Israel verhinderte Angriff mit Killerdrohnen

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte haben Samstagabend (24.8.) einen bevorstehenden umfangreichen Angriff mit mehreren mit Sprengstoff beladenen Killer-Drohnen a

Diese Aufnahme zeigt Kräfte der iranischen Quds-Einheit in Syrien mit einer Killer-Drohne

uf Israel durch Angriffe auf Kräfte der iranischen Quds-Einheit und Ziele schiitischer Milizen in Syrien verhindert.

Kampfflugzeuge der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte griffen dazu präventiv eine Reihe von Zielen in Aqraba, Syrien, südöstlich von Damaskus an, wo Kräfte der iranischen Quds-Einheit und schiitischer Milizen in den letzten Tagen einen umfangreichen Angriff auf Israel planten.

Hierzu erklärt die israelische Regierung:

„In einer komplizierten Operation des Sicherheitsapparats haben wir aufgedeckt, dass Iran​s Quds-Einheit eine Sondereinheit schiitischer Milizen nach Syrien entsandt hat, um Israelis auf den Golanhöhen mit mit Sprengstoff beladenen Drohnen zu töten.

Mit einer operativen und nachrichtendienstlichen Leistung der Armee sind wir ihnen zuvorgekommen und haben diesen Angriff vereitelt.

Wir werden ab jetzt jeden Angriffs-Versuch des Iran aufdecken, sowie jeden Versuch iranischer Offizieller, sich hinter dieser oder jener Ausrede zu verstecken. Jeder Staat, der es zulässt, dass sein Gebiet für Aggressionen gegen Israel genutzt wird, wird die Konsequenzen tragen.“

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin


Führende Evangelikale lehnen Militärschlag gegen Syrien ab

Opfer der „Arabellion“ sind vor allem die Christen

Führende Evangelikale haben sich gegen einen Militärschlag in Syrien ausgesprochen. Der Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), Geoff Tunnicliffe (New York), richtete ein Schreiben an die US-Regierung und den UN-Weltsicherheitsrat.

Darin weist er darauf hin, dass die Christen in Syrien und dem gesamten Nahen Osten eine US-geführte militärische Intervention als Reaktion auf den Giftgaseinsatz im syrischen Bürgerkrieg ablehnen. Übereinstimmend seien christliche Führungskräfte der Region der Meinung, dass ein solches Eingreifen den Christen schaden würde. Ohnehin würden sie bereits von Rebellen verfolgt. Man drohe ihnen, dass sie nach einem Sturz Assads in einem muslimischen Syrien nicht mehr willkommen seien, so Tunnicliffe.

Auch in den USA lehnen fast zwei Drittel der evangelikalen Pastoren ein militärisches Eingreifen ab. 62,5 Prozent aller Geistlichen hätten sich bei einer Umfrage der „Nationalen Vereinigung der Evangelikalen“ (NAE) dagegen ausgesprochen, teilte der Präsident der Dachorganisation, Leith Anderson (Washington), mit.

Die NAE repräsentiert mehr als 45.000 Gemeinden in den USA und die WEA rund 600 Millionen Evangelikale in 128 Ländern.

Laut Tunnicliffe sind arabische Christen zunehmender Verfolgung ausgesetzt. Sie litten besonders in Ägypten und Syrien unter Übergriffen muslimischer Extremisten, obwohl sie „seit 2000 Jahren loyale Bürger in der arabischen Welt sind“, sagte Tunnicliffe bei einer Konferenz in der jordanischen Hauptstadt Amman, die sich mit den „Herausforderungen arabischer Christen“ beschäftigte.  

Quelle: http://www.idea.de


Obama: Der Friedensnobelpreisträger ruft zum Krieg und keiner geht hin…

Meuterei der US-Militärs zwang Obama zum Rückzug

US-Präsident Barack Obama musste den geplanten Militärschlag gegen Syrien offenbar wegen einer Meuterei in der US-Militärführung abblasen. Die Soldaten konnten keine Strategie des Präsidenten erkennen  – und äußerten massive Bedenken gegen die Aktion. Noch nie haben die Soldaten in Amerika einem Präsidenten derart offen die Gefolgschaft verweigert.

Die Washington Post berichtet, dass von Vier-Sterne-Generälen bis zu einfachen Soldaten kaum einer den Nutzen der von Obama vorangetriebenen Militär-Aktion erkennen konnte.

Die Zeitung schildert, dass den Militärs vor allem eine klare Strategie fehlt, was nach den geplanten Militärschlägen geschehen solle. Viele US-Soldaten haben schlechte Erfahrungen mit den Einsätzen im Irak und in Afghanistan gemacht. Zunächst wurden ihnen heroische Ziele versprochen. Doch kaum waren die Interventionen im Gang, wurden die Truppen in stets neue Abenteuer geschickt. Die Ankündigungen zum Rückzug aus den Kampfzonen waren widersprüchlich und zogen sich in die Länge.

