Jerusalem: Universität kondoliert zur tödlichen Messerattacke auf die Studentin Hannah B.

Am vergangenen Karfreitag kam es in Jerusalem zu einer tödlichen Messerattacke. Ein 57-jähriger Palästinenser griff eine britische Studentin in einer Straßenbahn mit einem Messer an. Das Opfer erlag kurz darauf seinen Verletzungen.

Ein Polizist in der Bahn überwältigte den Mann. Der Attentäter wurde festgenommen.

Nach dem Anschlag auf ihre Studentin Hannah Bladon (siehe Foto) hat die Hebräische Universität Jerusalem sich in einer Stellungnahme geäußert. Darin heißt es:

„Die Hebräische Universität und die Rothberg International School verleihen ihrer tiefen Trauer über den Mord an der britischen Studentin Hannah Bladon bei dem heutigen Anschlag Ausdruck. Wir sprechen ihrer Familie unser tiefempfundenes Beileid aus und teilen deren Kummer.

Die Universität verurteilt solche Akte des Terrors, die unschuldigen Menschen Leid zufügen, besonders einer Studentin, die nach Jerusalem gekommen ist, um zu studieren und ihren akademischen Horizont zu erweitern.

Die Verwaltung und Mitarbeiter der Universität werden den Studierenden, Fakultätsmitgliedern und ihren Familien in Israel und weltweit jegliche notwendige Unterstützung zukommen lassen.

Hannah Bladon kam im Rahmen eines Studierendenaustauschs mit der Universität Birmingham an die Hebräische Universität. Sie hat ihr Studium hier Ende Januar 2017 aufgenommen und wollte noch bis zum Ende des laufenden Semesters bleiben. Möge ihr Andenken ein Segen sein.“

Quelle (Text/Foto): http://new.huji.ac.il/en/article/34299


Messerangriff von zwei Palästinenserkindern: Familienvater tödlich verwundet

Zwei 14-jährige Palästinenser attackierten am vorigen Donnerstag (18.2.) in einem Supermarkt in Sha’ar Binyamin nördlich von Jerusalem zwei Israelis mit Messern.

Tuvia „Yanai“ Weissman (21 J.), Soldat der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), wurde bei dem Angriff tödlich verwundet. Er trug zu dem Zeitpunkt zivile Kleidung. Ein israelischer Zivilist erlitt leichte Verletzungen.

Anderen Kunden des Supermarktes gelang es, die Angreifer mit Einkaufswagen zurückzudrängen. Ein Kunde, der eine Waffe bei sich trug, schoss auf die Angreifer und verletzte sie schwer. Einer von ihnen erlag später den Verletzungen.

FOTO: Familie Weissmann in glücklichen Tagen

Yanai Weissman stammte aus Ma’aleh Machmesh in der Region Binyamin. Er war jung verheiratet und Vater einer 4 Monate alten Tochter.

Bei einem weiteren Angriff am vergangenen Freitag (19.2.) am Damaskus-Tor in Jerusalem wurden zwei Grenzpolizisten von einem Terroristen von hinten mit einem Messer attackiert und verwundet. Der Angreifer wurde erschossen.

Seit Beginn der jüngsten Terrorwelle im September 2015 wurden 31 Menschen von Terroristen ermordet und 355 Personen verletzt.

Quellen: Ynetnews / Außenministerium des Staates Israel / Israelische Botschaft in Berlin


Prof. Dr. Jörg Meuthen: Mitgefühl mit der Kölner OB-Kandidatin Reker

Zu der Messerattacke gegen die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker erklärt der Vorsitzende der Alternative für Deutschland, Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto):

„Unsere Gedanken und Gefühle sind heute bei der Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker. Gemeinsam mit allen zivilisierten und demokratisch gesonnenen Menschen im Land wünschen wir Frau Reker eine baldige und vollständige Genesung. Angesichts jeder Form politischer Radikalisierung, die auch vor dem Begehen von Gewalttaten nicht zurückschreckt, gibt es nur eine Antwort:k-DSC_7131-160x200
Den entschlossenen Schulterschluss aller Demokraten, über alle politischen Meinungsverschiedenheiten und Gegensätze hinweg. Tief verabscheuungswürdige und durch nichts zu rechtfertigende Taten wie diese dürfen in unserer Gesellschaft absolut keinen Platz haben. Die AfD verurteilt dieses feige Attentat auf das schärfste.“

Israel verurteilt Anschläge: „Null Toleranz“

Bei der wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag (2.8.) äußerte sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu zu der Messerattacke in Jerusalem und dem Brandanschlag in Duma:   1403634115528

„Wir sind kürzlich Zeuge zweier widerlicher Verbrechen geworden. Unsere Linie gegenüber diesen Verbrechen ist, dass es null Toleranz geben wird.

Ich habe die Sicherheitskräfte und die Vertreter der Strafverfolgungsbehörden angewiesen, alle legalen Mittel, die ihnen zur Verfügung stehen, zu  nutzen, um die Mörder festzunehmen und um mit dem Messerangreifer und den Brandstiftern nach der gesamten Härte des Gesetzes zu verfahren.

Wir sind entschlossen, jegliche Manifestationen des Hasses, des Fanatismus und des Terrorismus energisch zu bekämpfen, ganz gleich, von welcher Seite sie kommen mögen. Der Kampf gegen dies vereinigt uns alle.

Es ist kein Kampf von dieser oder jener Fraktion, sondern es ist eine Angelegenheit von grundlegender Menschlichkeit, die ein Fundament unserer aufgeklärten jüdischen Werte bildet.“


Israel: Heute zwölf verletzte Israelis bei Terroranschlag auf einen Bus

Bei einem Anschlag in einem Bus der Linie 40 in Tel Aviv wurden heute Vormittag (Mittwoch, 21. Januar) 12 Menschen verletzt, vier von ihnen schwer. Dies berichten israelische Medien. 1403634115528

Bei dem Attentäter, der mit einem Messer auf die Fahrgäste losging, handelte es sich den Berichten zufolge um einen Palästinenser, der keine Aufenthaltsgenehmigung für Israel besitzt.
Er wurde in der Nähe des Tatortes ins Bein geschossen und anschließend festgenommen. Bei dem Schützen handelt es sich um einen Offizier der Gefängnisaufsichtsbehörde, der sich im Rahmen eines Gefangenentransports in der Nähe aufhielt.
 
Ein hochrangiges Mitglied der Terrororganisation Hamas bezeichnete den Anschlag auf seiner Facebook-Seite als „mutige Heldentat“.
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Quelle: israelische Botschaft in Berlin