Eingeborene in Malaysia protestieren gegen Zwangs-Konversionen zum Islam

Die Eingeborenengemeinden Malaysias fordern die Regierung auf, die Praxis der Zwangsübertritte zum Islam zu bremsen und der Kultur, Religion und den Traditionen ihrer Völker vollen Respekt entgegen zu bringen.

Das erfuhr der Fidesdienst von Lokalquellen, die die Lage der „Orang Asli“ beschreiben, die gegen die immer stärker eindringende Präsenz des Islam protestieren, der „ihre Lebensart und ihre Kultur verwässert“.

Die Orang Asli (Ureinwohner Malaysias) setzen sich aus verschiedenen, nicht malaiischen Eingeborenengruppen des Halinsel von Malacca und der Nebeninseln zusammen. Es sind offiziell 18 Stämme registriert.

Eine Orang Asli-Gruppe hat in den vergangenen Tagen der Regierung von Premierminister Mahathir Mohamad ein Memorandum übergeben mit der Forderung, „die Praxis, ihnen muslimische Prediger zu schicken, um ihre Gemeinschaft zum Islam zu überführen“, zu beenden.

Der Sprecher der Gruppe, Anjang Aluej, erklärte dass dieses Problem schon seit vielen Jahren im Raum stehe: „Viele unserer Mitglieder waren überrascht, als die feststellten, dass sie auf ihren Ausweisen als ‚Muslims‘ registriert waren…Das ist für uns ein schwerer Verstoß, denn für einen Religionsübertritt ist eine vorhergehende Zustimmung notwendig, und man muss sich unmittelbar informieren, bevor diese Änderung in den Dokumenten erfolgt.“

Sprecher Aluej erklärte weiter, dass die jungen Eingeborenen „in den staatlichen Schulen oft diskriminiert und gemobbt werden“. In dem Memorandum werden auch kommerzielle Machenschaften genannt wie z.B. Entwaldung und Bergwergsarbeit in den Eingeborenengebieten, die das Leben der lokalen Gemeinden bedrohen.

Quelle: Fidesdienst

 


Die „Jüdische Rundschau“ übt scharfe Kritik an der Entlassung von Maaßen

Die „Jüdische Rundschau“ ist eine konservative Monatszeitung aus Berlin; sie bildet ein gewisses Gegengewicht zur linksliberalen „Jüdischen Allgemeinen“, die wiederum vom „Zentratrat der Juden“ herausgebracht wird, der allerdings bei weitem nicht alle Juden in Deutschland vertritt.

Das Meinungsspektrum innerhalb der jüdischen Gemeinschaft ist durchaus vielfältig; das zeigen nicht nur die „Juden in der AfD“, sondern auch die zeitgeist-kritische und unabhängige Ausrichtung der „Jüdischen Rundschau“, die seit vier Jahren erscheint und die wir allen unseren Lesern empfehlen: http://juedischerundschau.de/impressum/

In der neuen November-Ausgabe knöpft sich Herausgeber Dr. Rafael Korenzecher in seinem Leitartikel auch die aktuelle Causa Maaßen vor.

Zur Entlassung des bisherigen Verfassungsschutz-Präsidenten kritisiert der Verfasser zunächst, eine „freie Meinungsäußerung und Kritik“ an der „entseelten“ Asylpolitik der Kanzlerin sei „kaum noch zugelassen“. Die Regierungskoalition sei „von der Mitte weit nach links abgedriftet: Kritik hieran werde „mit gesellschaftlicher Ausgrenzung durch die Medien und massivem, bis zum Jobverlust gehendem Mobbing geahndet.“

Sodann heißt es weiter: „Ein Beispiel dafür liefert in diesen Tagen der mit Befremden zur Kenntnis zu nehmende Umgang mit dem verdienten Chef der Bundesverfassungsbehörde“; dieser sei von einer „weit nach links gerückten SPD aus dem Amt gemobbt“ worden.

Dafür, daß er „diesen Umstand wahrheitsgemäß apostrophierte“, sei er von Innenminister Seehofer bzw. „von seinem als Dauer-Umfaller sattsam bekannten Vorgesetzten und Vorsitzenden einer ehemals bürgerlichen CSU auch noch vollends aus dem aktiven Dienst entfernt“ worden.

In Deutschland werde „Kritik an der Unkultur des Islam kriminalisiert“, schreibt Dr. Korenzecher weiter und beklagt, unsere „hiesigen Terror-, Scharia- und Islam-Versteher aus Medien und Politik“ würden uns in „Scheindiskussionen“ verwickeln; sie „beleidigen unsere Intelligenz, indem sie uns vorgaukeln, dies alles wären Einzelfälle und hätten nichts mit dem Islam zu tun – ganz so, als hätte der Alkohol nichts mit dem Alkoholismus zu tun“.