Im Falle Syriens ist es Obama nicht gelungen, die Streitkräfte vom Sinn einer militärischen Operation zu überzeugen.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/01/historische-blamage-meuterei-der-us-militaers-zwang-obama-zum-rueckzug/:


Syrien: Orthodoxer Erzbischof Matta Roham warnt den Westen vor einem Militärschlag

„Das Kommando zu Luftangriffen gegen Syrien ist schnell gegeben, doch eine Beendigung des Konflikts und die Überwindung der Konsequenzen, die ein solcher Angriff auf den ganzen Nahen Osten hat, ist sehr schwierig“, erklärte der syrisch-orthodoxe Erzbischof von „Jahzira und Euphrat“ gegenüber dem katholischen „Fidesdienst“:

„Überall in Syrien und außerhalb Syriens beten Gläubige dafür, dass ein solcher Angriff ausländischer Länder gegen Syrien nicht stattfindet, und für den Frieden in der Region. Wir bitten unseren Herrn Jesus Christus darum, dass er die Gedanken der Mächtigen, erleuchten möge, damit sie auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Frieden handeln.“

Christen auf der Flucht

Christen auf der Flucht

Der Erzbischof schildert die Lage in der Region Hassakè an der Grenze zur Türkei und zum Irak:

„Die Flüge auf dem zivilen Flughafen in Kamichly und aller anderen Flughäfen wurden gestrichen. Auch der Transport über den Landweg von Kamichly aus in die anderen syrischen Städte und in Richtung Libanon wurde ausgesetzt. Die Menschen, die bereits vom Konflikt gezeichnet sind, befürchten eine Zuspitzung der Lage.“

Ein syrisch-katholischer Bischof, der aus Sicherheitsgründen nicht namentlich genannt werden will, erklärte gegenüber dem „Fidesdienst“:

„Es ist heute unmöglich, sich eine Zukunft für dieses Land vorzustellen, das einst ein friedliches Land und Zufluchtsort für Flüchtlinge aus dem ganzen Nahen Osten war. Am schlimmsten ist, dass es während der vergangenen drei Jahre keinen Dialog gab, während die Angst und die Verzweiflung dieses kleinen, wehrlosen und gemarterten Volkes zunehmen.“

„Dieser Konflikt“, so der Bischof weiter, „hat Syrien in ein Schlachtfeld verwandelt, er hat den Arbeitsmarkt zerstört, die Unschuld der Kinder, die Sicherheit der Familien, Schulen Kultstätten, Wohnungen und Krankenhäuser“.

Quelle: Fidesdienst


Syrien: Kloster warnt vor Militärschlag

Neugegründete Ordensgemeinschaft lehnt militärisches Eingreifen des Auslands ab

Mit Blick auf ein mögliches militärisches Eingreifen des Westens in Syrien lehnt die Klostergemeinschaft in Dair Mar Musa in einem Friedensappell „jede Form von Gewalt“ ab. Die 1982 von dem vor rund einem Monat in Syrien entführten Pater Dall’Oglio gegründete Klostergemeinschaft lebt nördlich von Damaskus und ist ökumenisch ausgerichtet.  

Die Mönche und Nonnen hatten am vergangenen 27. August zu einem Gebet für die Freilassung von Pater Dall’Oglio und den Frieden in Syrien eingeladen. „Es war ein Tag der Freude und der geistlichen Harmonie. Wir haben gebetet und unser Leben in die Hände Gottes gelegt, zu dem wir sagen: ‚Dein Wille geschehe’“, so der Leiter der Klostergemeinschaft, P. Jacques Mourad, gegenüber dem kath. „Fidesdienst“.

Zum bevorstehenden militärischen Eingreifen in Syrien sagt P. Mourad: „Wir befinden uns in einer Zeit großer Bedrängnis. Wir wünschen, dass die westlichen Länder angesichts der verheerenden Krise in Syrien eine gerechte Lösung finden. ‚Gerecht’ heißt jedoch, dass wir jede Form der Gewalt ablehnen, die Waffen zum Schweigen bringen …und die Rechte der Menschen respektieren und schützen“.

Schwester Houda Fadoul, die für die Ordensfrauen in Dair Mar Musa verantwortlich ist, bekräftigt: 

„Wir können ein militärisches Eingreifen ausländischer Kräfte nicht akzeptieren oder befürworten. Wir werden unsere Mission fortsetzen und zu Gott beten und junge Menschen zu Dialog und Frieden erziehen. Wir glauben dass das Gebet auch heute in diesem verheerenden Konflikt ein wirkkräftiges Mittel ist, wenn es darum geht, dem Bösen zu widerstehen –  und es ist allein das Gebet, das uns Hoffnung schenkt“.

Quelle: kath. Fidesdienst


AfD lehnt Militärattacke gegen Syrien ab

Pressemitteilung der „Alternative für Deutschland“:

„Der Konflikt ist trotz aller furchtbaren Bilder von einem möglichen Giftgaseinsatz ein Bürgerkrieg, in dem uns keine Parteinahme zusteht. Der Kampf zwischen Schiiten, Aleviten und Sunniten hat historische Wurzeln, die ein paar westliche Soldaten nicht beseitigen können.“ 

Mit diesen Worten warnte Alexander Gauland, stellv. Sprecher der Alternative für Deutschland, vor einem Einsatz deutscher Soldaten in Syrien.

Der syrischen Armee wird von Rebellenseite vorgeworfen, am vergangenen Mittwoch Giftgas eingesetzt zu haben. Dabei sollen mehr als 1500 Menschen ums Leben gekommen sein.

Gauland erinnerte daran, dass jeder Einsatz von westlichen Truppen in zerrissenen Stammesgesellschaften wie Afghanistan, Somalia oder Irak lediglich zur Eskalation der Konflikte beigetragen habe. Es sei dort schlicht nicht möglich, sauber zwischen Gut und Böse zu trennen.

Zudem warnte er vor voreiligen Schlüssen, denn noch sei nicht klar, ob Giftgas eingesetzt wurde und falls ja, von wem. Gerade die Vorgeschichte des Irakkrieges um die angeblichen Massenvernichtungswaffen sollte alle Beteiligten zur Vorsicht mahnen. Afghanistan habe darüber hinaus gezeigt, wie schwer es ist, aus derartigen Konflikten wieder herauszufinden, wenn man sich einmal in sie hineinbegeben hat.

„Dieser Bürgerkrieg ist nicht die Knochen eines bayerischen, hessischen oder sächsischen Soldaten wert“, so Gauland in Anlehnung an ein altes Bismarck-Wort.