Massaker von linksradikaler Guerilla in Peru: 16 Menschen ermordet, darunter zwei Kinder

Wie die österreichische Zeitung „Standard“ berichtet, kam es in Peru kürzlich zu einem Massenmord an 16 Menschen in San Miguel del Ene.

Laut Regierungsangaben ist der „Leuchtende Pfad“ (Sendero Luminoso) – eine kommunistische Rebellenbewegung – für das Verbrechen verantwortlich, das kurz vor der Präsidentenwahl stattfand.

In einem am Tatort zurückgelassenen Bekennerschreiben riefen die Täter dazu auf, bei der Präsidentenwahl am 6. Juni nicht für die „rechtspopulistische“ Politikerin Keiko Fujimori zu stimmen, die gegen den Sozialisten Pedro Castillo antritt, der aktiv in der Kommunistischen Partei war.

Die Verteidigungsministerin Nuria Esparch versprach trotz des Verbrechens sichere Wahlen. Frau Fujimori verurteilte ebenfalls das Massaker: „Die Terrorgruppen wollen uns lähmen und Angst säen – das werden wir nicht zulassen“.

.


Papst bestätigt Martyrium von Sr. Aguchita

Am 22. Mai 2021 bestätigte Papst Franziskus das Martyrium der Dienerin Gottes, Schwester María Agostina López (allgemein bekannt als Aguchita).

Es geht um eine Ordensfrau, die sich vor allem um das Volk der Ashaninka bemühte, das in den Amazonasgebieten in Peru und Brasilien angesiedelt ist.

Sie wurde 1990 aus Haß gegen den Glauben von Kämpfern der Guerrillabewegung „Sendero Luminoso“ („Leuchtender Pfad“) ermordet. Die kommunistischen Rebellen terrorisierten Peru bereits seit Jahrzehnten.

Das Datum der Seligsprechung wird in Kürze bekannt gegeben.

Wie die peruanische Bischofskonferenz mitteilt, wurde Aguchita am 13. Juni 1920 in Coracora, Ayacucho, geboren. Mit 14 Jahren zog sie nach Lima, um dort die Schule der Kongregation Unserer Lieben Frau von der Nächstenliebe zu besuchen.

Aguchita trat 1941 in diese Kongregation ein, in der sie am 8. Februar 1949 ihre ewigen Gelübde ablegte. 1988 wurde sie als Missionarin in die Stadt La Florida (Junín) geschickt, wo sie trotz vieler Gefahren und Risiken blieb.

Die glaubensstarke Nonne engagierte sich für den Schutz der Ashaninka-Völker, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch Ausbeutung von Gummi und Zerstörung ihrer Wälder sowie durch Krankheit und Sklaverei dezimiert wurden. Dabei widmete sie sich besonders der schulischen Bildung junger Menschen.

Am 27. September 1990 wurde sie in der Gemeinde La Florida zusammen mit acht weiteren Einwohnern auf dem zentralen Platz der Stadt von kommunistischen Rebellen ermordet.

Quelle: Fidesdienst


Indonesien: Vier ermordete Christen bei erneutem Terroranschlag in Sulawesi

Bei einem neuerlichen Terroranschlag auf der indonesischen Insel Sulawesi sind vier Christen ermordet worden. Ein katholischer und drei evangelische Bauern seien von islamischen Dschihadisten in einer Kaffeeplantage im Distrikt Poso in der Provinz Zentralsulawesi mit Schwertern erschlagen worden, berichtete der Pressedienst „Ucanews“.

Die Täter stammten aus der Extremistenmiliz Eastern Indonesia Mujahideen (MIT), erklärte ein Polizeisprecher. Ein Augenzeuge habe einen der Täter anhand eines Fahndungsfotos erkannt.

Bei einem Selbstmordanschlag der MIT vor der Kathedrale von Makassar in Südsulawesi waren am Palmsonntag mindestens 14 Menschen verletzt worden. Im November 2020 ermordeten MIT-Terroristen in Zentralsulawesi eine vierköpfige Christenfamilie und brannten eine Kirche nieder.

Sulawesi ist laut Terrorexperten der Stützpunkt der MIT; ihr Anführer Ali Kalora hat der Terrormiliz „Islamischer Staat“ die Treue geschworen.

Quelle: Radio Vatikan


Papst Franziskus würdigt den selig-gesprochenen Anti-Mafia-Richter Livatino

Franziskus hat den am Sonntag in Agrigent seliggesprochenen Richter Rosario Angelo Livatino als „Märtyrer der Gerechtigkeit und des Glaubens“ bezeichnet.

Livatino habe sich in seinem Einsatz gegen die Mafia „niemals korrumpieren lassen“ und sei ein Vorbild für andere Richter, sagte der Papst beim Mittagsgebet.

In seinem Dienst habe der Sizilianer sich bemüht, Recht zu sprechen und sei „bis zu seinem heroischen Tod ein Zeuge des Evangeliums“ gewesen. 

