AT-Prophetie: „Christus wird der Friede sein“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Micha 5,1-4a

So spricht der HERR: Du, Betlehem-Efrata, so klein unter den Gauen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll. Sein Ursprung liegt in ferner Vorzeit, in längst vergangenen Tagen.

Darum gibt der HERR sie preis, bis die Gebärende einen Sohn geboren hat. Dann wird der Rest seiner Brüder heimkehren zu den Söhnen Israels.

ER wird auftreten und ihr Hirt sein in der Kraft des HERRN, im hohen Namen Jahwes, seines Gottes. Sie werden in Sicherheit leben; denn nun reicht seine Macht bis an die Grenzen der Erde.
Und ER wird der Friede sein.

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Israelischer Autor und Judenchrist Pülz verteidigt Aussagen von Papst Franziskus

Von Klaus Moshe Pülz

Es handelt sich keineswegs um eine Abfälligkeit gegenüber dem Judentum, wenn Papst Franziskus äußerte, daß das Heilsverständnis im Judentum mit seinen 613 Verboten und Geboten obsolet bzw. durch den Neuen Bund überwunden sei.

Es ist tragisch, daß nach fast zweitausend Jahren der Zerstreuung unter den Nationen als Strafzumessung Gottes gegenüber dem Volke Israel aufgrund der Verwerfung seines Messias in Knechtsgestalt (Jesaja Kap. 53 „Ewed haSchem“) das Judentum noch immer nicht erkannt und anerkannt hat, daß der Messias in der Person Jesu (hebr.: Jeschua) den „Neuen Bund“ repräsentiert.

Er wurde bereits von Jeremia 31,31-34 als „Neuer Bund“ angekündet, da Israel den „Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe, als ich es aus Ägypten führte“, nicht gehalten hat. Daher wurde Israel und der Welt universal ein NEUER BUND geschenkt, der ein ERKENNTNISBUND sein werde.

Zwar nennen sich die ultraorthodoxen Juden „Datim“ vom hebräischen „la-da’at“ (wissen, erkennen), aber sie haben noch immer nicht erkannt, daß nur durch das Blut des geopferten Messias am Kreuz von Golgatha Versöhnung mit Gott und Rechtfertigung vor Gott erlangt werden kann.

Unabhängig von allem Versagen der institutionellen Kirche und getaufter Despoten bleibt Gottes universales Heilsangebot bestehen, indem all jene Seligkeit erhalten werden, die in dem Messias Jeschua den einzigen Weg und die einzige Wahrheit erkannt haben, in dem Menschen ewiges Heil erlangen können.

Dies verkündete der Heiland explizit in Joh. 14,6, wonach ER selbst dieser – einzige – Weg sei, der die einzige Wahrheit repräsentiert und damit auch die einzige Wahrheit und damit das ewige Leben konstituiert. Der Messias Jeschua betont unmißverständlich: „Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater kennen“ (Vers 7).

Da die Juden noch immer auf einen Messias warten, der sich auf Einzelvorschriften aus der Torah bezieht, wie Mesusot an den Türpfosten oder den Zizit am Talit (Gebetsschal), die in Wahrheit Gedankenstützen sind, daß der Ewige uns die Zehn Gebote verordnet hat, steht in der Gefahr, einen irdischen Herrscher als Messias anzunehmen, der nur im eigenen Namen aufstehen wird (Joh. 5,43).

Sollte es diesem auch noch möglich sein, den Dritten Tempel zu errichten, würde er nach jüdischem Verständnis die Voraussetzungen des Messias erfüllen (2.Thess. 2,1-4).

So ist es absurd und das Ergebnis des Unglaubens, wenn große Teile vor allem der sephardischen orthodoxen Juden den „Lubawitscher Rebben“ Schneerson als Messias verherrlichen, der weder in Bethlehem geboren wurde (Micha 5,1) noch jemals israelischen Boden betreten hat und 1992 in New York verstarb. Und den ich in einer Zeitungsveröffentlichung in Israel als Nicht-Messias verkündete.

Es ist und bleibt eine Tragik, daß das Neue Testament in jüdischen Augen als „Sündenrolle“ bezeichnet wird. Und während über zwei Milliarden Menschen auf  der Erde an den jüdischen Messias Jeschua glauben, verweigert noch immer das Judentum ihm in seiner Knechtsgestalt die Gefolgschaft.  

