Unionsfraktion und Unternehmer protestieren gegen „Bevormundungsstaat“

Antidiskriminierungsstelle will Vorschriften verschärfen

Die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes geforderte deutliche Verschärfung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes stößt auf Ablehnung. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich sprach von einer „DDR light“ und forderte: „Schluß mit dem Bevormundungsstaat!“ 159481-3x2-teaser296

In einem von einem Mitarbeiter der Grünen verfaßten Papier fordert die Antidiskriminierungsstelle unter anderem verpflichtende Einwandererquoten für Unternehmen und ein Klagerecht von Verbänden und Gewerkschaften – inklusive der Antidiskriminierungsstelle selbst.

Überdies empfehlen die privaten Organisationen, neben Alter, Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion oder sexueller Ausrichtung weitere Bereiche in das Gleichbehandlungsgesetz aufzunehmen: Niemand solle wegen seiner Weltanschauung, seines Einkommens oder seiner sozialen Stellung bei der Bewerbung um eine Wohnung oder einen Arbeitsplatz sowie als Kunde benachteiligt werden dürfen.

„Pseudowissenschaft“ und „einzige Peinlichkeit“

Der stellv. Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Fuchs (CDU), sprach mit Blick auf das geforderte Verbandsklagerecht von einer „Sittenpolizei“. Fachöffentlichkeit und Politik sollten sich „von dieser Pseudowissenschaft nicht hinters Licht führen lassen“, schrieb Fuchs in einem Beitrag für den FOCUS. Der Bericht der Antidiskriminierungsstelle sei „eine einzige Peinlichkeit, die schnellstmöglich in Vergessenheit geraten sollte“.

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Ingo Kramer, forderte den Gesetzgeber auf, „sich mit weiterer Regulierung zurückzuhalten“. Zwar sei es im Sinne der Arbeitgeber, daß in den Betrieben Vielfalt und Toleranz gelebt werde, dies lasse sich jedoch nicht gesetzlich verordnen.

Eine Abkehr von der freien Marktwirtschaft befürchtet auch der Verband der Familienunternehmer.

„Hier wird vollends die unternehmerische Freiheit geopfert und der Unternehmer fremdbestimmt“, warnte Präsident Lutz Goebel. Sollte nun auch noch eine Beweislast-Umkehr zugunsten der Gewerkschaften durchgesetzt werden, „wird es gruselig für die Unternehmer und äußerst schwierig, gute personelle Entscheidungen im Unternehmen zu treffen“, mahnte Goebel.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Bistum Regensburg: Aktive Gläubige bereiten sich in Regionaltreffen auf den Katholikentag 2014 vor – Ideenwettbewerb gestartet

Mit einer Veranstaltung am vergangenen Freitag gingen die Regionaltreffen zur Vorbereitung auf den Katholikentag 2014 in die zweite Runde. Rund 300 Vertreter aus den Pfarreien, katholischen Verbänden und Vereinen konnten insgesamt durch das Organisationsteam der Diözese erreicht werden.

Ziel der Treffen war, möglichst viele Gläubige für das bevorstehende Glaubensfest zu informieren und für eine aktive Mitgestaltung zu begeistern.

Dabei wurde das Team der Diözese (siehe Foto) mit GenerRegionaltreffen Rgb - Organisationsteamalvikar Prälat Michael Fuchs, der diözesanen Referentin, Michaela Schmid, Domvikar Thomas Pinzer, Gerhard Büchl und Manfred Fürnrohr von der Geschäftsstelle des 99. Deutschen Katholikentags, vertreten durch Hanna Penth und Claudio Kullmann, unterstützt.

In der Geschäftsstelle, die ihren Sitz im Regensburger Gewerbepark hat, laufen alle organisatorischen Abläufe zusammen. Das Organisationsteam der Diözese ist maßgeblich für die pastorale Vorbereitung im Bistum verantwortlich.

Domvikar Thomas Pinzer stellte den Anwesenden erstmals ein Modell des Katholikentags-Kreuzes vor. Das gut zwei Meter große, dreidimensionelle Kreuz spiegelt in seiner Symbolik das Leitwort des Katholikentags „Mit Christus Brücken bauen“ und die Begegnung der Christen wider.  Regionaltreffen Rgb - Saal

Im Rahmen eines festlichen Pontifikalgottesdienstes mit Bischof Rudolf Voderholzer und einer anschließenden Bittprozession durch die Altstadt von Regensburg am 8. Mai 2013 wird das Katholikentagskreuz vorgestellt. Dann werden die Gläubigen auch erstmals das Gebet zum Katholikentag sprechen. Nach der Auftaktveranstaltung am Vorabend von Christi Himmelfahrt „wandert“ das Kreuz durch die Pfarreien des Bistums Regensburg. Über das Bischöfliche Seelsorgeamt kann es jeweils für eine Woche gebucht werden.

Zur pastoralen Vorbereitung auf den Katholikentag wird es auch eine umfangreiche Arbeitshilfe mit dem Titel „Auf dem Weg“ geben, erklärte Gerhard Büchl vom Bischöflichen Seelsorgeamt. Sie wird allen kirchlichen Einrichtungen, Pfarrgemeinden, den Seelsorgern, pastoralen Mitarbeitern und auch allen anderen Interessierten zur Verfügung gestellt, um sich mit Informationen und Impulsen auf den Katholikentag im kommenden Jahr vorzubereiten.

Gesucht: Symbol zur Bistums-Präsentation

Unter der Schirmherrschaft von Bischof Rudolf Voderholzer startet ab sofort ein Ideenwettbewerb. Gesucht wird das Symbol zur Bistums-Präsentation auf dem 99. Deutschen Katholikentag 2014 in Regensburg. Dieses soll einen Bezug zum Leitwort „Mit Christus brücken bauen“ haben. Beim Katholikentag werden die prämierten Symbole aller Pfarreien zusammengefügt und gemeinsam präsentiert.

