Wird die vegane Ernährung für manche ihrer Anhänger zur Ersatzreligion?

Fragen zur Gesundheit und der richtigen Ernährung bestimmen bei manchen Veganern das ganze Leben. Die vegane Bewegung kann sich damit zu einer „religionsartigen Weltanschauung“ entwickeln.  picture-45

Diese Meinung vertritt der wissenschaftliche Referent der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), Kai Funkschmidt, in deren Zeitschrift. Anders als Vegetarier verzichten Veganer beim Essen nicht nur auf Fleisch und Fisch, sondern auch auf tierische Produkte wie Milch, Eier und Honig. Einige lehnen außerdem Leder, Wolle oder Seide ab.

Häufig wird laut Funkschmidt in der veganen Literatur ein Zusammenhang zwischen dem Verzicht auf tierische Lebensmittel und gesundheitlicher Erholung sowie Heilungswundern hergestellt. So behaupte der vegane Koch Eric Lechasseur, durch die Umstellung auf vegane Ernährung von Krebs und schweren Allergien geheilt worden zu sein. Nach Worten Funkschmidts fehlt allerdings der wissenschaftliche Nachweis.

Mit dem individuellen Heilsversprechen gehe oft eine universale Heilshoffnung einher: Veganer verstünden ihre Lebensweise als Lösung des Welthungers oder als Quelle eines künftigen Weltfriedens. Problematisch sei auch das überzogene Selbstbewusstsein mancher Veganer. Häufig werde die Nahrungsaufnahme zur ethisch wichtigsten Frage hochstilisiert. Dem entspreche das Gefühl, zu einer Elite zu gehören, die sich von anderen Menschen abgrenze.

Funkschmidt sieht im Veganismus eine Reaktion auf die moderne Massentierhaltung. Einer natürlichen Lebensweise entspreche der Veganismus aber keineswegs. Denn ein veganes Leben sei nur durch importierte Lebensmittel und Ergänzungsprodukte möglich.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/veganismus-entwickelt-religionsartige-zuege-92979.html


Hl. Paulus: „Wir sind Gottes Mitarbeiter“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Kor 3,1-9:

Vor euch, Brüder, konnte ich aber nicht wie vor Geisterfüllten reden; ihr wart noch irdisch eingestellt, unmündige Kinder in Christus. jesus in der synagoge von nazareth

Milch gab ich euch zu trinken statt fester Speise; denn diese konntet ihr noch nicht vertragen. Ihr könnt es aber auch jetzt noch nicht;
denn ihr seid immer noch irdisch eingestellt. Oder seid ihr nicht weltlich eingestellt, handelt ihr nicht sehr menschlich, wenn Eifersucht und Streit unter euch herrschen?

Denn wenn einer sagt: Ich halte zu Paulus!, ein anderer: Ich zu Apollos!, seid ihr da nicht allzu menschlich? Was ist denn Apollos? Und was ist Paulus?

Ihr seid durch sie zum Glauben gekommen. Sie sind also Diener, jeder, wie der HERR es ihm gegeben hat: Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber ließ wachsen.

So ist weder der etwas, der pflanzt, noch der, der begießt, sondern nur Gott, der wachsen läßt. Wer pflanzt und wer begießt: beide arbeiten am gleichen Werk, jeder aber erhält seinen besonderen Lohn, je nach der Mühe, die er aufgewendet hat.

Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld, Gottes Bau.

 


Studien belegen: Milch schützt ausgezeichnet vor Diabetes

Wichtige Fettsäure kommt nur in Milchprodukten vor

Wer häufig Milch und Milchprodukte ißt, wird seltener zuckerkrank. Das haben bereits verschiedene Studien gezeigt. Nun haben US-Forscher herausgefunden, woran das liegt: 

Eine bestimmte Fettsäure in der Milch senkt das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, sogar um 60 Prozent.

Ihre Studie stellten die Wissenschaftler aus Boston im Fachmagazin „Annals of Internal Medicine“ vor.

Die Ergebnisse des Forscherteams um Dariush Mozaffarian basieren auf den Daten von 3736 Teilnehmern einer Langzeit-Studie, deren eigentliches Hauptziel die Erforschung von Risikofaktoren fürHerz-Kreislauf-Erkankungen war.

Im Rahmen dieser Studie überprüften die Wissenschaftler aber auch die Blutzuckerwerte und den Insulinspiegel der Probanden, um Anzeichen für Diabetes abzuklären.

Außerdem wurden die Gehalte verschiedener Fettsäuren im Blut dokumentiert, darunter auch die der trans-palmitoleischen Säure. Diese Fettsäure wird nicht vom Körper selbst gebildet, sondern kommt nur in Milchprodukten vor.

Positive Wirkung auch auf den Cholesterinspiegel

Bei den Analysen der Daten zeigte sich der Zusammenhang zwischen dem Gehalt des Milchbestandteils im Blut der Probanden und anderen gesundheitlichen Faktoren: Je höher die Werte der Fettsäure, desto günstiger waren die Werte fürCholesterin, Entzündungsmarker und Insulin.

Am meisten beeindruckte die Forscher allerdings die geringere Rate an Diabetes-Patienten in der Gruppe mit dem höchsten Gehalt an transpalmitoleischer Säure im Blut: „Der Unterschied war immens  –  fast das Dreifache“, sagte Mozaffarian.

Quelle: T-online, Focus – siehe hier: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/news/diabetes-milch-inhaltsstoff-schuetzt-vor-zuckerkrankheit_aid_583625.html