Unser Autor ist deutsch-israelischer Leiter des judenchristlichen „Institut für Israels universale Berufung“ (Machon le-cheker am olam) und Herausgeber der Zeitschrift „Bote Neues Israel“

Übersetzung des Beitrags in Englisch:

There is per se nothing derogatory in Pope Francis‘ comments as to Judaism, when he uttered, that the Jewish concept of salvation with its 613 commandments (or Mitzvot) were obsolete.

It is tragic, that even after nearly two thousand years of dispersion amongst all the nations of this world as divine sentence and judgment (according to the Torah) upon the people of Israel further their rejection of His Messiah in the figure of the Lord’s servant (Isaiah c. 53, „eved-hashem“), Judaism still has not recognized nor accepted that the Messiah Jesus (Yeshua) represents the „new covenant“ according to Jeremiah’s prophecy (c. 31:31-34), not be(ing) like the covenant I made with their fathers, when I took them by the hand to lead them out of the land of Egypt, a covenant which they broke„. Hence the necessity of a new – and universal covenant that the LORD grants us, which will be a covenant of insight and intimate cognition of the heart (Hebr. da’at). It is obvious that especially our ultraorthodox religious folks (Hebr. dati’im) do not grasp the LORD’s intentions, when they refuse to acknowledge that solely the blood of the Messianic sacrifice on the cross of Calvary could achieve „atonement“ and justification from the LORD once and for all.

Above and beyond all (criminal!) failure of the institutional Church(es) and baptized despots, His universal offering of salvation persists for each and every one who acknowledges and accepts this exclusive way and sole truth in the Jewish Messiah Yeshua, through whom man achieves eternal redemption. This was also the explicit preaching of the Messiah himself in John c. 14:6, whereby He exclusively is the way, the representative of divine truth and thus also the holder of eternal life. Hence he underscored unambiguously that „if you really know me, you will know my Father as well“ (verse 7).

But while Jews still await a Messiah, who will relate to the specific commandments from the Torah, e.g. to the mezuzah on the doorpost or the tzitzit attached to the four corners of the tallit, the prayer shawl, which in truth are mere „memory aids“ constantly reminding us of the fact that the Lord gave us His commandments, we are left in constant danger of receiving an earthly ruler as Messiah, who will come in his own name (John 5:43). And should he even be able to build and erect a third temple, he would fulfill the all the premises according to the Jewish (Rabbinic) concept of Messiahship (2 Thess. 2:1-4). Hence the absurdity and result of unbelief, when large swathes of (even Sephardic) Jewry glorified the „Lubavitcher Rebbe“ Schneerson as Messiah of sorts who was not even born in Bethlehem (acc. to Micah 5:1) nor ever set foot on Israeli soil and ultimately died in New York in 1994. It was me who at the time proclaimed in a publication in the Israeli press that he was a non-Messiah (and hence a false Messiah).

Thus, the tragedy persists, when the New Testament is still being denounced by Jews as „avon-gilyon“, i.e. as false or sinful revelation. And while already two billion people worldwide believe in the Jewish Messiah Jesus, Jewry continues to refuse allegiance to the Servant of the LORD.

Signed: Klaus Moshe Puelz, Chairman of the „Institute for Israel’s Universal Vocation“

Translation: Micha Owsinski

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Übersetzung (Hebräisch):

אין כהוא זה שום דבר פוגעני כלפי היהדות, כאשר האפיפיור פרנציסקוס התבטא, כי הבנת הגאולה ביהדות על תרי“ג המצוות והאיסורים אבד עליה הכלח. זו טרגדיה אמתית, שגם אחרי כמעט אלפיים שנות גלות בקרב כל אומות העולם שלפי התורה הקדושה אינן אלא גזירה משמיים וביטוי למשפט האלוהים על עמו ישראל בגין סירובו העיקש את משיח-ה‘ בדמותו כעבד-השם (ר‘ ישעיהו פרק נג‘), אין עוד הבנה מעמיקה יותר על תולדות עמנו וגורלנו בעת הזאת.

