Parlamentarier Hohmann fordert europäischen Selbstbehauptungswillen gegenüber dem Islam

Vor dem Hintergrund des 335. Jahrestages der Schlacht am Kahlenberg (Rettung Wiens vor türkischer Eroberung) veröffentlicht das Büro des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann (siehe Foto) folgende Pressemitteilung:

In seiner Bundestagsrede zum Verteidigungsetat betonte Martin Hohmann am 12.9.2018 die Wichtigkeit von Selbstbehauptungs-anspruch und Selbstbehauptungswillen – nicht nur für eine Armee wie die Bundeswehr, sondern auch für ein ganzes Volk.

In einem kurzen historischen Exkurs zeigte der AfD-Parlamentarier den Selbstbehauptungswillen der europäischen Vorfahren auf; wörtlich sagte er: „Vor 335 Jahren haben unsere Vorfahren die Selbstbehauptung in die Tat umgesetzt.“

Hohmann rekurrierte auf die Schlacht am Kahlenberg vor Wien im Jahr 1683, bei der es einer vereinten europäischen Streitmacht gelang, die türkische Belagerungsarmee zurückzuschlagen. Den Sieg über die Türken nahm die katholische Kirche zum Anlass, am 12.9. das Fest Mariä Namen zu feiern.

„Ohne diesen Sieg hätten wir in Deutschland keinen liberalen und demokratischen Rechtsstaat. Es gäbe kein Grundgesetz und es gäbe nicht den unüberbietbaren Satz: Die Würde des Menschen ist unantastbar“, sagte der AfD-Politiker und ergänzte, dass dieses Ereignis, nach der Schlacht von Tours und Poitiers im Oktober 732, nach der ersten Schlacht vor Wien 1529 und der Seeschlacht von Lepanto 1571, „den Wendepunkt des damaligen Ausgreifens des Islam nach Europa“ darstellte.

„Den Mut und die Entschlossenheit der damals Verantwortlichen wünsche ich mir für unsere heutigen Politiker“, so Hohmann abschließend.


Die CSU sieht keinen Rechtfertigungsbedarf für ihre Kreuz-Entscheidung

Kultursensibler mit den eigenen Werten umgehen

CSU-Generalsekretär Markus Blume hat vor dem Bayerischen Landtag die Forderung seiner Partei nach einem Kreuz im Eingangsbereich aller staatlichen Behördengebäude bekräftigt.  

„Wer sich zum Kreuz bekennt, wer Kreuze aufhängt, der muss sich nicht dafür rechtfertigen, denn er bekennt sich gerade zu den notwendigen Wertegrundlagen unserer offenen Gesellschaft und liberalen Demokratie“, stellte Blume klar.

Er geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wer Kreuze abnimmt, der hängt Menschenwürde ab und Intoleranz auf.“

Wie Blume erklärte, sei das Kreuz unter dem Einfluss von Humanismus und Aufklärung zur konstitutiven Grundlage „unserer freiheitlichen und demokratischen Ordnung“ geworden. Das Kreuz stehe für „Menschenwürde, Toleranz und Nächstenliebe“.

Es sei eine der ersten Aufgaben des Staates, die Grundlagen des Zusammenlebens zu sichern: „Die natürlichen Lebensgrundlagen, die kulturelle Überlieferung und eben auch die christliche Prägung.“

Die staatliche Neutralität bedeute nicht, dass sich Kirche und Staat gegenseitig egal seien. Schließlich leite sich auch die Bayerische Verfassung vom Christentum ab.

Weiter warnte der CSU-Generalsekretär vor falsch verstandener Toleranz:

„Die größte Bedrohung der christlichen Werte kommt nicht von außen, sondern von innen. Wir schützen unsere Identität, um auch künftig so weltoffen sein zu können, wie wir das heute in diesem Freistaat sind.“

Er forderte, „kultursensibler“ mit der eigenen Kultur und den eigenen Werten umzugehen. „Wer nicht in der Lage ist, eigene Werte zu vertreten, ist der wahre Feind der offenen Gesellschaft.“

Abschließend machte Blume klar: „In Bayern werden Kreuze nicht abgehängt, sondern aufgehängt!“

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/april-2018/kreuz-als-bekenntnis-zur-identitaet/


Kardinal Müller kritisiert mangelnde Hilfe für verfolgte Christen als „Schande“

Pressemeldung der Wochenzeitung DIE ZEIT:

Der deutsche Kurienkardinal Gerhard Müller hat Europa hart für die mangelnde Unterstützung verfolgter Christen kritisiert. Der ZEIT sagte er: „Es ist eine Schande, wie wir wieder einmal versagen.“ 

Über militante Islamisten heißt es: „Der blutige Terror im Namen Gottes ist ein Niedertrampeln der Menschenwürde.“

Der ehem. Glaubenshüter des Vatikan bescheinigt religiösen Fundamentalisten, „dass sie nicht religiös sind. Religion ist Verehrung Gottes und darum Respekt vor dem Menschen, vor seiner Freiheit und seinem Leben.“ – Darum, so Müller, laute das fünfte Gebot: Du sollst nicht töten!

