Münster: Jüdischer Künstler Dr. Mosei Boroda würdigt christliche Märtyrer der NS-Diktatur

Von Felizitas Küble

Am Sonntagabend, dem 25. November, gab es in der St.-Clemens-Kirche von Münster-Hiltrup eine außergewöhnliche Andacht: Der jüdische Komponist und Literat Dr. Mosei Boroda gestaltete eine Gedenkandacht für christliche Märtyrer – die meisten von ihnen katholische Priester – die wegen ihres Glaubens und ihrer Nächstenliebe in der NS-Diktatur ihr Leben lassen mußten.

Der Musikwissenschaftler und Schriftsteller aus Georgien, der seit Jahrzehnten in der westfälischen Stadt Herne lebt und ausgezeichnet deutsch spricht, kam mit seiner christlich-orthodoxen Frau Sofia Tchkonia zur Pfarrkirche, um einige mutige Geistliche aus der NS-Zeit und ihre heldenhafte Tapferkeit zu ehren.

BILD: Dr. Boroda gestaltete die Diashow mit Unterstützung seiner Frau Sofia – die ebenfalls Musikwissenschaftlerin ist  –  in der Clemens-Kirche von Münster-Hiltrup

Dem Künstler wurde 2016 der Ehrentitel „Botschafter georgischer Kultur“ verliehen; zudem erhielt er Literaturpreise und das Ehrendiplom der „Gesellschaft für die Renaissance jüdischer Kultur“.

Die bewegende Würdigung unter dem Leitwort „Denn Dein ist das Reich“ wurde mit einer eindrucksvollen Diashow und klassischer Musik (z.B. Bach, Schubert, Chopin) sowie einem altgeorgischem Choral begleitet.

Der Komponist setzt sich unermüdlich für das Andenken an christliche Blutzeugen ein, wobei er sein besonderes Augenmerk auf katholische Geistliche legt. Sein diesbezügliches Engagement begann bereits im Jahr 2001, als er sich näher mit dem Lebenszeugnis des seliggesprochenen Priesters Karl Leisners befaßte, der als Opfer der NS-Tyrannei im KZ Dachau starb.

Monika Kaiser-Haas (siehe 2. Foto) sprach am Ambo über Leben und Glaubenszeugnis ihres Onkels, des Geistlichen Karl Leisner aus dem Bistum Münster. Die Hiltruperin ist Vize-Präsidentin des Internationalen Karl-Leisner-Kreises. (Unser Porträt des Seligen hier: https://charismatismus.wordpress.com/2018/06/17/der-selige-karl-leisner-priester-bekenner-und-maertyrer-in-schwer-bedraengter-zeit/)

Der konkrete Anlaß dieser kirchlichen Gedenkveranstaltung ist das zehnjährige Bestehen des Arbeitskreises Bernhard Poether, der von Pfarrer Ewald Spieker  – ebenfalls aus Hiltrup – geleitet wird.

Der Ruhestands-Geistliche (siehe drittes Bild) setzt sich für die Seligsprechung von Kaplan Poether ein, der wie Leisner (und hunderte weiterer Priester) im KZ Dachau starb. Elisabeth Georges erläutere die Stationen seines Lebens. (Näheres zu Poether hier: https://charismatismus.wordpress.com/2018/08/26/pfarrfest-in-muenster-hiltrup-zeigte-kelch-des-priesters-und-kz-opfers-bernhard-poether/)

Der Hiltruper Pfarrer Nike Netzler begrüßte die versammelten Gläubigen in der Clemens-Kirche. Die Lesungen und Dia-Fotos widmeten sich sodann neben Leisner und Poether weiteren Märtyrern, darunter dem Jesuitenpater Alfred Delp, der wegen seiner aufrechten Haltung gegen die NS-Tyrannei von Freislers Schreckensgericht zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde, wie Stefan Winter berichtete.