אין היהדות עדיין משכילה לתפוס ולהכיר בכך, כי בישוע המשיח עצמו מיוצגת ברית חדשה כפי שתוארה בידי ירמיהו הנביא (פרק נא‘ 31-34):

הִנֵּ֛ה יָמִ֥ים בָּאִ֖ים נְאֻם־יְהֹוָ֑ה וְכָרַתִּ֗י אֶת־בֵּ֧ית יִשְׂרָאֵ֛ל וְאֶת־בֵּ֥ית יְהוּדָ֖ה בְּרִ֥ית חֲדָשָֽׁה׃

לֹ֣א כַבְּרִ֗ית אֲשֶׁ֤ר כָּרַ֙תִּי֙ אֶת־אֲבוֹתָ֔ם בְּיוֹם֙ הֶחֱזִיקִ֣י בְיָדָ֔ם לְהוֹצִיאָ֖ם מֵאֶ֣רֶץ מִצְרָ֑יִם אֲשֶׁר־הֵ֜מָּה הֵפֵ֣רוּ אֶת־בְּרִיתִ֗י וְאָנֹכִ֛י בָּעַ֥לְתִּי בָ֖ם נְאֻם־יְהֹוָֽה׃

ומכאן גם ההכרח לברית חדשה לעם ישראל החובקת עתה זרועות עולם בבני אמונתו של אברהם אבינו:

כִּ֣י זֹ֣את הַבְּרִ֡ית אֲשֶׁ֣ר אֶכְרֹת֩ אֶת־בֵּ֨ית יִשְׂרָאֵ֜ל אַחֲרֵ֨י הַיָּמִ֤ים הָהֵם֙ נְאֻם־יְהֹוָ֔ה נָתַ֤תִּי אֶת־תּֽוֹרָתִי֙ בְּקִרְבָּ֔ם וְעַל־לִבָּ֖ם אֶכְתְּבֶ֑נָּה 

ורק אז ובעקבות ההכרה בו יוכל הקדוש ברוך הוא שוב לומר:

וְהָיִ֤יתִי לָהֶם֙ לֵֽאלֹהִ֔ים וְהֵ֖מָּה יִֽהְיוּ־לִ֥י לְעָֽם׃

ורק כך ניתן יהיה „לדעת אותו“ באמת. אלא שנציגי היהדות הרבנית המנכסים לעצמם את מונופול ייצוג „היהדות“ אינם הגיעו עדיין לכדי ההכרה, כי דווקא רק בדמו של הקורבן המשיחי הצלוב על גולגולתא ניתן למצוא פיוס מאת ה‘ וצידוק בפניו (תהילים פרק פא‘ 14-15(.

ומעל כל הפשעים והחטאים מעשי ידי הכנסיות והרודנים המוטבלים עומדת שרירה וקיימת הצעת הישועה של הקדוש-ברוך-הוא, בה כל אלה אשר מכירים בישוע המשיח כדרך והאמת היחידה, בה ניתן לאדם להגיע אל נחלת הגאולה בת קיימא. זאת גם האמת לה נתן המשיח עדות, כאשר בישר, כי הוא עצמו הדרך, פני-האמת ולכן גם מחזיק בחיי האמת (לפי יוחנן יד‘ 6). על כן אף הדגיש כי אִלּוּ הִכַּרְתֶּם אוֹתִי גַּם אֶת אָבִי הֱיִיתֶם מַכִּירִים (שם, פסוק 7).

מכיוון שהיהודים עדיין ממתינים למשיח שממנו מצופה שיתייחס לתרי“ג מצוות כגון המזוזות והציציות בטלית, שלמען האמת אינן אלא מהוות „תזכורות“ תמידיות למתן התורה על ידי הקדוש-ברוך-הוא, הם דווקא מצויים בסכנה תמידית ללכת שבי אחרי שליט ארצי, אשר יופיע „בשם עצמו“, ולקבלו כמשיח מושיע (לפי יוחנן ה‘ 43). ואם יעלה בידו אף לבנות את בית המקדש השלישי אזי גם יוכיח את „משיחיותו“ לשיטתה של היהדות הרבנית (האיגרת השנייה אל התסלוניקים ב‘ 1-4). הנה כי כן, האבסורד ותוצאת האמונה במשיחיות-שקר, כאשר מפארים את הרבי מלובביץ‘ שניאורסון כאילו היה המשיח, שכידוע לא נולד בבית-לחם (לפי מיכה הנביא פרק ה‘ 1), רגליו לא דרכו בארץ ישראל וסופו שנפטר בשנת 1994 בניו יורק בגולה. הייתי הראשון להכריז עליו במודעה בעיתונות הישראלית כמשיח-שקר ולא-משיח.

