TV-Moderator Peter Hahne kritisiert „volle Kassen und leere Kirchen“

Kritik an der Kirchensteuer hat ein ehem. Mitglied der EKD-Rates, der Fernsehmoderator Peter Hahne, geübt. Die Kirche könne auch ohne die Kirchensteuer arbeiten.

„Alle Kirchen der Welt machen uns das vor. Das Steuer-Schlaraffenland gibt es fast nur noch in Deutschland“, sagte Hahne in einem Interview mit der Tageszeitung „Frankenpost“. Er stimme Papst Benedikt XVI. hinsichtlich seiner Bedenken gegenüber der Kirchensteuer zu. Hahne: „Die Kirche erstickt an ihrem Geld. Volle Konten und leere Kirchen, das ist doch ein wahnsinniger Widerspruch.“

Zur Frage, was sich ändern soll, sagte der Theologe und Journalist: „Arm werden und unabhängig vom Wohlstand der Welt.“

Die Kirche solle sich auf ihr Kerngeschäft von Verkündigung, Mission und Seelsorge konzentrieren. Es gebe „viele lebendige Kirchengemeinden und tolle Pfarrer“, an denen man sich ein Beispiel nehmen könne, vor allem in Oberfranken.

Man müsse „endlich Schluss machen mit der Theologie der leeren Kirchenbänke. Nur was sich auch am Sterbebett bewährt, taugt fürs Leben.“

Quelle: http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/hahne-kritisiert-kirchensteuer-die-kirche-erstickt-an-ihrem-geld-101258.html


Inside Islam: Buch eines ARD-Moderators kritisiert Freitagspredigten in Moscheen

Der Journalist Constantin Schreiber hat sich Freitagsgebete in Moscheen angehört und darüber ein Buch geschrieben. „Inside Islam“ polarisiert und steht nach einer Woche auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Die dazugehörige Reportage veröffentlichte die ARD im Internet: „Der Moscheereport“.

Der Autor moderiert in der ARD die Tagesschau und das Nachtmagazin. Für die Moderation der deutsch-arabischen Sendung „Marhaba – Ankommen in Deutschland“ hatte Schreiber 2016 den Grimme-Preis erhalten.

Ende März hat Schreiber, der in Syrien Arabisch gelernt hat, ein Buch über muslimische Freitagsgebete in Deutschland veröffentlicht. Für sein Buch „Inside Islam – Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird“ hat er sich im vergangenen Jahr 13 Freitagspredigten in Arabisch und Türkisch angehört.

Der Verfasser besuchte dazu deutsche Moscheen vorwiegend in Berlin, aber auch in Hamburg, Leipzig, Magdeburg, Karlsruhe und Potsdam. Was er dort hörte, ließ er wenn nötig übersetzen, schrieb es auf und diskutierte anschließend darüber mit Islam-Kennern.

In seinem Buch geht der Autor der Frage nach, ob Moscheen in Deutschland „Räume eines persönlichen Glaubens oder politische Zonen“ sind, was dort gepredigt wird und wie die Imame über Deutschland sprechen.

Nach rund acht Monaten Recherche kommt Schreiber zu dem nüchternen Ergebnis: „Die von mir besuchten Predigten waren mehrheitlich gegen die Integration von Muslimen in die deutsche Gesellschaft gerichtet.“

Der Autor sagt selbst, dass er keine repräsentative Umfrage, sondern eine Reportage vorlegen wollte. Schreiber kritisiert, dass viele der Predigten „die Warnung vor dem Leben in Deutschland“ wie ein „roter Faden“ durchzogen hat.

QUELLE und FORTSETZUNG der Rezension von Norbert Schäfer hier: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/2017/04/07/imame-predigen-gegen-integration/

 


Harald Schmidt: Wir sind nur Gast auf Erden!

Der Kabarettist und Moderator Harald Schmidt bezieht aus seinem Glauben an Gott „eine große Gelassenheit und Beruhigung“. Das sagte der Katholik in einem Interview mit dem „Domradio“ in Köln. Er bete regelmäßig, vor allem das Vaterunser. Er glaube auch an das ewige Leben.   Kreuzkuppel

Zu seinen Lieblings-Chorälen gehöre „Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh, mit mancherlei Beschwerden, der ewigen Heimat zu“. Er liebe auch die Choräle „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ und „Ein Haus voll Glorie schauet“.  

Der 57-Jährige war mit Sendungen wie „Schmidteinander“ und der „Harald-Schmidt-Show“ erfolgreich. Im vergangenen Jahr verabschiedete er sich aus dem deutschen Fernsehen.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Petrusbruderschaft


Evangelikaler TV-Moderator Peter Hahne wird heute 60 Jahre alt

Er moderierte jahrelang das heute-journal und die heute-Sendung –  und heute wird der langjährige Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios, Peter Hahne, 60 Jahre alt. Zurzeit moderiert der evangelikale Christ, der eigentlich Pfarrer werden wollte, eine eigene ZDF-Talkshow. 

