Die Anstiegsrate bei Corona-Infizierten sinkt

Wie diese amtliche Webseite der Bundesregierung aufzeigt, sinken in der Causa Corona die Fallzahlen seit einigen Tagen mit einer stark abnehmenden Tendenz: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/fallzahlen-coronavirus-1738210

In der westfälischen Metropole Münster – im März noch Corona-Hotspot – hat die Zahl der täglichen Neuinfektionen schon ab November- Beginn stetig abgenommen (Anfang dieses Monats konnte sich der Lockdown-light freilich noch nicht auswirken).

Die Statistik-Grafik der Bundesregierung beweist übrigens auch, daß sich der Corona-Verlauf wellenförmig darstellt:

Die Zahl der Neu-Infizierten geht herauf und herunter – das belegt genau jenen Sachverhalt, den der Virologe Dr. Streek und Weltärzte-Präsident Dr. Montgomerybereits im August erläutert haben – siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2020/08/05/montgomery-und-streek-zu-corona-keine-zweite-welle-sondern-dauerwelle/


Wir nehmen Abschied von Hans Tantow

Von Felizitas Küble

Am 28. Oktober 2020 verstarb krankheitsbedingt, aber doch für uns überraschend Johannes Tantow aus Sandhatten im Großraum Bremen im Alter von 86 Jahren.

Er wurde gestern Nachmittag (13.11.) auf dem Friedhof in Kirchhatten beigesetzt. Das Requiem (Totenmesse) und die Erdbestattung wurde von zwei SJM-Priestern sehr würdevoll durchgeführt.

Doch zunächst zum Leben und Wirken von Hans Tantow (siehe Foto), den ich seit 25 Jahren persönlich kenne.

Als ich im Spätsommer zuletzt mit ihm telefonierte, war er noch recht guter Dinge, wenngleich gesundheitlich angeschlagen. Der gläubige Katholik äußerte sich besorgt über die Situation in der Kirche besonders hierzulande, über liturgische Experimente und mangelnden Glaubensgeist bei vielen Hirten und Oberhirten.

Hans Tantow wirkte seit 1995 viele Jahre lang als ehrenamtlicher Mitarbeiter und Ferienhelfer bei uns in Münster im KOMM-MIT-Jugendverlag und unserem gemeinnützigen Christoferuswerk, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt. Er fuhr drei bis viermal im Jahr für einige Wochen von Sandhatten aus zu unserem „christlichen Kibbuz“, um bei der vielfältigen Arbeit mitzuhelfen.

Hans arbeitete in fast allen Sparten mit (Redaktion, Versandarbeit, Korrektur, Computer, Infostände), vor allem handwerklich war er als Innenarchitekt sehr begabt. Er zimmerte standfeste Holzregale, die seitdem zehntausende unserer Bücher beherbergen, ebenso Schreibtische und Ablageflächen.

Er verstand sich gut mit alt und jung, mit jugendlichen Praktikanten und Ferienhelfern ebenso wie mit älteren ehrenamtlichen MITarbeitern, z.B. unser Rentnerin Ursula Reinsch.

BILDER: Hans Tantow mit einigen jungen Frauen aus unserem Team

Hans erreichte mit 86 Jahren (geboren ist er am 18. Mai 1934) genau dasselbe Alter wie unser am 10.9.2002 verstorbener Schriftsteller und Verlagsgründer Günter Stiff, der bereits 1971 auch unser Christoferuswerk ins Leben gerufen hatte.

Beide Männer verband neben ihrer tiefen katholischen Gläubigkeit eine starke Prägung durch die Jugendbewegung: Günter erlebte seine Gymnasialzeit im Bund „Neudeutschland“, einem von Jesuitenpatres geführten Verband in der deutschen Jugendbewegung, die in der Vorkriegszeit hunderttausende katholischer Schüler mit großen Idealen begeisterte und im Glauben festigte. (Zum Thema Jugendbewegung hier weitere Infos: https://charismatismus.wordpress.com/category/jugendbewegung-wesen-ideale/)

Echt Jugendbewegte waren geistig anspruchsvoll, aber zugleich anspruchslos und bescheiden in ihrer Lebensführung, jedem Luxus abhold und zudem sehr naturverbunden; sie blieben auch im hohen Alter gleichsam „jugendfrisch“ mit Herz und Verstand, voller Einsatzfreude und Idealismus.
Genau dies konnte ich besonders stark bei Günter Stiff, aber auch bei Hans Tantow erleben, ähnlich auch bei anderen Freunden, die von der Tradition der Jugendbewegung persönlich geprägt waren.

