ernähren muß, wird die Sportlerin nun mit den groteskesten Vorwürfen und Unterstellungen konfrontiert. Sie habe, schreibt die Welt denunziatorisch, „rechtspopulistischen Internetseiten“ angeklickt. Woher die Informationen stammen und welche Seiten das gewesen sein sollen, verraten die „Qualitätsjournalisten“ lieber nicht.

Genauso arbeiten Geheimdienste in Diktaturen. Unbeugsame werden so lange ausspioniert und mit Gerüchten drangsaliert, bis sie schließlich einknicken.

Heute braucht es für so ein Vorgehen allerdings keine staatliche Behörde mehr. Irgendein Anwurf aus dem linksextremen Milieu reicht im Zweifel völlig aus, und schon liegt das Privatleben auf dem Seziertisch der Öffentlichkeit. Vom sonst hochgelobten Datenschutz ist dann keine Rede mehr.

„Wer wußte wann was über Drygallas Umfeld“, fragt etwa die linke taz, die noch vor wenigen Wochen einen Text über die angebliche Homosexualität von Umweltminister Peter Altmaier mit dem Hinweis löschte, dessen Privatleben ginge niemanden etwas an.

Bisher wurde jeder für vogelfrei erklärt, der irgendwie „rechts“ war. Jetzt reicht es schon aus, jemanden zu kennen, der jemanden kennt, der jemanden kennt.“

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M502e6e5304c.0.html