זוהי טרגדיה, אם כן, שכתבי הקודש של הברית החדשה עדיין נתפסים בגדר „אוון/עוון גיליון“ ביהדות וזאת אחרי שבכל העולם כבר מעל שני מיליארד בני אדם מאמינים בישוע המשיח היהודי. ואילו דווקא היהדות עדיין מתעקשת לסרב ללכת בעקבות „עבד-השם“ ולהשליך עליו את יהבה.

בברכה

המכון לחקר עם עולם

קלאוס משה פילץ, יו“ר ומחבר

תרגום: מיכה אובסינסקי


Israels Innenpolitik aus der Sicht eines judenchristlichen Gemeindeleiters in Israel

Von Klaus Moshe Pülz

Als Leiter der „Messianischen Bekenntnisgemeinschaft“ in Israel habe ich den Beitrag „Reise nach Jerusalem“ im FOCUS-Nachrichtenmagazin Nr. 15/2021 zur Kenntnis genommen.

Da es sich dabei um eine einseitige Darstellung der innenpolitischen Verhältnisse nicht nur in Israel handelt, ist eine entsprechende Ergänzung notwendig, wobei ich mich dabei kurz fassen möchte:

Das ultraorthodoxe Judentum besteht mit 613 Geboten und Verboten aus einer Gesetzesreligion. Nur wer sich an diese Regeln hält, erfüllt die Auflagen der Torah (5 Bücher Mose).

Ihr Beitrag berichtet davon, daß die streng gläubigen Juden „Türrahmen“ küssen. In Wahrheit handelt es sich dabei um „Mesusot“ (Metallhülsen), in denen das jüdische Glaubensbekenntnis „Schma Israel, Adonai elohenu, Adonai echad“ (Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist (nur) einer)“ enthalten ist.

Mein Großvater Eilfeldt trug im Ersten Weltkrieg eine solche „Mesusah“ als Talisman um seinen Hals; meine Mutter nach dessen Tod in ihrer Geldbörse.

Juden küssen sowohl beim Eintreten als auch beim Verlassen eines Raumes die Mesusah am Türrahmen.

Der neutestamentliche Glaube ist ein Rechtfertigungsglaube, der Gnade und ein ewiges Leben für jene verheißt, die an das Opferblut Jesu am Kreuz glauben und dabei Gott von ganzem Herzen; Seele und Gemüte lieben und ebenso ihre Mitmenschen.

Der ultraorthodoxe Teil des Judentum kennt keine Toleranz gegenüber dem Christentum. Erst am vergangenen 1. März wurde ein vierter Brandanschlag auf ein christliches Kloster in Jerusalem verübt. Gegen mich wurde ein Anschlag in der Nacht vom 26. auf den 27. November 2008 verübt.

Andererseits forderten die einstigen Premierminister Itzchak Schamir und Schimon Peres die Bibel mit dem Neuen Testament bei mir in Israel an; dazu gehörte auch Israels Oberrichter Chaim Cohen, der gern mit mir zusammengearbeitet hätte.

In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, daß es in Israel seit dem 1.April 1978 ein so genanntes „Antimissionsgesetz“ gibt, das eine Person, die das Neue Testament propagiert, mit bis zu 5 Jahren Gefängnis bestrafen kann. Dieses Gesetz fand jedoch bis heute keine Anwendung! Allerdings gibt es die Aktivitäten der Antimissionsliga „Jad le– Achim“ (Hand den Brüdern), die auch für mannigfache Brandanschläge verantwortlich ist.

Wenn demzufolge die Angehörigen des jüdischen Volkes weltweit toleriert werden möchten, so beanspruchen dies auch all jene Israelis, die an die Heilstat des jüdischen Messias Jeschua (Jesus) glauben und wie dies der Prophet Jesaja im 53. Kapitel vorhersagt, wo von dem „leidenden Gottesknecht“ (hebr.: ewed haSchem) die Rede ist.

