FAZ zu USA: Beispiele für Linksmedien-Fakes

In der angesehenen „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ wurde gestern (4.11.) online ein Artikel von Michael Hanfeld über die Wahl in den USA veröffentlicht: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/us-wahl-im-fernsehen-warum-bloss-stimmten-so-viele-fuer-trump-17036673-p2.html

Der Autor befaßt sich mit dem Unverständnis der meisten Journalisten – zumal aus dem öffentlich-rechtlichen TV – angesichts der zahlreichen Stimmen, die der US-Präsident erhalten hat. Selbst wenn Trump die Wahl ganz knapp verlieren sollte, wurde die „Selbstgewißheit“ linker Kreise in Deutschland (die reihenweise mit einem klaren Biden-Sieg rechneten) gründlich infrage gestellt.

Der Verfasser schreibt weiter, in den USA seien auch die „liberalen Medien“ (dort wird als „liberal“ bezeichnet, was hierzulande als „links“ gilt) Wasser auf die Mühlen der Trump-Unterstützer gewesen. Hierfür nennt er Beispiele aus einseitigen Stellungnahmen von TV-Sendern zugunsten der z.T. gewaltbereiten Bewegung „Black Lives Matter“:

„Zu sehen war dies etwa, als die „Black Lives Matter“-Proteste an verschiedenen Orten in Gewalt umschlugen. Als Ende Mai in Minneapolis nach dem Tod von George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Demonstrationen aus dem Ruder liefen, brachte es der MSNBC-Reporter Ali Velshi fertig, davon zu sprechen, dass es sich hier „meistens“ um Protest handele und nicht „allgemein gesagt um Widerstand“. Im Hintergrund des Bildes sah man ein brennendes Gebäude.

Ende August, als in Kenosha, Wisconsin, Proteste gegen einen Polizeieinsatz ausarteten, bei dem der Afroamerikaner Jacob Blake von sieben Kugeln getroffen worden war, setzte CNN den Beitrag des Korrespondenten Omar Jimenez unter die Zeile „Feurige, aber zumeist friedliche Proteste nach Polizeischüssen“. Die Zuschauer sahen dazu Aufnahmen von Straßenschlachten und Feuer.

Das Magazin „Vice“ brachte Ende August ein Interview mit dem vermeintlichen „Black Lives Matter“-Unterstützer Michael Reinoehl, den die Polizei wegen der Erschießung eines Trump-Unterstützers namens Aaron Danielson in Portland suchte. Reinoehl gab die Tat unwidersprochen als „Selbstverteidigung“ aus.“

Fotos: Dr. Edith Breburda, Felizitas Küble


Die FAZ über „Stimmungsmache“ bei der ARD

In der Online-Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ beschwert sich deren Medien-Redakteur Michael Hanfeld am 29. Januar über politische Einseitigkeit bei der ARD.

Unter dem Titel „ARD dreht bei Trump auf: Stimmungsmache“ berichtet er darüber, daß man den Ton hochgedreht habe, als der amerikanische Präsident Donald Trump in Davos „kurz ausgebuht“ worden sei. Hingegen gäbe es „Jubelmeldungen“ bei Twitter, nachdem die Grünen ihre neuen Parteichefs gewählt haben.

Seine Frage: „Ist das Journalismus?“ –  Seine Antwort: Vor allem im „Informationsprogramm“ der ARD würden „Stimmungsmacher“ arbeiten – und er nennt als Beispiel die „Tagesschau“, die den „Regler hochgedreht“ habe, um Buhrufe gegen Trump zu verstärken. Dieser Vorgang wird vom FAZ-Autor ausführlich geschildert. 

„Fröhlich“ seien hingegen die „Berichte vom Krönungstreffen der Grünen in Hannover“ gewesen: „Jubel, Trubel, Heiterkeit, auch auf dem Bildschirm.“ – und nicht nur dort: Das ARD-Hauptstadtstudio ließ zudem auf Twitter seiner Begeisterung freien Lauf, als ob es der verlängerte Arm der grünen Parteizentrale wäre.

Abschließend zitiert Hanfeld die FDP-Generalsekretärin Nicola Beer wie folgt: „Die Grünen sind oft Umfragekönige, auch wegen freundlicher Begleitung in den Medien.“ 

Quelle für die Zitate: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/bei-der-ard-gibt-es-buhs-fuer-trump-und-jubel-fuer-die-gruenen-15423125.html


Der ehem. SPD-Minister und Kriminologe Christian Pfeiffer über einen TV-Skandal

Silvesternacht – ein „Stresstest für den Journalismus“

Das läßt tief blicken: Jetzt haben unsere staatlichen Radioanstalten und Fernsehsender sogar Angst vor einem ehem. Minister der SPD bzw. befürchten, dieser könnte ein einziges Wort „zuviel“ über Flüchtlinge äußern, das nicht dem linken Mainstream zur Asylcausa entspricht. zeitungen

Unter dem TitelÖffentlich-rechtliche Regie  –  Wer zur Gewalt in Köln nicht gefragt ist“ hat die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hierzu am heutigen Samstag (9. Januar) ein aufschlußreiches Beispiel erwähnt.

FAZ-Medienredakteur Michael Hanfeld stellt in seinem Artikel schon eingangs klar:

„Experten dürfen im Interview nicht von Flüchtlingen sprechen, Moderatoren tun Polizeiaussagen als „wahrscheinlich letztlich Klischees“ ab. Wie der Rundfunk mit der Silvesternacht von Köln umgeht, ist das Gegenteil von Journalismus.“

Vorweg sei angemerkt, daß die FAZ als einzige überregional bekannte Tageszeitung von Anfang an einen kritischen Kurs in der Asyldebatte gefahren ist. Während sich der Rest der Medienrepublik bzw. der sog. „Qualitätspresse“ in einer  –  bestenfalls naiven  –  „Willkommenskultur“ übte, nannte die „Frankfurter Allgemeine“ die Probleme der Flüchtlingscausa stets realistisch beim Namen.

Zurück zu dem bereits erwähnten SPD-Politiker: Es handelt sich um den früheren Justizminister von Niedersachsen, Prof. Dr. Christian Pfeiffer. Er befaßt sich mit seinem Kriminologischen Institut in Niedersachsen seit Jahrzehnten fundiert mit Gewalt und Jugendkonflikten, erstellte Studien über die Mentalität junger Muslime etc.

Die FAZ berichtet: Er solle im Zusammenhang mit den sexuellen Gewalttaten gegen Frauen in der Silvesternacht in Köln nicht von Flüchtlingen sprechen, habe ihn ein Fernsehredakteur kürzlich vor einer Sendung angewiesen, sagte Pfeiffer, als er am Donnerstagabend in der „Phoenix Runde“ zu Gast war. Sonst, wurde Pfeiffer gesagt, breche man das Interview sofort ab.“
Redakteur Hanfeld schreibt abschließend zu Recht: „Die Silvesternacht von Köln ist auch ein Stresstest für den Journalismus.“  – Das Ergebnis läßt sichtlich zu wünschen übrig.
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