Christus bekräftigt die Unauflöslichkeit der Ehe

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mk 10,1-12:

In jener Zeit kam Jesus nach Judäa und in das Gebiet jenseits des Jordan. Wieder versammelten sich viele Leute bei ihm, und ER lehrte sie, wie ER es gewohnt war.

Da kamen Pharisäer zu ihm und fragten: Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen? Damit wollten sie ihm eine Falle stellen. 
ER antwortete ihnen: Was hat euch Moses vorgeschrieben?
Sie sagten: Moses hat erlaubt, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen.
Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben.
Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen.
Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen,
und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins.
Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.
Zu Hause befragten ihn die Jünger noch einmal darüber. ER antwortete ihnen:
Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, der bricht die Ehe.

Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet.

 

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„Leben und Tod lege ich Dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dtn 30,15-20:

Moses sprach zum Volke: Hiermit lege ich dir heute das Leben und das Glück, den Tod und das Unglück vor.

Wenn du auf die Gebote des HERRN, deines Gottes, auf die ich dich heute verpflichte, hörst, indem du den HERRN, deinen Gott, liebst, auf seinen Wegen gehst und auf seine Gebote, Gesetze und Rechtsvorschriften achtest, dann wirst du leben und zahlreich werden, und der HERR, dein Gott, wird dich in dem Land, in das du hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, segnen.

Wenn du aber dein Herz abwendest und nicht hörst, wenn du dich verführen lässt, dich vor anderen Göttern niederwirfst und ihnen dienst  – heute erkläre ich euch: Dann werdet ihr ausgetilgt werden; ihr werdet nicht lange in dem Land leben, in das du jetzt über den Jordan hinüberziehst, um hineinzuziehen und es in Besitz zu nehmen.

Den Himmel und die Erde rufe ich heute als Zeugen gegen euch an. Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen.

Liebe den HERRN, deinen Gott, höre auf seine Stimme, und halte dich an ihm fest; denn ER ist dein Leben. ER ist die Länge deines Lebens, das du in dem Land verbringen darfst, von dem du weißt: Der HERR hat deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen, es ihnen zu geben.

 


GOTT hat mit starkem Arm sein Volk erlöst

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 77 (76),12-13.14-15.16.21.

Ich will rühmen die Taten des HERRN
  und gedenken seiner früheren Wunder.

Ich erwäge all deine Werke
und will nachsinnen über deine Taten.
Gott, dein Weg ist heilig.

Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott?

Du allein bist der Gott, der Wunder wirkt,
du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Du hast mit starkem Arm dein Volk erlöst,
die Kinder Jakobs und Josefs.
Du führtest dein Volk wie eine Herde
durch die Hand von Moses und Aaron.

 


Als die Israeliten sich in der Wüste nach den „Fleischtöpfen Ägyptens“ sehnten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Num 11,4b-15:

In jenen Tagen sagten die Israeliten: Wenn uns doch jemand Fleisch zu essen gäbe!

Wir denken an die Fische, die wir in Ägypten umsonst zu essen bekamen, an die Gurken und Melonen, an den Lauch, an die Zwiebeln und an den Knoblauch. Doch jetzt vertrocknet uns die Kehle, nichts bekommen wir zu sehen als immer nur Manna.

Das Manna war wie Koriandersamen und es sah wie Bdelliumharz aus.

Die Leute pflegten umherzugehen und es zu sammeln; sie mahlten es mit der Handmühle oder zerstampften es im Mörser, kochten es in einem Topf und bereiteten daraus Brotfladen. Es schmeckte wie Ölkuchen. Wenn bei Nacht der Tau auf das Lager fiel, fiel auch das Manna.

Moses hörte die Leute weinen, eine Sippe wie die andere; jeder weinte am Eingang seines Zeltes. Da entbrannte der Zorn des HERRN; Moses aber war verstimmt und sagte zum HERRN:

Warum hast du deinen Knecht so schlecht behandelt, und warum habe ich nicht deine Gnade gefunden, dass du mir die Last mit diesem ganzen Volk auferlegst?
Habe denn ich dieses ganze Volk in meinem Schoß getragen, oder habe ich es geboren, dass du zu mir sagen kannst: Nimm es an deine Brust, wie der Wärter den Säugling, und trag es in das Land, das ich seinen Vätern mit einem Eid zugesichert habe?

