Papst Franziskus: „Abtreibung ist ein Mord“

Laut dem Online-Portal „Vatikan-News“ (dem früheren „Radio Vatikan“) vom 15. September 2021 hat das Oberhaupt der katholischen Kirche sich bei seiner Rückreise aus der Slowakei im Flugzeug gegenüber Journalisten zum Abtreibungsthema geäußert und erklärt, es sei „mehr als ein Problem, es ist ein Mord“ – und fügte hinzu: „Wer eine Abtreibung durchführt, tötet, um es ohne Schönrednerei zu sagen.“

Papst Franziskus führte weiter aus: „Nehmen Sie ein Embryologie-Buch für Medizinstudenten: In der dritten Woche nach der Empfängnis sind alle Organe bereits angelegt … Es ist ein Menschenleben! Es muss respektiert werden, dieses Prinzip ist so klar!“

An jene, die dieses Prinzip anzweifeln, richtete er die rhetorische Frage: „Ist es richtig, ein Menschenleben zu töten, um ein Problem zu lösen? Ist es richtig, einen Auftragskiller anzuheuern, um ein Menschenleben zu töten?“

Die katholische Kirche gehe mit dieser Frage „so hart um“, denn wenn sie Abtreibung nicht ablehnen würde, sei es, „als würde sie den täglichen Mord akzeptieren.“

Quelle und vollständiger Text hier (italienisch): https://www.vaticannews.va/it/papa/news/2021-09/papa-francesco-intervista-volo-di-ritorno-slovacchia.html

Pressebericht hier: https://www.welt.de/vermischtes/article233820134/Mord-Papst-Franziskus-spricht-ueber-Abtreibung.html

Foto: Felizitas Küble


Philippinen: Kath. Bischöfe protestieren gegen das korrupte Regime von Präsident Duterte

Drei philippinische Erzbischöfe haben in einem gemeinsamen Hirtenbrief die Gläubigen ihrer Bistümer zum friedlichen Widerstand gegen die „mörderische und korrupte öffentliche Ordnung“ aufgerufen.

„Wir haben die moralische Pflicht, einer Kultur des Mordens und Plünderns entgegenzuwirken“, hieß es in dem Mahnbrief der katholischen Oberhirten.

Die Kirchenführer bezogen sich auf die seit 2016 währende Herrschaft von Präsident Rodrigo Duterte. Die letzten fünf Jahre seien von zügellosen Morden an Journalisten, Drogendealern, politischen Gegnern, Anwälten und Priestern geprägt gewesen.

„Es ist, als würde man im Tal des Todes leben – das Töten von Drogenkonsumenten und Gegnern, hilfloser Tod in der Pandemie, Tod durch Regieren ohne Vision, Tod durch schamlose Korruption, die alle Rekorde zu brechen scheint“, schreiben sie. „Wann werden die Morde aufhören? Die Armen bezahlen für die Korruption der Mächtigen. Die Nation versinkt in Schulden.“

Weiter hieß es in dem Hirtenbrief, der am kommenden Sonntag in den Kirchen der drei Erzbistümer verlesen wird: „Kugeln töten. Viren töten. Regierung ohne Plan tötet. Korruption tötet.“

Scharf gingen die Erzbischöfe zudem mit der Korruption im Gesundheitsministerium ins Gericht. Die „Unfähigkeit“ der Regierung im Umgang mit der Coronakrise töte die Volkswirtschaft, warnten die Erzbischöfe und forderten eine Untersuchung im Gesundheitsministerium. Der Rechnungshof hatte im August „Unregelmäßigkeiten“ bei der Verwendung des Corona-Etats von umgerechnet 1,3 Milliarden Euro festgestellt.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2021-09/philippinen-bischoefe-wiederstand-regime-politik-ungerechtigkeit.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


Frankreich: Brandstifter ermordete Priester

Der Täter wurde 2016 vom Papst empfangen

Die Polizei hat in der westfranzösischen Gemeinde Saint-Laurent-sur-Sèvre am Montag einen Afrikaner festgenommen, der einen Geistlichen ermordet haben soll. Der 40-j. Mann aus Ruanda habe sich gestellt und die Tat gestanden.

Gegen den Mann war bereits wegen des Brandes in der Kathedrale von Nantes im Sommer 2020 ermittelt worden. Gegen ihn habe eine Ausweisungsverfügung vorgelegen.

Im vergangenen Sommer waren in Frankreich bei islamistischen Anschlägen in Kirchen mehrere Personen ermordet worden. In der nordfranzösischen Stadt Saint Etienne du Rouvray töteten zwei Bewaffnete einen Geistlichen. Im südfranzösischen Nizza ermordete ein Tunesier in einer Kirche im Oktober 2020 drei Menschen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2021/kirchenbrandstifter-toetet-priester/

Weitere Information:
Der Täter Abayisenga ist im Jahre 2016 von Papst Franziskus in einer Gruppe „sozial ausgegrenzter“ Personen aus Nantes empfangen worden. (Siehe bei dieser Nachricht die letzte Zeile: https://www.rnd.de/panorama/frankreich-mord-an-franzoesischem-priester-fassungslosigkeit-und-wut-7BQO5BPPJ5GHXCONVAULEL54KQ.html)

Gemälde: Evita Gründler


Mädchen in Wien vergewaltigt und ermordet – zwei junge Afghanen festgenommen

Die Polizei in Wien hat zwei Afghanen festgenommen, die eine 13jährige getötet haben sollen. Die beiden 16 und 18 Jahre alten Asylbewerber sind bereits polizeibekannt, teilte die Polizei mit.

Bisherige Obduktionsergebnisse deuteten darauf hin, daß das Opfer unter Drogen gesetzt wurde, um es sexuell gefügig zu machen. Das Mädchen sei mißbraucht und erstickt worden, sagte Polizeipräsident Gerhard Pürstl. Ob es weitere Tatverdächtige gebe, werde derzeit noch geprüft.

Die Leiche des Mädchens war am frühen Samstag morgen auf einem Grünstreifen in der österreichischen Hauptstadt gefunden worden. Das Opfer habe die mutmaßlichen Täter gekannt.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) kündigte an, sollte es sich bei den beiden Asylbewerbern um die Täter handeln, würden sie nach Afghanistan abgeschoben. Der ältere der beiden mutmaßlichen Mörder habe wegen Vorstrafen bereits seinen Schutzstatus verloren. Jedoch laufe derzeit noch ein Verfahren, da er dagegen geklagt habe.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2021/wien-afghanen-mordverdachts/


Massaker von linksradikaler Guerilla in Peru: 16 Menschen ermordet, darunter zwei Kinder

Wie die österreichische Zeitung „Standard“ berichtet, kam es in Peru kürzlich zu einem Massenmord an 16 Menschen in San Miguel del Ene.

Laut Regierungsangaben ist der „Leuchtende Pfad“ (Sendero Luminoso) – eine kommunistische Rebellenbewegung – für das Verbrechen verantwortlich, das kurz vor der Präsidentenwahl stattfand.

In einem am Tatort zurückgelassenen Bekennerschreiben riefen die Täter dazu auf, bei der Präsidentenwahl am 6. Juni nicht für die „rechtspopulistische“ Politikerin Keiko Fujimori zu stimmen, die gegen den Sozialisten Pedro Castillo antritt, der aktiv in der Kommunistischen Partei war.

Die Verteidigungsministerin Nuria Esparch versprach trotz des Verbrechens sichere Wahlen. Frau Fujimori verurteilte ebenfalls das Massaker: „Die Terrorgruppen wollen uns lähmen und Angst säen – das werden wir nicht zulassen“.

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Papst bestätigt Martyrium von Sr. Aguchita

Am 22. Mai 2021 bestätigte Papst Franziskus das Martyrium der Dienerin Gottes, Schwester María Agostina López (allgemein bekannt als Aguchita).