Hans diente bereits im kindlichen Alter als Ministrant, später leitete er acht Jahre lang eine Fahrtenjungengruppe. Für Jugendbewegte und Pfadfinder gehörte „Fahrt und Lager“ zum Programm, dazu Spiel und Sport, Natur und Gesang, Lagerfeuer-Romantik und Waldläuferkunde etc.

BILD: Günter Stiff mit einer jüngeren und einer älteren MITarbeiterin in unserem Innenhof

Im Vergleich zum verwandten Pfadfindertum war die Jugendbewegung stärker geistig ausgerichtet, gleichsam „philosophischer“ geprägt. Typisch daher auch, daß sich Hans Tantow dem dänischen christlichen Existentialisten Kierkegaard und dem Dichter Hermann Hesse verbunden fühlte.

Jugendbewegte waren erfüllt von einer „Sehnsucht nach dem Absoluten“, einem Sich-Ausstrecken nach den großen Idealen unseres Da-seins, von den tiefen Fragen nach dem So-sein von Mensch und Welt, von Zeit und Ewigkeit. Als gläubiger Katholik fand Hans seine Antworten in der christlichen Botschaft, die uns Heilszuversicht und Trost verleiht über den Tod hinaus.

Von diesen hoffnungsfrohen Gedanken war bei aller Trauer und Wehmut auch die Totenliturgie für Hans Tantow auf dem Friedhof von Kirchhatten geprägt. Das Requiem und die Beisetzung erfolgten im überlieferten lateinischen Ritus gemäß dem Wunsch des Verstorbenen, dem die Tradition der Kirche immer ein Herzensanliegen war, auch in gottesdienstlicher Hinsicht.

BILD: Klassische Liturgie mit Sarg und Porträtbild in der Friedhofskapelle

Pater Martin Linner von der Ordensgemeinschaft „Diener Jesu und Mariens“ (SJM) feierte die hl. Messe und hielt eine glaubenstiefe Predigt, sein Mitbruder Manfred Hiener diente als einer der Ministranten.

Gemeinsam mit unserer CF-Autorin und Familienmutter Cordula Mohr aus Rheine fuhren wir nach Kirchhatten, um unserem früheren freien MITarbreiter das letzte Geleit zu geben und für ihn zu beten in der frohen Zuversicht, daß GOTT die Sehnsucht seines Herzens erfüllen möge in der unvergänglichen Freude des Himmels.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


Ergreifender „Tag der Heimat“ in Münster mit dem CDU-Politiker Josef Rickfelder

Von Felizitas Küble

Der „Bund der Vertriebenen“ (BdV) in Münster beging am Sonntag, dem 11. November, im Rüsthaus des historischen Rathauses den jährlichen „Tag der Heimat“ mit einer Gedenkstunde und mehreren Ansprachen, darunter einer Rede des früheren nordrhein-westfälischen CDU-Landtagsabgeordneten Josef Rickfelder (siehe Foto), der schon mehrfach als Gast an dieser Veranstaltung teilgenommen hat.

Dabei hätten ihn vor allem, so sagte er, „die Volkstänze und Heimatlieder berührt“, die er sonst „nirgends zu sehen und zu hören“ bekommen habe.

Zudem erinnerte der CDU-Ratsherr an mehrere geschichtsträchtige Daten in diesem Jahr: 70 Jahre Charta der Heimatvertriebenen, 75 Jahre Kriegsende, 30 Jahre Wiedervereinigung.

