Italien: Luxusmarke Gucci wirbt für Abtreibung

Die italienische Luxusmarke Gucci hat bei einer Modenschau in Rom Sympathien für Abtreibungen bekundet. Das berichtet die „Wolfsburger Allgemeine“.

emnach präsentierte Gucci-Kreativdirektor Alessandro Michele bei einer Modenschau in den Kapitolinischen Museen in Rom Kleidungsstücke, mit denen Träger ein politisches Statement für ein Recht auf Abtreibungen abgeben können.

Dem Bericht zufolge präsentierten die Laufsteg-Models ein Kleid, das mit einem skizzierten Uterus bestickt worden war. Auch ein Blazer mit der Aufschrift: „My Body, my choice“ („Mein Körper, meine Entscheidung“) sowie ein Pullover mit der Aufschrift „22.05.1978“ seien dort gezeigt worden.

Am 22. Mai 1978 verabschiedete Italien ein Gesetz, das vorgeburtliche Kindstötungen bis zur 12. Schwangerschaftswoche für legal erklärt, sofern sich die Frau zuvor hat beraten lassen.

Quelle: ALFA-Newsletter


Warum akzeptierte Kardinal Woelki eine unwürdige „Modenschau“ in der Kirche?

Dass unter dem Nachfolger des jüngst verstorbenen Kardinal Meisner ein anderer Wind im Erzbistum Köln weht, dürfte auch der letzte am kirchlichen Leben der Diözese interessierte Gläubige erkannt haben. 

Dieser „andere Wind“ in Gestalt von Kardinal Woelki zeigte sich z.B. in medienwirksam bekannten Ereignissen eines von ihm initiierten „bistumsweiten Geläutes“, einer politisch motivierten „Lichter-Aus-Aktion“, eines durch halb Europa transportierten und zur Verehrung vor dem „Kölner Dom“ ausgestellten Holzbootes an Fronleichnam und eines Roboters, der sich im altehrwürdigen Kölner Dom parallel zur Computerspielmesse „Gamescom“ im Laserlicht zum Rhythmus elektronischer Musik bewegen durfte.

Dazu kommt ein besonderes Event in der Kölner Kirche „St.Michael“: http://www.stgereon.de/st-michael-73.html

Wie in kirchlichen Hierarchien hoffentlich noch üblich (?), sollte vor wichtigen Entscheidungen der rechte Geist erbetet werden, damit sich der intensiv betriebene Aufwand nicht als geistige Eintagsfliege bzw. schlichte Huldigung an den Zeitgeist entpuppt.

So entschied man sich in Köln unter Einbindung erzbischöflicher Personalressourcen und der Akzeptanz seiner Eminenz, den Antrag des zuständigen Pfarrers Andreas Brocke von der Pfarrei St. Michael zu prüfen, der in seiner Kirche eine „Modenschau“ veranstalten wollte.

Nach Auskunft der „Abteilung Information und Öffentlichkeit“ vom Juli 2017 hatte Pfarrer Brocke sein Konzept zur geplanten Veranstaltung „umfassend“ zur Genehmigung vorgestellt.

Nachdem die privaten und öffentlich-rechtlichen Sender auf dem „Feld der figurbetonten Mode“ bereits mächtig um Quote buhlend konkurrieren, entschied sich das Erzbistum Köln, an diesem Wettlauf teilzunehmen und stimmte der „Modenschau“ für Mai 2017 zu.

Die Quelle zu der unwürdigen Klamottenshow im Gotteshaus (Beginn ab der 2. Minute) ist mit nachfolgenden Stichworten in einem bekannten Videoportal zu finden: „le bloc 2017 (Langfassung in 4K)“

Die Modenschau fand unter Begleitung eines „experimentellen Chores“ statt. Damit die zwischen den Kirchenbänken präsentierenden „Models“ nicht aus dem Takt kamen, spielte die zweckentfremdete Orgel u.a. „Das Model“ der Gruppe „Kraftwerk“. (Quelle: https://www.lebloc.de/le-bloc/modenschau/)

Da derartige Veranstaltungen bei Gläubigen zu Irritationen führen, entgegnet das Erzbistum Köln folgendes in einer Stellungnahme vom Juli 2017:

„Das mag auf den ersten Blick ungewöhnlich, ja vielleicht sogar irritierend erscheinen, schließlich handelt es sich bei einer Kirche ja um ein Gotteshaus. Doch es ist durchaus nicht unüblich Kirchen nicht nur für Gottesdienste, sondern gelegentlich auch für kulturelle Veranstaltungen – wie etwa Kunstausstellungen oder Konzerte – zu nutzen. In diesem Kontext  ist auch die Modenschau einzuordnen. Durch die Modenschau sollte deutlich werden, dass jeder Mensch von Gott anerkannt und geliebt ist, egal ob groß, klein, dünn oder kurvig und diese Botschaft wurde sehr gut deutlich. Zahlreiche Rückmeldungen  von Besucherinnen und Besucher haben dies unterstrichen.“

Hinter solchen Formulierungen, die wie scheinfrommes verbales Yoga wirken, fehlt nur noch ein abschließendes „Amen“ und die weltliche Bitte, dass der Letzte das Licht ausmachen möge.