Es geht um eine Ordensfrau, die sich vor allem um das Volk der Ashaninka bemühte, das in den Amazonasgebieten in Peru und Brasilien angesiedelt ist.

Sie wurde 1990 aus Haß gegen den Glauben von Kämpfern der Guerrillabewegung „Sendero Luminoso“ („Leuchtender Pfad“) ermordet. Die kommunistischen Rebellen terrorisierten Peru bereits seit Jahrzehnten.

Das Datum der Seligsprechung wird in Kürze bekannt gegeben.

Wie die peruanische Bischofskonferenz mitteilt, wurde Aguchita am 13. Juni 1920 in Coracora, Ayacucho, geboren. Mit 14 Jahren zog sie nach Lima, um dort die Schule der Kongregation Unserer Lieben Frau von der Nächstenliebe zu besuchen.

Aguchita trat 1941 in diese Kongregation ein, in der sie am 8. Februar 1949 ihre ewigen Gelübde ablegte. 1988 wurde sie als Missionarin in die Stadt La Florida (Junín) geschickt, wo sie trotz vieler Gefahren und Risiken blieb.

Die glaubensstarke Nonne engagierte sich für den Schutz der Ashaninka-Völker, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch Ausbeutung von Gummi und Zerstörung ihrer Wälder sowie durch Krankheit und Sklaverei dezimiert wurden. Dabei widmete sie sich besonders der schulischen Bildung junger Menschen.

Am 27. September 1990 wurde sie in der Gemeinde La Florida zusammen mit acht weiteren Einwohnern auf dem zentralen Platz der Stadt von kommunistischen Rebellen ermordet.

Quelle: Fidesdienst


Indonesien: Vier ermordete Christen bei erneutem Terroranschlag in Sulawesi

Bei einem neuerlichen Terroranschlag auf der indonesischen Insel Sulawesi sind vier Christen ermordet worden. Ein katholischer und drei evangelische Bauern seien von islamischen Dschihadisten in einer Kaffeeplantage im Distrikt Poso in der Provinz Zentralsulawesi mit Schwertern erschlagen worden, berichtete der Pressedienst „Ucanews“.

Die Täter stammten aus der Extremistenmiliz Eastern Indonesia Mujahideen (MIT), erklärte ein Polizeisprecher. Ein Augenzeuge habe einen der Täter anhand eines Fahndungsfotos erkannt.

Bei einem Selbstmordanschlag der MIT vor der Kathedrale von Makassar in Südsulawesi waren am Palmsonntag mindestens 14 Menschen verletzt worden. Im November 2020 ermordeten MIT-Terroristen in Zentralsulawesi eine vierköpfige Christenfamilie und brannten eine Kirche nieder.

Sulawesi ist laut Terrorexperten der Stützpunkt der MIT; ihr Anführer Ali Kalora hat der Terrormiliz „Islamischer Staat“ die Treue geschworen.

Quelle: Radio Vatikan


Papst Franziskus würdigt den selig-gesprochenen Anti-Mafia-Richter Livatino

Franziskus hat den am Sonntag in Agrigent seliggesprochenen Richter Rosario Angelo Livatino als „Märtyrer der Gerechtigkeit und des Glaubens“ bezeichnet.

Livatino habe sich in seinem Einsatz gegen die Mafia „niemals korrumpieren lassen“ und sei ein Vorbild für andere Richter, sagte der Papst beim Mittagsgebet.

In seinem Dienst habe der Sizilianer sich bemüht, Recht zu sprechen und sei „bis zu seinem heroischen Tod ein Zeuge des Evangeliums“ gewesen. 

Rosario Angelo Livatino wurde 1990 im Alter von 38 Jahren von der Mafia ermordet. Er war mit einem Massenprozess gegen mehrere Clanchefs befasst gewesen. Der Mord bildete den Auftakt zu einer Attentatswelle der „Cosa Nostra“. Livatinos Mörder wurden später zu lebenslanger Haft verurteilt.

