Peru: Menschenrechtspreis für die katholische Ordensschwester Maria del Carmen

Einsatz für Frauen aus dem Volk der Awajún gewürdigt

Schwester María del Carmen von der Kongregation vom heiligen Joseph wurde mit dem Peruanischen Menschenrechtspreis 2013 ausgezeichnet.

Der Sonderpreis, den die Peruanische Menschenrechtskommission alljährlich vergibt, ging an den Priester Gerald Veilleux. Die Auszeichnungen wurden anläßlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember überreicht. Die spanische Missionsschwester ist im Vikariat San Francisco in Bagua im Regenwald im Norden Perus tätig. 

Seit 45 Jahren ist ihre Kongregation unter den indigenen  (eingeborenen) Völkern im peruanischen Amazonasgebiete in Bagua tätig. Dort werden vor allem Projekte für Frauen aus dem indigenen Volk der Awajun gefördert.

Schwester Maria del Carmen arbeitet seit sechs Jahren in dieser Region und bezeichnet ihre Erfahrung als „Teil einer wunderbaren Geschichte der Frauen aus dem Volk der Awajún, die typische Merkmale der Kultur der indigenen Völker des Amazonasgebiet verkörpern und heute gebildete Frauen sind“

Sie fügt hinzu: „Diese Frauen, die heute in unserem Bildungszentrum unterrichten, waren unsere ersten Schülerinnen und der Kontakt zu dieser Kultur ist Teil des Volkes“.


Kath. Erzbischof Rusengo aus dem Kongo erhält den Menschenrechtspreis von Weimar

Den mit 2000 Euro dotierten Menschenrechtspreis der Stadt Weimar erhält am kommenden Montag Francois-Xavier Rusengo, katholischer Erzbischof in der Demokratischen Republik Kongo.

Er engagiere sich unter Einsatz seines Lebens seit vielen Jahren für Frieden und Versöhnung in seinem Heimatland, begründete die Stadt Weimar ihre Ehrung.

Erzbischof Rusengo leitet das Erzbistum Bukavu im Osten des Kongo. In der Grenzregion entlang der Großen Seen kommt es immer wieder zu bewaffneten Konflikten zwischen Armee sowie kongolesischen und ausländischen Rebellengruppen.

Der katholische Oberhirte baute für Opfer von Massakern und Vergewaltigungen Betreuungszentren auf und entging nur knapp mehreren Attentaten.

Quelle: Radio Vatikan