Der linke Milliardär Soros lobt die Grünen

Der US-amerikanische Finanz-Investor George Soros hat die deutschen Grünen für ihr pro-europäisches Engagement gelobt. „Die Grünen haben sich zur einzigen konsequent pro-europäischen Partei im Lande entwickelt, und sie legen in den Meinungsumfragen weiter zu, während die AfD ihren Zenit erreicht zu haben scheint“, schrieb er in einem Essay auf der Online-Plattform Project Syndicate. 

Der Aufstieg der AfD habe das politische System in Deutschland destabilisiert.

Mit Blick auf die Europawahl im Mai griff Soros auch die Europäische Volkspartei (EVP) im EU-Parlament an, zu der die Fidesz-Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán gehört. „Die EVP hat nahezu keine Prinzipien, wie sich an ihrer Bereitschaft zeigt, die fortdauernde Mitgliedschaft der Fidesz-Partei zuzulassen, um sich ihre Mehrheit zu bewahren.“

Orbán warf Soros wiederholt vor, durch seine Stiftungen die Migration nach Europa zu verstärken.

Soros befürchtet, daß die Europa-kritischen Organisationen beim kommenden Urnengang erfolgreich sein werden. Schuld sei das „nicht mehr zeitgemäße Parteiensystem, die praktische Unmöglichkeit einer Vertragsänderung und der Mangel an rechtlichen Instrumenten zur Disziplinierung von Mitgliedstaaten“.

Man könne jedoch noch immer für eine Bewahrung der EU argumentieren, um diese „radikal neu zu erfinden“.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/soros-lobt-gruene-als-einzige-konsequent-pro-europaeische-partei/


AfD hinterfragt Barley-Treffen mit Soros

Ohne Unterstützung im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz blieb heute ein Antrag der AfD-Fraktion, Justizministerin Barley (SPD) zum Inhalt ihres Gesprächs mit George Soros berichten zu lassen und befragen zu können.

Barley hatte sich nach eigenen und Angaben ihres Ministeriums am 21. November 2018 mit dem US-amerikanischen Milliardär George Soros in Berlin getroffen und mit ihm Fragen der „offenen Gesellschaft“ und über „die Zukunft unserer Demokratie“ gesprochen.

Der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz, Stephan Brandner, erklärt dazu:

„Der als sogenannter Philanthrop auftretende und sehr umstrittene George Soros finanziert nach Presseberichten über seine ‚Open-Society‘-Stiftung u. a. Organisationen wie ‚Correctiv.org‘, die Hilfsdienste bei der Zensur angeblicher Falschnachrichten im Internet leistet.

Da das Netzwerkdurchsetzungsgesetz maßgeblich vom ehem. Justizminister Heiko Maas initiiert wurde, hätten wir gerne von der aktuellen Ministerin erfahren, ob es insoweit Absprachen mit dem Finanzier der ‚Offenen Gesellschaft‘ gibt oder gab.

Auch hätte uns die Begründung von Frau Barley interessiert, warum es ihre Aufgabe als Justizministerin sein soll, sich mit einer umstrittenen Person wie Soros überhaupt zu treffen und was der konkrete Inhalt des Gesprächs in Bezug auf ‚unsere Demokratie‘ war.

Sehr interessiert hätte auch, von wem die Initiative zu diesem Treffen ausging und warum Soros direkten Zugang zur Ministeriumsspitze hat.

Schließlich hätte Barley erklären können, warum ihr persönlicher Facebookauftritt über die offizielle Ministeriumsseite verlinkt ist und warum und zu welchen Konditionen sie Bilder auf ihrer Privatseite verwendet, deren Rechte offenbar beim Ministerium liegen.

Dass sämtliche anderen Fraktionen an der Befragung ihrer Ministerin kein Interesse haben, liegt angesichts der dubiosen Zusammenkunft nahe. Offenbar gibt es etwas zu vertuschen.“

 


Ist der Milliardär George Soros einer der „größten Wohltäter der Welt“?

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Gregor Peter Schmitz schrieb in der Augsburger Allgemeinen Zeitung (29.11.2018) ein Porträt mit dem Titel „Staatsfeind Nummer 1“. Der Untertitel lautet „George Soros ist einer der reichsten Menschen, aber er will mehr sein: Ein politischer Missionar“. Soros sagt von sich: „Ich möchte die Welt umstürzen.“

Der Verfasser Schmitz fügt an, „dass ihm (Soros) schon in jungen Jahren klar geworden sei, er müsse sich an Menschen wie Leonardo da Vinci messen oder Albert Einstein. Menschen, die halt was verändern“.

