Israels Innenpolitik aus der Sicht eines judenchristlichen Gemeindeleiters in Israel

Von Klaus Moshe Pülz

Als Leiter der „Messianischen Bekenntnisgemeinschaft“ in Israel habe ich den Beitrag „Reise nach Jerusalem“ im FOCUS-Nachrichtenmagazin Nr. 15/2021 zur Kenntnis genommen.

Da es sich dabei um eine einseitige Darstellung der innenpolitischen Verhältnisse nicht nur in Israel handelt, ist eine entsprechende Ergänzung notwendig, wobei ich mich dabei kurz fassen möchte:

Das ultraorthodoxe Judentum besteht mit 613 Geboten und Verboten aus einer Gesetzesreligion. Nur wer sich an diese Regeln hält, erfüllt die Auflagen der Torah (5 Bücher Mose).

Ihr Beitrag berichtet davon, daß die streng gläubigen Juden „Türrahmen“ küssen. In Wahrheit handelt es sich dabei um „Mesusot“ (Metallhülsen), in denen das jüdische Glaubensbekenntnis „Schma Israel, Adonai elohenu, Adonai echad“ (Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist (nur) einer)“ enthalten ist.

Mein Großvater Eilfeldt trug im Ersten Weltkrieg eine solche „Mesusah“ als Talisman um seinen Hals; meine Mutter nach dessen Tod in ihrer Geldbörse.

Juden küssen sowohl beim Eintreten als auch beim Verlassen eines Raumes die Mesusah am Türrahmen.

Der neutestamentliche Glaube ist ein Rechtfertigungsglaube, der Gnade und ein ewiges Leben für jene verheißt, die an das Opferblut Jesu am Kreuz glauben und dabei Gott von ganzem Herzen; Seele und Gemüte lieben und ebenso ihre Mitmenschen.

Der ultraorthodoxe Teil des Judentum kennt keine Toleranz gegenüber dem Christentum. Erst am vergangenen 1. März wurde ein vierter Brandanschlag auf ein christliches Kloster in Jerusalem verübt. Gegen mich wurde ein Anschlag in der Nacht vom 26. auf den 27. November 2008 verübt.

Andererseits forderten die einstigen Premierminister Itzchak Schamir und Schimon Peres die Bibel mit dem Neuen Testament bei mir in Israel an; dazu gehörte auch Israels Oberrichter Chaim Cohen, der gern mit mir zusammengearbeitet hätte.

In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, daß es in Israel seit dem 1.April 1978 ein so genanntes „Antimissionsgesetz“ gibt, das eine Person, die das Neue Testament propagiert, mit bis zu 5 Jahren Gefängnis bestrafen kann. Dieses Gesetz fand jedoch bis heute keine Anwendung! Allerdings gibt es die Aktivitäten der Antimissionsliga „Jad le– Achim“ (Hand den Brüdern), die auch für mannigfache Brandanschläge verantwortlich ist.

Wenn demzufolge die Angehörigen des jüdischen Volkes weltweit toleriert werden möchten, so beanspruchen dies auch all jene Israelis, die an die Heilstat des jüdischen Messias Jeschua (Jesus) glauben und wie dies der Prophet Jesaja im 53. Kapitel vorhersagt, wo von dem „leidenden Gottesknecht“ (hebr.: ewed haSchem) die Rede ist.

Darüber hinaus bilden die ultraorthotodoxen Juden bereits 14 Prozent Bevölkerungsanteil. Bei gleichbleibender Tendenz wird im Jahre 2050 die Hälfte des Staates Israel aus ultraorthodoxen Juden bestehen.

Da dieser Personenkreis eine eigene Curricula (Lehrplan) haben, der lediglich auf die Torah beschränkt ist, aber keine naturwissenschaftlichen und neusprachlichen Fächer enthält, sind diese Torah-Juden für den israelischen Arbeitsmarkt untauglich, zumal sie den obligatorischen Wehrdienst verweigern. Keine guten Aussichten für ein Volk und Staat, der seit seinem Bestehen ums Überleben kämpft.

Unser judenchristlicher und deutsch-israelischer Autor Klaus Moshe Pülz leitet u.a. das „Institut für Israels universale Berufung“ – Weitere Infos hier: www.zelem.de


Wir lieben Gott, wenn wir seine Gebote halten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 5,1-5.

