Marienwallfahrtsort Telgte: Traditionelles Choralamt in der Gnadenkapelle

Von Felizitas Küble

Am heutigen Samstag-Vormittag (24. Juni) wurde in der westfälischen Kleinstadt Telgte in der Gnadenkapelle  – wie bereits in den Vorjahren  – eine heilige Messe in der überlieferten Liturgie und damit in lateinischer Sprache gefeiert  – mit Musik und Gregorianischem Choral inklusive.

Telgte ist seit Jahrhunderten der bekannteste Marienwallfahrtsort im Münsterland.

Der Zelebrant des Choralamts war Benediktinerpater Dr. Chrysostomus Ripplinger aus der Abtei Gerleve, der in Münster als Geistlicher für die altrituelle Gemeinde St. Ägidii amtiert.

Das Kirchlein war bis zum letzten Platz besetzt, die Gläubigen – jung und alt –  kamen aus nah und fern angereist.

Pater Ripplinger (siehe 2. Foto) predigte an diesem Johannestag (Hochfest von Johannes den Täufer) über diesen letzten Propheten des Alten Bundes  –  und zugleich Wegbereiter Christi und einer der größten Heiligen  – und auch Märtyrer  – des Neuen Bundes. So verbindet er in seiner Person das alte und das neue Gottesvolk.

Das Gnadenkapelle wird derzeit renoviert, doch die Pilger können trotzdem eintreten und beten, Kerzen anzünden – und in diesem Falle sogar an der hl. Messe teilnehmen.

In diesem Marienheiligtum ist Christus  –  genauer: der HERR im Altarsakrament – gegenwärtig. Daher auch das Ewige Licht (siehe links oben) als Zeichen und Hinweis für die Eucharistie bzw. das Allerheiligste. 

Die Wallfahrtsmadonna besteht aus einer großen Pieta (schmerzhafte Mutter), die ihren toten Sohn auf dem Schoß trägt. Die  holzgeschnitzte Marienstatue ist schon seit Jahrhunderten das Ziel vieler Pilger vor allem aus dem Münsterland.

Der selige Kardinal von Galen, ein großer und mutiger Prediger gegen die nationalsozialistische Diktatur, ist in seiner Amtszeit als Bischof von Münster regelmäßig von Münster nach Telgte gefahren (mit Roß und Wagen)  – oder vielfach auch zu Fuß gepilgert.

Hier verbindet sich ein idyllisches Städtchen wunderbar mit kirchlicher Tradition, gesunder Marienverehrung und volkstümlichen Bräuchen  – wie z.B. die jährliche prächtige Kutschenwallfahrt im Mai.

Aus vielen Städten und Dörfern kommen zudem Pfarrgemeinden, Vereine oder vertriebene Landsmannschaften wie die Schlesier aus der Grafschatz Glatz zu Fuß nach Telgte   –   auch aus größeren Städten wie Rheine und sogar Osnabrück (dort nehmen mehrere tausend Gläubige an der Fußwallfahrt teil!).

Mit unseren Praktikanten und Ferienhelfern sind wir  – unser Christoferuswerk, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt  –  immer gerne nach Telgte gefahren oder geradelt, haben gleichsam einen „Betriebsausflug“ mit einer frommen Pilgerreise und einer fröhlichen Stadtbesichtigung verbunden. Das hat auch unseren evangelischen Helfern immer gut gefallen  –  nie hat sich eine(r) beschwert, dieser Ausflug sei doch „zu marianisch“.

Hier in Telgte findet man keine Überspanntheiten, keine Schwärmereien, keine selbsternannten „Seher“ auf Wolke 7 und sonstige Kuriosa   – das Städtchen und sein Milieu sind typisch münsterländisch und damit bodenständig, durchaus nüchtern – und zugleich freundlich und ansprechend.

Die beschauliche Gnadenkapelle ist vor allem ein Ort für stille Beter, die ihre Sorgen vor den HERRN und seine Mutter tragen, die Trost und seelische Kraft suchen, die für sich und andere beten und bitten. An den inneren Wänden des Gotteshauses bezeugen Votivgaben und Inschriften die Gebetserhörungen und Danksagungen der Gläubigen.


Münster: Info-Tagung der Polizei NRW für Berufseinsteiger am 12. Juni 2017

Die Polizei NRW stellt auch im Jahr 2018 etwa 2000 Studienplätze für Berufseinsteiger zu Verfügung. Bewerbungen können seit Anfang Juni 2017 bis voraussichtlich 4.Oktober 2017 online abgegeben werden. Polizei Münster

Am kommenden Montag (12.6.) laden die Personalwerber des PP Münster um 18 Uhr in die Aula des LAFP NRW BZ Münster zu einer Informationsveranstaltung ein.