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/9377/3825435

Foto: Bistum Regensburg


Münster: Christlich-jüdische Gedenkstunde an den Synagogenbrand vom 9. November 1938

Von Felizitas Küble

Am Donnerstag, dem 9. November, veranstaltete die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit ein Gedenken an die Zerstörung der Synagoge und anderer jüdischer Einrichtungen in Münster und in Deutschland durch die NS-Diktatur am 9. November 1938. 

Dieses schauerliche Unrecht, bei dem 7000 jüdische Synagogen und Geschäfte brannten bzw. zerstört wurden, nannte man früher (wegen der zerbrochenen Fensterscheiben) „Kristallnacht“, heute wird meist von Pogromnacht gesprochen.

Dabei wurden rd. 20.000 deutsche Juden aus ihren Wohnungen herausgeprügelt, meist verhaftet oder ins KZ transportiert, ca. hundert jüdische Bürger wurden ermordet.

Der Vorstand der christlich-jüdische Initiative besteht – wie auch in anderen Städten üblich – aus einem katholischen, einem evangelischen und einem jüdischen Vertreter. 

Der jüdische Gemeindeleiter Sharon Fehr (siehe Foto) erinnerte die Besucher in der vollbesetzten Synagoge an antisemitische Entgleisungen damals und heute; er forderte alle Bürger zur Wachsamkeit auf.

Zugleich begrüßte er den Oberbürgermeister von Münster, Markus Lewe (CDU)  – der eine kurze Ansprache hielt –  sowie eine Reihe Theologen und Verbandsleiter. Der Gemeindevorsteher erinnerte als moralisches Leitbild für uns alle an die Zehn Gebote, die im jüdischen Gebetshaus einen zentralen Platz einnehmen (Foto: hebräische 10-Gebote-Symbolik).

Die vor allem theologisch geprägte Hauptrede mit dem Titel „Wurzeln der Entmenschlichung“ hielt Alfred Buß (siehe Foto), der frühere Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Der evang. Ex-Präses Buß betonte in seiner Grundsatzrede die verhängnisvollen Auswirkungen des kirchlichen Antijudaismus. Dabei setzte er sich vor allem kritisch mit Martin Luther auseinander:

Der Reformator habe anfangs durchaus eher positiv über Juden geschrieben, sich aber im Laufe der Jahrzehnte immer stärker in eine judenfeindliche Verhärtung hineingesteigert. Die Ursache hierfür sah der Kirchenmann u.a. darin, daß Luther mit einer Bekehrung zahlreicher Juden durch seine Bewegung gerechnet habe; als dies nicht eintrat, wandte er sich gegen die Juden.

Anläßlich des Gedenkens an die Progromnacht von 1938 erklärte er, Luthers Schrift „Wider die Juden und ihre Lügen“ lese sich wie eine Anleitung dazu, zumal in diesem Druckwerk ausdrücklich das Anzünden von Synagogen vorgeschlagen wird.

Dabei erwähnte Buß, daß Luther mit seinem rabiaten Antijudaismus und den von ihm geforderten Zwangsmaßnahmen gegen Juden seiner eigenen Zwei-Reiche-Lehre widersprochen habe, wonach die weltliche Obrigkeit niemanden zum Glauben zwingen dürfe. Der kirchliche Antijudaismus sei zwar, so der Redner, vom späteren Antisemitismus zu unterscheiden, doch habe er dem rassistischen Judenhaß gleichsam den Weg bereitet.

Dabei hätte doch der Rückblick auf die Schöpfungsgeschichte Gottes eine andere Grundhaltung lehren müssen, denn im Buche Genesis wird der Mensch als Gottes Ebenbild gewürdigt. Der Ewige schuf den Menschen als Mann und Frau „nach seinem Bilde“.

BILD: Die Menora (siebenarmiger Leuchter) in der Synagoge von Münster

Daher besitze der Mensch als Gottes Geschöpf eine unverlierbare Würde, die ihm nicht etwa erst durch Staat oder Gesellschaft zukomme, sondern die in seiner geschöpflichen Natur begründet sei.

Die Heilige Schrift halte an dem einen Stammelternpaar fest, zumal dann niemand sagen könne: „Mein Urvater ist größer als der deinige“.  – Alle Menschen führen sich auf dieselben Stammeltern zurück. 

Als Lebensraum des Menschen sei die Welt nicht „des Teufels“, sondern Gottes Schöpfung. Allerdings rufe Gott den Menschen zur Verantwortung  –  so wie einst im Garten Eden nach dem Sündenfall: „Adam, wo bist du?“

Teils kritisch befaßte sich der ehem. Präses mit dem Zeitalter der Aufklärung, weil damals die Vernunft überbetont worden sei. Der Mensch erhalte seine Würde aber nicht erst aufgrund seiner verstandesmäßiger Fähigkeiten. Gewisse Postulate der Aufklärung seien sodann von Antisemiten vereinnahmt worden.

Der Redner rundete seine Ansprache ab mit Versen aus dem Psalm 43. Er spielt in der klassischen katholischen Liturgie eine herausragende Rolle (Stufengebet).

In diesem biblischen Psalm heißt es u.a.:

Verschaffe mir Recht, Gott, und führe meinen Rechtsstreit gegen ein treuloses Volk! Rette mich vor den bösen und tückischen Menschen! Denn du bist der Gott meiner Zuflucht…Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich leiten; sie sollen mich bringen zu deinem heiligen Berg und zu deinen Wohnungen. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zum Gott meiner Freude und meines Jubels. 
 

