INSA-Umfrage: Vigano-Appell findet Zuspruch bei Jüngeren, FDP- und AfD-Anhängern

18 Prozent der Deutschen finden es gut, dass Kardinale und Bischöfe öffentlich scharfe Kritik an den Corona-Maßnahmen geäußert haben – wie dies mit ihrer Unterzeichnung des Viganò-Appells geschah.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen INSA-Meinungsforschungsinstituts, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. Gleichzeitig ist eine Mehrheit von 56 Prozent gegenteiliger Meinung.

Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautete: „Ich finde es gut, dass Bischöfe, wie zum Beispiel Kardinal Gerhard Müller, öffentlich scharfe Kritik an den Corona-Maßnahmen geäußert haben (Viganò-Appell).“

In dem „Aufruf für die Kirche und für die Welt an Katholiken und alle Menschen guten Willens“ warnen die Unterzeichneten vor Panikmache angesichts der Coronakrise.

Unter dem Vorwand der Covid-19-Epidemie würden in vielen Fällen unveräußerliche Rechte der Bürger verletzt und ihre Grundfreiheiten unverhältnismäßig und ungerechtfertigt eingeschränkt, einschließlich des Rechts auf Religionsfreiheit, freie Meinungsäußerung und Freizügigkeit, so das Papier. Wörtlich heißt es im Aufruf: „Diese illiberalen Steuerungsversuche sind der beunruhigender Auftakt zur Schaffung einer Weltregierung, die sich jeder Kontrolle entzieht.“

BILD: Kardinal Müller wurde in Medien scharf attackiert wegen seiner Unterzeichnung des Vigano-Aufrufs

Die Zustimmung von katholischen Befragten zu der im Viganò-Appell geäußerten Kritik deckt sich mit dem Wert innerhalb der Gesamtbevölkerung. Bei den Protestanten fanden hingegen nur zwölf Prozent die Kritik gut. Die größte Zustimmung zum Viganò-Appell äußerten freikirchliche Befragte (37 Prozent).

Die Erhebung, für die 2.092 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 15. und dem 18. Mai befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Altersgruppen auf.

In der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen ist die Zustimmung zur Viganò-Kritik an den staatlichen Corona-Maßnahmen mit 25 Prozent am größten. Über 60-Jährige lehnen den Vigano-Appell mit 67 Prozent ab – nur 13 Prozent teilen die Viganò-Kritik.

Betrachtet man die Frage nach Partei-Affinität, so ergibt sich ein eindeutiges Bild: Bei den AFD-Anhängern ist die Zustimmung zum Viganò-Appell mit 44 Prozent am größten. Am geringsten ist der Wert bei den Wählern der Union und Grünen (8 Prozent).

Wähler der FDP teilen die von Viganò geäußerte Kritik immerhin noch zu überdurchschnittlichen 29 Prozent.

Über „Die Tagespost“: Als einzige überregionale und unabhängige Wochenzeitung im deutschen Sprachraum ist „Die Tagespost“ allein der Lehre der katholischen Kirche und ihren Lesern verpflichtet. Weitere Infos: www.die-tagespost.de.


Umfrage zur Maskenpflicht: FDP-Anhänger teils kritisch, AfD-Wähler noch skeptischer

Das Erfurter Meinungsforschungs-Institut INSA wollte wissen, wie die Befragten zur Maskenpflicht stehen, die unlängst in Deutschland für Läden, Märkte und öffentliche Einrichtungen eingeführt worden ist.  

Die absolute Mehrheit der Befragten (63 %) findet die Maskenpflicht wichtig, nur 23 Prozent sind dagegen. 14 Prozent nennen keine Antwort. Weibliche Befragten stimmen tendenziell häufiger zu als männliche (66 zu 60 %). 

Außer der AfD stimmen alle Wählergruppen mehrheitlich der Aussage zu, dass die Maskenpflicht richtig sei.

Besonders die Anhänger von Union (75 %) und SPD (74 %) finden dies, weitgehend auch die Grünen mit 71%. Bei der FDP sind es noch 63%, somit ist dort ein Drittel kritischer eingestellt, ähnlich die Linkswähler mit 57% Zustimmung.

Bei der AfD befürworten lediglich 39%  die Maskenpflicht, 50% sind dagegen, der Rest ist unentschieden oder nennt keine Angaben.

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de

Unsere eigenen medizinischen Argumente gegen die Maskenpflicht: https://charismatismus.wordpress.com/2020/04/27/welche-medizinische-rechtfertigung-gibt-es-fuer-die-maskenpflicht-in-deutschland/


INSA: 12% sehen Franziskus als Reformpapst

Pressemeldung der TAGESPOST:

Zwölf Prozent der Deutschen sehen Papst Franziskus als Reformpapst. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der katholischen Zeitung „Die Tagespost“ durchgeführt wurde.

Gleichzeitig lehnen 48 Prozent der Befragten die Bezeichnung ab. 32 Prozent wissen nicht, wie sie Papst Franziskus diesbezüglich einschätzen sollen, acht Prozent machen dazu keine Angabe.

Die katholischen Befragten geben zu 16 Prozent an, dass Franziskus ein Reformpapst ist, während 53 Prozent in dieser Gruppe dies nicht so sehen. 26 Prozent geben an, nicht zu wissen, wie sie den Papst diesbezüglich einordnen sollen.

Unter den Protestanten sehen zwölf Prozent den amtierenden Pontifex als Reformer, 50 Prozent lehnen das ab. Freikirchliche Befragte stimmen zu zehn Prozent zu, während 32 Prozent nicht zustimmen.

Konfessionslose Befragten stimmen zu neun Prozent zu, dass Papst Franziskus ein Reformpapst ist, zu 49 Prozent lehnen sie diese Bezeichnung ab.

