Indien: Entsetzen wegen Mordanschlag auf Nonnen und kirchliche Helfer in Jemen

Am Rande ihrer Vollversammlung in Bangalore bringen die indischen Bischöfe “Sorge, Entsetzen und Trauer nach dem niederträchtigen Anschlag” zum Ausdruck, bei dem am vergangenen 4. März in Aden (Jemen) 16 Menschen, darunter vier Ordensfrauen (Mutter-Teresa-Schwestern), ermordet wurden.   _SITE_MUNDO_4d95e5470607b

Eine der vier ermordeten Schwestern aus der „Kongregation der Missionarinnen der Nächstenliebe“, Schwester Anselma, stammt aus der indischen Diözese Gumla im Unionsstaat Jharkhand.

Die rund 180 versammelten Bischöfe der Katholischen Bischofskonferenz in Indien (CBCI) beteten gemeinsam für die Opfer und bringen der von Mutter Teresa von Kalkutta gegründeten Kongregation ihr Beileid zum Ausdruck.

Die Oberhirten wünschen sich auch eine baldige Freilassung des indischen Paters Tom Uzhunnalil, der bei dem Attentat verschleppt wurde und sich noch in den Händen der mutmaßlich islamischen Terroristen befindet.

Die Ordensgemeinschaft der Mutter-Teresa-Schwestern bekräftigen in einer offiziellen Verlautbarung, dass sie auch nach dem Massaker in Jemen ihre Tätigkeit im Land fortsetzen und „Armen und Bedürftigen dienen“ werden. Im Mutterhaus des Ordens in Kalkutta fand ein Trauergottesdienst für die ermordeten Mitschwestern statt.

Quelle: Fidesdienst


Prof. Dr. Jörg Meuthen zum Mordversuch an einem Plakatierer von AfD-Wahlwerbung

Zum Mordanschlag auf einen Plakatierer der AfD in Baden-Württemberg erklärt der Landesvorsitzende der AfD, Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto): k-DSC_7131-160x200

„Auch wenn wir den Tathergang und die Hintergründe der Tat noch nicht genau kennen, steht fest, dass am gestrigen Abend auf einen Plakatierer von AfD-Wahlplakaten, der nur seiner Arbeit nachging und nicht einmal Parteimitglied ist, von einem vermummten Unbekannten ein Anschlag mit einer Schusswaffe verübt wurde.

Der in seinem Auto sitzende junge Mann blieb glücklicherweise unverletzt, als das Geschoss aus kurzer Distanz das Auto traf und die Seitenscheibe durchschlug. 

Dieser Anschlag auf unseren Plakatierer in Baden-Württemberg durch einen Vermummten stellt eine dramatische weitere Eskalationsstufe der Gewalt gegen die Alternative für Deutschland dar.

Nachdem die Gewalt gegen unsere Wahlkampfstände, gegen private Wohnungen und Häuser von Parteimitgliedern, gegen Wahlkreisbüros und gegen unsere Wahlkampfmaterialien bereits länger traurige Realität ist, werden nun auch Menschen, die für die AfD arbeiten, unmittelbar an Leib und Leben bedroht.

Wenngleich die Hoffnung auf eine Rückkehr zu fairen Gepflogenheiten des politischen Konkurrenzkampfes angesichts der immer übleren Verleumdungen seitens unserer Gegner wenig begründet erscheint, möchte ich doch den dringlichen Appell an alle politischen Kräfte im Land richten, die gefährliche Stimmung nicht noch weiter anzuheizen, sondern sich gemeinsam und entschlossen für eine strikte und absolute Gewaltlosigkeit des politischen Konkurrenzkampfes auszusprechen.

Dies muss stets der unabdingbare Minimalkonsens aller demokratischen Kräfte im freiheitlichen Rechtsstaat untitledsein.

Schlimme Geschehnisse wie der grässliche Messerangriff auf Frau Reker im Oktober letzten Jahres und nun dieses feige Attentat auf unseren Plakatierer zeigen, wie notwendig es ist, dass in diesem Punkt ein Schulterschluss aller verantwortungsbewussten Demokraten über alle Parteigrenzen und unsere verschiedenen politischen Positionen hinweg erfolgt.

Ich erwarte nun von allen unseren politischen Konkurrenten ein klares Bekenntnis zu völliger Gewaltlosigkeit im politischen Konkurrenzkampf und eine unmissverständliche Verurteilung dieser abscheulichen Tat, wie auch eine eindeutige Distanzierung von Gewalt gegen unsere Wahlkampfstände und Wahlkampfmaterialien. Alles andere wäre eine stillschweigende Tolerierung schwerer Straftaten.