Warum die Sexualität des Menschen sittliche Normen und Werte benötigt

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Uns allen wurde erzählt, dass wir aus einer dunklen Zeit kommen, aus einer Zeit der sexuellen Unterdrückung, aus einer Zeit, in der finster drein blickende Hüter der Moral die ihnen hilflos ausgelieferten Menschen mit ihren rückständigen Ideen davon abhielten, sich selbst zu verwirklichen und ihre Sexualität frei auszuleben.
Wir haben eine Gesellschaft überwunden, in der man die Menschen davon abhielt, ihr Glück zu finden. 

Heute leben wir in dieser Welt der „Freiheit“, die man uns versprochen hat. Jeder einzelne von uns kann sich selbst umsehen. Er kann die Gesellschaft betrachten, die ihn umgibt und er kann sich selbst ein Urteil bilden. Und natürlich kann er auch sein eigenes Leben zur Betrachtung heranziehen.

Sind wir glücklich mit der Gesellschaft, in der wir leben? Sind wir glücklich mit dieser Freiheit, die uns versprochen und die geliefert wurde?

Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er zu dieser Gesellschaft und ihren Werten steht.

Doch schauen wir uns dieses Narrativ von der „Sexuellen Befreiung“ etwas genauer an. Man sagt uns, eine freie Entfaltung der Sexualität wäre ein wichtiger Faktor dafür, im Leben glücklich zu sein.

Nun haben wir Menschen diese Tendenz, uns selbst und unsere Zeit als die Spitze des Fortschritts anzusehen. Oft betrachten wir die Gesellschaft, in der wir leben, als die bestmögliche und glauben, unsere Art zu leben sei die einzige, die überhaupt Sinn macht. Alles, was vor uns war, betrachten wir als notwendigen Entwicklungsschritt hin zu unserer heutigen und als fast perfekt empfundenen Welt, wenn nicht gar als Fehlentwicklung.

Aber wenn etwas mehr als tausend Jahre funktioniert hat, muss dann nicht irgend etwas daran richtig sein? Insbesondere dann, wenn wir unsere heutige Welt betrachten, die erst seit wenigen Jahrzehnten in dieser Form existiert und die gerade nicht unbedingt den Eindruck erweckt, als ob das noch lange so weiter gehen würde?

Warum aber lehren die Religionen eine „Sexualmoral“, eine Sache, die uns heute so seltsam aus der Zeit gefallen scheint? Und warum lehrt uns der Linksliberalismus das Gegenteil, welches man zusammenfassen könnte mit: „Alles ist erlaubt, so lange alle (direkt) Beteiligten es gut finden“?

Ich könnte jetzt etwas über stabile Familien und daraus erwachsende stabile Gesellschaften und über Geburtenraten schreiben. Genauso gut könnte ich Kinder und ihr Recht auf stabile Verhältnisse erwähnen. Ich könnte über Verantwortung schreiben, die man als Erwachsener übernehmen sollte und die wichtiger ist als individuelle Selbstverwirklichung um jeden Preis.

Kurz: Ich könnte darüber schreiben, dass Sexualität wichtige soziale Funktionen erfüllt und nicht nur bloße Triebbefriedigung ist. Und genau das ist der Kern der Sache.

„Du sollst Deine Sexualität kontrollieren  – und nicht sie dich“

Religion und Tradition wollen uns nicht „unterdrücken“. Sie sagen uns einfach nur:

Sexualität ist ein Trieb; sie kann gute und schlechte Dinge bewirken. Wir wollen, dass du lernst, sie zu beherrschen. Du sollst deine Sexualität kontrollieren und nicht sie dich.

Wir Menschen sind hin und her gerissen zwischen kurzfristigen und leicht verfügbaren Freuden und langfristigen Zielen. Und genauso sind wir auch hin und her gerissen zwischen unserer triebhaften und unserer höheren geistigen Natur.

Geben wir den kurzfristigen Freuden zu sehr nach, so zerstören wir das, was uns auf lange Sicht glücklich machen würde oder sorgen dafür, dass es gar nicht erst entstehen kann.

Und genau das ist es, was die Zerstörer des Westens mit ihrer Maxime „Alles ist ok, so lange alle Beteiligten einverstanden sind“ bezwecken.

Sie wollen uns auf dieses niedere Level herunterziehen. Sie wollen uns dazu verleiten, unserem ersten Impuls nachzugeben. Und sie haben eine Moral geschaffen, welche dieses Verhalten für richtig erklärt.

Sie soll uns das schlechte Gefühl nehmen, das uns beschleicht, wann immer wir unsere hohen und schwierigen Ziele aus den Augen verlieren und uns stattdessen in unseren niederen Instinkten und damit in der Gegenwart verlieren.

Erstveröffentlichung dieses Beitrags auf dieser Internetseite: https://neokonservativ.wordpress.com/


Indien: Abtreibung weiblicher Ungeborener und Kleinkinder-Mord weit verbreitet

Die Abtreibung vor allem weiblicher Ungeborener ist in Indien weit verbreitet. Die zunehmende Tötung weiblicher Kleinkinder in vielen Teilen des Landes ist ebenfalls ein schwerwiegendes Problem.

