Zensur bei Dante aus Furcht vor dem Islam?

So weit ist es gekommen: Das abendländische Kulturerbe unterwirft sich dem politischen Islam: Zensierte Weltliteratur aus Furcht vor muslimischer Rache„, schreibt die Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch in ihrem heutigen Newsletter.

Worum geht es?

Vor 700 Jahren – im Hochmittelalter – lebte und wirkte der italienische Schriftsteller Dante Alighieri.

Er gilt neben dem Briten Shakesspeare als weltweit größter Dichter. Vor allem sein Hauptwerk – die „Göttliche Komödie“ über das Jenseits – ist literarisch genial. Zugleich wurde die Sprache Italiens wesentlich von Dante geprägt.

Nun soll das Epos auch ins Niederländische übersetzt werden – allerdings nicht vollständig. Um Racheakte radikaler Muslime zu vermeiden, hat der Verlag Blossom Books jene Passagen in Dantes Werk (Abteilung „Inferno“), die Mohammed und seinen Schwiegersohn Ali betreffen, weggelassen.

Näheres dazu hier: http://www.pi-news.net/2021/04/zensierte-weltliteratur-aus-furcht-vor-muslimischer-rache/


Henryk Broder über Muslim-Proteste, Papst-Beleidigung und Doppelmoral in den Medien

„Kein katholischer Dschihadist hat zum Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen aufgerufen“

Der deutsch-jüdische Publizist Henryk M. Broder befaßt sich in einem ausführlichen Artikel in der Tageszeitung DIE WELT vom 17.9.2012 ausführlich mit den gewalttätigen Ausschreitungen in der islamischen Welt als Echo auf den Anti-Mohammed-Film. 

Unter dem Titel „Wie unerzogene Kinder aus dem 7. Jahrhundert“ vergleicht er diese teils tödlich endenden Exzesse mit der Reaktion des Vatikan auf übelste Papstbeleidigungen  – und er übt zugleich Kritik an der Doppelmoral vieler Medien im Westen, je nachdem, ob die katholische Kirche oder der Islam betroffen ist:

„Erst vor ein paar Wochen hat die Titanic eine geschmacklose, dumm-dreiste und handwerklich billige Satire auf den Papst veröffentlicht, die unbemerkt geblieben wäre, wenn der Papst nicht versucht hätte, die Verbreitung des Heftes zu verhindern.

Aber: Der Pontifex schickte weder die Schweizer Garde los, um die Redaktion abzustrafen, noch hat er seine Anhänger  –  immerhin über eine Milliarde Menschen  –  aufgerufen, Botschaften zu stürmen.

Er ließ über seine Anwälte den Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung stellen. Einen Tag vor dem angesetzten Termin zur Verhandlung, zogen die Anwälte den Antrag zurück…

Dennoch hat kein katholischer Dschihadist zum Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen aufgerufen. Und das ist nicht die Ausnahme, das ist die Regel.

Der Film „Paradies: Glaube“  –  eine Co-Produktion von WDR und arte mit Unterstützung etlicher Filmfonds  –  wurde bei den diesjährigen Filmfestspielen von Venedig mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.

In dem Film geht es um eine „missionarische Krankenschwester“ namens Anna Maria, „die ihre Liebe zu Jesus bis ins Extrem treibt“. Soll heißen: Anna Maria masturbiert mit einem Kruzifix.

Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie die Reaktionen in der moslemischen Welt ausgefallen wären, wenn Anna Maria nicht ein Kruzifix, sondern einen den Moslems heiligen Gegenstand benutzt hätte.

Keine Jury der Welt hätte es gewagt, einen solchen Film auch nur ins Programm zu nehmen.

Und man braucht noch weniger Fantasie, um sich die Reaktionen von Claus Kleber und der Kommentatoren beim „Stern“, bei der „SZ“ und der „FR“ vorzustellen: „Dumm-dreist, primitiv, eine Provokation“.

Quelle und vollständiger Artikel hier:

http://www.welt.de/kultur/article109261025/Wie-unerzogene-Kinder-aus-dem-7-Jahrhundert.html


CDU-Politiker Irmer kritisiert umstrittenen Mohammed-Film ebenso wie Verbotsforderungen

Wegen Islam-Unterricht: Rücktritt als bildungspolitischer Sprecher der hessischen CDU-Fraktion 

Der hessische CDU-Abgeordnete Hans-Jürgen Irmer hat die jüngsten Äußerungen des Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, scharf kritisiert. Mazyeks Ankündigung, es könne in Deutschland zu Straßenschlachten kommen, sollte der Mohammed-Film öffentlich gezeigt werden, sei „völlig inakzeptabel“, sagte Irmer der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ und fügte hinzu:

„Herr Mazyek verwechselt Ursache und Wirkung. Von solchen Drohungen dürfen wir uns nicht beeinflussen lassen“, warnte der stellv. Vorsitzende der CDU-Fraktion im hessischen Landtag.

Zwar halte auch er die geplante öffentliche Aufführung des Films „Die Unschuld der Moslems“ für eine unnötige Provokation, betonte Irmer, „aber es gehört nun mal zu einer freiheitlichen Gesellschaft, auch etwas zeigen zu dürfen, das einer bestimmten Gruppe nicht gefällt“. Das müsse ausgehalten werden.

Für den Film selbst habe er „keinen Funken Sympathie“. „Nach dem, was ich über ihn weiß, ist er genauso unangebracht wie die Verhöhnung christlicher Symbole. All das trägt nicht zur Versöhnung bei“, sagte der CDU-Politiker. „Grundsätzlich sollte man der Religion des anderen, egal welche, mit Respekt begegnen.“

Ein Verbot des Films lehnt Irmer dennoch ab, ebenso wie ein Verbot, ihn öffentlich zu zeigen: „Wie dürfen nicht anfangen, etwas zu zensieren, weil sich einige daran stören. Dann stellt sich bald die Frage, wer bestimmt, was zensiert wird. Solchen Drohungen darf nicht nachgegeben werden.“

Irmer war am Dienstag dieser Woche überraschend in seiner Funktion als bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion zurückgetreten. Als Grund nannte er u.a. die Einführung des Islamunterrichts in Hessen:

Da ich die Entscheidungen zur möglichen Einführung des islamischen Religionsunterrichts und eines Landesschulamtes inhaltlich für die Fraktion nicht vertreten kann, habe ich heute mein Amt als bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion zur Verfügung gestellt.“

Er teile die Auffassung von Kultusministerin Nicola Beer (FDP) nicht, daß der Islam zu Hessen gehöre, sagte Irmer.

Quelle: Junge Freiheit