Jeder, der glaubt, dass Jesus der Messias ist, stammt von Gott, und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der von ihm stammt.Wir erkennen, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen.
Denn die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Seine Gebote sind nicht schwer.
Denn alles, was von Gott stammt, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt überwindet: unser Glaube.
Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?

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Zwischenruf eines deutsch-israelischen Autors

Von Klaus Moshe Pülz

UNSERE ZEIT IST DER BEGINN DER ENDZEIT (hebräisch.be-acharit ha-jamim) – Ja, es ist hohe Zeit, der gegenwärtigen Menschheit einen unbestechlichen Spiegel vorzuhalten.

Es geht hier nicht um machtbesessene Politiker oder eitlen Titelträger, denen lediglich die Unmaßgeblichkeit ihres eigenen Namens wichtig ist, sondern darum, was das Wort des allmächtigen Gottes uns imperativ (!) zu sagen hat, sozusagen als Hinweis für die letzte Wegstrecke der Menschheit, bevor der Heiland Jeschua (= Jesus) in der Macht und Herrlichkeit Gottes auf dem Ölberg wiederkommen wird (vgl. Sach. 14,4).

Ich hatte mehrfach in der Universität Tübingen (Theologicum) über Eschatologie (Lehre über die letzten Dinge der Menschheit = Endzeit) referiert, wobei die Studenten darüber keine Kenntnisse besaßen. Leider erschöpft sich die evangelische und katholische Lehre in vergangenen Ereignissen, aber prophetische Aussagen, die bis in unsere Neuzeit reichen, nimmt man unverständlicherweise nicht zur Kenntnis.

Gerade die Rückkehr des Volkes Israel in seine angestammte Heimat in Zion ist ein Fanal eschatologischen Charakters.

Theologen und Politiker wissen nicht einmal, daß der Terminus „Palästina“ vom römischen Kaiser Hadrian kreiert wurde als lateinische Bezeichnung der einstigen Philister. Damit wollte dieser Potentat zum Ausdruck bringen, daß die Juden in Judäa nichts mehr zu suchen haben und drohte mit der Todesstrafe, wenn ein Judäer (Jude) es wagen wollte, in seine angestammte Heimat zurückkehren zu wollen.

Die christliche Kirche wütete während der Zeit der Galuth (Exil) unter den Völkern am heimatlos gewordenen Volke Israel, anstatt die Juden mit Werken der Liebe das Evangelium ihres eigenen Messias Jeschua (Jesus) glaubhaft zu machen (Hebräer 10,23 f.).

Bedenkenlos werden die ehernen Auflagen unseres Messias menschlichem Gutdünken geopfert. Selbst ein Gesundheitsminister, der ein bekennender Homosexueller ist, erscheint täglich auf den Bildschirmen. Auch Mißbrauchsfälle einzelner katholischer Amtsträger läßt zunehmend an der Glaubwürdigkeit der christologischen Lehre Zweifel aufkommen.

Demgegenüber läßt die deutsche Regierungschefin Menschen aus muslimischen Ländern unbegrenzt in Deutschland einwandern und meint dabei, daß dies „gut“ sei! Ohne Kenntnis der Inhalte des muslimischen Glaubens mit dessen Welteroberunsplänen (Panislamismus) schuf diese Frau ein Klima der Überfremdung und eine künftige Gefahr, diese christlichen und jüdischen Ungläubige (arab.: kuffarim) auszubeuten, falls sie nicht zum Islam konvertieren. Ohne Terror aus diesen Reihen gäbe es heutzutage keine AfD-Partei!

Mit möglichst vielen Freizügigkeiten verführen nicht nur die Politiker, sondern auch Mediziner vor allem junge Menschen, ihre fleischlichen Gelüste auszuleben. Dabei haben Drogen- und Alkoholmißbrauch dazu geführt, daß jährlich zehntausend Menschen Suizid begehen.

Der Heiland vergleicht die Zeit vor seiner Wiederkunft mit den „Tagen Noahs und Lots“ (Luk, 17,26-30). Wir müssen uns also vergegenwärtigen, daß das dereinst christliche Abendland letztendlich nicht zum Segen der Menschheit wurde, sondern in ein diesseitiges Denken und Handeln verfällt. Noah und Lot waren nicht müde, die Menschen ihrer Zeit auf die kommende Katastrophe hinzuweisen und forderten vergeblich die Umkehr (Buße) zur göttlichen Ordnung.

