GOTT will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Tim 2,1-8:

Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen, für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können.

Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter; ER will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.

Denn einer ist Gott, einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Jesus Christus, der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle, ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit, als dessen Verkünder und Apostel ich eingesetzt wurde  –  ich sage die Wahrheit und lüge nicht – , als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.

Ich will, dass die Männer überall beim Gebet ihre Hände in Reinheit erheben, frei von Zorn und Streit.

 


CHRISTUS ist unser Hohepriester auf ewig

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 6,10-20:

Brüder! Gott ist nicht so ungerecht, euer Tun zu vergessen und die Liebe, die ihr seinem Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und noch dient.christus

Wir wünschen aber, dass jeder von euch im Blick auf den Reichtum unserer Hoffnung bis zum Ende den gleichen Eifer zeigt, damit ihr nicht müde werdet, sondern Nachahmer derer seid, die aufgrund ihres Glaubens und ihrer Ausdauer Erben der Verheißungen sind.

Als Gott dem Abraham die Verheißung gab, schwor er bei sich selbst, da er bei keinem Höheren schwören konnte, und sprach: Fürwahr, ich will dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen überaus zahlreich machen.

So erlangte Abraham durch seine Ausdauer das Verheißene. Menschen nämlich schwören bei dem Höheren; der Eid dient ihnen zur Bekräftigung und schließt jeden weiteren Einwand aus; deshalb hat Gott, weil er den Erben der Verheißung ausdrücklich zeigen wollte, wie unabänderlich sein Entschluss ist, sich mit einem Eid verbürgt.

So sollten wir durch zwei unwiderrufliche Taten, bei denen Gott unmöglich täuschen konnte, einen kräftigen Ansporn haben, wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die dargebotene Hoffnung zu ergreifen.

In ihr haben wir einen sicheren und festen Anker der Seele, der hineinreicht in das Innere hinter dem Vorhang; dorthin ist Jesus für uns als unser Vorläufer hineingegangen, er, der nach der Ordnung Melchisedeks Hoherpriester auf ewig ist.

 


CHRISTUS ist unser Mittler: Gehen wir voll Zuversicht zum Thron der Gnade!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 4,12-16:

Lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens; vor IHM bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden. bild-jesus-oben

Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten.

Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat.

Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.

 


GOTT will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Tim 2,1-7:

Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen, für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können. 284991[0-0-600-369]-Jesus-Statue-Afrika

Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter; ER will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.

Denn Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Jesus Christus, der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle, ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit, als dessen Verkünder und Apostel ich eingesetzt wurde – ich sage die Wahrheit und lüge nicht -, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.

 


Sieh, wie ER für unsere Sünden liebend sich zum Opfer bringt….

Heb die Augen, dein Gemüte,
Sünder, zu dem Berge hin:
schau die Qualen, sieh die Güte,
schau, ob ich dein Heiland bin.
Also ruft vom Kreuzesstamme,
dir dein Heiland sterbend zu;
drum die Sünde nun verdamme,
suche bei ihm Heil und Ruh.
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Sieh, ER strecket aus die Arme,
neigt zu dir sein Angesicht,
dass ER huldvoll dich umarme,
rührt dich diese Liebe nicht?
Sieh, wie ER für unsre Sünden,
liebend sich zum Opfer bringt;
wie ER, dass wir Gnade finden,
schmerzvoll mit dem Tode ringt.
 
Sieh, dort hängt ER zwischen Sündern,
zu bekehren diese Welt,
da ER allen Menschenkindern
sich als Mittler hingestellt.
Sünder, hör die Gnadenworte,
die ER zu dem Schächer spricht!
Offen steht auch dir die Pforte,
komm nur, ER verstößt dich nicht.
 
Heinrich Lindenborn (1741)
Gemälde: Evita Gründler

ER ist der Mittler eines neuen Bundes

Heutige liturgische Festtags-Lesung der kath. Kirche: Hebr 9,11-15:

Christus ist gekommen als Hohenpriester der künftigen Güter; und durch das erhabenere und vollkommenere Zelt, das nicht von Menschenhand gemacht, das heißt nicht von dieser Welt ist, ist ER ein für allemal in das Heiligtum hineingegangen, nicht mit dem Blut von Böcken und jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut, und so hat ER eine ewige Erlösung bewirkt.  ab_brenkhausen_kopten_innen_frankgrawe

Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer Kuh die Unreinen, die damit besprengt werden, so heiligt, dass sie leiblich rein werden, wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst kraft ewigen Geistes Gott als makelloses Opfer dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen.

Und darum ist ER der Mittler eines neuen Bundes; sein Tod hat die Erlösung von den im Ersten Bund begangenen Übertretungen bewirkt, damit die Berufenen das verheißene ewige Erbe erhalten.

 


Christus, der Mittler eines neuen Bundes

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Hebräer 12,22-24:

Ihr seid zum Berg Zion hinzugetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Seelen der schon vollendeten Gerechten, zu Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes  –  und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels.