Münster: Anti-AfD-Demonstranten zur Polizei: „Hopp, hopp, hopp – Schweine im Galopp!“

Von Felizitas Küble

Ein aufschlußreiches Video der linksliberalen „Münsterschen Zeitung“ zeigt einige Szenen von der Kundgebung eines ultralinken Bündnisses gegen den AfD-Neujahrsempfang am 7. Februar 2020 im Rathaus von Münster.

BILD: Polizisten gewährleisten die Versammlungsfreiheit der AfD durch Sperrgitter und massive Präsenz

Unweit davon befindet sich das große Kaufhaus Karstadt. Dort in der Nähe sieht man etwa ein Dutzend Polizisten schnell in eine bestimmte Richtung laufen, wobei anzunehmen ist, daß die Beamten gerannt sind, um Sicherheit und Ordnung in der Stadt vor linksradikalen Randalierern zu schützen:

https://www.muensterschezeitung.de/Lokales/Staedte/Muenster/4122768-Liveticker-zum-Neujahrsempfang-im-Rathaus-Re-Live-Protest-gegen-die-AfD-in-Muenster

Ab Sekunde 30 (0.30 Min.) hört man bei genau diesem Vorgang nicht etwa nur einige wenige Personen, sondern einen lautstarken Stimmenchor mehrfach folgende Beleidigung gegen die Polizei skandieren:

„Hopp, hopp, hopp – Schweine im Galopp!“

Im amtlichen Polizeibericht heißt es, neben dem Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ habe auch ein „Bündnis gegen Abschiebungen“ eine Kundgebung gegen die AfD angemeldet. Auf dem Platz vor dem Rathaus sah man zudem eine große Rednertribüne des städtischen „Integrationsrats“. 

Einige Demonstranten versuchten, die Sperrstellen zu durchbrechen: „Die Polizisten setzten Pfefferspray ein, um dies zu verhindern“, heißt es in der erwähnten Meldung.

Zudem wird berichtet: „Die Polizei sicherte den Bereich des Rathauses durch Absperrungen, verhinderte ein Eindringen in den Veranstaltungsbereich und schützte mit mehreren hundert Beamten das Grundrecht der Versammlungsfreiheit und der freien Meinungsäußerung.“

Polizei-Einsatzleiter Martin Mönnighoff erklärte außerdem:

„Teilnehmer des Neujahrsempfangs wurden von einigen Versammlungsteilnehmern auf dem Weg zur Veranstaltung bedrängt, bespuckt und beleidigt. Die Beamten leiteten diesbezüglich Ermittlungsverfahren ein, zudem fertigten sie eine Anzeige wegen Beleidigung zum Nachteil eines Polizisten und sprachen drei Platzverweise aus.“

 


„Münstersche Zeitung“ desinformiert einseitig und bietet Zerrbild der Kreuze-Aktion

Von Felizitas Küble

Alle Jahre wieder fühlt sich die Münstersche Zeitung (MZ) offenbar dazu aufgerufen, die friedliche, betende und singende Schar der Lebensrechtler, die sich stets Mitte März zu einem Gebetszug in Münster zusammenfindet, durch rüde Wortwahl und unfaire Desinformation ins Zwielicht zu rücken und als „radikal“ zu verunglimpfen.  PICT0191

Die tatsächlichen Radikalen, nämlich linksextreme Chaoten, werden hingegen nicht mit derart herabsetzenden Begriffen definiert, sondern allenfalls sanft ermahnt.

Bereits im Vorjahr betätigte sich die MZ auf diese manipulative Art bzw. Abart: https://charismatismus.wordpress.com/2013/03/10/manipulation-pur-munstersche-zeitung-verunglimpft-friedliche-lebensrechtler-als-radikal-und-bezeichnet-krawall-als-bunten-protest/

Das FOTO zeigt Polizeibeamte, die den Gebetsmarsch vor ultralinken Randalen schützen

Schon der Titel des Artikels in der heutigen MZ-Montags-Ausgabe vom 24. März läßt tief blicken: „Provokation mit Madonna“  – wohlgemerkt: die christlichen Lebensrechtler werden sogleich als Provokateure diffamiert, weil sie ein  – wahrlich harmloses  – Mariengemälde mit sich trugen:

Das Bild der Jungfrau von Guadalupe (siehe Foto), einem Wallfahrtsort in Mexiko, zu dem dort seit Jahrhunderten Millionen Einheimische pilgern. Was an diesem Madonnenbild „provokativ“ sein soll, wird weiter das Geheimnis der „Münsterschen Zeitung“ bleiben.