Internet-Gefahren: Mädchen neigen zum Mobbing, Jungen zu Gewaltspielen

Kinder und Jugendliche sehen im Internet immer mehr Gewalt und Sex. Insbesondere Jungen beschäftigen sich mit brutalen Computerspielen. prolifeusa

Das geht aus der JIM-Studie (Jugend, Information, Multi-Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest hervor, die am 28. November 2014 in Mannheim vorgestellt wurde.

Befragt wurden 1200 Kinder und Jugendliche von 12 bis 19 Jahren im Frühsommer 2014:

57 Prozent der Jungen nutzen Gewaltspiele (Mädchen: 19 Prozent). Männliche Jugendliche spielen täglich durchschnittlich 105 Minuten und damit doppelt so lange wie Mädchen (48 Minuten). Diese neigen hingegen stärker als Jungen dazu, andere im Internet zu mobben.

Der Studie zufolge sind die Möglichkeiten, „andere Personen immer und immer wieder bloßzustellen oder zu kränken und zu verletzen“, noch nie so vielfältig gewesen wie heute: „Schikane in Form von Text und Bild ist in Sekunden und per Knopfdruck bequem und vermeintlich sicher vor Entdeckung von zuhause aus machbar.“

38 Prozent der Befragten haben erlebt, dass jemand in ihrem Bekanntenkreis „regelrecht fertig gemacht wurde“. Das ist ein Anstieg um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Immer mehr Jugendliche erhalten ferner ungefragt Gewaltdarstellungen und pornografische Filme. 2014 waren dies 14 Prozent, 2012 noch vier Prozent.

Die Studienreihe JIM wird seit 1998 jährlich durchgeführt.

Quelle: http://www.idea.de


Kritik an Amtsenthebung von Pfarrer Eckert: Je kirchentreuer, desto mehr Mobbing?

Pressemeldung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Je kirchentreuer ein Pfarrer in seiner Gemeinde arbeitet, desto sicherer trifft ihn die Keule als „Spalter“ dieser Gemeinde. Und je kleiner die Gruppe ist, die sich über einen Pfarrer beim Bischof beschwert, desto sicherer kann sie sein, von diesem auch gehört zu werden.

Und schließlich: Als generelles Verhaltensmuster erscheint  –  vielleicht als Absprache in der Deutschen Bischofskonferenz? –  die Losung:  Einen Pfarrer können wir versetzen, die Gemeinde nicht! 

Neuestes Opfer solch bischöflichen Willkürverhaltens: Pfarrer Christoph Eckert aus Beckingen im Saarland  –  Mobbing-Akteur: sein Oberhirte ist Bischof Ackermann von Trier.

Wie weit unsere Kirche seit dem Abschluss von Vaticanum II schon abwärts getrudelt ist, kann man in der Skala ablesen, die kirchentreue Geistliche zum Maßstab garantierter bischöflicher Ungnade macht.

Die andere Seite der Skala: Bereitschaft zur Anpassung an den Mainstream sowie Vermeidung jedes Ärgers für den Bischof und seine Behörde als obersten Leitsatz ist Voraussetzung für die Übertragung bedeutungsvoller Ämter.

„Pfarrer wird sturmreif geschossen“

Ein Pfarrer, der die kirchliche Lehre und ihr Lehramt zum Maßstab seines Handelns macht, weil er dies bei seiner Weihe versprochen hat, wird medial und bischöflich sturmreif geschossen, auch dann, wenn alle Räte des Pfarreienverbundes sich eindeutig für diesen Priester ausgesprochen haben.

Der Bischof als Anführer und Erfüllungsgehilfe der Beschwerdemeute?

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Natürlich kann niemand Bischof Ackermann nachweisen, er habe dazu animiert, Denunziant zu spielen. Aber allein die Annahme solcher Beschwerden  –  ohne Prüfung!  –  macht ihn zum Komplizen derjenigen, die dem Geistlichen übelnehmen, dass er die kirchliche Lehre und Disziplin zum Leitmotiv seines Handelns gemacht hat. media-390606-2

Zahl der Kirchenbesucher gestiegen

Und damit erreichte dieser Pfarrer sogar, dass der erbärmlich schlechte Gottesdienstbesuch wieder einen erfreulichen Aufschwung genommen hat. Sogar die Jugend spricht ihm ihr Vertrauen aus, was in unserer Internetgesellschaft etwas heißen will. Oder ist gerade das unerwünscht?!

Welche nachgewiesenen Prüfungen hat Bischof Ackermann vorgenommen, um die Amtsenthebung dieses Pastors rechtfertigen zu können – und mit welchen Ergebnissen? Oder ist es ihm sogar selbst peinlich, am Beispiel von Pfarrer Eckert sehen zu müssen, wie segensvoll ein kirchentreuer Priester wirkt?