So wird es zwangsläufig enden, wenn die Verantwortlichen auf diesem Weg weiter machen und sich derart verbiegen (lassen), dass sie ihren Kopf bald zwischen den Füssen tragen können, wenn sie nicht willens sind, solchem Unsinn die Stirn zu bieten, der sich hüftschwingend, bauchnabelfrei (Videoquelle 3:40 Min.) und ohne Ehrfurcht im geweihten Raum breit macht.

Wenn es sich weiterhin um ein „Gotteshaus“ handelt, steht die Frage im Raum, ob sich der „liebe Gott“ das Kleiderspektakel mit elektronischer Untermalung nebst Lasershow ebenfalls angesehen hätte. Im Evangelium ist eine andere Reaktionsweise Christi auf eine Zweckentfremdung des Tempels überliefert.

Diese Klamottenshow erscheint als weiterer fataler Schritt in Richtung nachkonziliare „Experimentierkirche“.

Somit muss auch ein Kardinal mit Widerspruch und erheblichen Bedenken leben. Da nützt es nichts, wenn er sich öffentlich darüber beschwert, dass ihm die „die ewigen Besserwisser und Bedenkenträger zum Hals raus hängen“. (Quelle: https://www.domradio.de/radio/sendungen/wort-des-bischofs/wort-des-bischofs-97)

Meine Freude am „Erlösungswerk des HERRN“ kann jedenfalls kein Bischof trüben, egal wie unverständlich seine Entscheidungen sein mögen   –  und widersprüchlich noch hinzu; siehe diese Klarstellungen aus dem Amtsblatt des Erzbistums Köln vom 1. Juni 2016:

Kirchengebäude sind Räume der Gottesbegegnung. Deshalb sind musikalische Veranstaltungen, die keinen geistlichen Charakter oder gottesdienstlichen Bezug haben, aus ihnen grundsätzlich fernzuhalten.

Musikalische Aufführungen können nur dann in einem Kirchengebäude stattfinden, wenn der Charakter der Werke die Aufführung in einer Kirche ratsam erscheinen lässt. Bei Unklarheiten kann das Erzbischöfliche Generalvikariat beratend unterstützen. Im Übrigen wird auf die Arbeitshilfe 194 der Deutschen Bischofskonferenz zur „Musik im Kirchenraum außerhalb der Liturgie“ und ggf. diözesane Richtlinien verwiesen.“ (Quelle: https://www.erzbistum-koeln.de/erzbistum/generalvikariat/amtsblatt/2016/2016-06-01-amtsblatt-erzbistum-koeln.pdf)

Der Autor dieses Artikels ist katholischer Familienvater aus dem Erzbistum Köln und unserer Redaktion persönlich bekannt

Fotos: Dr. Bernd F. Pelz, Archiv


2000 Gäste beim Leipziger Opernball 2015 unter dem Motto „Shalom Israel“

Über 2000 Gäste kamen am Samstag (31.10.) zum 21. Leipziger Opernball. „Shalom Israel“ lautete in diesem Jahr das Veranstaltungsmotto anlässlich des 50. Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland.

Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman sagte in seinem Grußwort:

„Vor kurzem ist eine Anthologie israelischer und deutscher Autoren erschienen, die über das jeweils andere Land schreiben. Der Titel lautet: ‚Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen‘.

Ich dachte mir, das könnte auch ein gutes Motto für den Leipziger Opernball 2015 sein. Wir vergessen nicht, dass es nicht selbstverständlich ist, dass unsere Beziehungen heute so vielseitig, vertrauensvoll und dynamisch sind. Wir vergessen nicht, dass der Grund dafür die Vergangenheit ist.

Und gleichzeitig freuen wir uns über unsere einzigartigen, ganz besonderen Beziehungen. Wir freuen uns über die vielen Freundschaften zwischen Israelis und Deutschen, die intensiven Partnerschaften zwischen Städten, Institutionen und Organisationen in beiden Ländern und über die vielfältige und produktive Zusammenarbeit in israelisch-deutschen Projekten und Initiativen.“

Nach der Eröffnung durch Moderatorin Kim Fischer, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung und den Botschafter spielte das Gewandhausorchester. Begleitet wurde es von deutschen und israelischen Sägern und Opernstars.

Weitere Programmpunkte waren eine Modenschau israelischer und deutscher Designer sowie eine Tombola, deren Hauptgewinn ein Porsche Cayman war. Der Erlös kommt Kinderprojekten in Leipzig und Israel zugute.

Bereits seit Januar 2015 widmet Leipzig dem Jubiläumsjahr zahlreiche Veranstaltungen. So war Israel beispielsweise Gastland bei der Green-Venture-Messe und bei der Leipziger Buchmesse.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin