Unionsfraktion begrüßt Strafverschärfung: Zwangsprostitution ist moderne Sklaverei

Höhere Strafen gegen Zuhälterei scheitern an Minister Maas

Von moderner Sklaverei ist auch Deutschland betroffen. Besonders entwürdigend und traumatisierend ist dabei die Zwangsprostitution. Zum heutigen europäischen Tag gegen Menschenhandel erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker: be2004_38_551

„Zur Bekämpfung von Zwangsprostitution, Zwangsarbeit und Menschenhandel haben wir mit dem am 15. Oktober in Kraft getretenen Gesetz einen wichtigen Schritt getan. Die Strafvorschriften wurden objektiver und damit praktikabler ausgestaltet. Das wird es der Praxis einfacher machen, die Täter tatsächlich zur Verantwortung zu ziehen.

Die Einführung der Strafbarkeit von Freiern in Fällen, in denen diese die Zwangslage der Opfer erkennen und trotzdem ausnutzen, war seit Beginn der Koalition ein wichtiges Anliegen der Union, das nun endlich umgesetzt ist.

Der europäische Tag gegen Menschenhandel ist ein wichtiger Tag, der uns daran erinnert, dass wir in unserem Kampf dagegen nicht nachlassen dürfen. Besonders die Ausbeutung von Prostituierten stellt ein großes Problem im Bereich des Menschenhandels dar. In diesem Bereich besteht noch gesetzgeberischer Handlungsbedarf.

Eine Verschärfung der Strafvorschriften bei Zuhälterei und der Ausbeutung von Prostituierten scheiterte bisher allerdings am Bundesjustizminister. Aus meiner Sicht verdienen die Opfer von Zwangsprostitution mehr Schutz – dafür wird sich die Unionsfraktion auch weiterhin einsetzen.“


Das „Forum Deutscher Katholiken“ lehnt Leihmutterschaft entschieden ab

Erklärung des Forum Deutscher Katholiken vom 4. Juli 2016:

Der Europarat in Straßburg hat am 15. März den Berichtsentwurf der belgischen grünen Abgeordneten Petra de Sutter über eine gemeinsame Position zur Leihmutterschaft mit 16 zu 15 Stimmen abgelehnt. Bereits 2005 lag dem Gremium eine Entschlussvorlage „Für die Anerkennung und  Überwachung  von Leihmutterschaft als Alternative zur Sterilität“ vor. Baby

Bei der Leihmutterschaft wird einer Frau vertraglich und gegen Entgelt ein fremder Embryo in die Gebärmutter eingepflanzt. Das ausgetragene Kind wird dem „Eigentümer“ des Embryo zurückgegeben.

Leihmutterschaft ist eine moderne Form der Versklavung, die die wirtschaftliche Notlage von Frauen ausnutzt, die Kinder zu Vertragsgegenständen degradiert und die Menschen zu Objekten macht.

Leihmutterschaft ist ein menschenverachtender Auswuchs eines Kapitalismus, der den Profit über die menschliche Würde stellt und nach der Devise handelt: Der moderne Mensch tut das, was die Technologie möglich macht.

Art. 1.1 im Grundgesetz Deutschland lautet: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schätzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ – Leihmutterschaft verstößt gegen die Kinderrechtskonvention von 1989, das Verbot von Menschenhandel sowie gegen das Abkommen zum Schutz der Menschenrechte.

Die Leihmutterschaft wird zum nächsten großen Thema zur Zerstörung der Familie! Leihmutterschaft wird nur verboten bleiben, wenn wir unseren energischen Protest dagegen erheben! Wo bleiben der Aufschrei und der Protest der Frauenvereinigungen und der Familienverbände?

Das Forum Deutscher Katholiken fordert alle Mitbürger auf, den Versuchen zur Legalisierung der Leihmutterschaft entgegen zu treten.

Prof. Dr. Hubert Gindert, 1. Vorsitzender


„Emma“-Aufruf gegen rot-grünes, liberales Prostitutionsgesetz: „Moderne Sklaverei“

Grüne unterzeichnen den Appell nicht

Für eine Abschaffung der „modernen Sklaverei“ durch Prostitution in Deutschland setzen sich mehr als 200 Prominente ein. Zu den Unterzeichnern des Appells der Frauenzeitschrift EMMA zählen zB. der Sänger Reinhard Mey, die Schauspielerinnen Cornelia Froboes und Maria Furtwängler sowie aus der Politik zB. Maria Böhmer (CDU), Bodo Hombach (SPD) und Silvana Koch-Merin (FDP).

Das RECHT hilft der JUGEND

Das RECHT hilft der JUGEND

Unterstützt wird der Appell zudem von der Präsidentin der jüdischen Kultusgemeinde München, Charlotte Knobloch.

Die Unterzeichner engagieren sich für eine Änderung des im Jahre 2002 von der rot-grünen Bundesregierung verabschiedeten Gesetzes, das „Sexarbeiterinnen“ angeblich schützen sollte. Laut „Emma“ fördert es aber die moderne Sklaverei und trägt „die Handschrift der Frauenhändler und Lobbyisten“.

Weltweit seien Frauenhandel und Prostitution neben dem Waffen- und Drogenhandel die Geschäfte mit den höchsten Profitraten  –  auf Kosten der Prostituierten. Über 90 Prozent landeten in der Altersarmut, ganz zu schweigen von den Ausländerinnen aus der Armuts- und Zwangsprostitution.

Deutschland: Drehscheibe für Frauenhandel

Das Reformgesetz von 2002 habe Deutschland „zu Europas Drehscheibe für Frauenhandel und zum Paradies für Sextouristen aus den Nachbarländern“ gemacht. Hingegen hätten beispielsweise die skandinavischen Länder schon vor Jahren die Ächtung und Bestrafung von Freiern eingeführt.

Der Appell fordert eine Gesetzesänderung, Prävention in Deutschland und den Herkunftsländern sowie Hilfen zum Ausstieg aus dem Sex-Gewerbe. Außerdem gehe es um Ächtung und, wenn nötig, Bestrafung der Freier.

Neben der breiten Unterstützung von Prominenten folgten aber auch einige Verbände und Parteien dem Aufruf nicht, darunter Bündnis 90/Die Grünen. Laut „Emma“ sind die Grünen „die Erfinder der ‚Prostitution als Beruf’“.

Quelle: http://www.idea.de