Der frühere Polizeibeamte Rickfelder fügte hinzu: „Die Erinnerung an die Heimat bleibt ein Leben lang. Nicht umsonst gibt es heute in der Bundesregierung und auch im Land Nordrhein-Westfalen ein Heimatministerium.“

Er erwähnte die „schrecklichen Verbrechen“ der Nationalsozialisten, aber auch das „das erduldete Leid der Heimatvertriebenen“. Rickfelder zitierte aus ihrer Charta von 1950 und bezeichnete die dort erwähnten Aufgaben als erfüllt und gelungen:

„Die Heimatvertriebenen verzichten auf Rache und Vergeltung…Die Heimatvertriebenen helfen durch harte und unermüdliche Arbeit beim Wiederaufbau Deutschlands und Europas.“

Abschließend erklärte der CDU-Politiker den Anwesenden:

„Sie waren und sind Vorbilder für gelungene Integration, für menschliche Größe im Verzicht auf Rache und Vergeltung. Gerade in der heutigen Zeit würden uns diese Eigenschaften bei dem Miteinander in unserer Gesellschaft sehr helfen. Insoweit können wir selbst 75 Jahre nach Flucht und Vertreibung noch von Ihnen lernen.“

Die Gedenkveranstaltung im Rathaus wurde von der in Danzig geborenen Roswitha Möller (siehe Foto) moderiert – sie ist seit Jahrzehnten Vorsitzende des BdV (Bund der Vertriebenen) in Münster.

Dietmar Schulmeister hielt eine erschütternde Rede über das tragische Schicksal der von Stalin grausam verfolgten Rußlanddeutschen in der Sowjetunion. Auch ihre Verfolgung, die noch Jahrzehnte nach dem 2. Weltkrieg unter kommunistischer Herrschaft fortgesetzt wurde, ist in der deutschen Geschichtsdiskussion weitgehend unter die Räder geraten und wurde verdrängt.

Freundliche Grußworte der Stadt Münster übermittelte der kürzlich wiedergewählte CDU-Ratsherr und Rechtsanwalt Stefan Leschniok (siehe Foto), der sich seit langem engagiert für die Belange der deutschen Heimatvertriebenen und Aussiedler einsetzt.

Alexandra Ridder (siehe Foto) sorgte in gelungener Weise für die musikalische Begleitung mit ihrem Akkordeon, beginnend mit dem bekannten christlichen Lied „Amazing Grace“ aus Amerika.

Im Laufe der Gedenkstunde, in welcher es auch eine Totenehrung gab, wurden Heimatlieder aus Ostpreußen, Pommern, Westpreußen, Schlesien und dem Riesengebirge sowie „Kein schöner Land“ gesungen – und zuguterletzt stehend und feierlich unsere Nationalhymne, die dritte Stophe des Deutschlandliedes.

Danach folgte der traditionelle Gang zum Denkmal der Vertriebenen am Servatiiplatz in Münster.


Linksradikale Randale gegen den Kreuze-Gebetszug für das Leben in Münster

Von Felizitas Küble

Am Samstag, dem 10. Oktober 2020, veranstaltete der Verband „EuroProLife“ den 18. Gebetszug für die ungeborenen Kinder in Münster.

Die von meditativen Gesängen geprägte Lebensrechtler-Prozession wird seit 14 Jahren massiv von linken und radikalen Gruppen gestört und teils auch blockiert, so daß die Teilnehmer ihr Versammlungsrecht nur durch die Hilfe von Hundertschaften Polizeibeamter wahrnehmen können.

Die Kundgebung beginnt stets auf dem Aegidii-Kirchplatz in der Innenstadt von Münster mit einer Ansprache des Veranstalters Wolfgang Hering aus München.

Dabei betonte er erneut, daß es sich nicht um eine politische Demonstration oder einen „Marsch“ handle, sondern um einen Gebetszug mit Fürbitt-Charakter. Um unsere Trauer für die getöteten Ungeborenen zu verdeutlichen, würden weiße Holzkreuze durch die Straßen der Stadt getragen.

BILD: Die Mauer der Aegidii-Kirche wurde von Chaoten mehrfach mit Parolen beschmiert, hier „Gegen 1000 Kreuze“

Der EuroProLife-Leiter berichtete aus seiner Gesprächserfahrung über die inneren Leiden der Frauen nach einer Abtreibung, die sich teils noch nach vielen Jahrzehnten in erschütternder Weise bemerkbar machten.

Nicht dieser Gebetszug „klage an“, sondern das eigene Gewissen. So könne man sich teils auch den erbitterten Widerstand gegen diese Kreuze-Initiative erklären.