Sie geben den Interessierten Einblicke in den Beruf, informieren über das Studium, das dafür erforderliche Bewerbungs- und Auswahlverfahren und über die anschließenden beruflichen Perspektiven. Die Informationsveranstaltung dauert etwa 2 Stunden.

Eine vorherige Anmeldung per E-Mail ist unter personalwerbung.muenster@polizei.nrw.de erforderlich.

Treffpunkt der Teilnehmer ist ab 17:45 Uhr die Einfahrt am Tor zum Gelände LAFP NRW, BZ Münster Weseler Str. 264, 48151 Münster. (Einfahrt Höhe Bonhoefferstr. 60)

Weitere Infos sind auch unter www.polizei.nrw.de/muenster (Bereich SERVICE/Beruf), www.facebook.com/polizei.nrw.karriere oder www.genau-mein-fall.de abzurufen.

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/3656417?utm_source=directmail&utm_medium=email&utm_campaign=push


ZpV stimmt Bischof Osters Kritik am BDKJ zu

Pressemeldung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Der BDKJ als Dachverband behauptet, in ihm seien 17 Jugendverbände organisiert, auf seiner Leitseite werden allerdings nur 16 vorgestellt. In einem unter „katholischer“ Flagge segelnden Schiff sind aber wohl kaum alle wirklich katholisch ausgerichtet. Es ist z.B. anzuzweifeln, dass eine „Aktion West-Ost – Arbeitsgemeinschaft für europäische Friedensfragen“ ein katholisches Statut zur Grundlage hat.  

Der Passauer Bischof Stefan Oster (siehe Foto) kritisiert mit Recht das BDKJ-Positionspapier ‚Theologie der Verbände‘, in dem Jesus zu einer Karikatur verkommen sei. Die Verbände gäben sich teilweise „mit einer ‚Lightversion des Evangeliums‘ zufrieden“. Jesus sei eben „nicht ‚so ein Netter‘, der die unterschiedlichen Wege, mit ihm zu leben, einfach nur bestätige“. Der BDKJ solle sich „gegen Abtreibungen engagieren und mehr mit dem Islam auseinandersetzen“.

Mit dieser Kritik trifft der Bischof den Nerv des mit Kirchensteuermitteln subventionierten „eingetragenen Vereins“. Wer die Arbeit der Jugendverbände verfolgt, musste in den Jahren des Bestehens des BDKJ zunehmend feststellen, dass sich dieser Dachverband zum Verfechter mainstreamorientierter Positionen in der immer mehr atheistisch ausgerichteten Gesamtgesellschaft machte.

So verhallte der Ruf des hl. Johannes Paul II. zur Neuevangelisierung nicht nur ungehört, sondern wurde geradezu als Beispiel von Lebensfremdheit in der modernen Welt von heute abgelehnt. Der BDKJ charakterisiert seine Tätigkeit als „katholisch, politisch, aktiv“; es ist jedoch nur zu verständlich, wenn  überzeugte Katholiken den Eindruck gewinnen, dass das politische Element des BDKJ bei weitem als wichtigstes gilt.

In der Kritik an den Äußerungen des Jugendbischofs hat sich besonders die Diözesangruppe Münster hervorgetan. Deren Vorsitzende Stegemann betonte, die Jugendverbände „schafften eine wichtige Kontaktfläche, weil sie die Jugendlichen in ihrer Lebenswelt abholten und nicht gleich mit übersteigerten Ansprüchen an sie heranträten“.

Dass sie hier mit Allgemeinplätzen und Plattitüden argumentierte, wurde ihr offensichtlich nicht bewusst. Eine solche Haltung für das Urchristentum vorausgesetzt, hätte sich die Botschaft Jesu niemals ausbreiten können.

Bedenklich aber ist, wenn Stegemann Bischof Oster gegen Bischof Genn ausspielt: In der Zusammenarbeit mit ihm – Genn – kenne sie „sehr viel Wohlwollen und Unterstützung“.

Dies bedeutet, dass Genn Positionen des BDKJ toleriere, die Bischof Oster kritisiert. Der Oberhirte von Münster hat dieser Behauptung nicht wiedersprochen.


Münster: Hat der Bischof den Pfingstmontag als gebotenen Feiertag abgeschafft?

Von Felizitas Küble

Eines der fünf Kirchengebote lautet, daß die Gläubigen an allen Sonntagen und gebotenen Feiertagen an der hl. Messe teilnehmen sollen (sofern es ihnen möglich ist).