Und wenn wir die Auswirkungen der „Corona-Pandemie“ im täglichen Leben erleben, dann ist dies nicht einmal mit den Plagen zu erklären, die im Verlauf der Endzeit die Menschheit zur Umkehr führen soll. Gottes beide Zeugen werden nach Offb. 11,1-13 jene künftige Plagen vorhersagen.

Wenn wir zudem die Ausführungen unseres Messias im 24. Kapitel des Matthäus-Evangeliums studieren, werden wir zuvörderst gewarnt vor falschen Propheten und Heilsbringern, zu denen 500 Jahre später der falsche Prophet Mohammed gehört.

Diverse Theologien wie die Befreiungstheologie, Gott-ist-tot-Theologie, Feministische Theologie, Auschwitz-Theologie etc. wollen Zweifel wecken an der Glaubwürdigkeit des Evangeliums, das keiner Ergänzung bedarf.

Der Preis des Judentums besteht nach wie vor in der fortgesetzten Verwerfung des Messias Jeschua, den der Talmud als „etnan sonah“ (Geschenk einer Hure) bezeichnet. Andererseits glaubten Juden irrigerweise an etliche falsche Messiasse, bis hin in unseren Tagen an den „Lubawitscher Rebben“ Schneerson, der entgegen Micha 5,1 weder in Bethlehem geboren noch jemals israelischen Boden jemals betreten hatte. Seine „Habad“- Anhänger warten noch heute auf dessen Wiederauferstehung aus seinem New Yorker Grab.

Und während das Schiiten-Regime in Teheran darüber sinnt, den Staat Israel durch Atomwaffen zu zerstören, rüsten diktatorische Regime wie China, Nordkorea, Rußland etc. weiter auf, um letztendlich die Welt und damit ihren eigenen Lebensraum zu vernichten, ohne dabei zu bedenken, daß es dann auch keinen Sieger mehr geben wird, wenn die Atmosphäre atomar verseucht sein wird.

Ehe man sich anschickt, auf den Mars zu fliegen, sollten die Großmächte darum bemüht sein, einen dauerhaften Weltfrieden zustande zu bringen. Aber so weit reicht die allgepriesene menschliche Intelligenz offensichtlich nicht.

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Schriftsteller und Prediger in Deutschland und Israel; er leitet den Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus. 


Der Messias-König regiert in Gerechtigkeit

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 72 (71),1-2.3-4ab.7-8.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Dann bringen die Berge Frieden dem Volk
und die Höhen Gerechtigkeit.
Er wird Recht verschaffen den Gebeugten im Volk,
Hilfe geben den Kindern der Armen.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.


Apollos führte viele Juden zu Christus

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 18,23:
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Nachdem Paulus einige Zeit in Antiochia in Syrien geblieben war, zog er weiter, durchwanderte zuerst das galatische Land, dann Phrygien, und stärkte alle Jünger.
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Ein Jude namens Apollos kam nach Ephesus.
Er stammte aus Alexandria, war redekundig und in der Schrift bewandert.
Er war unterwiesen im Weg des HERRN.
Er sprach mit glühendem Geist und trug die Lehre von Jesus genau vor; doch kannte er nur die Taufe des Johannes.
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Er begann, offen in der Synagoge zu sprechen. Priszilla und Aquila hörten ihn, nahmen ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer dar.
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Als er nach Achaia gehen wollte, ermunterten ihn die Brüder dazu und schrieben den Jüngern, sie möchten ihn freundlich aufnehmen.
Nach seiner Ankunft wurde er den Gläubigen durch die Gnade Gottes eine große Hilfe, indem er den Juden öffentlich aus der Hl. Schrift nachwies, dass Jesus der Messias sei.
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Auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 16,13-19:

In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?
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Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.
Da sprach er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
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Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.

Erzbischof Koch: Klima-Greta zwar kein weiblicher Messias, aber eine echte Prophetin

Von Felizitas Küble

Alle zwei Wochen sendet Radio Berlin am Samstagvormittag das „Wort des Bischofs“. Am 12. April 2019 sprach der Berliner katholische Oberhirte über das Thema „Palmsonntag und die Freitagsdemos“.