Darüber hinaus bilden die ultraorthotodoxen Juden bereits 14 Prozent Bevölkerungsanteil. Bei gleichbleibender Tendenz wird im Jahre 2050 die Hälfte des Staates Israel aus ultraorthodoxen Juden bestehen.

Da dieser Personenkreis eine eigene Curricula (Lehrplan) haben, der lediglich auf die Torah beschränkt ist, aber keine naturwissenschaftlichen und neusprachlichen Fächer enthält, sind diese Torah-Juden für den israelischen Arbeitsmarkt untauglich, zumal sie den obligatorischen Wehrdienst verweigern. Keine guten Aussichten für ein Volk und Staat, der seit seinem Bestehen ums Überleben kämpft.

Unser judenchristlicher und deutsch-israelischer Autor Klaus Moshe Pülz leitet u.a. das „Institut für Israels universale Berufung“ – Weitere Infos hier: www.zelem.de


Wir lieben Gott, wenn wir seine Gebote halten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 5,1-5.

Jeder, der glaubt, dass Jesus der Messias ist, stammt von Gott, und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der von ihm stammt.Wir erkennen, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen.
Denn die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Seine Gebote sind nicht schwer.
Denn alles, was von Gott stammt, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt überwindet: unser Glaube.
Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?

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Zwischenruf eines deutsch-israelischen Autors

Von Klaus Moshe Pülz

UNSERE ZEIT IST DER BEGINN DER ENDZEIT (hebräisch.be-acharit ha-jamim) – Ja, es ist hohe Zeit, der gegenwärtigen Menschheit einen unbestechlichen Spiegel vorzuhalten.

Es geht hier nicht um machtbesessene Politiker oder eitlen Titelträger, denen lediglich die Unmaßgeblichkeit ihres eigenen Namens wichtig ist, sondern darum, was das Wort des allmächtigen Gottes uns imperativ (!) zu sagen hat, sozusagen als Hinweis für die letzte Wegstrecke der Menschheit, bevor der Heiland Jeschua (= Jesus) in der Macht und Herrlichkeit Gottes auf dem Ölberg wiederkommen wird (vgl. Sach. 14,4).

Ich hatte mehrfach in der Universität Tübingen (Theologicum) über Eschatologie (Lehre über die letzten Dinge der Menschheit = Endzeit) referiert, wobei die Studenten darüber keine Kenntnisse besaßen. Leider erschöpft sich die evangelische und katholische Lehre in vergangenen Ereignissen, aber prophetische Aussagen, die bis in unsere Neuzeit reichen, nimmt man unverständlicherweise nicht zur Kenntnis.

Gerade die Rückkehr des Volkes Israel in seine angestammte Heimat in Zion ist ein Fanal eschatologischen Charakters.

Theologen und Politiker wissen nicht einmal, daß der Terminus „Palästina“ vom römischen Kaiser Hadrian kreiert wurde als lateinische Bezeichnung der einstigen Philister. Damit wollte dieser Potentat zum Ausdruck bringen, daß die Juden in Judäa nichts mehr zu suchen haben und drohte mit der Todesstrafe, wenn ein Judäer (Jude) es wagen wollte, in seine angestammte Heimat zurückkehren zu wollen.

Die christliche Kirche wütete während der Zeit der Galuth (Exil) unter den Völkern am heimatlos gewordenen Volke Israel, anstatt die Juden mit Werken der Liebe das Evangelium ihres eigenen Messias Jeschua (Jesus) glaubhaft zu machen (Hebräer 10,23 f.).

Bedenkenlos werden die ehernen Auflagen unseres Messias menschlichem Gutdünken geopfert. Selbst ein Gesundheitsminister, der ein bekennender Homosexueller ist, erscheint täglich auf den Bildschirmen. Auch Mißbrauchsfälle einzelner katholischer Amtsträger läßt zunehmend an der Glaubwürdigkeit der christologischen Lehre Zweifel aufkommen.

Demgegenüber läßt die deutsche Regierungschefin Menschen aus muslimischen Ländern unbegrenzt in Deutschland einwandern und meint dabei, daß dies „gut“ sei! Ohne Kenntnis der Inhalte des muslimischen Glaubens mit dessen Welteroberunsplänen (Panislamismus) schuf diese Frau ein Klima der Überfremdung und eine künftige Gefahr, diese christlichen und jüdischen Ungläubige (arab.: kuffarim) auszubeuten, falls sie nicht zum Islam konvertieren. Ohne Terror aus diesen Reihen gäbe es heutzutage keine AfD-Partei!