Woher soll ich für dieses ganze Volk Fleisch nehmen? Sie weinen vor mir und sagen zu mir: Gib uns Fleisch zu essen!
Ich kann dieses ganze Volk nicht allein tragen, es ist mir zu schwer. Wenn du mich so behandelst, dann bring mich lieber gleich um, wenn ich überhaupt deine Gnade gefunden habe. Ich will mein Elend nicht mehr ansehen.

 


HEILIGES JAHR: Warum es bei den Israeliten alle 50 Jahre ein „Jubeljahr“ gab

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lev 25,1.8-17:

Der HERR sprach zu Moses auf dem Berg Sinai:

Du sollst 7 Jahreswochen, siebenmal 7 Jahre, zählen; die Zeit von 7 Jahreswochen ergibt für dich 49 Jahre.

Im 7. Monat, am 10. Tag des Monats, sollst du das Signalhorn ertönen lassen; am Versöhnungstag sollt ihr das Horn im ganzen Land ertönen lassen.

Erklärt dieses 50. Jahr für heilig, und ruft Freiheit für alle Bewohner des Landes aus. Es gelte euch als Jubeljahr. Jeder von euch soll zu seinem Grundbesitz zurückkehren, jeder soll zu seiner Sippe heimkehren. Ihr sollt nicht säen, den Nachwuchs nicht abernten, die unbeschnittenen Weinstöcke nicht lesen.

Denn es ist ein Jubeljahr, es soll euch als heilig gelten. Vom Feld weg sollt ihr den Ertrag essen.

In diesem Jubeljahr soll jeder von euch zu seinem Besitz zurückkehren. Wenn du deinem Stammesgenossen etwas verkaufst oder von ihm etwas kaufst, sollt ihr einander nicht übervorteilen. Kaufst du von deinem Stammesgenossen, so berücksichtige die Zahl der Jahre nach dem Jubeljahr; verkauft er dir, dann soll er die noch ausstehenden Ertragsjahre berücksichtigen.

Je höher die Anzahl der Jahre, desto höher berechne den Kaufpreis; je geringer die Anzahl der Jahre, desto weniger verlang von ihm; denn es ist die Zahl von Ernteerträgen, die er dir verkauft. Ihr sollt einander nicht übervorteilen.

Fürchte deinen Gott; denn ich bin der HERR, euer Gott.

 


GOTT hat sich den Kindern Israels kundgetan

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 103 (102),6-7.8-9.10-11.12-13.

Der HERR vollbringt Taten des Heiles,
Recht verschafft ER allen Bedrängten.
ER hat Moses seine Wege kundgetan,
den Kindern Israels seine Werke.

Der Ewige ist barmherzig und gnädig,
langmütig und reich an Güte.
ER wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.

ER handelt an uns nicht nach unsern Sünden
und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.
Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.

So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt er die Schuld von uns.
Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der HERR über alle, die ihn fürchten.

 


GOTT erwählt Israel: „Ihr seid das kleinste unter allen Völkern“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dtm 7,6-11:

Moses sprach zum Volk: Du bist ein Volk, das dem HERRN, deinem Gott, heilig ist. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt, damit du unter allen Völkern auf der Erde das Volk wirst, das ihm gehört.

Nicht weil ihr zahlreicher als die anderen Völker wäret, hat euch der Ewige ins Herz geschlossen und erwählt; ihr seid das kleinste unter allen Völkern.

Weil der HERR euch liebt und weil ER auf den Schwur achtet, den ER euren Vätern geleistet hat, deshalb hat der HERR euch mit starker Hand herausgeführt und euch aus dem Sklavenhaus freigekauft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.

Daran sollst du erkennen: Jahwe, dein Gott, ist der treue Gott; noch nach tausend Generationen achtet er auf den Bund und erweist denen seine Huld, die ihn lieben und auf seine Gebote achten.