Zu jenen Feiertagen, die in Deutschland „kirchlich geboten“ sind, bei denen also die sogenannte „Sonntagspflicht“ gegeben ist, gehört nebem dem 2. Weihnachtstag und dem Ostermontag auch der Pfingstmontag. Es handelt sich bei diesen Zweitfeiertagen um eine Spezialität im deutschen Sprachbereich. Diese Tradition wurde von der Bischofskonferenz in einem Beschluß vom 20.9.1994 ausdrücklich bestätigt.

BILD: Pfingstmontag heute in Münster auf dem Domplatz: Ökumene mit Festivalcharakter

Umso verwunderlicher ist es, daß der Pfingstmontag im Bistum Münster schon lange von oberster Stelle liturgisch praktisch ausgehebelt wird. Wodurch?  –  Weil an diesem Feiertag bereits unter Bischof Dr. Reinhard Lettmann auf dem Domplatz ein „ökumenischer Festgottesdienst“ stattfand und unter seinem Nachfolger Dr. Felix Genn weiter stattfindet   –  und zwar ohne heilige Messe wohlgemerkt. 

Damit nicht genug: In den meisten Pfarreien von Münster fallen die Vormittagsmessen aus, man kann allenfalls vereinzelt noch zu einer Frühmesse gehen. Dadurch soll erreicht werden, daß möglichst viele Gläubige zum Gottesdienst auf den Domplatz kommen, um dort die Predigt des Bischofs anzuhören, obwohl es sich lediglich um einen Wortgottesdienst handelt.

In den Einladungen und Plakaten ist von einem ökumenischen „Festgottesdienst“ am Pfingstmontag die Rede, so daß viele Katholiken meinen, es handle sich um eine Festmesse, wozu auch Evangelische eingeladen sind  – und sich dann auf dem Domplatz nicht wenig wundern, daß dem nicht so ist.

BILD: Evang. Präses Annette Kurschus bei ihrer Predigt

In diesem Jahr war alles noch „bunter“ bzw. gewöhnungsbedürftiger, denn die Festpredigt am heutigen Pfingstmontag hielt nicht der katholische Bischof, sondern Annette Kurschus, Präses der evangelischen Kirche von Westfalen.

Der Protestantin kann man freilich keinen Vorwurf machen, schließlich geschieht all dies auf Wunsch des katholischen Oberhirten unter dem oberökumenischen Motto „Zusammen wachsen“.

Die katholischen Bischöfe setzen sich gerne  – und zu Recht – für die Feiertagskultur ein, wenn es darum geht, daß Einkaufsläden am Sonntag geschlossen bleiben. Wo aber bleibt die Einhaltung der Meßpflicht für kirchlich gebotene Feiertage, wenn der Bischof selber seine „Schäflein“ dazu animiert, am Pfingstmontag lediglich einen Wortgottesdienst zu besuchen? Kann er seine ökumenischen Festivals nicht an einem anderen Tag organisieren, zum Beispiel am 1. Mai?

Übrigens: Nicht nur die Predigt bei diesem Ökumene-Fest auf dem Domplatz war protestantisch, auch die Kollekte diente evangelischen Interessen und galt einem Projekt der Waldenserkirche in Italien. Auch hierbei kann man sich nicht über Protestanten beschweren, schließlich trägt doch der Bischof von Münster die Verantwortung für den Ablauf der Dinge. Gewiß zwingt ihn kein evangelischer Vertreter, auf eine Festmesse am Pfingstmontag zu verzichten.

Felizitas Küble leitet den katholischen KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


Pontifikalamt im überlieferten Ritus mit Kurien-Erzbischof Pozzo in Billerbeck

Von Felizitas Küble

Am heutigen Samstag, den 6. Mai 2017, veranstaltete die Laienvereinigung „Pro Missa Tridentina“ (PMT) im westfälischen Billerbeck ihre Jahreshauptversammlung. Der Tag begann um 10 Uhr mit einem feierlichen Pontifikalamt (Bischofsmesse) in der traditionellen Liturgie mit lateinischer Sprache im eindrucksvollen gotischen Ludgerus-Dom von Billerbeck (westliches Münsterland).

Das prächtige Gotteshaus ist dem heiligen Ludgerus geweiht, dem Gründer von Münster und Germanen-Missionar im frühen Mittelalter, der in Billerbeck verstorben war.