Mit möglichst vielen Freizügigkeiten verführen nicht nur die Politiker, sondern auch Mediziner vor allem junge Menschen, ihre fleischlichen Gelüste auszuleben. Dabei haben Drogen- und Alkoholmißbrauch dazu geführt, daß jährlich zehntausend Menschen Suizid begehen.

Der Heiland vergleicht die Zeit vor seiner Wiederkunft mit den „Tagen Noahs und Lots“ (Luk, 17,26-30). Wir müssen uns also vergegenwärtigen, daß das dereinst christliche Abendland letztendlich nicht zum Segen der Menschheit wurde, sondern in ein diesseitiges Denken und Handeln verfällt. Noah und Lot waren nicht müde, die Menschen ihrer Zeit auf die kommende Katastrophe hinzuweisen und forderten vergeblich die Umkehr (Buße) zur göttlichen Ordnung.

Und wenn wir die Auswirkungen der „Corona-Pandemie“ im täglichen Leben erleben, dann ist dies nicht einmal mit den Plagen zu erklären, die im Verlauf der Endzeit die Menschheit zur Umkehr führen soll. Gottes beide Zeugen werden nach Offb. 11,1-13 jene künftige Plagen vorhersagen.

Wenn wir zudem die Ausführungen unseres Messias im 24. Kapitel des Matthäus-Evangeliums studieren, werden wir zuvörderst gewarnt vor falschen Propheten und Heilsbringern, zu denen 500 Jahre später der falsche Prophet Mohammed gehört.

Diverse Theologien wie die Befreiungstheologie, Gott-ist-tot-Theologie, Feministische Theologie, Auschwitz-Theologie etc. wollen Zweifel wecken an der Glaubwürdigkeit des Evangeliums, das keiner Ergänzung bedarf.

Der Preis des Judentums besteht nach wie vor in der fortgesetzten Verwerfung des Messias Jeschua, den der Talmud als „etnan sonah“ (Geschenk einer Hure) bezeichnet. Andererseits glaubten Juden irrigerweise an etliche falsche Messiasse, bis hin in unseren Tagen an den „Lubawitscher Rebben“ Schneerson, der entgegen Micha 5,1 weder in Bethlehem geboren noch jemals israelischen Boden jemals betreten hatte. Seine „Habad“- Anhänger warten noch heute auf dessen Wiederauferstehung aus seinem New Yorker Grab.

Und während das Schiiten-Regime in Teheran darüber sinnt, den Staat Israel durch Atomwaffen zu zerstören, rüsten diktatorische Regime wie China, Nordkorea, Rußland etc. weiter auf, um letztendlich die Welt und damit ihren eigenen Lebensraum zu vernichten, ohne dabei zu bedenken, daß es dann auch keinen Sieger mehr geben wird, wenn die Atmosphäre atomar verseucht sein wird.

Ehe man sich anschickt, auf den Mars zu fliegen, sollten die Großmächte darum bemüht sein, einen dauerhaften Weltfrieden zustande zu bringen. Aber so weit reicht die allgepriesene menschliche Intelligenz offensichtlich nicht.

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Schriftsteller und Prediger in Deutschland und Israel; er leitet den Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus. 


Der Messias-König regiert in Gerechtigkeit

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 72 (71),1-2.3-4ab.7-8.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Dann bringen die Berge Frieden dem Volk
und die Höhen Gerechtigkeit.
Er wird Recht verschaffen den Gebeugten im Volk,
Hilfe geben den Kindern der Armen.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.