Zudem wurde an den Ordensmann Elpidius Markötter erinnert, der erst ins KZ Sachsenhausen kam und danach im KZ Dachau von NS-Schergen ermordet wurde. Magdalena Dreike verdeutlichte seinen tapferen Werdegang.

Das Gedenken galt sodann den bekannten vier Lübecker Märtyrern (siehe Foto), darunter drei katholischen Geistlichen (Johannes Prassek, Hermann Lange, Eduard Müller) und einem evangelischen Pastor (Karl F. Stellbrink).

Auch diese Männer mußten ihr konsequentes Glaubenszeugnis und ihren Einsatz für die Menschenrechte mit dem Leben bezahlen, was Gisela Korth eindrucksvoll schilderte.

Dabei wurde an das Wort Christi erinnert: „Niemand hat eine größere Liebe, als wer sein Leben läßt für seine Freunde.“ 

Abschließend sprach Marie-Luise Lammert über den orthodoxen Priester-Mönch Prof. Dr. Grigol Peradze, dessen glaubensstarkes Leben in Auschwitz endete. Er wurde von der orthodoxen Kirche in Polen und Georgien zum Heiligen erklärt.

BILD: Der orthodoxe Geistliche und Märtyrer Grigol Peradze aus Georgien (Porträt aus der Diaschau)

Bei der Schlußansprache betonte Dr. Mosei Boroda (siehe Foto), der die Gesamtkomposition des Gedenkabends gestaltete, noch einmal das Motto „Dein ist das Reich“ aus dem ökumenischen Zusatz des Vaterunser-Gebets.

Er erläuterte, daß totalitären Ideologien wie der Nationalsozialismus und der Kommunismus auf kurz oder lang zum Scheitern verurteilt seien. Gottlose Systeme, welche die Zehn Gebote und die Menschenwürde mit Füßen treten, hätten keinen Bestand, denn der Ewige sei der HERR der Geschichte. 

Der jüdische Literat erinnerte dabei auch an die millionenfachen Opfer der unmenschlichen Sowjet-Diktatur, wobei auch unter „Hammer und Sichel“ tausende von Priestern – meist orthodoxe Geistliche  – als Märtyrer starben; nicht erst unter Stalin, sondern bereits unter Lenins Herrschaft. Umso wichtiger sei das gemeinsame Einstehen für die christlich-jüdischen Werte und Ideale inmitten einer verweltlichten Zeit.

Dr. Boroda würdigte das Vaterunser als eines der „schönsten Gebete“. In der nachfolgenden Diskussionsveranstaltung im Pfarrheim betonte er erneut die „jüdischen Wurzeln“ dieses wichtigsten Gebets der Christenheit.

BILD: Dr. Boroda mit seiner Frau Sofia Tchkonia nach der Gedenkveranstaltung

Bei dem Empfang im Gemeindehaus konnten Dr. Boroda viele Fragen gestellt werden, die er eingehend beantwortete. Dabei ging es auch um die Haltung kirchlicher Institutionen und Würdenträger während der NS-Diktatur, die sehr unterschiedlich war.  Der deutsch-georgische Schriftsteller würdigte vor allem den damaligen Berliner Oberhirten Graf von Preysing und seinen Einsatz für die verfolgten Juden.

Pfarrer em. Ewald Spieker moderierte den Abend im Pfarrsaal. Danach wurde Dr. Boroda vom Reporter einer Tageszeitung aus Münster interviewt.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


Münster: Gedenkabend für Märtyrer der NS-Diktatur mit Dr. Mosei Boroda am 25. Nov.

Von Felizitas Küble

Der christenfreundliche jüdische Literat und Komponist Dr. Moisei Borada (siehe Foto) hält demnächst wieder eine eine geistlich-musikalischen Lesung im Gedenken an christliche Märtyrer des 20. Jahrhunderts.

Dabei soll vor allem an katholische Priester erinnert werden, die während der NS-Diktatur für ihren Glauben starben.