Rosario Angelo Livatino wurde 1990 im Alter von 38 Jahren von der Mafia ermordet. Er war mit einem Massenprozess gegen mehrere Clanchefs befasst gewesen. Der Mord bildete den Auftakt zu einer Attentatswelle der „Cosa Nostra“. Livatinos Mörder wurden später zu lebenslanger Haft verurteilt.

Livatino war einer der ersten Ermittlungsrichter in Italien, der die Vermögenswerte der Mafia beschlagnahmen ließ, um die Clans zu schwächen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2021-05/franziskus-seliggesprochen-antimafia-richter-livatino-ciotti.html


Nigeria: Katholischer Priester brutal ermordet

Der Pfarrer der Gemeinde in Gulu (Diözese Minna), John Gbakaan, wurde am vergangenen 15. Januar entlang der Straße von Lambata nach Lapai im Bundesstaat Niger entführt und ermordet.

Pfr. Gbakaan war zusammen mit seinem Bruder und einem anderen Priester am 14. Januar nach Makurdi im Bundesstaat Benue gefahren war, um dort seine Mutter zu besuchen.
Am 15. Januar wurden der Priester und sein Bruder auf dem Rückweg von bewaffneten Männern entlang der Straße von Lambata nach Lapai überfallen – etwa gegen 21 Uhr in der Nähe des Dorfes Tufa.

Die beiden Brüder wurden von bewaffneten Männern verschleppt, die sich am Samstag, dem 16. Januar, mit einer Lösegeldforderung an die Diözese Minna wandten. Zunächst forderten die Entführer eine Summe von dreißig Millionen Naira, die sie später auf fünf Millionen Naira reduzierten.
In der Zwischenzeit wurde jedoch der ermordete Priesters aufgefunden. Pater Gbakaan wurde anscheinend mit einer Machete auf derart brutale Weise hingerichtet, dass eine Identifikation nur schwer möglich war.

Der Toyota Venza, mit dem der Priester unterwegs war, wurde ebenfalls im Busch gefunden. Es gibt noch keine Neuigkeiten von seinem Bruder, der sich noch in den Händen der Entführer befinden soll.
Unterdessen fordern Vertreter der christlichen Konfessionen in Nigeria die Bundesregierung auf, die Entführung und Tötung von kirchlichen Mitarbeitern im Land zu bekämpfen.

Quelle: Fidesdienst – Gemälde: Evita Gründler


Pakistan: Zwei junge Christinnen ermordet

Zwei junge christliche Schwestern, Abida (26) und Sajida (28), die in der christlichen Kolonie Makhan in der Nähe von Lahore in Pakistan leben, wurden im vergangenen Dezember ermordet, nachdem sie sich geweigert hatten, zum Islam zu konvertieren.

Die Polizei verhaftete zwei muslimische Männer, Mumtaz Khan und Muhammad Naeem, die verdächtigt wurden, die Frauen getötet zu haben.

Wie Mushtaq Masih, Sajidas Ehemann, berichtet haben beide Schwestern in einer Pharmafabrik gearbeitet und waren seit dem 26. November 2020 verschwunden. Die Familien meldeten das Verschwinden der Polizei. Beide Schwestern hatten wiederholt berichtet, dass sie von ihren beiden Arbeitskollegen Muhammad Naeem und Mumtaz Khan sexuell belästigt wurden, die sie auch aufgefordert hatten, zum Islam zu konvertieren.

Die Nachricht von dem Mord wurde in den letzten Tagen von der Polizei bestätigt. Nach Angaben der Beamten, die die Leichen gefunden hatten, wurden beide Schwestern auf die gleiche Weise ermordet: Sie wurden mit Handschellen gefesselt und erwürgt.

Der evangelische Pastor Amir S. Masih, der der Familie der Opfer begleitet, berichtet gegenüber dem katholischen Fidesdienst, dass der größte Teil der Bevölkerung der Makhan-Kolonie aus Armen und Analphabeten besteht, die „keine andere Wahl haben, als als Arbeiter in den umliegenden Fabriken zu arbeiten , um Kleidung, Schuhe, Medikamente und verschiedene Materialien herzustellen“.

„Christliche Arbeiter werden misshandelt und gelten als minderwertig gegenüber Muslimen, während christliche Mädchen – besonders attraktive junge Frauen – belästigt werden und zum Objekt muslimischer Männer werden“, sagt der protestantische Geistliche.

Quelle: Fidesdienst – Gemälde: Evita Gründler


Prominente über den Euthanasiefall Julius S.: „Keiner darf den lieben Gott spielen“

Die BILD-Zeitung bringt in ihrer Printausgabe vom 13. November auf Seite 3 eine Rundfrage unter bekannten Persönlichkeiten: „Darf man seinen todkranken Partner erlösen?“ – Eigentlich hätte es statt dem schönfärberischen Wort „erlösen“ (fehlt nur noch der NS-„Gnadentod„) eindeutig „töten“ heißen müssen.

Die meisten der befragten Promis (Prominenten) reagieren erfreulicherweise negativ.

