IS-Terroranschlag auf Kirche in Pakistan: acht Tote und über 40 Verletzte

In Pakistan sind am 17. Dezember bei einem Selbstmordanschlag auf eine christliche Methodistenkirche mindestens acht Menschen ermordet und mehr als 40 verletzt worden.

Die Tat ereignete sich in der Stadt Quetta (Provinz Belutschistan) im Südwesten des Landes. Die Region grenzt an Afghanistan und hat in den vergangenen Jahren eine deutliche Zunahme an religiös motivierter Gewalt erlebt.

Laut Behördenangaben griffen zwei Attentäter mit Sprengstoffwesten während des Gottesdienstes an. Es kam zu einer Schießerei mit vor der Kirche postierten Sicherheitskräften. Das Gebäude wurde bewacht, weil Islamisten bereits zuvor christliche Einrichtungen in der Region angegriffen hatten.

Die Polizisten sollen einen der Täter erschossen haben, der zweite sprengte sich beim Hauptportal der Kirche in die Luft. Zwei mutmaßliche Komplizen befinden sich auf der Flucht.

Zu der Tat bekannte sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) über ihr Sprachrohr Amak.

Quelle und vollständige IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/pakistan-mindestens-acht-menschen-sterben-beim-anschlag-auf-eine-kirche-103648.html

Foto: Evita Gründler