An der diesjährigen Pro-Life-Prozession nahmen ein halbes Dutzend katholische Geistliche aus Westfalen teil, Gemeindepriester ebenso wie Ordensleute.
Auch Vertreter von Lebensrechtsverbänden beteiligten sich, darunter Reinhard Dörner vom Kardinal-von-Galen-Kreis sowie Cordula Mohr (siehe Foto), ALFA-Vorsitzende des Münsterlands und CDL-Vorständlerin in NRW.

Sowohl bei der Kundgebung wie beim Gebetszug wurde von Veranstalter und Teilnehmern auf den Corona-Mindestabstand von 1,5 m geachtet. Das Maskentragen wurde von Herrn Hering empfohlen, doch da die Versammlung im Freien stattfand, bestand keine Verpflichtung dazu.

Schon kurz nach dem Start der Prozession, die durch die City Münsters und an mehreren Kirchen sowie an der Synagoge vorbeiführte, begann das Schrei-Konzert der Linksradikalen. Wie jedes Jahr ertönte wieder der Dauerspruch: „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat.“

Es ging aber noch dreister: „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“. Dieser wüste und makabre Slogan wurde auch auf Plakaten herumgetragen (siehe Foto oben mit einer Antifa-Aktivistin).

Auch die anderen ständig gegröhlten Parolen wiesen ein unterirdisches Niveau auf, darunter die seltsame Eigenwerbung: „Kondome – Spirale – Linksradikale!“ oder: „Wir sind die Perversen, wir gehen euch auf die Nerven!“ – Minutenlang riefen die Chaoten im Chor: „Halt die Fresse!“, obwohl der Gebetszug sich auf sanfte Gesänge beschränkt hat.

Neben staatsfeindlichen „autonomen“ Gruppen beteiligte sich vor allem die Linkspartei und deren Solid-Jugend mit zahlreichen Fahnen an den Protesten – hier z.B. mit diesem Transparent (Für ein selbstbestimmtes Leben), das den Untertitel trägt: „Stoppt den Marsch der Frauenfeinde!“

Zwischendurch gab es einige Rangeleien mit der Polizei, wenn die Beamten gewalttätige Störenfriede auf dem Boden festhielten – während die Lebensrechtler ruhig und besonnen mit ihren Kreuzen weiterzogen (siehe Foto).

Der Gebetszug erregte großes Interesse und Aufmerksamkeit zahlloser Passanten, die verwundert die „Ereignisse“ verfolgten und sich wohl die Augen rieben, warum eine harmlose Prozession von linken Randalierern derart angegriffen wird.

Teils kamen Kellner und Geschäfte-Inhaber aus ihrem Laden heraus und staunten fassungslos über diese Vorgänge, zumal die radikalen Abtreibungsbefürworter mit ihrem staatsfeindlichen Parolen gewiß keine Sympathie von normalen Bürgern gewinnen können (und als Provokateure wohl auch gar nicht wollen).

Der Gebetszug erinnerte sodann an Kardinal von Galen, den seliggesprochenen Oberhirten von Münster, der sich der NS-Diktatur widersetzte und das Menschenrecht auf Leben gegen die Nazi-Euthanasie einforderte (siehe Foto mit einem Galen-Porträt).

Der Gebetszug endete auf dem Domplatz in der Nähe des Denkmals dieses heldenhaften Bischofs, wobei hier die Proteste der Linken und Antifa-Aktivisten noch heftiger wurden. Teils rüttelten und zerrten die Störeran den Absperrgittern, die sie durchbrechen wollten, aber die Polizeipräsenz war stärker und ziemlich energisch im Auftreten (siehe dieses Foto mit hunderten Beamten auf dem Domplatz).

Unserem Veranstalter Wolfgang Hering wurde in der Ludgeristraße von einem Gegner mit der Faust aufs Ohr geschlagen.

Dieses letzte Bild hat wohl gewissermaßen Symbolcharakter: Wir sehen hier das eindrucksvolle Galen-Denkmal, wobei der Kirchenmann gleichsam mahnend in Richtung der Abtreibungsfanatiker zeigt – und neben ihm steht ein Polizist. (Der „Nebel“ stammt übrigens von den vielen Stink- und Platzbomben, mit denen die Linksradikalen gerne um sich warfen.)