Auslöser des Artikels war der Fall des 91-jährigen Rentners S., der seine 90-jährige demente Frau – die sich nicht einmal im Sterbeprozeß befand – mit einem Kissen erstickt hatte. Danach wollte er sich selber töten, was ihm aber mißlang. Er wurde sehr milde (anscheinend auch seines hohen Alters wegen) zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro und zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

Sängerin Marianne lehnt klar ab: „Man darf niemanden töten,auch nicht aus Liebe. Das ist ein grausamer Mord,der nicht geht.“

Ähnlich äußert sich Schlagerstar Heino: „Natürlich darf man das nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man den Menschen, den man am meisten liebt, umbringt – auch wenn das angeblich aus Liebe geschieht.
Wenn meine Hannelore so krank wäre, würde ich sie pflegen bis ans Ende meiner Kräfte.“

Fußballtrainer-Legende Christoph Daum erklärt: „Jeder Mensch hat ein Selbstbestimmungsrecht. Aber keiner darf den lieben Gott spielen, über Leben und Tod anderer entscheiden.“ – Er schränkt seine Ablehnung dann aber ein: „Nur mit ärztlicher und psychologischer Betreuung sollte Sterbehilfe geleistet werden.“


Seligsprechung für jungen spanischen Märtyrer

Ein 19-jähriger Spanier wurde am heutigen Samstag in Barcelona seliggesprochen. Joan Roig y Diggle (siehe Foto) wurde während des Spanischen Bürgerkriegs (1936 – 39) „aus Hass auf den Glauben“ (odium fidei) ermordet.

Roig y Diggle kam aus einfachen Verhältnissen; er besuchte katholische Schulen in Barcelona und arbeitete anschließend in El Masnou zunächst in einem Laden, dann in einer Fabrik; nebenher studierte er Jura.

Vor dem Bürgerkrieg trat er dem Verband junger Christen Kataloniens bei. Im September 1936 wurde er von kommunistischen Milizionären hingerichtet; seine letzten Worte waren „Viva Cristo Rey“ – „Es lebe Christus, der König“.

Insgesamt gibt es bereits etwa zweitausend Katholiken aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs, die als Selige und Märtyrer anerkannt sind, darunter viele Laien.

Quelle: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-11/seligsprechung-joan-roig-diggle-barcelona-spanien-buergerkrieg.html


Bischöfe in Frankreich: „Das Krebsgeschwür des Terrorismus stoppen“

Einige Stunden nach dem islamistischen Attentat, bei dem am 29. Oktober in der Basilika Notre-Dame in Nizza drei Menschen ermordet wurden, äußerte die französische Bischofskonferenz in einer Erklärung ihr tiefes Bedauern und bekräftigte, dass „die Katholiken sich trotz des Schmerzes weigern, sich von der Angst überwältigen zu lassen“.

Weiter heißt es: „Unsere Gedanken und Gebete gelten den Opfern, den Verwundeten, ihren Familien und Angehörigen. Diese Menschen wurden angegriffen und getötet, weil sie sich in der Basilika aufhielten. Sie waren Symbol für etwas, das bekämpft werden soll.“

Die katholischen Oberhirten erinnern in diesem Zusammenhang die Ermordung von Pater Hamel, der am 26. Juli 2016 von zwei Islamisten am Altar seiner Kirche in Saint-Étienne du Rouvray ermordet wurde.

Sodann erklären sie weiter:
„Dieser Terrorismus zielt darauf ab, Angst in unserer gesamten Gesellschaft zu erzeugen. Es ist dringend erforderlich, dieses Krebsgeschwür zu stoppen, genauso wie es notwendig ist, sich um die unverzichtbare Geschwisterlichkeit zu bemühen, die uns alle angesichts dieser Bedrohungen vereint“.

Quelle: Fidesdienst


3/4 fordern mehr Entschlossenheit der Politik gegen den radikalen Islam

74 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die deutsche Politik in Reaktion auf den islamistisch motivierten Mord an einem Lehrer in Frankreich ebenfalls entschlossener gegen den radikalen Islam in Deutschland vorgehen sollte.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts INS“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. Lediglich 8 Prozent sind gegenteiliger Meinung. 12 Prozent wissen nicht, wie sie dazu stehen.

Muslimische Befragten lehnen ein entschlosseneres Vorgehen gegen den radikalen Islam in Deutschland mit 37 Prozent mehrheitlich ab. Dafür sind nur 24 Prozent. Von den katholischen Befragten sind 75 Prozent für ein entschlosseneres Vorgehen, nur sieben Prozent sind dagegen. Unter Protestanten sprachen sich sogar 81 Prozent dafür aus, vier Prozent dagegen.

Befragte mit Migrationshintergrund fordern zu 59 Prozent ein entschlosseneres Vorgehen gegen den radikalen Islam in Deutschland – und damit deutlich seltener als Befragte ohne Migrationshintergrund (76 Prozent).

Webpräsenz: www.die-tagespost.de.