Der Verband der Indischen Ärzte schätzt, dass jedes Jahr rund fünf Millionen Mädchen im Muterleib abgetrieben werden:

“Besonders alarmierend ist die Tatsache, dass selektive Abtreibungen auch in den wohlhabenden Bevölkerungsschichten weit verbreitet sind. Es ist erschreckend, dass der Wunsch nach einem Sohn diese Menschen derart verroht, dass sie bereit sind, ein ungeborenes Mädchen zu töten“, sagt die Ärztin Devadoss Margaret von den Missionsschwestern Don Boscos:

“Eine weitere Form des Frauenmordes ist die absichtliche Tötung von Mädchen innerhalb des ersten Lebensjahres. Werden Mädchen trotzdem geboren, so werden sie verstoßen oder in den Abfall geschmissen. Manchmal werden sie verbrannt oder vergiftet. Sie werden verkauft, ermordet, gefoltert und geschlagen.“

Kinder leiden auch unter den durch ihr Geschlecht bedingten Risiken, sie dürfen keine Schule besuchen, werden zur Arbeit oder zur Ehe gezwungen und misshandelt. Mädchen, die verheiratet werden, haben kein Recht auf Bildung und dürfen nicht arbeiten. Verbreitet ist auch die Angst vor einem sozialen Abstieg durch die Geburt eines Mädchens, da diese als negativer wirtschaftlicher Faktor betrachtet werden. 

“Damit wir den Mord an Mädchen in und außerhalb des Mutterleibs verhindern können, müssen wir vor allem Tests zur Bestimmung des Geschlechts abschaffen”, erklärt Schwester Margaret weiter und ergänzt:

„An zweiter Stelle müssen wir ein Umfeld schaffen, das ungeborene Kinder ohne Vorurteile im Hinblick auf das Geschlecht annimmt. Drittens müssen wir daran erinnern, dass keine Gesellschaft sich ganzheitlich entwickeln kann, wenn die andere Hälfte diskriminiert wird. Viertens wird kein Gesetz Erfolg haben, so lange wir als Gesellschaft nicht die Würde, Freiheit und Gleichberechtigung weiblicher Nachkommen fördern. Wir müssen sie als Bereicherung betrachten”.

Quelle: Fidesdienst


Berlin: Buch-Autoren erläutern ein bewegendes „Plädoyer für das Leben“

Wachsender Druck auf Eltern behinderter Kinder

Buch-Daten: Frank Heinrich / Uwe Heimowski: Ich lebe!  – Ein Plädoyer für das Leben, gebunden, 128 Seiten, € 14,99 (D) / ISBN 978-3-7615-6301-4, Neukirchener Aussaat Verlag

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Ein Leben lang. Vom Anfang bis zum Ende.“   –  Mit diesem Satz endet das Buch „Ich lebe! Ein Plädoyer für die WürdephpThumb_generated_thumbnailjpg des Menschen“. Verfaßt ist es von dem engagierten Bundestagsabgeordneten Frank Heinrich (CDU) und Uwe Heimowski.

Am 18. Februar 2016 wurde es im Haus der Bundespressekonferenz von beiden Autoren vorgestellt wurde.

Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Menschenwürde durch das Buch, aber nicht als rein theoretischer Diskurs, sondern praktisch. Die Autoren lassen Menschen zu Wort kommen, die ihre Erfahrungen mit ihren behinderten oder kranken Kindern oder alten Angehörigen schildern.

So erzählen die Betroffenen in dem Buch von ihren Kämpfen mit Behörden und Ärzten, von der Unsicherheit anderer im Umgang mit Behinderung oder Krankheit, aber auch von dem Glück, das ein scheinbar unperfektes Kind schenkt.

Man liest von David, einem mehrfach behinderten Jungen, der es mit seiner ansteckenden Fröhlichkeit als einer der ersten schafft, eine Brücke zu den neuen iranischen Flüchtlingen in der Gemeinde zu bauen oder von Ajmen, einem Jungen mit Down-Syndrom, der über eine ungeheure Empathie verfügt.

Beim Lesen der Geschichten wird schnell klar, dass diese Kinder gerade durch ihre Besonderheit eine ungeheure Bereicherung für ihre Umgebung darstellen. Sie sind eigenständige Persönlichkeiten, sie besitzen Würde.

Doch wann beginnt die Würde des Menschen?  – Für den Laudator des Buches, den Parlamentarier Hubert Hüppe (CDU), eindeutig bereits vor der Geburt. „Früher war eine Frau guter Hoffnung“, stellt Hüppe zu Beginn der Pressekonferenz fest. „Heute können sich werdende Eltern durch die zur Routine gewordene Pränatal Diagnostik gar nicht mehr der Frage entziehen, welche ‚Qualität‘ ihr Kind hat.“

Welcher Druck entsteht, wenn sich Eltern bei der Diagnose, dass das Kind vermutlich mit einer Behinderung auf Welt kommen wird, dennoch für das Kind entscheiden, hat der Politiker Heinrich selbst erlebt: „Man trifft bestenfalls auf Unverständnis“, berichtet der Abgeordnete. Schlimmstenfalls höre man Aussagen, wie die eines Arztes, der Bekannte von Heinrich darum bat, zu bedenken, was sie der Gesellschaft zumuten – auch finanziell – wenn sie tatsächlich ein behindertes Kind bekommen!