Wir hoffen, dass der Täter bald gefasst und schnell der vollen Härte des Strafgesetzbuches zugeführt werden kann.“


Außenminister Steinmeier zum Mordanschlag in der Jerusalemer Synagoge

Außenminister Steinmeier erklärte heute (18.11.) am Rande seines Besuches in Kiew zu den tödlichen Anschlägen auf Gläubige in einer Synagoge in Jerusalem: 

„Ich bin zutiefst erschüttert über die Nachrichten aus Jerusalem. Dass Gotteshäuser zum Schauplatz von tödlichen Angriffen auf unschuldige Gläubige werden, ist eine schreckliche Grenzüberschreitung in einer ohnehin extrem angespannten Lage.

Unser Mitgefühl ist mit den Angehörigen der Opfer, ich wünsche den Verletzten baldige Genesung.

Foto: Steinmeier mit Ministerpräsident Netanjahu

Ich war erst vor wenigen Tagen in Jerusalem und konnte spüren, wie aufgeladen die Atmosphäre dort ist. Das, was jetzt geschehen ist, ist eine Tragödie.

Ich hoffe, dass das nun auch ein lauter Weckruf ist. Die Spannungen können schnell zum gewaltsamen Ausbruch kommen. Die Überlagerung der zahlreichen ungelösten politischen Fragen mit religiöser Konfrontation gibt einem ohnehin ernsten Konflikt eine neue gefährliche Dimension.

In Amman haben sich der jordanische König und der israelische Ministerpräsident auf einen vernünftigen und besonnenen Umgang mit der schwierigen Lage auf dem Tempelberg/Haram al-Scharif verständigt. In diesem Geist sollten die Verantwortlichen auch in dieser schwierigen Lage agieren.“

Quelle (Text/Foto): http://embassies.gov.il/berlin/Pages/default.aspx

 


Tel Aviv: Religiöse Juden wurden zu Unrecht des Mordes an Homosexuellen beschuldigt

Rund 100.000 Menschen haben an der Schwulen- und Lesbenparade in Tel Aviv teilgenommen. Ein Großteil der Teilnehmer war dafür eigens aus dem Ausland angereist, darunter auch das erste schwule Paar, das vor kurzem in Frankreich „geheiratet“ hatte.

Foto: KOMM-MIT-VERLAG

 

Bei der Parade wurde der Opfer einer Schießerei in einem Schwulenzentrum in Tel Aviv gedacht, die vor vier Jahren zwei Tote und elf Verletzte forderte. Schwulenverbände und Links-Aktive haben jahrelang gegen religiöse Juden gewettert, die dort aus Haß gegen Homosexuelle gemordet hätten.

Vor wenigen Tagen nahm die Polizei nun vier Männer aus dem kriminellen Milieu unter dringendem Tatverdacht fest.

Die betreffenden linksgerichteten Politiker weigern sich jedoch, sich bei den religiösen Juden für ihre falschen Vorwürfe zu entschuldigen.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben, daß es sich bei der Schießerei in dem Club offenbar um einen Racheakt handelte. Der Manager des Clubs soll einen jungen Mann vergewaltigt haben. Er ist mit den dringend Tatverdächtigen verwandt.

Linksorientierte Politiker  –  darunter die Knesset-Abgeordneten Zehava Galon und Nitzan Horwit   –  hatten den damaligen Innenminister Eli Yishai von der orthodoxen Schas-Partei attackiert, weil er nicht gegen strenggläubige Juden vorgegangen sei, die Homosexualität  –  gemäß Hebräischer Bibel bzw. Altem Testament  –  eindeutig ablehnen.

Quelle: http://www.israelheute.de


Starke Nerven und Bibelverse retten einer jungen Frau das Leben

Bibelverse haben einer US-Amerikanerin das Leben gerettet. Die 32-jährige Lindsay Wood aus Shelby (Bundesstaat Nord Carolina) war am Abend des 1. Februar 2012 von einer Bibelstunde nach Hause gekommen, als ein Jugendlicher sie überfiel und ihr mit einem Messer die Haut am Hals aufschnitt.

Rund eineinhalb Stunden lang las die Frau dem Angreifer Bibelverse vor und sprach mit ihm über den christlichen Glauben. Schließlich ließ der Täter von ihr ab, bat um Entschuldigung und flüchtete mit einem Kumpanen.

Wie die Lokalzeitung „The Star“ berichtet, wurde Wood in ein Krankenhaus eingeliefert; sie erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Schnittverletzungen, die mit 25 Stichen genäht wurden.

Inzwischen sind der 16-jährige mutmaßliche Täter Miguel Lopez und sein 15 Jahre alter Begleiter festgenommen worden. Lopez wird sich unter anderem wegen versuchten Mordes vor einem Jugendgericht verantworten müssen.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur  IDEA