Auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 16,13-19:

In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?
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Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.
Da sprach er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
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Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.

Erzbischof Koch: Klima-Greta zwar kein weiblicher Messias, aber eine echte Prophetin

Von Felizitas Küble

Alle zwei Wochen sendet Radio Berlin am Samstagvormittag das „Wort des Bischofs“. Am 12. April 2019 sprach der Berliner katholische Oberhirte über das Thema „Palmsonntag und die Freitagsdemos“.

Erzbischof Dr. Heiner Koch hat die berühmte Greta Thunberg darin zwar nicht direkt mit Jesus verglichen, aber sehr wohl als „echte Prophetin“ unserer Zeit angehimmelt: https://www.erzbistumberlin.de/medien/rundfunk/wort-des-bischofs/radiowort/news-title/der-palmsonntag-und-die-freitagsdemos-3941/

Zunächst verlautbart der Kirchenmann, die Schulstreiker seien „ernst zu nehmen“ – und er fügt hinzu: „Sie folgen einem Idol, einer jungen Frau aus Schweden, die den Protest initiiert hat und nun wie eine Heldin von manchen Politikern und Medien verehrt wird.“

BILD: Grünes Wahlplakat: „Klimaschutz“ grenzenlos – eine neue Öko-Heilsreligion – auch in der Kirche?

Glorifiziert wird sie aber auch von katholischen Amtsträgern wie Heiner Koch, der sich darüber ausläßt, die Freitagsdemos erinnerten ihn ein wenig an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem“.

Damit wolle er aber die „Klimaschützerin“ nicht zu einem „weiblichen Messias“ machen, versichert der Bischof von Berlin treuherzig. Da haben wir ja nochmal Glück gehabt!

Gleichwohl möchte der Radioprediger „daran erinnern, dass unsere Gesellschaft und auch unsere Kirche von Zeit zu Zeit echte Propheten braucht, die auf Missstände und Fehlentwicklungen hinweisen, und die Lösungswege vorschlagen“.

Leider versäumt der Oberhirte, auf die angeblichen „Lösungswege“ der 16-jährigen, behinderten Greta aus Schweden hinzuweisen.

Zwar findet der Bischof das Schuleschwänzen „höchst zwiespältig“ – immerhin. Aber an seiner verehrten Klima-Gretl hält er dennoch fest:

„Fehlen unserer Gesellschaft und auch unserer Kirche oft nicht Vorbilder, die begeistern, die für eine Idee und Perspektive stehen, für die es sich lohnt, sich einzusetzen?“

Dann kommt der Knüller:

„Am morgigen Sonntag feiern wir in den Gottesdiensten den Beginn der Karwoche mit dem Einzug Jesu in Jerusalem. Ich denke, es wäre ein guter Anlass, dabei auch über unsere heutigen Propheten und Vorbilder und ihre Botschaften  nachzudenken.“

So ist das also:

Ein inhaltlich sichtlich überfordertes, aber europaweit vermarktetes Mädel mit ihrem geistigen Tunnelblick wird zur neuen Ikone auch in kirchlichen Kreisen verklärt; sie wird sogar von einem Erzbischof als „echte Prophetin“ und „Vorbild“ hochgepriesen – und das ausgerechnet im Zusammenhang mit unserem HERRN und Heiland Jesus Christus!

Fotos: Felizitas Küble, Dr. Bernd F. Pelz

 


HOCHFEST der Verkündigung des HERRN

Heutige liturgische Festlesung der kath. Kirche: Mt 1,16.18-21.24a:

Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, welcher der Messias genannt wird.
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Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
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Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des HERRN im Traum und sprach: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn ER wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des HERRN ihm befohlen hatte.
Foto: Paul Badde

Der HERR ist unsere Gerechtigkeit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 23,5-8:

Seht, es kommen Tage – Spruch des HERRN -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. ER wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird ER sorgen im Land.
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In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der HERR ist unsere Gerechtigkeit.
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Darum seht, es werden Tage kommen – Spruch des HERRN -, da sagt man nicht mehr: So wahr der HERR lebt, der die Söhne Israels aus Ägypten heraufgeführt hat!,
sondern: So wahr der HERR lebt, der das Geschlecht des Hauses Israel aus dem Nordland und aus allen Ländern, in die er sie verstoßen hatte, heraufgeführt und zurückgebracht hat.
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Dann werden sie wieder in ihrem Heimatland wohnen.

Petrus erhält die Schlüssel des Himmelreichs

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 16,13-19:

In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?
Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.
Da sprach ER zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
Jesus sprach zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.

 


Juden finden zum Glauben an Jesus Christus

 

Quelle: https://gloria.tv/photo/dA66CkqrtmgF4veZ3NTNzQ1WD


CHRISTUS ist unser göttlicher „Kumpane“

Von Felizitas Küble

Es würde wenig ehrfürchtig klingen, wenn wir sagen, Christus sei unser „Kumpel“, obgleich ER seine Jünger als „Freunde“ bezeichnet hat. Aber „Kumpel“ klingt für den Sohn des lebendigen Gottes wirklich zu flapsig und oberflächlich!

Schaut man sich aber die sprachliche Herkunft dieses Wortes an, sieht die Sachlage anders aus, denn der Begriff kommt vom lateinischen „Cumpane“. 

Dieser Ausdruck leitet sich ab von „Cum Pane“  (Pane = Brot, cum = mit)  –  es ist also jemand, der das Brot mit uns teilt. (Daraus ergeben sich dann auch bekannte Begriffe wie Kompanie und Companion.)

Die Mahlzeit  – vor allem sein Brot – mit jemandem teilen, gilt seit jeher als Zeichen von Freundschaft und Verbundenheit.

Interessanterweise erkannten die Emmaus-Jünger unseren HERRN beim Brotbrechen (Lk 24,31).

Zwar brannte schon vorher ihr Herz, als ER ihnen die Heilige Schrift  –  die Prophetie des Alten Bundes – erschloß und auf sich als Messias bezog. Doch erst als ER mit ihnen zu Tisch saß und das Brot brach, wußten sie: ER ist es, der Heiland des jüdischen Volkes und Erlöser der Welt. Daher bezeichneten die ersten christlichen Gemeinden die heilige Eucharistie als „Brotbrechen“.

Diesen interessanten sprachgeschichtlichen Hinweis erzählte heute in Kurzform der Geistliche bei seiner Predigt vor der Marien-Kirche von Münster-Hiltrup bei der Fronleichnamsmesse. Danach folgte die Prozession (siehe Foto) mit dem Allerheiligsten unter dem Baldachin bzw. „Himmel“ durch die Straßen der Stadt, um Christus als höchsten HERRN zu ehren, der im Altarsakrament wahrhaft zugegen ist.

HIER gibt es übrigens einen Kanon (eignet sich vor allem als Tischgebet) mit dem Titel „KumPane –  der das Brot mit mir teilt: http://www.familiengebet.de/index.php?id=79