Leider endet das Unverständnis nicht mit der Geburt. „Das Problem für die Eltern ist meist nicht das Kind“, weiß Heimowski zu berichten, „sondern die Reaktion der Umwelt auf das Kind.“

Davon kann auch Bettina Klöckner, Mutter von Marc Klöckner, einem Autisten, ein Lied singen. Sie berichtet von den unsensiblen Reaktionen ihrer Mitmenschen auf ihren Sohn. „Weil er einfach anders tickt und sich nicht in der Norm bewegt“, sagt sie. „Und dabei ist er so reich, hat so tiefe Gedanken. Aber das bekommen die Menschen gar nicht mit“, sagt sie bedauernd.

Bestellung des lesenswerten Buches hier: http://www.neukirchener-verlage.de/index.php?action=artikel&subaction=zeige&var=156.301&sucheID=

 

 


Unfaire Methoden gegenüber Kritik an einer Frühsexualisierung der Kinder

Von Prof. Dr. Albert Wunsch

Wenn sich beispielsweise eine relativ kleine, wenn auch lautstark auf sich aufmerksam machende, linke Gruppierung  –  meist aus dem rot/grünen Parteispektrum  –  selbst als Mitte der Gesellschaft definiert, werden ganz Viele schnell ins so genannte rechte Lager gerückt.  albert_wunsch 

Da wir in Deutschland auf dem Hintergrund unserer NS-Vergangenheit eine besondere Sensibilität in diese Richtung entwickelt haben  –  und das ist gut so  – , ist es auf diesem Hintergrund recht einfach, Positionen von politisch Andersdenkenden per Zuordnung zur ‚rechten Szene’ ins Aus katapultieren zu wollen.

Es scheint eine Regel zu geben, dass sich Ideologien – je radikaler sie sind – selbst als Mitte bezeichnen. Beispielsweise praktiziert auch die französische „Front National“ diesen Ansatz, indem sie eine Selbsteinordnung als „weder rechts noch links“ vornimmt. Fallen die Menschen auf solche Tarn- und Täusch-Manöver herein, geraten Andersdenkende sofort an den rechten oder auch linken Rand.

Ergänzend scheint es eine weitere Formel zu wirken: Je intensiver eine Position ideologisch begründet ist, je heftiger wird auf Anfragen oder Gegenargumente nicht mit Nachfragen oder eigenen Verdeutlichungen, sondern mit Häme, Diffamierung und Angriff reagiert.

Auch wenn der von Immanuel Kant eingebrachte Appell „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ zu einem Kerngedanken der europäischen Aufklärung wurde, beim Umgang mit Ideologen scheint er keine Wirkkraft zu haben. Somit kann in solchen Situationen ‚Aufklärung nicht zur Beendigung des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit’ führen.

Angst vor lautstarken Lobby-Gruppen

Im Bereich der politischen Praxis sitzt auf diesem Hintergrund bei anstehenden Entscheidungen unterschiedlichster Funktionsträgern auch immer die Angst im Nacken, dass eine schwerwiegende Fehl-Handlung das eigene Amt kosten könnte.044a

FOTOs: Demonstrationen in Stuttgart gegen den „Bildungsplan“ der Landesregierung und die staaatliche Frühsexualisierung von Kindern

Je kraftvoller also Politikern von links eine Schauer-Geschichte ins Ohr geflüstert – oder vielleicht auch gebrüllt – wird, was passiert, wenn eine keinesfalls gewollte Entscheidung getroffen würde, desto panikartiger werden die Meisten reagieren. Vor allem dann, wenn sie die an’s Ohr gerichtete Botschaft nicht zwecks Objektivierung überprüft haben.

Etliche militärische Sanktionen oder Intervention gegenüber Staaten und viele kriegerische Auseinandersetzungen in der jüngeren Vergangenheit sind darauf zurückzuführen, dass Berater-Stäbe oder einflussreiche Lobbyisten einseitige – oder auch objektiv unwahre – Botschaften an die Entscheidungsträger richteten. Die Folgen kennen wir alle.

Im Umfeld der Kritik an entsprechenden politischen Beschlüsse zur ‚Frühsexualisierung’ wurde und diese Strategie – besonders eklatant im Rahmen des neuen Bildungsplanes für Baden-Württemberg – offensichtlich:

Alle, die wichtige Argumente gegen zu frühe und in gefährliche Richtungen laufende Instruktionen einbrachten bzw. sich deutlich gegen den so genannte Bildungsplan aussprachen, wurden und werden als ewig Gestrige zu diffamieren versucht. Und eine besonders subtile Abwehr-Reaktion scheint das Schieben in eine rechte Ecke zu sein.

Wenn aber immer mehr Menschen begreifen, welche Folgen das von einer relativ kleinen  –  wenn auch lautstark auf sich aufmerksam machenden  –  linken Gruppierung entwickelte Programm für unsere Kinder hat, wird bald eine überwältigende Mehrheit aus der Mitte unserer Gesellschaft ein entschiedenes ‚Stopp, so nicht’ verkünden.