Die Gedenkveranstaltung beginnt am kommenden Sonntag, dem 25. November, um 17 Uhr in der Kirche St. Clemens in Münster-Hiltrup (Hohe Geest in 48165 Münster). Danach gibt es für alle Interessierten einen Empfang im Pfarrheim.

Der Anlaß für diese Andacht ist das zehnjährige Bestehen des Arbeitskreises Bernhard Poether. Dieser katholische Kaplan hatte sich während der NS-Diktatur für eine polnische Familie eingesetzt, um sie aus den Fängen der Polizei zu holen. Am Tag darauf wurde er verhaftet und starb später im KZ Dachau. (Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2018/08/26/pfarrfest-in-muenster-hiltrup-zeigte-kelch-des-priesters-und-kz-opfers-bernhard-poether/)

Die Veranstaltung beginnt mit einer Diashow und Musik. Der Hiltruper Pfarrer Nike Netzler begrüßt die Gläubigen. Die erste Lesung erinnert an Kaplan Poether, die zweite an den seligen Karl Leiser. Auch dieser Geistliche starb  – wie tausende weiterer Priester – als Opfer der NS-Tyrannei im KZ.

Monika Kaiser-Haas, die Vizepräsidentin des Internationalen Karl-Leisner-Kreises, hält diese Gedenkansprache.  (Ein Lebensbild des Seligen hier: https://charismatismus.wordpress.com/2018/06/17/der-selige-karl-leisner-priester-bekenner-und-maertyrer-in-schwer-bedraengter-zeit/)

Es folgen weitere Lesungen, die an christliche Blutzeugen erinnern, wozu auch die bekannten vier Lübecker Märtyrer gehören.

Nach jeder Lesung erfolgt eine Diashow und klassische Musik (z.B. Bach, altgeorgische Choräle).

BILD: Buchtitel über Kaplan Bernhard Poether

Zum Abschluß sprechen Dr. Mosei Boroda und Pfarrer em. Ewald Spieker aus Hiltrup.

Die Gesamtkomposition des Abends liegt bei dem jüdischen Schriftsteller und Musikwissenschaftler Dr. Boroda aus Georgien. Er lebt seit vielen Jahren in Herne (Westfalen) und setzt sich unermüdlich für das Andenken von Menschen – zumal Geistlichen – ein, die in der NS-Diktatur wegen ihres Glaubens bzw. ihrer Nächstenliebe ermordet wurden.

Dem Autor wurde 2016 der Ehrentitel „Botschafter georgischer Kultur“ verliehen; zudem erhielt er Literaturpreise und das Ehrendiplom der „Gesellschaft für die Renaissance jüdischer Kultur“.


Der selige Karl Leisner: Priester, Bekenner und Märtyrer in schwer bedrängter Zeit

Von Felizitas Küble

Tausende von katholischen Geistlichen waren Opfer der nationalsozialistischen Diktatur, weil sie tapfer für die Glaubensgrundsätze der Kirche eintraten, sich für Verfolgte einsetzen oder mutige Predigten hielten. Zu den Märtyrern der NS-Zeit gehört auch der junge Priester Karl Leisner aus dem Bistum Münster. 

Der Internationale Karl-Leisner-Kreis e.V. (IKLK) veranstaltete am 11. Mai 2018 auf dem Katholikentag in Münster eine Podiumsdiskussion unter dem Titel: „Versöhnung im Krieg unter Feinden – Die geheime Priesterweihe von Karl Leisner im KZ Dachau 1944“.

Teilnehmer auf dem Podium waren neben Bischof Dr. Rudolf Voderholzer der emeritierte Erzbischof von Hamburg, Dr. Werner Thissen, der Publizist und Pfarrer i. R. Hans-Karl Seeger, Altpräsident des IKLK, der im niederrheinischen Kleve unweit von Leisners Elternhaus aufwuchs und der Historiker Dr. Christoph Kösters von der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn; der Mitherausgeber des Buches „Priester unter Hitlers Terror“. Kösters widmet sich seit langem der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Leisner.