Das Verhalten dieses Dienstherrn zeigt nur einmal mehr, wie dringend notwendig es ist, dass den diözesanen Behörden mit dem Bischof an der Spitze die finanziellen Möglichkeiten beschnitten werden, wenn sie sich grob fahrlässig ihres Amtes als Machtinstrument bedienen, verbunden mit Entscheidungen, die dem Wesen der Kirche völlig entgegengesetzt sind und den Gläubigen schaden!

Reinhard Dörner, Vorsitzender des ZpV
Estermannstr. 71 in 53117 Bonn
Fax 02563 905269
http://www.papsttreue-vereinigungen.de
zpv@papsttreue-vereinigungen.de

Mobbing, Mißbrauch, Mißhandlungen: Täter werden rücksichtsloser, das Spektrum der Gewalt gegen Kinder breiter

Die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ berichteten am 20. März 2013 über die Arbeit von Annelie Dunand. Sie berät seit 20 Jahren junge Opfer von Mobbing oder Mißbrauch und warnt dabei vor den Tätern, denn immer seltener könnten Opfer mit der Hilfe ihres Umfelds rechnen.

Immer rücksichtsloser werden Kinder und Jugendliche in Schulen oder im Internet angegriffen, gemobbt und vorgeführt, erklärt die Leiterin Frau Annelie Dudand der Beratungsstelle des Sozial-Therapeutischen Instituts Berlin-Brandenburg mit Sitz in Kleinmachnow.

Hänseleien, Prügeleien bis hin zu entblößenden Filmaufnahmen, das Spektrum physischer und psychischer Gewalt ist breiter geworden. Deshalb warnt Frau Dunand: Niemand darf wegschauen, Lehrer müssen Vorbilder sein und Eltern ihre Kinder schützen – nicht nur vor Mobbing.

Gemälde: Evita Gründler

Gemälde: Evita Gründler

In der Beratungsstelle konnten im vergangenen Jahr 652 Fälle behandelt werden  –  vom Mißbrauch bis zum Mobbing. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern kümmert sich Dunand seit 20 Jahren um junge Mobbingopfer, unterbreitet Präventionsangebote an Schulen, bildet Lehrer und Sozialarbeiter fort und sorgt auch für Kinder und deren Familien, die sexuellen Mißbrauch und Mißhandlungen erleben mußten.

Die Schicksale, die sie vor Ort bearbeitet, seien nicht mehr oder weniger geworden  –  aber die Täter brutaler und rücksichtsloser. Immer seltener könnten Mobbingopfer mit wirksamer Hilfe ihres Umfelds rechnen, zieht Dunand eine traurige Bilanz.

Obwohl das Thema in der Gesellschaft längst kein Tabu mehr ist, fällt es gerade Mißbrauchsopfern schwer, dem Teufelskreis zu entkommen. Je mehr über sexuellen Mißbrauch oder Mißhandlungen gesprochen werde, desto vorsichtiger gingen die Täter vor, berichtet Dunand.

Täter mit pädosexueller Neigung halten Kontakt zu den Opferfamilien. Nicht mehr auf dem Spielplatz werden die Kinder angesprochen, sondern in den Familien. Sie bieten sich als Partner, Freund oder Helfer an, sind z.B. Nachhilfelehrer oder Sporttrainer.

„Sie isolieren das Opfer“ und setzen es unter Druck, beschreibt Dunand die Situation: „Ein Junge hatte panische Angst, dass ihm seine Eltern nicht glauben, ihn beschimpfen oder bestrafen“. Solche Fälle häufen sich: „Viele Kinder haben Angst und Schuldgefühle, die ihnen der Täter einredet.

Erst mit der Verbreitung des Internets könnten Pädosexuelle sich auch dort auf die Suche nach leichtgläubigen Opfern begeben. „Eltern sollten sich deshalb für die Interessen ihrer Kinder stärker interessieren“, rät Dunand. Sie sollten wachsam sein, denn ihre wichtigste Erkenntnis lautet: Viele Täter ziehen sich zurück, wenn sie mitbekommen, daß Eltern aufpassen.

Es sind aber nicht nur Pädosexuelle, die das Internet ausnutzen: Auch immer mehr Jugendliche hätten mit Cyber-Mobbing oder dem sog.  Hand Slapping  –  dem Filmen von Prügeleien mit dem Mobiltelefon  –  zu kämpfen. Dabei werden Opfer nicht nur in der Schule vorgeführt, sondern auch im Internet.  Viele haben Angst und es fehlen Vorbilder, Lehrer, Erwachsene oder Mitschüler, die sofort eingreifen. Der Begriff Opfer sei auf dem Schulhof zum Schimpfwort geworden. Mitgefühl gäbe es kaum noch, sagt Dunand.

Quelle: Kultur und Medien – online