Einst verteidigte der Kardinal das Lebensrecht der bedrohten Behinderten – und diesmal beschützte die Polizei die Versammlungsfreiheit der Lebensrechtler in Münster.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Linksradikale störten Lebensrechtsprozession

Rund 30 Linksextremisten haben am vergangenen Samstag versucht, in München einen friedlichen Gebetszug von rund 100 Lebensrechtlern zum Erliegen zu bringen.

Medienberichten zufolge musste die Polizei mit dem Einsatz des Schlagstocks drohen, nachdem Randalierer die Prozession blockiert bzw. ihr den Weg versperrt haben.

Zahlreiche Linksradikale wurden vorübergehend festgenommen. Anschließend hagelte es Anzeigen wegen Widerstands gegen die Polizei und tätlichen Angriffen auf Beamte.

Bei dem Gebetszug sollen über 300 Polizisten im Einsatz gewesen sein, um das Demonstrationsrecht der Initiative „EuroProLife“ zu schützen.

Am kommenden Samstag (10.10.) findet derselbe Marsch der Lebensrechtler auch in Münster statt – Radikale Abtreibungsbefürworter haben bereits mit den bei ihnen üblichen Randalen gedroht.

Quelle: ALFA-Newsletter


Münster: Lebensrechtler-Gebetszug am 10.10.

Nachdem die Kreuze-Aktion für das Leben (Prozession mit weißen Holzkreuzen) in Münster Mitte März wegen der Corona-Krise abgesagt wurde, findet der Gebetszug nun am Samstag, den 10. Oktober 2020 statt.

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist dscf0960.jpg.

Die Initiative von „Europrolife“ aus München beginnt wie jedes Jahr mit einer Kundgebung auf dem Kirchplatz von St. Aegidii unweit des Domes um 14,30 Uhr. Danach gibt es eine Prozession mit Gebeten, Liedern und stillen Pausen durch die Innenstadt Münsters mit dem Ziel Kardinal-von-Galen-Denkmal auf dem Domplatz.

Seit über 10 Jahren wird dieser friedliche Gebetszug von linksradikalen Randalen gestört und oft auch behindert, so daß die Lebensrechtler ihr Versammlungsrecht nur mit Hilfe eines massiven Polizeischutzes ausüben können.

Auch in diesem Jahr haben fanatische Aktivisten wie z.B. das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ (Abtreibung ist aber Fremdbestimmung über andere!) wieder zu Protesten aufgerufen. Die Gegner treffen sich am selben Samstag um 15 Uhr auf dem Prinzipalmarkt an der Lamberti-Kirche.

BILD: An dem Gebetszug mit weißen Holzkreuzen in Münster beteiligen sich jedes Jahr auch katholische Geistliche (hier ein Pater der Petrusbruderschaft)


Münster: RA-Drohung gegen den Hindu P. Lohani aus Indien wg. AfD-Mitgliedschaft

Pressemitteilung der AfD Münster:

Am 13.9. wurde unser AfD-Mitglied Prakash Chandra Lohani auf der Liste AAA in den Integrationsrat gewählt. Vier Tage später wird ihm mit Schreiben von RA Matthias Hermanns aus Münster und Herrn Sisir Gupta der mögliche Ausschluß aus der Gruppe mitgeteilt.

Auch wird Herr Lohani bedroht und aufgefordert, sein Mandat zurück zu geben.

Als Grund wird seine Mitgliedschaft in der AfD angegeben. Dieser war er beigetreten, weil er als Hindu aus einem Kulturkreis stammt, der jahrhundertelang Erfahrungen mit moslemischem Kolonialismus und Religionsterror zu erleiden hatte.

BILD: P. Lohani (links) mit Martin Schiller (AfD-Sprecher in Münster)

In dem Schreiben an Herrn Lohani werden einige Äußerungen aus Parteiprogrammen der AfD und einzelner Persönlichkeiten aus anderen Bundesländern zitiert. Diese Zitate unterlegt die Kanzlei mit  Interpretationen.

Zudem hat Herr Lohani nie angeboten, sein Mandat zurück zu geben.

