Cottbus: Haftbefehl gegen jungen Pakistaner wegen Messer-Mordversuch

Das Amtsgericht Cottbus hat am Donnerstag Haftbefehl gegen einen Pakistaner erlassen, der tags zuvor ohne erkennbaren Grund einen jungen deutschen Elektrikerlehrling mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt hatte. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, werde gegen den 28 Jahre alten Einwanderer wegen versuchten Mordes ermittelt.

Abdulsalam R. war laut Staatsanwalt wegen mehrerer Delikte bereits polizeibekannt.

Laut B.Z. und Bild-Zeitung hat der Verdächtige seine Tat gegenüber einem Beamten gestanden. Demnach habe Abdulsalam R. jemanden verletzen oder töten wollen, um sich einen „weiteren Verbleib in Deutschland zu sichern“. Seine Aufenthaltserlaubnis sei vor kurzem erloschen.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Cottbus sagte am Freitag auf Nachfrage der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT, der mutmaßliche Täter habe sich in der Vernehmung zu einem möglichen Tatmotiv geäußert. Allerdings weiche dieses gegenüber dem in den Medien genannten Beweggrund„erheblich ab“.

Opfer und Täter sollen sich den Berichten zufolge nicht gekannt haben.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/pakistani-messer/

 


Israel: Messer-Angriffe gegen Zivilisten – ein Soldat und ein Mädchen schwer verletzt

Innerhalb weniger Stunden kam es gestern (10.11.) zu zwei Messerattacken gegen israelische Zivilisten durch palästinensische Terroristen.

Um die Mittagszeit wurde in der Nähe des Bahnhofs Haganah von Tel Aviv ein etwa 20 Jahre alter Soldat niedergestochen. Der Soldat wurde mit mehreren Stichwunden und in kritischem Zustand ins Krankenhaus Tel Hashomer eingeliefert.

Der mutmaßliche Attentäter wurde bereits verhaftet. Er stammt aus der Nähe von Nablus und war illegal nach Israel eingedrungen.

Am Nachmittag wurden bei einem weiteren Attentat drei Menschen in der Nähe der Siedlung Alon Shvut im Westjordanland angegriffen. Eines der Opfer, ein 14 Jahre altes Mädchen, erlitt schwere Verletzungen, zwei weitere Menschen wurden leicht verletzt. Ein Wachmann am Eingang der Siedlung erschoß den Attentäter.

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sagte: „Der Terrorismus gegen uns kennt keine Grenzen. Er ist gegen alle Teile des Landes gerichtet, aus einem einfachen Grund: die Terroristen und jene, die sie anstacheln, wollen uns loswerden, egal wo wir sind. Aus ihrer Sicht dürfen wir nirgendwo leben, egal ob in Tel Aviv, Jerusalem oder sonstwo.“

Quellen: israelisches Außenministerium   –  Zeitung „Haaretz“  – Israelische Botschaft


Berlin: Südländischer Fahrer sticht Jungen aus Bolivien lebensgefährlich nieder

Berliner Polizeimeldung # 0017 – Friedrichshain-Kreuzberg:

Bei einem Streit zwischen einem Fußgänger und einem Autofahrer erlitt ein Jugendlicher in der vergangenen Nacht in Kreuzberg lebensbedrohliche Verletzungen.

Der 16-Jährige gehörte zu einer fünfköpfigen Gruppe bolivianischer Austauschschüler und hielt sich über den Jahreswechsel zu Besuch in Berlin auf. Nach bisherigen Erkenntnissen fühlte sich der Autofahrer aufgrund des Überquerens der Straße von dem Jugendlichen an der Weiterfahrt gehindert, und es entstand ein Wortgefecht.

Im Verlauf des Streits war der Autofahrer dann  aus dem Wagen gestiegen und hatte den 16-Jährigen geschlagen und mit einem Messer lebensgefährlich verletzt.

Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 25 bis 35 Jahre alten, auffällig großen (ca. 195 cm),  südländischen, nach Zeugenaussagen vermutlich türkischen Mann handeln.

Mit dem Tatverdächtigen zusammen befanden sich drei offenbar ebenfalls südländische Frauen im Fahrzeug, die während des Streits auch ausgestiegen waren. Die Frauen waren ca. 25  –  30 Jahre alt, zwei trugen Kopftücher, und eine dritte Frau hatte blonde, lange, lockige Haare.

Nach der Tat flüchtete der Tatverdächtige mit seinen drei Begleiterinnen in seinem Auto. Bei dem Fluchtfahrzeug soll es sich um einen hellen, viertürigen PKW mit abgerundeter Heckpartie handeln. Auffällig an dem Fahrzeug waren glänzende, neu wirkende Felgen.

In Anbetracht der Feststellung, dass hier ein jugendlicher Schüler schwerste Verletzungen aus nichtigem Anlass erhielt, wird insbesondere an die drei Frauen appelliert, sich bei der Polizei zu melden. 

Es muss erwähnt werden, dass  –  falls sich die Begleiterinnen nicht bei der Polizei melden sollten  –  auch gegen sie ermittelt werden kann.

Eine Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 222 entgegen.

Polizeipressestelle
Platz der Luftbrücke 6 in 12101 Berlin
Tel: 030/4664-904090  –  Fax: 030/4664-82290419
Email: pressedienst@polizei.berlin.de
 
Quelle: http://www.polizei.berlin.de