BILD: Prof. Gindert leitet das „Forum Deutscher Katholiken“  mit seinem Glaubenskongreß

Von wem ist dieser „Weltveränderer“ für sein Tun legimitiert? Wer hat ihn gewählt? Niemand!

Es ist das Geld, das ihm  – den „25fachen Milliardär“ – Mittel an die Hand gibt, Politik zu betreiben.

Soros ist „einer der gewieftesten Spekulanten aller Zeiten… ihn interessiert, Geld zu machen als Spielgeld für seine wahre Mission, die politische Philosophie“, so der Autor, der „vor 5 Jahren ein Buch mit ihm schrieb“.

Was ist die „politische Philosophie“ des George Soros.?

Der Ungar Soros studierte in London bei Karl Popper, dem Erfinder der „offenen Gesellschaft“; eine „offene Gesellschaft sieht Soros offenbar u. a. bei Barack Obama und Hilary Clinton gegeben.

„Soros gehört zu den größten US-Wahlkampfspendern“. Wieviel Geld Soros darüber hinaus in die Nichtregierungsorganisationen (NGO’s) pumpt, die Hilfen in Entwicklungsländer geben –  gekoppelt mit der Bereitschaft dieser Staaten zu „reproduktiver Gesundheit“, sprich: Abtreibung  –  wird im Artikel nicht angegeben.

Soros wird vielmehr als „einer der größten Wohltäter der Welt“ apostrophiert, denn er habe „viele Milliarden Euro über Jahrzehnte in seine Stiftungen nach Osteuropa, nach Russland und in die EU, aber auch in die USA für die Integration von Armen und Minderheiten“ gegeben. „Er will eine offene und liberale Gesellschaft fördern“.

Es ist eine Gesellschaft der autonomen Moral, frei von ethischen Bindungen und „Zwängen“.

Wer die Welt umstürzen und die Gesellschaft verändern will, setzt bei Ehe und Familie an. Soros praktiziert das selbst. Er ist zum dritten Mal verheiratet – mit einer 42 Jahre jüngeren Frau.

Wer anders denkt als Soros, gehört zu den „Feinden“, wie Ministerpräsident Viktor Orban von Ungarn, der im Artikel als „Autokrat“ bezeichnet wird, oder wie US-Präsident Donald Trump. Immerhin sind beide Männer in freien Wahlen demokratisch gewählt worden. Sie müssen ihre Politik in einem Rechtsstaat betreiben, der einer „Autokratie“ Grenzen setzt.

Wer aber hat George Soros gewählt, der mit seinen Milliarden Einfluss auf das politische Geschehen nimmt? Denn sein Geld nehmen „die Mächtigen durchaus an“, wie es offenherzig im Artikel heißt.


Milliardär George Soros kritisiert die CSU

Der US-amerikanische, aus Ungarn stammende Milliardär George Soros versteht sich als Gegner eines libertären Kapitalismus und äußert sich öfter politisch linksorientiert;  beim Weltwirtschaftsforum in Davos kritisierte er die Monopolstellung bedeutender Internetkonzerne wie Facebook und Google sowie die bayerische CSU. 

Unter dem Titel „Starinvestor George Soros warnt vor Untergang der Zivilisation“ schreibt „SPIEGEL-online“ vom heutigen Freitag, der 87-jährige Finanzinvestor sehe das „Überleben der offenen Gesellschaft“ gefährdet, gar die Zukunft der Zivilsation überhaupt.

Dabei äußerte Soros auch scharfe Kritik an US-Präsident Trump, dessen Regierung er jedoch lediglich als ein „zwischenzeitliches Phänomen“ ansieht.

Sodann schreibt der „Spiegel“ weiter:

„Soros kritisierte auch das europäische Parteiensystem und erklärte es für reformbedürftig. Dabei nannte er explizit die CSU als Problemfall. Das Auftauchen einer anderen Partei – der AfD – habe die CSU gezwungen, „noch weiter nach rechts zu rücken angesichts der Wahlen in Bayern“, sagte der Milliardär. Dadurch habe sich zwischen den bislang wie siamesische Zwillinge agierenden Unionsparteien ein unüberbrückbarer Graben aufgetan.“

Quelle für die Zitate: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/davos-george-soros-warnt-vor-untergang-der-zivilisation-a-1189889.html