Weiterhin wird mit einer „medialen Schlammschlacht“ gedroht und die berufliche Zukunft wird in Frage gestellt.

Sodann liegt hier ein Bestechungsversuch vor. Würde Herr Lohani das an ihn gerichtete Angebot annehmen, machte er sich strafbar. Strafanzeige gegen Herrn Gupta sowie gegen Herrn Hermans wegen Beihilfe behält Herr Lohani sich deshalb vor. Zuvor waren derlei Drohungen und Bestechungsversuche ausschließlich verbal an Herrn Lohani herangetragen worden, aber von diesem nicht ernst genommen.

Auch wird Herr Lohani eine Beschwerde über RA Matthias Hermanns bei der Rechtsanwaltskammer Hamm einreichen.


Film „Unplannend – was sie sah, änderte alles“

Besprechung von Prof. Dr. Paul Cullen

Die Uraufführung des Kinofilmes „Unplannend“ erfolgte in Deutschland am 3. September im Cinestar-Kino Fulda.

Dieser Film von Chuck Konzelman und Cary Solomon mit Ashley Bratcher in der Hauptrolle erzählt die wahre Geschichte der Texanerin Abby Johnson. Einst aus idealistischer Überzeugung die jüngste Direktorin einer Planned-Parenthood-Klinik, war Johnson von einer Abtreibung, der sie beiwohnte, so schockiert, dass sie ausgestiegen und inzwischen eine der bekanntesten Befürworter des Rechts auf Leben weltweit geworden ist.

Zunächst wirkt dieser Film wie eine typische amerikanische Familiengeschichte, bis man nach und nach in die Welt hinter den Kulissen bei Planned Parenthood, dem größten Abtreiber in den Vereinigten Staaten und eng verbunden mit Pro Familia hier in Deutschland, hineingeführt wird.

Nichts wird verschönert, weder die Brutalität der Abtreibung, ob chirurgisch oder medikamentös, noch die Kaltherzigkeit des Konzerns.

In einer Schlüsselszene erklärt Cheryl, Abbys Chefin, dass –  obwohl sich Planned Parenthood als Non-Profit-Anbieter von Frauengesundheits­leistungen wie Krebsvorsorge und Verhütung präsentiert –  die Abtreibung den Kern ihres Geschäftsmodells bildet, ähnlich der McDonalds-Kette, die mit Hamburgern kein Geld verdiene, sondern mit Zusatzprodukten wie Pommes und Getränken.

„Unplanned“ geht unter die Haut. Sie zeigt eine Wirklichkeit, die so gut wie nie in der Öffentlichkeit beleuchtet wird, obwohl mindestens jede fünfte Frau sie am eigenen Leib erfahren hat. Unbedingt sehenswert – nicht nur für Lebensrechtler!

Der Film, der in März 2019 in den USA in die Kinos kam, entwickelte sich dort zum Überraschungserfolg und spielte mit 21 Mio. US$ fast das Vierfache der Produktionskosten von 6 Mio. US-Dollar ein.

Symptomatisch für die Mainstream-Rezeption des Films sind Ratings auf der Kino-Webseite „Rotten Tomatoes“ – während professionelle Kritiker dem Film nur 4 von 10 Punkten gaben, war das Publikum mit 9 von 10 Punkten deutlich begeisterter.

BILD: Prof. Cullen bei einem seiner bioethischen Vorträge – hier in Rheine

Außerhalb der USA erwies es sich  –  teilweise wegen Einschüchterungsmaßnahmen von Abtreibungsbefürwortern, teilweise wegen Unwilligkeit der Kinoketten  – als schwierig, den Film einem breiten Publikum bekannt zu machen.

Deshalb hat die Stiftung Ja zum Leben bereits vor dem offiziellen Start 1000 DVDs an Multiplikatoren in Deutschland verteilt mit der Bitte, öffentliche Darstellungen privat zu organisieren.

In Münster werden beide Wege versucht. Mit Hinweis auf die Tatsache, dass der Film bereits am 16. Oktober auf DVD bzw. BluRay erscheinen wird,  hat das CINEMA an der Warendorfer-Str. mitgeteilt, dass ein Abspiel für dieses Kino nicht in Frage komme. Eine Antwort vom Cineplex/Schlosstheater steht noch aus. Bemühungen, eine Vorführung an anderer Stelle zu organisieren, sind im Gange.