Großes Toleranz-Problem im linken Spektrum

Ein Hauptproblem scheint zu sein, dass von den Ober-Organisatoren(innen) der LGBT-Szene (Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender) viel mehr Toleranz und Akzeptanz eingefordert wird, als dies der Mehrzahl der anders denkenden Menschen oder auch anders lebenden hetero-sexuell Orientierten zugestanden wird. 048a

So werden aus Anfragen oder Gegenpositionen schnell Angriffe konstruiert und friedliche Demonstrationen von sorgenvollen Bürgern, Eltern oder Lehrkräften in ihrer Durchführung zu torpedieren versucht. Radikalisierung scheint zum Hauptdurchsetzungs-Mittel eigener Sichtweisen zu werden.

Fragt jemand beispielsweise, wieso der Öffentlichkeit die meist sehr frivol-obszönen Christopher Street Day-Umzüge zugemutet werden, wird der Anfrager ruck-zuck zum Homo-Hasser zu machen versucht und kräftig attackiert.

Findet ein ruhiger und zum Nachdenken einladender Umzug für das Leben statt, ein im Grundgesetzt als besonders schutzwürdig erachtetes Thema, dann ruft die LINKE – wie in diesen Tagen – dazu auf, den „Marsch für das Leben“ zu blockieren. Eigentümlich, welches Demokratie- und Toleranz-Verständnis da in irgendwelche Köpfe geraten ist.

Der „Cologne Pride“, die Kölner CSD-Version stand in diesem Jahr unter dem Motto „Vielfalt lehren, lernen, leben“. Es wird weiter verdeutlicht, dass es darum geht, die Menschen für das Thema Homo- und Trans-Phobie in Schule und Ausbildung zu sensibilisieren. Das klingt auf den ersten Blick gut.

Aber bei genauerem Hinschauen werden zwei Probleme offenkundig. So kann der Slogan auch beispielsweise von rechtsradikalen Gruppierungen genutzt werden, um per Querschnittsoffensive braune Vielfalts-Parolen in Kinder- oder Jugendlichen-Köpfe einzuträufeln. Auch der Begriff „Sensibilisieren“ hört sich gut an, steht aber im krassen Gegensatz zu vielen – eher als Hass-Attacken zu bezeichnenden – Aktionen der LGBT-Szene. Aber vielleicht denken und handeln Kölner auch anders als Menschen derselben Szene beispielsweise in Stuttgart.

Konzept der „Sexuellen Vielfalt“: inhaltlich diffus

Ein Konzept zur so genannter ‚Sexueller Vielfalt’ – auch wenn es sich recht harmlos anhört – ist viel zu mehrdeutig, um es für Bildungsprozesse nutzen zu können. Die Pädophilen haben schon  –  im Umfeld der Stuttgarter Bildungspläne  –  die Offerte für mehr sexuelle Toleranz in ihrem Sinne euphorisch begrüßt. t_go.php

Wenn also nicht klar definiert wird, was mit „sexueller Vielfalt“ gemeint ist, kann dies im Grunde alles bedeuten und alles legitimieren. So schließt die schwammige Forderung nach Akzeptanz sexueller Vielfalt auch ein: Sex mit Kindern, Sex mit Tieren, Sex per Exhibition, Sex in Verbindung mit Gewaltanwendung. Vielfalt ist halt sehr vielfältig.

Wer das Fass aufmacht, bekommt es vielleicht nicht mehr an entscheidender Stelle zu. In Dänemark existieren derzeit ganz legal Tier-Bordelle, auch das ist Teil einer sexuellen Vielfalt. Selbst wenn die LGBT-Lobbyisten dies nicht meinen, es ist keinesfalls auszuschließen, wenn man den Begriff so weit fasst.

Wenn es den Protagonisten der LGBT-Szene wirklich um einen Abbau gesellschaftlicher Diskriminierung von ‚Eigen-Heiten’ ginge, hätte sie stattdessen ein Diversity-Konzept vorlegt, um so einen deutlichen Impuls für ein Leben in Vielfalt ohne Ausgrenzung zu setzen.

Gesellschaftsveränderung durch Frühsexualisierung 

Wer eine Gesellschaft verändern will, greift schnell nach den Kindern. Besonders radikale politische Ideologien haben dieses Prinzip zu verwirklichen gesucht, ob als Kommunisten, Sozialisten oder Nationalisten.

Auch der ehemalige SPD-Generalsekretär Olaf Scholz frohlockte selbstsicher mit dem Leitsatz: „Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern“, so die Tageszeitung „Welt“ vom 10.11.2002, um das Vorhaben der staatlichen Ganztagsbetreuung anzuheizen.

Da die Protagonisten der LGBT-Szene also ihre Vorstellungen von Sexual-Kontakten der restlichen Gesellschaft aufoktroyieren wollen, bekämpfen sie die staatstragende Lebensform der klassischen Familie, diffamieren die Ehe, versuchen heterosexuelle Partnerschaften ins Aus zu setzen und konzipieren Umerziehungs-Programme für Kinder.