Der Gesprächsrunde gelangt es eindrucksvoll, das Leben und die Spiritualität des Seligen von verschiedenen Blickwinkeln aus zu würdigen.

Monika Kaiser-Haas, eine Nichte Leisners und Vizepräsidentin des IKLK, begrüßte die erwähnten Experten sowie Georg Walser (Redakteur des Michaelsbundes) als Podiums-Moderator; sie führte zugleich informativ ins Tagungsthema ein.

FOTO: Bischof Voderholzer beteiligte sich engagiert an dieser Podiumsdebatte

Zu Beginn der Veranstaltung wurden Ausschnitte aus dem Dokumentations-Film „Christ aus Leidenschaft“ präsentiert. Darin geht es um Leisners Glauben und Wirken, auch um seine frohe Zeit in der katholischen Jugendbewegung, wo er „brennende Herzen für Christus“ kennenlernt.

Früh warnte der klarsichtige junge Mann vor dem durch die NS-Bewegung aufkommenden Neuheidentum. Seine tapfere Haltung führt ihn letztlich ins KZ Dachau  – dem größten Priestergefängnis, das es je gab (insgesamt wurden über dreitausend Priester dort festgehalten).

Dr. Kösters erwähnte zum Thema Neuheidentum, daß gerade Bischof Clemens Graf von Galen (zu dessen Bistum Münster auch Karl Leisner gehörte) vor allem die katholische Jugend davor warnte und dem NS-Chefideologen Rosenberg öffentlich widersprach. Das national-sozialistische Neuheidentum sei letztlich ein säkularer Religionsersatz gewesen, erklärte der Historiker.

Pfarrer Seeger schilderte sodann kenntnisreich die risikoreichen Vorbereitungen und den Ablauf der Priesterweihe sowie der ersten heiligen Messe, die Karl Leisner im KZ Dachau zelebrierte  – natürlich unter größter Geheimhaltung, um den NS-Schergen nicht aufzufallen.

Aus Sicherheitsgründen durfte von der Primizmesse kein Foto hergestellt werden (wobei ein Bild von dem provisorischen Altarraum existiert, jedoch ohne Personen).

Der französische Bischof Piguet habe damals gesagt, für die Spendung einer Priesterweihe riskiere er sein Leben, aber nicht für ein Foto. Er war übrigens der einzige französische Oberhirte, der in einem KZ gefangengehalten wurde, wie Pfr. Seeger anmerkte.

Die Bilder von Karl Leisner – z.B. mit Meßgewand (siehe Foto rechts) wurden zwei Tage vor der Priesterweihe beim Üben der Zeremonien angefertigt.

Damals – im Dezember 1944 – gab es bereits gewisse Auflösungserscheinungen bzw. weniger strikte Kontrollen in Dachau; in der Zeit davor wären diese gewagten Vorgänge einem größeren Risiko ausgesetzt gewesen.

Bischof Voderholzer berichtete, dass er seit langem von diesem glaubensstarken Geistlichen tief beeindruckt ist. Dieses besondere Schicksal  –  Leisners Priesterweihe im KZ –  sei zudem weltweit einzigartig und zugleich ein Zeugnis christlicher Völkerverständigung inmitten kriegerischer Auseinandersetzungen; denn der ebenfalls in Dachau inhaftierte französische Bischof Gabriel Piguet hat die Weihe am 17.12.1944 vorgenommen.

Das Wasser sei gleichsam stärker als das Blut, so der Bischof: Die Taufe könne Menschen tiefer miteinander verbinden als die nationale Zugehörigkeit. Darin liege Leisners Bedeutung für ein christliches Europa.