Livatino war einer der ersten Ermittlungsrichter in Italien, der die Vermögenswerte der Mafia beschlagnahmen ließ, um die Clans zu schwächen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2021-05/franziskus-seliggesprochen-antimafia-richter-livatino-ciotti.html


Nigeria: Katholischer Priester brutal ermordet

Der Pfarrer der Gemeinde in Gulu (Diözese Minna), John Gbakaan, wurde am vergangenen 15. Januar entlang der Straße von Lambata nach Lapai im Bundesstaat Niger entführt und ermordet.

Pfr. Gbakaan war zusammen mit seinem Bruder und einem anderen Priester am 14. Januar nach Makurdi im Bundesstaat Benue gefahren war, um dort seine Mutter zu besuchen.
Am 15. Januar wurden der Priester und sein Bruder auf dem Rückweg von bewaffneten Männern entlang der Straße von Lambata nach Lapai überfallen – etwa gegen 21 Uhr in der Nähe des Dorfes Tufa.

Die beiden Brüder wurden von bewaffneten Männern verschleppt, die sich am Samstag, dem 16. Januar, mit einer Lösegeldforderung an die Diözese Minna wandten. Zunächst forderten die Entführer eine Summe von dreißig Millionen Naira, die sie später auf fünf Millionen Naira reduzierten.
In der Zwischenzeit wurde jedoch der ermordete Priesters aufgefunden. Pater Gbakaan wurde anscheinend mit einer Machete auf derart brutale Weise hingerichtet, dass eine Identifikation nur schwer möglich war.

Der Toyota Venza, mit dem der Priester unterwegs war, wurde ebenfalls im Busch gefunden. Es gibt noch keine Neuigkeiten von seinem Bruder, der sich noch in den Händen der Entführer befinden soll.
Unterdessen fordern Vertreter der christlichen Konfessionen in Nigeria die Bundesregierung auf, die Entführung und Tötung von kirchlichen Mitarbeitern im Land zu bekämpfen.

Quelle: Fidesdienst – Gemälde: Evita Gründler


Pakistan: Zwei junge Christinnen ermordet

Zwei junge christliche Schwestern, Abida (26) und Sajida (28), die in der christlichen Kolonie Makhan in der Nähe von Lahore in Pakistan leben, wurden im vergangenen Dezember ermordet, nachdem sie sich geweigert hatten, zum Islam zu konvertieren.

Die Polizei verhaftete zwei muslimische Männer, Mumtaz Khan und Muhammad Naeem, die verdächtigt wurden, die Frauen getötet zu haben.

Wie Mushtaq Masih, Sajidas Ehemann, berichtet haben beide Schwestern in einer Pharmafabrik gearbeitet und waren seit dem 26. November 2020 verschwunden. Die Familien meldeten das Verschwinden der Polizei. Beide Schwestern hatten wiederholt berichtet, dass sie von ihren beiden Arbeitskollegen Muhammad Naeem und Mumtaz Khan sexuell belästigt wurden, die sie auch aufgefordert hatten, zum Islam zu konvertieren.

Die Nachricht von dem Mord wurde in den letzten Tagen von der Polizei bestätigt. Nach Angaben der Beamten, die die Leichen gefunden hatten, wurden beide Schwestern auf die gleiche Weise ermordet: Sie wurden mit Handschellen gefesselt und erwürgt.

Der evangelische Pastor Amir S. Masih, der der Familie der Opfer begleitet, berichtet gegenüber dem katholischen Fidesdienst, dass der größte Teil der Bevölkerung der Makhan-Kolonie aus Armen und Analphabeten besteht, die „keine andere Wahl haben, als als Arbeiter in den umliegenden Fabriken zu arbeiten , um Kleidung, Schuhe, Medikamente und verschiedene Materialien herzustellen“.

„Christliche Arbeiter werden misshandelt und gelten als minderwertig gegenüber Muslimen, während christliche Mädchen – besonders attraktive junge Frauen – belästigt werden und zum Objekt muslimischer Männer werden“, sagt der protestantische Geistliche.

Quelle: Fidesdienst – Gemälde: Evita Gründler