Daraus ergibt sich ein Bild oder ein Werk, das das Bistum in seiner ganzen Vielfalt darstellt. Beschreibungen für ein mögliches Symbol können bis zum 15. April 2013 per E-Mail (katholikentag@bistum-regensburg.de) oder per Post an das Bischöfliche Ordinariat (Kontakt: Michaela Schmid) eingereicht werden. Als Preise winken den Gewinnern zehn, sieben oder drei Dauerkarten für den Katholikentag.

Am „Abend der Begegnung“, der den Auftakt zum mehrtägigen Fest des Glaubens bildet, wird sich die Diözese als Gastgeber in ihren vielfältigen Facetten zeigen. Michaela Schmid stellte daher, bevor die sog. „Mauschelarbeit“ begann, die Frage: „Wenn Sie beispielsweise aus Hannover zum Katholikentag nach Regensburg kommen, was erwarten Sie sich als Gast von dieser Region?

Die Vorschläge der Teilnehmer des Regionaltreffens zeigten, dass die Gläubigen im Bistum Regensburg schon in den Startlöchern stehen, um sich aktiv in den Katholikentag 2014 einzubringen. So wurde beispielsweise vorgeschlagen, den Besuchern selbst gebastelte „Segenssteine“ zu überreichen, die sie während der Tage in Regensburg begleiten.

Auch sollte unbedingt die Donau mit in die Begegnung einbezogen werden oder die Partnerschaft zur tschechischen Nachbarsdiözese Pilsen sollte zum Tragen kommen. Aber auch in kulinarischer Hinsicht machten sich die Anwesenden bereits jetzt Gedanken. Hier sollten die regionalen Produkte wie der bekannte Weichser Radi oder die Regensburger Bratwürste angeboten werden.

Mitgestaltung auf der „Kirchenmeile

Hanna Penth und Claudio Kullmann von der Geschäftstelle des Katholikentags luden die Teilnehmer zur Mitgestaltung auf der „Kirchenmeile“ ein. Während der drei Tage zeigt die Kirchenmeile unter freiem Himmel mit ihren zahlreichen Ständen die typische Katholikentagsatmosphäre. Die Besucher können dort die Vielfalt des kirchlichen Lebens in den zahlreichen Verbänden, diözesanen Laiengremien, Geistlichen Gemeinschaften, Orden, kirchlichen Institutionen und Initiativen kennenlernen.

Jeder, der sich daran beteiligen oder weitere Informationen zum Katholikentag möchte, kann sich ab sofort bei der Geschäftsstelle melden. Kontakt: www.katholikentag.de

Quelle (Text/Fotos): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Bischof Voderholzer bestätigt mit seinen ersten Personalentscheidungen die Linie seines Amtsvorgängers Müller

Prälat Michael Fuchs ist wieder als Generalvikar eingesetzt

In seiner ersten Ordinariatskonferenz hat Bischof Rudolf Voderholzer am heutigen Dienstag wichtige Personalentscheidungen mitgeteilt. Er wünschte allen Anwesenden sowie allen Mitarbeitern der Referate und Abteilungen für ihr verantwortungsvolles Wirken Gottes Kraft und Segen.  Voderholzer 1

Mit Wirkung zum 26. Januar 2013 ernannte er Domkapitular Prälat Michael Fuchs zu seinem Generalvikar und gleichzeitig zum Moderator und Kanzler der Kurie. Der Generalvikar gilt als das „andere Ich“ (alter ego) des Bischofs und vertritt diesen in allen Verwaltungsangelegenheiten.

Als Moderator ist er für die Koordinierung der einzelnen Hauptabteilungen des Bischöflichen Ordinariats, als Kanzler für die Erstellung und Aufbewahrung der Akten verantwortlich. Michael Fuchs war schon unter Bischof Gerhard Ludwig Müller seit 2005 Generalvikar.

Domkapitular Prälat Dr. Franz Frühmorgen und Domkapitular Prälat Anton Wilhelm wurden zu Stellvertretern des  Generalvikars ernannt.

Bischof Rudolf bestätigte Weihbischof Reinhard Pappenberger als Bischofsvikar für die Bereiche Berufungspastoral und Pastoralvisitationen.

Der Oberhirte berief Michael Dreßel als seinen bischöflichen Sekretär (Bischöflicher Kaplan).

Der Bischof bestätigte Domkapitular Prälat Dr. Josef Ammer und Pfarrer Lic.iur.utr. Andrzej Kuniszewski in ihrem Amt als Offizial bzw. Vizeoffizial. Der Offizial leitet in Vertretung des Bischofs das kirchliche Gericht.  

Die bisherigen Leiter der Referate des Bischöflichen Ordinariates bestätigte Bischof Rudolf Voderholzer in ihren Ämtern, ebenso Domdekan Prälat Robert Hüttner als Diözesanökonom.

Als Bischöflichen Beauftragten für das Diözesankomitee bestätigte der Bischof Domvikar Msgr. Thomas Pinzer. Darüber hinaus setzte der Bischof den im Dezember 2008 gewählten Priesterrat sowie den Diözesanpastoralrat wieder ein. Beide Räte hatten während der Sedisvakanz (bischofslosen Zwischenzeit) zu bestehen aufgehört.

Quelle (Text/Foto):
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 2 – 93047 Regensburg
Fon: 0941/597-1061         Fax: 0941/597-1063
Email: jschoetz.medien@bistum-regensburg.de