Apollos führte viele Juden zu Christus

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 18,23:
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Nachdem Paulus einige Zeit in Antiochia in Syrien geblieben war, zog er weiter, durchwanderte zuerst das galatische Land, dann Phrygien, und stärkte alle Jünger.
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Ein Jude namens Apollos kam nach Ephesus.
Er stammte aus Alexandria, war redekundig und in der Schrift bewandert.
Er war unterwiesen im Weg des HERRN.
Er sprach mit glühendem Geist und trug die Lehre von Jesus genau vor; doch kannte er nur die Taufe des Johannes.
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Er begann, offen in der Synagoge zu sprechen. Priszilla und Aquila hörten ihn, nahmen ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer dar.
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Als er nach Achaia gehen wollte, ermunterten ihn die Brüder dazu und schrieben den Jüngern, sie möchten ihn freundlich aufnehmen.
Nach seiner Ankunft wurde er den Gläubigen durch die Gnade Gottes eine große Hilfe, indem er den Juden öffentlich aus der Hl. Schrift nachwies, dass Jesus der Messias sei.
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Auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 16,13-19:

In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?
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Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.
Da sprach er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
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Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.

Erzbischof Koch: Klima-Greta zwar kein weiblicher Messias, aber eine echte Prophetin

Von Felizitas Küble

Alle zwei Wochen sendet Radio Berlin am Samstagvormittag das „Wort des Bischofs“. Am 12. April 2019 sprach der Berliner katholische Oberhirte über das Thema „Palmsonntag und die Freitagsdemos“.

Erzbischof Dr. Heiner Koch hat die berühmte Greta Thunberg darin zwar nicht direkt mit Jesus verglichen, aber sehr wohl als „echte Prophetin“ unserer Zeit angehimmelt: https://www.erzbistumberlin.de/medien/rundfunk/wort-des-bischofs/radiowort/news-title/der-palmsonntag-und-die-freitagsdemos-3941/

Zunächst verlautbart der Kirchenmann, die Schulstreiker seien „ernst zu nehmen“ – und er fügt hinzu: „Sie folgen einem Idol, einer jungen Frau aus Schweden, die den Protest initiiert hat und nun wie eine Heldin von manchen Politikern und Medien verehrt wird.“

BILD: Grünes Wahlplakat: „Klimaschutz“ grenzenlos – eine neue Öko-Heilsreligion – auch in der Kirche?

Glorifiziert wird sie aber auch von katholischen Amtsträgern wie Heiner Koch, der sich darüber ausläßt, die Freitagsdemos erinnerten ihn ein wenig an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem“.

Damit wolle er aber die „Klimaschützerin“ nicht zu einem „weiblichen Messias“ machen, versichert der Bischof von Berlin treuherzig. Da haben wir ja nochmal Glück gehabt!

Gleichwohl möchte der Radioprediger „daran erinnern, dass unsere Gesellschaft und auch unsere Kirche von Zeit zu Zeit echte Propheten braucht, die auf Missstände und Fehlentwicklungen hinweisen, und die Lösungswege vorschlagen“.

Leider versäumt der Oberhirte, auf die angeblichen „Lösungswege“ der 16-jährigen, behinderten Greta aus Schweden hinzuweisen.

Zwar findet der Bischof das Schuleschwänzen „höchst zwiespältig“ – immerhin. Aber an seiner verehrten Klima-Gretl hält er dennoch fest:

„Fehlen unserer Gesellschaft und auch unserer Kirche oft nicht Vorbilder, die begeistern, die für eine Idee und Perspektive stehen, für die es sich lohnt, sich einzusetzen?“

Dann kommt der Knüller:

„Am morgigen Sonntag feiern wir in den Gottesdiensten den Beginn der Karwoche mit dem Einzug Jesu in Jerusalem. Ich denke, es wäre ein guter Anlass, dabei auch über unsere heutigen Propheten und Vorbilder und ihre Botschaften  nachzudenken.“

So ist das also:

Ein inhaltlich sichtlich überfordertes, aber europaweit vermarktetes Mädel mit ihrem geistigen Tunnelblick wird zur neuen Ikone auch in kirchlichen Kreisen verklärt; sie wird sogar von einem Erzbischof als „echte Prophetin“ und „Vorbild“ hochgepriesen – und das ausgerechnet im Zusammenhang mit unserem HERRN und Heiland Jesus Christus!

Fotos: Felizitas Küble, Dr. Bernd F. Pelz

 


HOCHFEST der Verkündigung des HERRN

Heutige liturgische Festlesung der kath. Kirche: Mt 1,16.18-21.24a:

Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, welcher der Messias genannt wird.
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Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
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Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des HERRN im Traum und sprach: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn ER wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des HERRN ihm befohlen hatte.
Foto: Paul Badde