Ganz im Sinne Lenin’s, auf den der Satz zurückgeführt wird: „Wer die Gesellschaft verändern will, muss die Familie zerstören!“

Anstelle von Demokratie radikale Demagogie

Wie groß ist der ‚laute Anteil’ innerhalb der LGBT-Szene wirklich? Welche Persönlichkeitsmerkmale machen aus einem ‚Halt-anders-Lebenden’ einen intoleranten ‚Schreihals’? DSC03298a

Vielleicht handelt es sich ja um eine Konzentration selbstverliebter Zeitgenossen, denen nie jemand Empathie, Toleranz und soziale Kompetenz beibrachte, einen Trend, den der US-Psychologe W. Keith Campbell im Rahmen seiner Narzissmus-Forschung in westlich-modernen Gesellschaften erforschte und in den Begriff „Egomanen“ fasste.

Fakt ist, dass die LGBT-Szene es irgendwie geschafft hat, ihre Themen so – mit einem Modernitäts-Status ausgestattet – nach oben zu puschen, dass Mainstream-Medien und Mainstream-Politiker, welche auf jeden Fall modern sein wollen – was dies immer auch inhaltlich heißen mag – die LGBT-Zielsetzungen bedenkenlos übernehmen, puschen und nicht selten als eigene Positionen verkaufen. Mit profiliertem und demokratischem Handeln hat das nichts mehr zu tun.

Auch eine Gruppierung, welche nur einen kleinen Prozentsatz innerhalb der Gesamt-Bevölkerung ausmacht, hat in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung das Recht, eigene Auffassungen frei leben zu können, solange sie nicht gegen geltendes Recht verstoßen und die Menschenwürde verstoßen.

Will eine Minderheit ihre Grundsätze jedoch der Mehrheit aufpfropfen, stellt sie sich damit selbst ins Aus. Nicht selten erweist sie sich bei diesem Vorhaben gar als missbrauchend und gewalttätig.

So ist zu beobachten, dass sich einerseits Ideologien und ein demokratisches Verständnis unversöhnlich gegenüber stehen, andererseits gerade Ideologen demokratische Freiräume nutzen, um eine eigene Machtposition auszubauen, um dann z.B. die Petitionen Andersdenker – wie in Baden-Württemberg geschehen – zu ignorieren bzw. zu bekämpfen.

Hinführung zu Toleranz in Erziehung und Bildung

So wichtig eine Hinführung zu Toleranz als Querschnittsaufgabe in Erziehung und Bildung auch ist, Schritte zur Umsetzung setzen ein wesentlich reflektierteres Vorgehen voraus, als dies innerhalb der politischen Diskussion bisher erfolgte. Auch die im Grundgesetzt stehende Forderung, dass eine Umsetzung in erster Linie ins Elternhaus gehört, wird derzeit ausgeklammert.

Denn nur dort ist am ehesten eine dem jeweiligen Entwicklungsstand angemessene sprachliche und atmosphärische Herangehensweise möglich. Alle Wertevermittlungs-Themen sind, um übernommen werden zu können, auf eine starke positive Beziehung zwischen Kind und Erwachsenem angewiesen ist.

Beides kann – und soll nach unserer Verfassung – die Schule nicht leisten. Von daher ist es nur logisch und konsequent, dass die pauschale Forderung einer „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Leitlinie und fächerübergreifender Lehrstoff aus dem schulischen Bildungsplan zu streichen ist.

Zusammenfassende Gedanken zur Funktion des Staates

Alle Initiativen, die sich gegen eine ‚Frühsexualisierung’ einsetzen, greifen einen wichtigen Verfassungsgrundsatz auf und bewahren die Kinder und Jugendlichen vor nachhaltig wirkenden seelischen Blessuren und geistiger Irreführung.

Ein Beispiel zu den Folgen einer Frühsexualisierung – wenn auch nicht als Folge staatlicher Konzepte – wurde vor einigen Wochen von der Presse aufgriffen, als sexuelle Gewalt-Praktiken von Kindern gegenüber anderen Kindern innerhalb einer KiTa in Mainz offenkundig wurde. Das waren keinesfalls so genannte Dr.-Spiele, sondern handfeste Gewalttaten, welche nur durch das Sehen einschlägiger Bildmaterialien oder durch eigene negative Erfahrungen im Umgang mit Erwachsenen entstanden sein können.

So hat der Staat auch darauf zu achten, dass kritische Stimmen von Eltern, Lehrkräften oder anderen engagierten Bürgern nicht pauschal in eine Anti-Ecke zu stellen sind. Ergänzend geht es darum, nicht einer kleinen gesellschaftlichen Interessengruppe über KiTa und Schule einen Zugang zur Beeinflussung von Kindern zu ermöglichen.

Wird dies nicht gestoppt, fühlen sich schon bald alle möglichen Gruppierungen berufen, ebenfalls so zu agieren.

Diesem etwas gekürzten Text liegt ein Interview mit dem Autor zugrunde, welches Heiderose Manthey vom Arche e.V. in Waldbronn führte.