Nebenher hat er zahlreiche Bücher wie „Schluss mit lustig!“ und „Mein Leben – lebenswert?“ geschrieben. 

Der evangelische Theologe wurde im westfälischen Minden geboren. Nach seinem Studium arbeitete er als Fernseh-Autor und Hörfunk-Moderator beim Saarländischen Rundfunk (SR).

Nach seiner Zeit beim Saarländischen Rundfunk ging Hahne zum ZDF, wo er ab 1989 das heute-journal und von 1991 an die heute-Hauptnachrichten moderierte. Er entwickelte außerdem die Kindernachrichtensendung logo! mit, die er bis 1991 moderierte.

1999 wechselte Hahne als stellv. Chef ins Hauptstadtstudio des Mainzer Senders. Dort war er mit Peter Frey für das Politikmagazin Berlin direkt verantwortlich. Er zeigte sich sehr enttäuscht von „Opportunisten und Wendehälsen“ im politischen Geschäft. „Sie werden jedoch dadurch bestraft, dass sie oft schneller weg vom Fenster sind, als Schnee in der Sahara-Sonne schmilzt“, sagt er. Das helfe, sich selbst und die Mächtigen nicht zu wichtig zu nehmen.

 Als spannendstes Erlebnis seiner Karriere bezeichnete Hahne die Öffnung der Mauer 1989  –  an seinem Geburtstag.

In seinen Büchern, die bisher eine Gesamtauflage von über sechs Millionen erreichten, tritt Hahne engagiert für seinen christlichen Glauben ein. Mit über 800‘000 verkauften Exemplaren wurde sein Buch „Schluss mit lustig“, eine Kritik der von ihm so genannten „Spassgesellschaft“, sogar der Jahresbestseller der „Spiegel“-Liste 2005. 

Peter Hahne war darüber hinaus von 1992 bis Oktober 2009 Mitglied des Rates der EKD, dem höchsten Leitungsgremium der evangelischen Kirche. Zudem ist er Kuratoriumsmitglied des evangelikalen Vereins ProChrist. Er war mehrere Jahre Mitglied im Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz.

1983 erhielt Peter Hahne den Kurt-Magnus-Preis der ARD. Der Preis zeichnet überdurchschnittliche Leistungen im Hörfunkjournalismus aus. Hinzu kamen im Laufe der Jahre der Preis für Evangelische Publizistik (1995) und der Goldene Gong für herausragende Hauptstadt-Berichterstattung (2000).

Zudem gewann Hahne den Bambi-Publikumspreis als beliebtester Nachrichtenmoderator von ARD/ZDF. Im November 2006 erhielt Hahne den unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission stehenden deutsch-italienischen Kulturpreis Capo Circeo. 2011 verlieh ihm der Verein Deutsche Sprache die Ehrenmitgliedschaft.

Webseite: Peter Hahne

Quelle: Medienmagazin PRO


Evangelikaler Autor Peter Hahne auf TOP 2 der beliebtesten TV-Moderatoren

Wer sind die beliebtesten Fernsehmoderatoren? Das hat der Moderatorenmonitor des Meinungspanels mafo.de aus Hamburg untersucht.

Das Ergebnis: Zu den beliebtesten Personen im Polit-Talk gehört Peter Hahne mit seiner gleichnamigen Sendung am Sonntagmittag. Der evangelikale Christ landete in dieser Rubrik auf Platz 2 und konnte sich gegenüber dem Vorjahr um zwei Plätze verbessern.

Dem theologisch konservativen Theologen, Buchautor und ZDF-Journalisten attestierten die Befragten die höchste Kernkompetenz. Auch in punkto Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft lag er vorn.

Noch besser als Hahne schnitt lediglich Günther Jauch (ARD) ab.

Neben der Rubrik Polittalk wurden auch die Bereiche Sport, News, TV-Magazine und Talkshow untersucht. Aufsteiger des Jahres ist Markus Lanz. Seine gleichnamige Talkshow ist beim Publikum sehr beliebt. Darüber hinaus dürfte seine Nachfolge von Thomas Gottschalk bei „Wetten, dass…?“ maßgeblich für seinen Aufstieg sein. 

Für die Umfrage ermittelte mafo.de pro Moderator 1000 Meinungsbilder via Online-Umfrage. Dabei wurden Werte für Bekanntheit, Kompetenz, Sympathie, Glaubwürdigkeit, Begehrlichkeit und Überzeugungskraft ermittelt.

Quelle: www.idea.de