Erzbischof Dr. Heiner Koch hat die berühmte Greta Thunberg darin zwar nicht direkt mit Jesus verglichen, aber sehr wohl als „echte Prophetin“ unserer Zeit angehimmelt: https://www.erzbistumberlin.de/medien/rundfunk/wort-des-bischofs/radiowort/news-title/der-palmsonntag-und-die-freitagsdemos-3941/

Zunächst verlautbart der Kirchenmann, die Schulstreiker seien „ernst zu nehmen“ – und er fügt hinzu: „Sie folgen einem Idol, einer jungen Frau aus Schweden, die den Protest initiiert hat und nun wie eine Heldin von manchen Politikern und Medien verehrt wird.“

BILD: Grünes Wahlplakat: „Klimaschutz“ grenzenlos – eine neue Öko-Heilsreligion – auch in der Kirche?

Glorifiziert wird sie aber auch von katholischen Amtsträgern wie Heiner Koch, der sich darüber ausläßt, die Freitagsdemos erinnerten ihn ein wenig an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem“.

Damit wolle er aber die „Klimaschützerin“ nicht zu einem „weiblichen Messias“ machen, versichert der Bischof von Berlin treuherzig. Da haben wir ja nochmal Glück gehabt!

Gleichwohl möchte der Radioprediger „daran erinnern, dass unsere Gesellschaft und auch unsere Kirche von Zeit zu Zeit echte Propheten braucht, die auf Missstände und Fehlentwicklungen hinweisen, und die Lösungswege vorschlagen“.

Leider versäumt der Oberhirte, auf die angeblichen „Lösungswege“ der 16-jährigen, behinderten Greta aus Schweden hinzuweisen.

Zwar findet der Bischof das Schuleschwänzen „höchst zwiespältig“ – immerhin. Aber an seiner verehrten Klima-Gretl hält er dennoch fest:

„Fehlen unserer Gesellschaft und auch unserer Kirche oft nicht Vorbilder, die begeistern, die für eine Idee und Perspektive stehen, für die es sich lohnt, sich einzusetzen?“

Dann kommt der Knüller:

„Am morgigen Sonntag feiern wir in den Gottesdiensten den Beginn der Karwoche mit dem Einzug Jesu in Jerusalem. Ich denke, es wäre ein guter Anlass, dabei auch über unsere heutigen Propheten und Vorbilder und ihre Botschaften  nachzudenken.“

So ist das also:

Ein inhaltlich sichtlich überfordertes, aber europaweit vermarktetes Mädel mit ihrem geistigen Tunnelblick wird zur neuen Ikone auch in kirchlichen Kreisen verklärt; sie wird sogar von einem Erzbischof als „echte Prophetin“ und „Vorbild“ hochgepriesen – und das ausgerechnet im Zusammenhang mit unserem HERRN und Heiland Jesus Christus!

Fotos: Felizitas Küble, Dr. Bernd F. Pelz

 


HOCHFEST der Verkündigung des HERRN

Heutige liturgische Festlesung der kath. Kirche: Mt 1,16.18-21.24a:

Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, welcher der Messias genannt wird.
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Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
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Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des HERRN im Traum und sprach: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn ER wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des HERRN ihm befohlen hatte.
Foto: Paul Badde

Der HERR ist unsere Gerechtigkeit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 23,5-8:

Seht, es kommen Tage – Spruch des HERRN -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. ER wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird ER sorgen im Land.
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In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der HERR ist unsere Gerechtigkeit.
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Darum seht, es werden Tage kommen – Spruch des HERRN -, da sagt man nicht mehr: So wahr der HERR lebt, der die Söhne Israels aus Ägypten heraufgeführt hat!,
sondern: So wahr der HERR lebt, der das Geschlecht des Hauses Israel aus dem Nordland und aus allen Ländern, in die er sie verstoßen hatte, heraufgeführt und zurückgebracht hat.
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Dann werden sie wieder in ihrem Heimatland wohnen.

Petrus erhält die Schlüssel des Himmelreichs

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 16,13-19:

In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?
Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.
Da sprach ER zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
Jesus sprach zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.