FOTO: Ist dieses Marienbild „provokativ“?PICT0189

Auch beim Untertitel bleibt die MZ ihrer Desinformationslinie treu: „Kreuz-Zügler und deren Gegner lieferten sich Scharmützel in der Innenstadt.“

Tatsache ist, polizeilich bestätigt, daß allein seitens der Abtreibungsbefürworter gegen das Vermummungsverbot verstoßen und Übergriffe gegen Demonstranten, Passanten und Journalisten (!) erfolgten, was zu mehreren Strafanzeigen durch die Polizei führte.

Die Zeitung hingegen erweckt mit ihren beiden Überschriften den irreführenden Eindruck, als hätten erstens die friedlichen Lebensrechtler „provokativ“ gehandelt  –  und als seien zweitens beide Seiten quasi aufeinander losgegangen, obwohl die Krawalle ausschließlich von linken Chaoten ausgingen.

Auch der einleitende Satz des Artikels paßt ins gängige (Zerr-)Bild der MZ: „Auf der einen Seite die radikalen Abtreibungsgegner, auf der anderen Seite die Gegendemo: die Polizei verrichtete Schwerstarbeit, um die beiden Gruppierungen voneinander zu trennen.“  –  Sodann ist vom „lautstarken Aufeinandertreffen“ die Rede, das viele Einkaufsbummler „irritiert“ habe.

Erneut wird somit die tatsächliche Situation nicht nur einseitig, sondern direkt falsch dargestellt. PICT0133

Unklar ist auch, wie die MZ zu ihrer schlicht unsinnigen Behauptung gelangt, die Lebensrechtlerseite habe „drastische Fotos“ vorgezeigt: es gab in Wahrheit kein einziges Abtreibungsbild, sondern lediglich durchaus ansprechende Fotos, wie man sie in jedem Biologiebuch finden könnte: sie zeigen die Entwicklung des ungeborenen Babys im Mutterleib.

FOTO: Handelt es sich hier um „drastische Bilder“, wie die MZ behauptet?

Weiteren Unfug liefert die Zeitung mit ihrem lächerlichen Satz, die Abtreibungsgegner hätten am Denkmal des Kardinal von Galen „gläserne Kindersärge“ niedergelegt: es handelte sich um einen einzigen kleinen Kindersarg aus weißem Holz, der durchaus nicht gläsern war.

Im Verlauf des weiteren Berichts ist erneut davon die Rede, der Gebetszug habe es mit seinem „Auftreten“ verstanden, „zu provozieren“. Hält die MZ christliche Gebete und Gesänge etwa für „provokativ“?

Ist das JA zum Lebensrecht „menschenverachtend“?

Erst später läßt sich MZ-Autor Nils Dietrich dazu herab, die rechtswidrigen Störungen und Pöbeleien der linken Protest-Szene zu erwähnen. Typisch freilich der Schlußsatz des Beitrags, in dem die Sprecherin des „Gegenbündnisses“ das letzte Wort erhält mit ihrer dreisten Äußerung, ihre Aktion habe ein „entschlossenes Zeichen gegen menschenverachtende Ideologien“ gesetzt.

Das friedliche Eintreten für das Lebensrecht eines jeden Menschen, ob geboren oder ungeboren, gesund oder behindert, ist also „menschenverachtend“?

Von ähnlicher „Logik“ samt linker Brille ist auch der Kommentar des MZ-Chefredakteurs Stefan Bergmann geprägt:

Mit dem Kurz-Titel „Disqualifiziert“ meint der Autor nicht etwa die Randalierer, sondern  –  aber sicher doch  –  die betende Schar der Lebensrechtler.

Als vermeintlichen Grund dafür wird vorgeschoben, daß deren Organisator Wolfgang Hering (der in der MZ unrichtig als „Klaus“ Hering bezeichnet wird) einen Zusammenhang zwischen Abtreibung und NS-Euthanasie herstellte (womit er grundsätzlich durchaus recht hat, denn die getöteten Kinder im Mutterleib sind schließlich keine „Opfer zweiter Klasse“).

Nachdem der Herr Chefredakteur die Lebensrechtlerseite (die er abfällig als „die 1000-Kreuzer“ benennt) schon allein durch seine Wortwahl ins Zwielicht zu rücken versucht, rafft er sich abschließend zu einem sanfter Hinweis hinsichtlich der ultralinken Störer auf: diese sollten doch mal „ihr Verhältnis zum Rechtsstaat überprüfen“, denn der Zweck heilige nicht die Mittel.

Diese Bemerkung ist immerhin der einzige kleine Lichtblick in diesem unfairen Zerrbild, das die MZ von jenen Vorgängen am vergangenen Samstag zeichnet.