Unser Autor Prof. Dr. Paul Cullen aus Münster ist Mediziner und Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“

 


Mord(s)fantasien von Grün bis Linksradikal: Faschisten „aufhängen“ und Nazis „töten“

Von  Felizitas Küble

Jonas Stickelbroeck, Sprecher der Grünen Jugend Krefeld, twitterte in typischem Genderdeutsch nach einer Anti-AfD-Polemik den Spruch “Was Faschist*innen eigentlich verdient hätten“ und darunter ein Foto von sieben aufgehängten, mutmaßlich toten Menschen. (Näheres dazu hier: https://www.sebastian-muenzenmaier.de/gruener-jonas-stickelbroeck-will-afd-faschisten-aufhaengen)

Hier in Münster agitieren Linksradikale noch direkter und dreister:

Anfang der Woche sah ich hinter dem Hauptbahnhof am Bremer Platz zwischen einem (extra hochgeklappten?) Plakat der Linkspartei und einem Plakat der Grünen diesen Aufruf: „Nazis töten“.

Am gestrigen Freitag war das „mörderische“ Plakat endlich verschwunden – vermutlich von der Polizei oder dem Ordnungsamt entfernt (siehe 2. Foto).

An einem anderen Platz der Innenstadt  – ca 1 km davon entfernt –  fiel mir schon vor einigen Wochen diese beschmierte Hauswand auf (3. Bild):

Ganz links heißt es AFD BOXEN  – dazwischen ein Fenster und dann: NAZIS TÖTEN  – erneut ein Fenster und rechts davon FCK AFD.
Folglich sind mit den „Nazis“ offenbar AfD-ler gemeint, was letztlich ein Mordaufruf gegen die Anhänger dieser Partei darstellt.

Die gewaltverherrlichenden Parolen wurden (vermutlich vom Hauseigentümer) mit weißer Farbe übermalt und verwischt, doch die schwarze Graffiti-Farbe war trotzdem noch zu erkennen.

 

 

 

 

 


Münster: Bahnhofsumfeld von Gewalt, Drogen und Kriminalität geprägt

Seit einigen Monaten gilt der Bereich rund um den Bahnhof in Münster aus polizeilicher Sicht als Kriminalitätsschwerpunkt. Dies ergab eine Anfrage der AfD im Landtag von NRW.

Jede siebte Straftat in Münster wird im Bereich rund um den Hauptbahnhof begangen.

Die AfD in Münster erklärt: Um dem Bürgern der Stadt Münster zu suggerieren, man wolle sich der Situation annehmen, haben NRW-Innenminister Herbert Reul zusammen mit Oberbürgermeister Markus Lewe letzte Woche den Bahnhofsbereich besucht.

„Das war zur Schau gestellter Aktionismus ohne jeden Nutzen für die Betroffenen und ist allein dem Kommunalwahlkampf geschuldet ist“, sagte AfD-Kreissprecher Martin Schiller (siehe Foto).

„Seit Jahren ist die Situation rund um den Bahnhof bekannt. Und seit Jahren hat sich in dieser Sache nichts getan. Die CDU will hier von ihrer jahrelangen Tatenlosigkeit ablenken“, so der Kreissprecher weiter:

„Die Kaufleute im Bahnhofsbereich leiden unter der Gewalt und dem Drogenhandel durch kriminelle Dealer. Geschäftsleute fürchten um ihre wirtschaftliche Existenz. Die Probleme, so wie sie sich rund um den Bahnhof abspielen, sind auch ein Zeichen der verfehlten Einwanderungs- und Asylpolitik.“

So lange sich in diesem Politikfeld nichts ändere, fordert die AfD daher rasche Hilfen für die betroffenen Kaufleute.

„Der Bereich rund um den Bahnhof muss mit Kameras überwacht werden. Auch muss auf der Windthorststraße eine mobile Polizeistation in Zusammenarbeit mit dem kommunalen Ordnungsdienst eingerichtet werden“, so der Vorschlag Schillers: „Nur so kann Druck auf die kriminellen Strukturen am Bahnhof aufgebaut werden.“