Dabei betonte er, die eigentlichen Pulsadern Europas seien nicht zuletzt die Wallfahrtsorte. So habe es sogar im 1. Weltkrieg weiterhin viele Pilgerfahren von Deutschen nach Lourdes gegeben, ebenso Partnerschaften zwischen bischöflichen Städten über Grenzen hinweg.

Die einzige hl. Messe Leisners bis zu seinem Tod am 12.8.1945 war seine Primizfeier im Priesterblock des KZs. Bischof Voderholzer erwähnte, jeder Priester möge die hl. Messe so würdig feiern, als wäre es – wie bei Leisner – seine erste und seine letzte.

Zudem erinnerte der Regensburger Oberhirte an die besondere Bedeutung der jungen „Botin“ Josefa Mack, ohne die Leisners Priesterweihe nicht möglich gewesen wäre; die hat die nötigen liturgischen Gegenstände (auch das geweihte Katechumenen-Öl für die Salbung der Hände), die sie von Kardinal Faulhaber (München) erhielt, unter Todesgefahr in den Priesterblock von Dachau eingeschmuggelt.

Die spätere Nonne (ab ihrem Ordenseintritt hieß sie „Maria Imma“) sei ebenso mutig wie bescheiden gewesen, sagte der Bischof; sie habe erst im höheren Alter von ihren heroischen Taten – darunter das Einschmuggeln von Lebensmitteln ins KZ – berichtet und ihre Lebenserinnerungen „Warum ich Azaleen liebe“ veröffentlicht.

Sodann erläuterte der Bischof, dass Selig- und Heiligsprechungen letztlich durch das gläubige Volk angeregt werden, denn der zuständige Bischof müsse sich vergewissern, dass im Kirchenvolk eine „hinreichende Verehrung“ für eine vorbildliche Persönlichkeit vorhanden ist, bevor er den diözesanen Seligsprechungs-prozeß eröffnen könne.

FOTO: Dr. Kösters (links) und Pfarrer Seeger informieren über Leisners Glauben und Leben

Somit erfülle die Kirche, wenn sie einen Gläubigen zur „Ehre der Altäre“ erhebe, quasi den Wunsch des Kirchenvolkes und bestätigte dessen bereits vorhandene Verehrung.

Erzbischof Thissen wies darauf hin, daß der selige Karl Leisner den  – ebenfalls seliggesprochenen   –  Münsteraner Oberhirten von Galen als Identifikationsfigur annahm und wahrnahm. Er habe den unbeugsamen Bischof 1934 erstmals bei einer Begrüßung der neuen Theologen im Borromäum in Münster erlebt, aber auch bei späteren Gelegenheiten, etwa als Meßdiener im Paulus-Dom von Münster.

Dr. Thissen würdigte auch den Mut von Bischof Piguet, der Leisner im KZ zum Priester geweiht hatte, was für den französischen Würdenträger lebensgefährlich war. Sodann sagte der frühere Hamburger Oberhirte, daß Leisner sowohl von der Lebensfreude der Menschen vom Niederrhein geprägt war wie auch von der Bodenständigkeit und Treue, die man den Westfalen gerne nachsagt.

Zudem erwähnte der emeritierte Bischof, wie es zu der 1996 erfolgten Seligsprechung Leisners gekommen ist. Pfarrer Seeger nannte sodann weitere Details, auch über das diözesane Seligsprechungsverfahren, das Bischof Heinrich Tenhumberg von Münster im Jahr 1973 eröffnete.

Bei Karl Leisner wurde bei der Vorbereitung der Seligsprechung das anfängliche Bekenner-Verfahren zu einem Märtyerer-Verfahren umgewandelt; somit brauchte kein Wunder auf seine Fürsprache hin geschehen.

Dr. Kösters betonte, daß die Blutzeugen der „Stachel im Fleisch“ der Kirche seien; denn sie fordern uns alle heraus und folgten Christus nach bis zum Letzten.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den Jugend-Verlag KOMM-MIT und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

Fotos: Felizitas Küble