Unsere Autorin Cordula Mohr erneut zur Chefin der ALfA in Nordmünsterland gewählt

Von Felizitas Küble

Unseren Lesern ist die Lebensrechtlerin, Autorin und katholische Familienmutter Cordula Mohr (siehe Foto) aus Rheine seit vielen Jahren vertraut, denn wir haben schon zahlreiche Artikel und Rezensionen von ihr veröffentlicht.
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Nun wurde sie erneut – zum dritten Mal  – als Vorsitzende des Regionalverbands Nordmünsterland der ALfA (Aktion Lebensrecht für Alle) bestätigt.
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Der Verein hielt am Dienstag, dem 26. November 2019, seine Mitgliederversammlung ab. Die Sitzung begann um 19 Uhr im Pfarrheim von St. Antonius in Rheine.
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In ihrem Tätigkeitsbericht verwies sie vor allem auf die erfolgreiche Vortragsveranstaltung mit dem Medizin-Professor Dr. Paul Cullen aus Münster, die ALfA gemeinsam mit der CDL organisiert hat. (Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2019/05/13/rheine-professor-paul-cullen-spricht-ueber-gentechnische-chancen-und-irrwege/)
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Die bisherige Vorsitzende Mohr ist von allen Versammelten gebeten worden, sich erneut zur Verfügung zu stellen  –  und sie wurde für eine weitere Amtszeit gewählt.
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Stellvertreterin wurde wie bisher Mechthilde Brüning, ebenfalls aus Rheine. Zum Schriftführer wurde erneut der Realschullehrer i.R. Rainer Kochinke gewählt.
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Erstmals ließ sich Andrea Twiehoff zur Delegierten wählen. Auch Georg Wiedemann wurde Delegierter für die nächste Bundesversammlung der ALfA. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.
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Die langjährige Vorsitzende Mohr bedankte sich bei ihrem einsatzfrohen Team (siehe 2. Foto) für die zuverlässige und gute Zusammenarbeit.
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Nach Aussprache über vergangene Veranstaltungen, die als gelungen bezeichnet wurden, stand die Planung für die nächsten Jahre auf der Tagesordnung, darunter weitere Innenstadtstände zur Bürger-Information.
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Vor allem die unbürokratische Hilfe für Schwangere in Konfliktsituationen ist ein zentrales Anliegen der ALfA.
In Zukunft möchte der Verband noch mehr Teilnehmer für den „Marsch fürs Leben“ in Berlin gewinnen.

Das katholische St.-Gerhardswerk traf sich in Stuttgart zur Mitgliederversammlung 2019

Von Stefan P. Teppert

Am 20. September 2019 trafen sich Vorstand und Mitglieder des St.-Gerhardswerks  – der Organisation für die deutschen Katholiken aus und in Südosteuropa  –  zur diesjährigen Mitgliederversammlung in der Stuttgarter Geschäftsstelle, Jahnstraße 30.

Die vierstündige Sitzung  – unterbrochen vom Mittagessen –  eröffnete der Vorsitzende, Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch, mit einer gemeinsamen Erinnerung an die verstorbenen Mitglieder Johann Reppmann und Pfr. Peter Zillich.

BILD von links nach rechts: Josef Lutz, Bischof em. Dr. Robert Zollitsch, Udo Lauther, Hans Vastag, Prof. Dr. Rainer Bendel, Pfr. Paul Kollar

Einstimmig wurden Sylvia Kocks und Gerhard Karrer als neue Mitglieder aufgenommen, die Mitgliedschaft von Msgr. Otto Barth wurde erneuert. Die Zahl der Mitglieder bleibt somit bei 72.

Im Rechenschaftsbericht des Vorstands und der Geschäftsleitung wurden folgende Punkte angesprochen bzw. befürwortet:

Durch Mitarbeit im Partnerschaftskomitee und bei gemeinsamen Reisen soll der Vorstand das Bemühen des Landes Baden-Württemberg um Kontakte zur Woiwodina und zu Serbien nachhaltig unterstützen.

BILD: Der heilige Gerhard  – er war Missionar in Ungarn – ist Namensgeber des St.-Gerhardswerks

Auch durch eigene Aktivitäten soll der Vorstand weiterhin die Beziehungen zu den Ländern des Balkans ausbauen. Bei dem zunehmenden Verfall der Kirchen in Südosteuropa blieb unklar, wie hier Hilfe geleistet werden kann.

Offen blieb auch die Frage, in welcher Form die Ideen zum Aufbau von Museen in Bacs, Apatin und Sombor über die Geschichte der Donauschwaben des Landes realisiert werden können. Der Vorstand wird versuchen, sich an den weiteren Planungen zu beteiligen und sieht es als unbedingt erforderlich an, sie zu koordinieren.

Die vom St. Gerhardswerk organisierten und mitbetreuten Wallfahrten waren dank des Engagements der Verantwortlichen auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich.

Pater Wendelin Grubers Buch „In den Fängen des roten Drachen“ ist nun auch in ungarischer Sprache erschienen. Es entstand die Frage, ob auch eine serbische Ausgabe sinnvoll wäre. Eine für den heutigen Leser kommentierte deutsche Ausgabe wird demnächst herauskommen.

Ein neues, modernes, aussagekräftiges Logo für das St. Gerhardswerk wurde mit großer Mehrheit beschlossen und soll von der Geschäftsführung umgesetzt werden.

Hans Vastag zeigte mit dem Projektor eine Reihe von Bildern zu Werk und Wirkung des Hl. Gerhard, die sich vielfältig manifestiert haben, allerdings bisher weder als Roman oder Film noch in einem Gedenktag oder einer Wallfahrt bzw. einem Pilgerort. Auch im liturgischen Kalender fehlt der Missionar der Ungarn.

Vastag will im Auftrag des St. Gerhardswerks zu dessen 1040. Geburtstag im April 2020 eine Schrift im Umfang von rund 40 Seiten verfassen, die zahlreiche Abbildungen enthalten soll.

Nach Ablauf einer dreijährigen Wahlperiode war der Vorstand neu zu wählen. Die Neuwahl erfolgte unter Leitung des Geschäftsführers Prof. Dr. Rainer Bendel.

Zum Vorsitzenden wurde abermals Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch gewählt, zu Stellvertretern Pfr. Klaus Rapp, Hans Vastag und Josef Lutz, zum Kassier wiederum Pfr. Paul Kollar, zum Schriftführer Udo Lauther, zu Rechnungsprüfern Horst Zimmermann und Adam Kupferschmidt, zum Geistlichen Beirat Pfr. Paul Kollar. Die Wahlen erfolgten einstimmig bei Enthaltung der Kandidaten. Alle Gewählten haben die Wahl angenommen.