Die Erhebung, für die 2.065 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 14. und dem 17. Februar befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Altersgruppen auf. Der Anteil derjenigen, die Franziskus als Reformpapst sehen, ist demnach in allen Altersgruppen nahezu gleich groß.

Anders sieht es bei den Ablehnenden aus: Je älter die Befragten, desto höher der Anteil derer, die Franziskus nicht als Reformpapst sehen. In der Altersgruppe der über 60-Jährigen liegt der Wert sogar bei knapp 60 Prozent. Unter den 18 bis 29-Jährigen sind es nur 28 Prozent.


INSA-Institut: Mehrheit der Deutschen will eine Schließung der Mittelmeerroute

Bei einem Treffen zwischen Bundesinnenminister Horst Seehofer und dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz haben beide die Absicht erklärt, die Mittelmeerroute für Flüchtlinge zu schließen.  

Deshalb wollte das Meinungsforschungs-Institut INSA in Erfurt in dieser Woche durch eine repräsentative Umfrage wissen, wie die Deutschen darüber denken. Das Ergebnis:

Mehr als die Hälfte aller Befragten (54 %) befürwortet die Schließung der Mittelmeerroute, deutlich weniger (22 %) lehnen dies ab. Insgesamt weiß knapp ein Viertel (24 %) aller Befragten nicht, ob sie für oder gegen eine Schließung der Mittelmeerroute sind oder machen dazu keine Angabe.

Große Unterschiede in der Beantwortung dieser Frage gibt es hinsichtlich des Alters der Befragten. So lehnen 34 Prozent der 18- bis 24-Jährigen die Schließung der Mittelmeerroute für Flüchtlinge ab, wohingegen 31 Prozent dieser Altersgruppe dies befürworten. In den übrigen Altersgruppen überwiegt jedoch die Zustimmung gegenüber der Ablehnung. Am höchsten ist diese in der Altersgruppe der ab 65-jährigen (65 %). Mit steigendem Alter der Befragten ist ein kontinuierlicher Anstieg an Zustimmung zu beobachten. Einzige Ausnahme ist die Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen, von denen 51 Prozent zustimmen. 

Weitere Unterschiede lassen sich auch nach der Aufschlüsselung nach Ost und West feststellen: So stimmen in den neuen Bundesländern mehr Befragte (58 %) für die Schließung der Mittelmeerroute als im Westen (53 %). Die Ablehnung ist im Westen größer (23 %) als im Osten (19 %).

Die höchste Zustimmung besteht unter den Wählern der AfD (89 %), wohingegen nur 36 Prozent der Grünen-Wähler eine Schließung befürworten. Knapp die Hälfte (45 %) dieser Gruppe lehnt dies ab. Die mit Abstand niedrigste Ablehnung der Schließung der Mittelmeerroute für Flüchtlinge liegt bei den Wählern der AfD (4 %).

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


INSA-Umfrage: Mehrheit will Schließung der ultralinken „Roten Flora“ in Hamburg

Die Mehrheit der Deutschen würde den linksextremen Szenetreff „Rote Flora“ in Hamburg gern schließen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT sprachen sich 51 Prozent der Befragten dafür aus, die „Rote Flora“ zu räumen. 16 Prozent lehnten dies ab und 24 Prozent waren unentschieden.  

Vor allem die Wähler von AfD (75 Prozent), FDP (71 Prozent) und Union (69 Prozent) vertraten die Ansicht, die Rote Flora müsse geschlossen werden. Auch jeder zweite Anhänger von SPD (53 Prozent) und Grünen (48 Prozent) sah dies so.

Allein bei der Linkspartei stimmte eine relative Mehrheit von 42 Prozent gegen eine Schließung. Dennoch vertraten sogar 30 Prozent der Linken-Wähler die Ansicht, das linksextreme Zentrum müsse geräumt werden.

Sechs von zehn Befragten waren zudem der Meinung, linksextreme Gewalt sei von der Politik bisher vernachlässigt worden. 15 Prozent der Befragten verneinten die Aussage. Insbesondere Anhänger von FDP (84 Prozent), AfD (83 Prozent) und Union (77 Prozent) kritisierten, die Politik habe das Problem der linksextremen Gewalt bislang nicht ernst genommen. Auch bei den Wählern der SPD (64 Prozent) und der Grünen (56 Prozent) sah dies eine Mehrheit so.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/mehrheit-der-deutschen-wuenscht-sich-staerkere-bekaempfung-linksextremer-gewalt/


INSA-Umfrage: Immer mehr Deutsche wünschen den Rücktritt Merkels

Das Thüringer Meinungsforschungsinstitut INSA stellte einem repräsentativen Querschnitt die Frage: „Sollte Angela Merkel aufgrund ihrer aktuellen Flüchtlingspolitik zurücktreten?“ –  Im Vergleich zum Ergebnis vor einem Monat ist die Zahl der Rücktritts-Befürworter angestiegen. Waren es im Oktober noch 33%, so sind es mit 38% nun 5% mehr, die sich für den Rücktritt der Kanzlerin aussprechen. 032_29A

Eine weitere Frage des Erfurter INSA-Instituts lautete: „Sind die Flüchtlinge eine Chance, weil sie die kulturelle Vielfalt in Deutschland erhöhen?“

Diese Ansicht wird mit einer Mehrheit von 52,6% abgelehnt. Dabei sind sich Männer und Frauen in diesem Punkt bei fast genau derselben Prozenthöhe einig.

Quelle: http://www.insa-consulere.de/

Weiteres Info zur Asylsituation: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/geht-es-nur-darum-das-mantra-von-kanzlerin-merkel-nicht-korrigieren-zu-muessen-13921470.html