USA: Erzbischof Hebda verteidigt die Feier größerer Gottesdienste gegen das Verbot

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Der Erzbischof von Saint Paul und Minneapolis, Bernard Hebda, hat die Missachtung des Versammlungsverbots im US-Bundesstaat Minnesota verteidigt.
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„Katholiken brauchen wirklich die Feier der Eucharistie, um durch die Herausforderungen in ihrem Leben zu kommen“, erklärte Hebda vor Journalisten.
Der Empfang der heiligen Kommunion sei deshalb „extrem wichtig“.
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Erzbischof Hebda und die Bischöfe von Minnesota hatten  entschieden, dem vom Demokraten-Gouverneur Tim Walz verfügten Verbot von Gottesdiensten mit mehr als zehn Teilnehmern nicht Folge zu leisten.
„Wir haben nicht die Möglichkeit, die Eucharistie per Livestream zu empfangen“, betonte der Oberhirte.
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Unterstützung erhielten die katholischen Bischöfe von protestantischer Seite. Dass Kirchen anders behandelt würden als etwa Einkaufszentren, das könne nicht akzeptiert werden, sagte der Präsident der Lutheran Church-Missouri Synod, Lucas Woodford.
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Nach Ansicht der konservativen „Becket“-Organisation haben die Bischöfe rechtlich nun nicht viel zu befürchten.
Es seien bereits rund 30 Klagen anhängig. Der Rechtsbeistand der Organisation, Eric Rassbach, wertete die Anordnungen des Gouverneurs als rechtswidrig. In diesem Fall bestehe auch nicht die Pflicht, ihnen Folge zu leisten
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Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-05/vereinigte-usa-erzbischof-corona-missachtung-versammlungsverbot.html