Anschrift unseres Autors: Prof. Dr. Albert Wunsch, 41470 Neuss, Im Hawisch 17  –  Homepage: http://www.albert-wunsch.de


„Eine Beleidigung des Schöpfers“

Papst Franziskus in „Evangelii Gaudium“ über Abtreibung:

(213) Unter diesen Schwachen, deren sich die Kirche mit Vorliebe annehmen will, sind auch die ungeborenen Kinder. Sie sind die Schutzlosesten und Unschuldigsten von allen, denen man heute die Menschenwürde absprechen will, um mit ihnen machen zu können, was man will, indem man ihnen das Leben nimmt und Gesetzgebungen fördert, die erreichen, dass niemand das verbieten kann. media-521118-2

Um die Verteidigung des Lebens der Ungeborenen, die die Kirche unternimmt, leichthin ins Lächerliche zu ziehen, stellt man ihre Position häufig als etwas Ideologisches, Rückschrittliches, Konservatives dar. Und doch ist diese Verteidigung des ungeborenen Lebens eng mit der Verteidigung jedes beliebigen Menschenrechtes verbunden.

Sie setzt die Überzeugung voraus, dass ein menschliches Wesen immer etwas Heiliges und Unantastbares ist, in jeder Situation und jeder Phase seiner Entwicklung. Es trägt seine Daseinsberechtigung in sich selbst und ist nie ein Mittel, um andere Schwierigkeiten zu lösen. Wenn diese Überzeugung hinfällig wird, bleiben keine festen und dauerhaften Grundlagen für die Verteidigung der Menschenrechte; diese wären dann immer den zufälligen Nützlichkeiten der jeweiligen Machthaber unterworfen.kleber der katholischen kirche rettet menschenbaby christoferuswerk

Dieser Grund allein genügt, um den unantastbaren Wert eines jeden Menschenlebens anzuerkennen. Wenn wir es aber auch vom Glauben her betrachten, dann »schreit jede Verletzung der Menschenwürde vor dem Angesicht Gottes nach Rache und ist Beleidigung des Schöpfers des Menschen «.[176] 

(214.) Gerade weil es eine Frage ist, die mit der inneren Kohärenz unserer Botschaft vom Wert der menschlichen Person zu tun hat, darf man nicht erwarten, dass die Kirche ihre Position zu dieser Frage ändert.

Ich möchte diesbezüglich ganz ehrlich sein. Dies ist kein Argument, das mutmaßlichen Reformen oder „Modernisierungen“ unterworfen ist. Es ist nicht fortschrittlich, sich einzubilden, die Probleme zu lösen, indem man ein menschliches Leben vernichtet.

Doch es trifft auch zu, dass wir wenig getan haben, um die Frauen angemessen zu begleiten, die sich in sehr schweren Situationen befinden, wo Abtreibung ihnen als eine schnelle Lösung ihrer tiefen Ängste erscheint, besonders, wenn das Leben, das in ihnen wächst, als Folge einer Gewalt oder im Kontext extremer Armut entstanden ist. Wer hätte kein Verständnis für diese so schmerzlichen Situationen?

Quelle: http://media3.kathtube.com/document/33309.pdf


Bioethik-Seminar der Jungen CDL und der JfdL vom 31.10. bis 2.11.2013

„Wie steht es um die Menschenwürde in Deutschland und Europa?“  –  Dieser Frage soll bei einem Seminar der Jungen CDL (Christdemokraten für das Leben) in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der deutschen JfdL (Jugend für das Leben) vom 31. Oktober bis 2. November im Bildungszentrum Schloß Eichholz in Wesseling bei Bonn nachgegangen werden. km4

Die Veranstalter stellen in dem Seminar „Akademie Bioethik“, das sich an 18- bis 35-Jährige richtet, aktuelle Gesetze und technische Möglichkeiten juristisch und ethisch auf den Prüfstand.

BILD: Ecclesia-POSTER des KOMM-MIT-Jugend-Verlags in Münster: Vergrößerung durch Draufklicken!

Die Organisatoren erklären den Themenkreis des Seminars:

„Das deutsche Recht in Sachen Biotechnologie und Lebensschutz wurde lange als Vorbild und ethischer Goldstandard im internationalen Vergleich gerühmt. Doch ist dies noch so?

Wie steht es um die Bioethik in unserem Land nach Stichtagsverschiebung, Zulassung der PID, Liberalisierung von Organspende, Einführung des Trisomie-Bluttest und der Diskussion um assistierten Suizid (Selbstmord)?

Zunehmend gerät aktuelle Gesetzgebung mit der Menschenwürdegarantie des Grundgesetzes in Konflikt. Mit immer neuen technischen Möglichkeiten wachsen die Bereiche, in denen menschliches Leben selektiert oder zu Forschungszwecken oder im Namen einer „Ethik des Heilens“ zerstört wird. Eine solide ethische und juristische (Neu-)Bewertung ist nötig.“

Die Akademie Bioethik, die zum vierten Mal stattfindet, will die deutsche und europäische Situation in Sachen Bioethik und Menschenwürde auf den Prüfstand stellen.

Mit ausgewiesenen Experten klären die Veranstalter medizinische, juristische und philosophische Aspekte der Bioethik und gehen grundsätzlichen Gerechtigkeitsfragen nach. Das Seminar ist ein Intensivtraining für Interessierte aller akademischen Richtungen, die sich eine solide Meinung zu den brisantesten bioethischen Fragen bilden wollen.  

Mitveranstalter:
CDL – Christdemokraten für das Leben
Schlesienstr. 20 in 48167 Münster
Tel.: 0251 / 6 28 51 60  –  Fax: 0251 / 6 28 51 63
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