INSA-Umfrage: Knappe Mehrheit befürwortet das Motto „Deutschland zuerst“

Stärkste Ablehnung bei grünen Wählern

Im aktuellen Meinungstrend wollte das Erfurter INSA-Institut von den Befragten wissen, ob sie Donald Trumps Leitwort „America first“ (Amerika zuerst) auch übertragen für Deutschland begrüßen würden. Die Mehrheit der Befragten (51 %) meint, für Deutschland sollte „Deutschland zuerst“ gelten. 28 Prozent lehnen dies ab. Die Ablehnung ist bei Männern größer als bei Frauen (32 % zu 24 %).     AfD_Plakat_A0_Deutschland_RZ_500

Betrachtet man die Frage aufgeschlüsselt nach Altersgruppen, zeigt sich, dass ältere Befragte dem Motto positiver gegenüberstehen als jüngere. Die Mehrheit der Befragten ab 45 Jahren steht der Aussage zustimmend gegenüber (45 bis 54 Jahre: 56 %; 55 bis 64 Jahre: 57 %; über 65 Jahre: 55 %). Bei den 18- bis 24-Jährigen liegt die Zustimmung  bei 37 Prozent und die Ablehnung bei 35 Prozent.

Betrachtet man die Zustimmung und Ablehnung der Aussage nach Parteipräferenz, zeigt sich, dass etwa jeder zweite CDU/CSU- (50 %), SPD- (48 %), Linke- (47 %) und FDP- (46 %) Wähler der Aussage zustimmt. Wähler der AfD stimmen zu 93 Prozent zu. Die größte Ablehnung findet sich bei den Anhängern der Grünen (47 %). 

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de

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Leitwort des 99. Dt. Katholikentags: „Mit Christus Brücken bauen“

ZdK beschließt Leitwort für den Katholikentag in Regensburg 2014

„Mit Christus Brücken bauen“ lautet das Leitwort des 99. Deutschen Katholikentags, der vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 in Regensburg stattfinden wird.

Dies hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) heute in seinem Hauptausschuss unter der Leitung von Präsident Alois Glück beschlossen. Diözesanadministrator Wilhelm Gegenfurtner zeigte sich hocherfreut über den Beschluss:

„Das Leitwort passt sehr gut zu Regensburg und steht für die große christliche Aufgabe, in Kirche und Welt die Gemeinschaft und das Verbindende zu suchen. Außerdem verbindet uns das Leitwort auch mit Papst Benedikt, dem Brückenbauer-Pontifex für die Weltkirche, dem wir uns in Regensburg sehr verbunden wissen.“

Auch Graf Philip von und zu Lerchenfeld, Vorsitzender des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Regensburg und Mitglied der Katholikentagsleitung freute sich über die gelungene Entscheidung:

Foto: KOMM-MIT-Verlag

„Der Hauptausschuss des ZDK traf eine ausgezeichnete Entscheidung, für die ich mich herzlich bedanke. Das Leitwort des Katholikentages 2014 greift eines der weltweit bekannten Wahrzeichen Regensburgs auf.

Damit bezeugt es  nicht allein unseren Glauben an Christus, sondern bezieht sich auch direkt auf unsere Stadt und wirkt wie eine persönliche Einladung an die Menschen unserer Region. Gleichzeitig bestärkt es auch die vielen Verbände der Kirche, in denen sich fast 300.000 Katholikinnen und Katholiken unseres Bistums engagieren.

So viele unterschiedliche Schwerpunkte dabei auch immer gesetzt werden, allen gemeinsam ist das Ziel, dem Glauben an Christus Brücken in unsere Gesellschaft zu bauen. Deshalb bin ich mir sicher, dass dieses Leitwort auch als gemeinsamer Nenner der engagierten katholischen Laien verstanden wird.“

Theo Zellner, Präsident des bayerischen Sparkassenverbandes und Vorsitzender des Rechtsträgers des Katholikentags, sieht den Beschluss des ZdK als klares Zeichen für die Region Ostbayern:

„Die Entscheidung des Hauptausschusses des ZdK begeistert mich. Denn das Leitwort „Mit Christus Brücken bauen“ ist nicht nur ein klares Bekenntnis zu Christus und seiner Kirche, sondern darüber hinaus auch ein klares Ja für unsere Region. Wir im Osten Bayerns haben in den vergangenen Jahrzehnten erlebt, wie wichtig es ist, Brücken zu bauen und an einem neuen Miteinander zu wirken. Der Fall des Eisernen Vorhangs war für uns alle eine prägende Erfahrung. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Botschaft dieses Leitwortes auch bei unseren osteuropäischen Nachbarn ankommt. Wenn wir den Katholikentag 2014 gemeinsam feiern, wird er ein großes Zeichen sein für die gemeinsame Zukunftsfähigkeit.“

Quelle:
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