FOTO: Einzug des römischen Erzbischofs Pozzo mit Priestern in den Dom

Der feierliche Gottesdienst wurde von Kurien-Erzbischof Guido Pozzo zelebriert. Er ist Sekretär der päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“, die sich mit den Anliegen rund um die überlieferte Liturgie (die außerordentliche Form des römische Ritus) befaßt. 

Der Würdenträger aus Rom würdigte die Schönheit des Ludgerus-Domes und erwähnte in seiner Predigt den Einsatz von Papst Benedikt für die überlieferte Meßfeier, vor allem durch sein Motu proprio, das die weitere Verbreitung der klassischen Liturgie erleichterte, die von besonderer Ehrfurcht und stiller Anteilnahme der Gläubigen geprägt ist.

Schon vor seiner Amtszeit als Papst hatte er – damals noch als Kardinal Ratzinger bzw. Präfekt der Glaubenskongregation – mehrfach die heilige Messe in der überlieferten Form zelebriert und ihre Vorzüge in mehreren Büchern aufgezeigt. 

Das Pontifikalamt wurde mit gregorianischen Gesängen und feierlichen Hymnen begleitet, die z.T. im Wechsel von Chor und Volk gesungen wurden.

Die Schola kam aus Münster; von dort waren auch zahlreiche Gläubige zu dieser Feier angereist; die meisten gehören zur altrituellen Personalgemeinde St. Ägidii in Münster, geleitet von Pater Dr. Johannes Chrysostomus Ripplinger OSB (siehe Foto: links neben Erzbischof Pozzo vor dem Dom).

Nach der hl. Messe trafen sich die meisten Teilnehmer in der „Domschenke“ zum Mittagessen und konnten sodann das idyllische Städtchen Billerbeck mit der weiteren Kirche St. Johannes besichtigen.

Nachmittags begann die eigentliche Jahresversammlung des PMT-Vereins. Der geplante Vortrag von Pater Bernward Deneke FSSP (Petrusbruderschaft) mußte entfallen, weil der Geistliche erkrankt war. An seiner Stelle referierte Pater Martin Reinecke über die historischen Ursprünge des römischen Meßritus. 

In frühchristlicher Zeit war die griechische Sprache auch in der römischen Welt weit verbreitet und eine Art Verkehrs- und Kultursprache. Auch das Neue Testament ist in griechisch abgefaßt (ebenso beim AT die Septuaginta-Übersetzung).

Die hl. Messe der ersten drei Jahrhunderten wurde entweder in griechisch oder in der jeweiligen regionalen Sprache gefeiert. So gab es zB. für die Christen aus Ägypten, die in Rom lebten, einen eigenen Ritus, ebenso für andere Völkerschaften. Es existierte also noch keine einheitliche Liturgiesprache.

Diese entstand erst mit dem Lateinischen, das sich ab der Mitte des 4. Jahrhunderts im Abendland durchsetzte, aber auch in Nordafrika gesprochen wurde. In gewisser Weise ist Nordafrika der eigentliche Mutterboden des lateinischen Christentums, wie Pater Reineke weiter ausführte. So wurde die Sprache der Römer allmählich die universale Sprache der Kirche, aber auch der Gelehrten, Philosophen, vieler Ärzte, Wissenschaftler usw.

Der überlieferte römische Ritus wurde von verschiedenen liturgischen Ursprüngen und Bestandteilen geprägt, auch von griechischen – er entstand aber vor allem aus der stadtrömischen Liturgie und wurde vom hl. Gregor dem Großen (6. Jahrh.) weiterentwickelt. Dieser Pontifex verfaßte ein Meßbuch für das ganze Kirchenjahr, besonders für die päpstlichen Gottesdienste in den römischen Stationskirchen. Später verbreitete sich dieses Sakramentar auch im Frankenreich Karls des Großen, in Britannien und allgemein im Abendland.

Auf dem Konzil von Trient wurde nun dieser bewährte „römische Ritus“ für die westliche Kirche als einheitliche Meßform festgelegt, woran bis zur Liturgiereform 1968 im wesentlichen unverändert festhalten wurde. Papst Benedikt war es ein großes Anliegen, an diese klassische Liturgie anzuknüpfen und sowohl theologisch wie spirituell aus ihr zu schöpfen und zu lernen.

Unsere Autorin und Herausgeberin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugendverlag und das Christoferuswerk eV in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


Linksfront am 1. Mai 2017 in Münster: Demo mit SPD, DGB, Linkspartei, Antifa und DKP

Von Felizitas Küble

Jahr für Jahr findet in der westfälischen Metropole eine Demonstration zum 1. Mail statt, hauptsächlich organisiert vom DGB, in diesem Jahr zudem von „Integrationsrat“ in Münster. Die linke Einheitsgewerkschaft kooperiert seit Jahrzehnten auch mit tiefroten und vielfach sogar mit kommunistischen Gruppen.