Fotos: Felizitas Küble


„Münstersche Zeitung“ verunglimpft friedliche Lebensrechtler als „radikal“ und bezeichnet Krawall als „bunten“ Protest

Manipulation pur: Wie eine Tageszeitung am heutigen Sonntag die Opfer zu Tätern umschreibt

Die Münstersche Zeitung, deren einseitige „Berichterstattung“ seit Jahrzehnten bekannt ist, hat in ihrem heutigen Online-Artikel über den Gebetszug der Lebensrechtler am gestrigen Samstag ihrem Linksdrall wieder alle Unehre gemacht:

Schon der Titel ist bezeichnend:  „1000-Kreuze-Marsch: 400 Demonstranten erheben Stimme gegen Abtreibungsgegner“. 

Warum heißt es nicht: „Lebensrechtler erheben Stimme für die Ungeborenen?“  – Weil an die bedrohten Kinder im Mutterleib nicht erinnert werden soll?  PICT0027

Sodann waren die gegen den Gebetszug Protestierenden keine „Gegendemonstranten“, sondern Randalierer, die das Demonstrationsrecht der friedlichen Christen attackierten, weshalb ca. zweihundert Polizisten nötig waren, um die Lebensrechtler vor Chaoten zu schützen.

Doch damit nicht genug: Schon im Einleitungssatz des MZ-Artikels ist sodann von „radikalen Abtreibungsgegnern“ die Rede.

Wie bitte? Die betenden und singenden Christen sind also „radikal“ – und nicht etwa die linksradikalen Krawallmacher?!

Die Randalierer werden folgendermaßen vorgestellt: „Hinter den Absperrungen werden die christlichen Fundamentalisten mit buntem und lautstarkem Protest empfangen.“

Daß die MZ sehr genau über den wahren Sachverhalt informiert ist und insofern bewußt die Sachlage unrichtig darstellte, geht aus ihrer eigenen Fotostrecke hervor, die sie gemeinsam mit ihrem Bericht veröffentlichte: PICT0165

Auf dem 6. Bild erkennt man gegen die Polizei randalierende Protestler (einer davon ist vermummt, was strafrechtlich verboten ist).   – Auf dem 29. Foto sieht man ein hochgehaltenes, gotteslästerliches Plakat der Chaotenseite: „Hätt Maria bloß abgetrieben.“ 

Wohlgemerkt: das ist also „bunter“ Protest   – und die durchweg friedlichen Lebensrechtler sind „Radikale“.

Wie gut (für die Linksradikalen!), daß es die „Münstersche Zeitung“ gibt, der es mit manipulativer Wortwahl gelingt, den wirklichen Sachverhalt komplett umzudrehen.

Der Vorgang ist umso dreister, als im Bericht selber aus der gestrigen Polizeimeldung zitiert wird, wonach die Beamten sieben Strafanzeigen gegen die ultralinken Protestler erstellten,  sechs wegen Vermummung und „eine siebte Strafanzeige wird schließlich fällig, weil ein Unbekannter in der Nähe des Bahnhofs Pyrotechnik zündet.“  –  Das war dann wohl auch ein echt „buntes“ Anliegen, wie wir annehmen?!

Die Negativ-Berichterstattung der MZ über die Lebensrechtler setzt sich dann wie folgt fort:

„Mit starren Gesichtern bemühen sich die „ProLife“-Anhänger, die Pfiffe, die Trommeln und die „Haut ab“-Rufe hinter den Polizei-Absperrungen zu ignorieren.“

Hätten die Lebensrechtler ihren Gebetszug vielleicht in Faschingslaune vollziehen sollen?  – Abgesehen davon: Wie wenig „starr“ die christlichen Teilnehmer in Wahrheit wirken, kann man an unserer Fotostrecke erkennen.

Natürlich hat die Zeitung einige Erklärungsnot, um die vermeintliche „Radikalität“ der Lebensrechtler zu belegen. Aber wer sucht, der findet: 

„Einer der Abtreibungs-Gegner hat sich demonstrativ Lärmschutz-Kopfhörer aufgesetzt. Dialog-Bereitschaft sieht sicherlich anders aus.“

Wie bitte?!  –  Chaoten stören mit ohrenbetäubendem Lärm einen friedlichen Gebetszug  – und dann wird den Opfern fehlende „Dialog-Bereitschaft“ vorgeworfen.

Wie sich ein „Dialog“ mit Krawallmachern konkret „gestaltet“, hat die Redaktion ihren Lesern freilich nicht erläutert.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

DIESER ARTIKEL wurde auch vom medienkritischen Internetportal JOURNALISTENWATCH veröffentlicht: http://journalistenwatch.com/cms/2013/03/10/munstersche-zeitung-verunglimpft-friedliche-lebensrechtler-als-radikal-und-bezeichnet-krawall-als-bunten-protest/