China indoktriniert Tibets Jugend in Lagern

Laut der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat das kommunistische Regime China in Nyingtri im Südosten Tibets neue Militärlager speziell für die jüngere Generation der Tibeter errichtet.

Die IGFM sieht mit der Indoktrination der Jugend den nächsten Schritt der Assimilationspolitik Chinas in Tibet erreicht und kritisiert scharf die „fortschreitende Auslöschung der tibetischen Kultur“.

Laut Berichten der kommunistischen Staatsmedien werden in der Grenzregion zu Indien tibetische Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 16 Jahren während der Schulferien trainiert. Die Kinder erhalten in den Lagern einen Disziplin-Crashkurs, einschließlich militärischer Übungen und körperlicher Aktivitäten.

Am 27. Juli 2021 berichteten chinesische Staatsmedien, dass beim „Junge-Tibeter-Schneefalken-Sommerlager“ am Ufer des Draksum Sees hunderte Kinder aus Grund- und Sekundarschulen in Lhasa die Ausbildung abgeschlossen haben. Ein weiterer offizieller Bericht handelt von der Errichtung des nationalen Verteidigungs-Ausbildungszentrums, bekannt als „Tibet Rong He Military Training Centre“.

Darin heißt es, das Hauptziel des Zentrums bestehe darin, „disziplinierte und gehorsame Kinder mit starker körperlicher Kraft heranzubilden, da sie die Hoffnung für die Zukunft des Landes sind. Ihre Erziehung ist eng mit der Nation verbunden und wird ihr Schicksal bestimmen.“

Quelle: http://www.igfm.de


Unionsfraktion erinnert an 20. Juli 1944: Das Gedenken ist mehr als nur ein Ritual

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion gedenkt heute der mutigen Frauen und Männer, die am 20. Juli 1944 für Demokratie und Freiheit ihr Leben einsetzten. Dazu erklärt die stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Gitta Connemann:

„Der 20. Juli wirkt wie ein Mahnmal, eine Dokumentation der Zivilcourage. Denn er erinnert an den Mut von Menschen, gegen eine Diktatur zu kämpfen. Viele zahlten einen hohen Preis, manche mit ihrem Leben.

Stauffenberg und seine Kameraden folgten ihrem Gewissen. Sie wagten den Aufstand. Sie setzten sich für das Ende des Tötens ein, ohne Rücksicht auf das eigene Leben. Damit legten sie das geistige Fundament der Bundeswehr. Der militärische Widerstand gegen Hitler bildet einen der Eckpfeiler unserer Parlamentsarmee. Deshalb muss der 20. Juli mehr als ein Ritual sein.

BILD: Buch über Stauffenbergs Frau und ihren Beitrag zum Widerstandhier eine Rezension dazu: https://charismatismus.wordpress.com/2020/03/05/eindrucksvolles-buch-ueber-die-heldenfrau-nina-graefin-von-stauffenberg/

Der Kampf für die Demokratie muss auf breiten Füßen stehen. So wie beim 20. Juli 1944.

Deshalb darf auch der Beitrag der Frauen und Familien der Widerstandskämpfer nicht vergessen werden. Sie bestärkten ihre Männer, ihrem Gewissen zu folgen. Sie mussten die Konsequenzen des Widerstandes tragen. Ihre Ehemänner und Väter wurden hingerichtet. Die Familien wurden in Sippenhaft genommen. Kinder wurden in Heime gebracht, ihrer Identität beraubt und umerzogen. Dafür verdienen sie mehr öffentliche Anerkennung und Würdigung als bisher.


AfD kritisiert Forderung nach einer europäischen Armee als „Luftnummer“

Zur Forderung nach mehr militärischer Kooperation in Europa und einer europäischen Armee stellt das Bundesvorstandsmitglied der AfD, Georg Pazderski, fest:

„Diese Forderung ist wieder einmal eine der berühmten Leyen’schen Luftnummern und zeigt, wie wenig außen- und sicherheitspolitischer Sachverstand in den etablierten Parteien und bei ihr vorhanden sind. be2004_38_551

Wer angesichts des Versagens der Europäer in der Euro- und Flüchtlingskrise und der Unzuverlässigkeit der Bundesregierung auf mehr militärische Kooperation und europäische Streitkräfte setzt und glaubt Briten, Franzosen oder andere Europäer verließen sich in militärischen Angelegenheiten auf Deutschland und gäben ihre nationale Souveränität für eine Beistandszusage Deutschlands auf, lebt in einer Scheinwelt und begeht Realitätsverweigerung.

Mit dieser Forderung will man vom eigenen Versagen in der Verteidigungspolitik ablenken und versucht, sich durch den Ruf nach vermeintlich realistischen Lösungen vor wichtigen nationalen Entscheidungen bezüglich der so dringend erforderlichen Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der deutschen Streitkräfte zu drücken.

Leider haben Bundesregierung und Frau von der Leyen noch nicht realisiert, dass viele Europäer, allen voran die Briten und Ostmitteleuropäer, die Nase voll haben von deutschen Übereuropäern und ihren Sonderwegen.

Der Ruf nach europäischen Streitkräften wird aufgrund vieler objektiver Hinderungsgründe auch in ferner Zukunft nicht funktionieren, weil sich keine Nation in die militärische Abhängigkeit einer anderen begeben und damit seine Souveränität aufgeben wird.

Der schlechte Zustand der deutschen Streitkräfte ist ein trauriges Abbild des Versagens der Regierungsparteien in den letzten 20 Jahren. Es wird endlich Zeit, dass die Bundeswehr wieder personell und materiell in die Lage versetzt wird, ihre vom Grundgesetz zugewiesenen Aufgaben wahrzunehmen.“