Heute am 1. Mai  – den übrigens niemand anders als Hitler 1933 zum gesetzlichen Feiertag erklärt hat  –  sah man im Demonstrationszug, der mit ca 250 Personen durch die Innenstadt von Münster zog, sowohl die Fahnen von DGB, Verdi und der SPD – wie auch jene der Linkspartei, der unvermeidlichen „Antifa“ sowie der SDAJ und der DKP.

Auf einem Wagen prangte ein großes Transparent „Jugend gegen rechts“ mit zahlreichen beteiligten Verbänden und Gruppen. Aktivisten verteilten an Passanten ein antikapitalistisches Flugblatt von „MS gegen G-20“, das sich gegen den G-20-Gipfel in Hamburg wendet, der für Anfang Juli 2017 geplant ist. Die Polizei in der Hansestadt äußerte sich bereits besorgt wegen angekündigter linksradikaler Randale und will tausende von Beamten einsetzen, um „Chaostage“ zu verhindern.

Die MS gegen G-20-Initative kündigt unter dem Motto „Solidarität mit den Verdammten dieser Erde“ eine Teilnahme an den ultralinken Protesten in Hamburg an. Sodann wird eine entsprechendeVeranstaltung in Münster gegen den G-20-Gipfel angepriesen, geleitet von Tina Sanders, ihres Zeichens DKP-Vorstandsmitglied.

BILDER: Mit „wilden“ Aufklebern von Linkspartei und Antifa sind zahlreiche Verkehrsschilder in Münster bestückt – und auf einer Zufahrt zur Hammerstraße sieht man diese un-friedliche Wandparole: „Nazis boxen!“

Gegenüber den „Westfälischen Nachrichten“ erklärte DGB-Funktionär Winfried Lange vorweg, es solle bei den 1.-Mai-Veranstaltungen klar Front bezogen werden „gegen rechts“. Als „Tag der Solidarität“ habe der 1. Mai „keinen Platz für Nazis und Rechtspopulisten“.  – Reichlich Platz gibt es offenbar für Linkspopulisten und Kommunisten.

Das ist aber nicht neu, sondern alte Linksfront-Tradition, wenn es um gemeinsame Proteste geht, hier gab es zB. im Jahre 2010 in Münster eine Aktionseinheit von SPD, Grüne, DGB, Antifas, Linkspartei, DKP etc: http://www.spd-muenster.de/artikel.php?artikel=1227&page=

Auch in dieser Werbung für die 1. Mai-Demo in MS wird die tiefrote Bündnispolitik (führend ist dabei die Linkspartei!) deutlich:  http://www.muenster-gegen-ttip.de/Veranstaltung/1-mai-wir-sind-viele-wir-sind-eins/

HIER wirbt die revoluzzerische Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD), die links von der DKP steht, ebenfalls für den DGB-Marsch: https://www.mlpd.de/aktiv/termine-inhaltsordner/cccc819b-9537-4060-94f9-a3b55a3fc56c


Infoveranstaltung der Polizei für eventuelle Berufseinsteiger am 24.4. in Münster

Die Polizei NRW stellt auch im Jahr 2018 etwa 2000 Studienplätze für Berufseinsteiger zur Verfügung. Bewerbungen können ab Anfang Juni 2017 bis voraussichtlich Ende September 2017 online abgegeben werden.

Am kommenden Montag (24.4.) laden die Personalwerber des Polizeipräsidiums Münster um 18 Uhr in die Aula des LAFP NRW BZ Münster zu einer Informationsveranstaltung ein.

Sie geben den Interessierten Einblicke in den Beruf, informieren über das Studium, das dafür erforderliche Bewerbungs- und Auswahlverfahren und über die anschließenden beruflichen Perspektiven.

Die Informationsveranstaltung dauert etwa zwei Stunden. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail ist unter personalwerbung.muenster@polizei.nrw.de erforderlich.

Treffpunkt der Teilnehmer ist ab 17:45 Uhr die Einfahrt am Tor zum Gelände LAFP NRW, BZ Münster, Weseler Str. 264, 48151 Münster. (Einfahrt Höhe Bonhoefferstr. 60)

Weitere Infos unter www.polizei.nrw.de/muenster (Bereich SERVICE/Beruf), www.facebook.com/polizei.nrw.karriere oder www.genau-mein-fall.de

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/3617586