Regierung bleibt beim Verbot der Eizellspende

Die Bundesregierung will an dem gesetzlichen Verbot der Eizellspende festhalten. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine sog. „Kleine Anfrage“ der FDP-Bundestagsfraktion hervor (Bundestags-Drucksache 19/12407).

Darin heißt es u.a.:

„Mit dem im Embryonenschutzgesetz (ESchG) verankerten Verbot der Eizellspende hat der Gesetzgeber im Jahr 1991 eine Grundsatzentscheidung getroffen. Durch das Verbot soll im Interesse des Kindeswohls die Eindeutigkeit der Mutterschaft gewährleistet werden. Eine gespaltene Mutterschaft zwischen genetischer und biologischer Mutter würde dazu führen, dass zwei Frauen Anteil an der Entstehung des Kindes hätten.

Die damit verbundenen besonderen Schwierigkeiten bei der Selbstfindung des Kindes ließen aus Sicht des Gesetzgebers negative Auswirkungen auf dessen Entwicklung im Sinne einer Gefährdung des Kindswohls befürchten.“

Bekanntlich macht sich die FDP für eine Legalisierung der Eizellspende und der Leihmutterschaft stark. Während CDU/CSU beides ablehnen, wollen die Grünen bisher nur am Verbot der Leihmutterschaft festhalten. Bei der Eizellspende habe die Partei noch keine abschließende Position gefunden, sondern befände sich „mitten in der Debatte“, erklärte kürzlich die rechtspolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Katja Keul.

Quelle: ALFA-Newsletter


Werbe-Verbot für Abtreibungen: „Änderung des § 219a wäre verheerendes Signal!“

Gerade unter dem Aspekt der derzeitigen Debatte über eine Abschaffung oder Liberalisierung des § 219a StGB (Strafgesetzbuch) sind die neuesten Daten über erfolgte Abtreibungen in Deutschland ein Warnsignal. Im bisherigen Jahresverlauf 2017 ist deren Zahl angestiegen.

Dennis Riehle (siehe Foto), Sprecher der Bekenntnistreuen Christen in Konstanz, erklärt dazu:

„Wir dürfen nicht hinnehmen, dass sich wieder mehr Frauen dazu entscheiden, ihr Kind abzutreiben. Wir wissen um die Nöte, die angehende Mütter im Ringen um ihre Schwangerschaft austragen. Doch unser Bemühen darf nicht nachlassen, mit allen Möglichkeiten der Unterstützung, Förderung und Hilfe beiseite zu stehen, damit das bewusste Einstehen für das Kind am Ende siegt.“

Riehle fährt fort, dass Werbung für Abtreibung nicht erleichtert werden dürfe; das würde sonst jenen einen Gefallen erweisen, die wirtschaftlich davon profitieren. Abtreibung sei keine „gewöhnliche Dienstleistung“; vielmehr müsse „so oft wie möglich“ verhindert werden, daß es zu diesem Schritt komme:

„Dazu sollten auch Ärzte verpflichtet werden, statt ihnen das Recht einzuräumen, auch noch im Sinne der Abtreibung einseitig informieren zu dürfen.“

Eine Änderung des § 219a StGB, der Abtreibungswerbung verbietet, wäre daher eine „verheerende Botschaft“ gegenüber verunsicherten Schwangeren und würde die „zwar straffreie, aber moralisch noch immer höchst anstößige Abtreibung gesellschaftsfähiger machen“, sagt Riehle. 

Der Sprecher der Bekenntnistreuen Christen spricht sich anstelle einer Entschärfung von §219a für mehr Investitionen in eine unabhängige Schwangerenberatung aus: „Auch müssten die finanziellen wie personellen Angebote für Frauen, die sich trotz Angst vor der kommenden Mutterschaft für ein Kind aussprechen, deutlich ausgebaut werden.“ 

Dennis Riehle, AG Bekenntnistreue Christen KN
Martin-Schleyer-Str. 27 in 78465 Konstanz
Webpräsenz: www.bekenntnistreu-konstanz.de

 


Negativ-Rekord: Deutschland „erreicht“ die niedrigste Geburtenrate der Welt

In keinem anderen Land bleiben so viele Frauen kinderlos

Wie man’s auch rechnet: Deutschland steht vor der „bestprognostizierten Katastrophe“ (Herwig Birg) seiner Geschichte, der demographischen Überalterung und dem schleichenden Aussterben der Deutschen.

Das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) hat dazu eine neue Studie mit dramatischen Zahlen beigesteuert: Seit mehr als zehn Jahren hat Deutschland die niedrigste Geburtenrate weltweit, noch hinter Japan, dem Paradebeispiel unter den Industriestaaten für Kinderlosigkeit und Vergreisung. DSC_0199

Die Hamburger Wissenschaftler rechnen nicht mit der üblichen Kennziffer der Geburten pro Frau im gebärfähigen Alter von 15 bis 49 Jahren, die in Deutschland seit Jahrzehnten um 1,4 pendelt, ein Drittel unter der als bestandserhaltend geltenden Rate von 2,1, sondern mit der Bruttogeburtenziffer je tausend Einwohnern. Die ist in Deutschland auf 8,28 gesunken, sogar in Japan waren es noch 8,36.

Die Zahl ist aussagekräftiger als die sonst übliche Angabe der Geburtenhäufigkeit in Bezug auf die Frauen, weil sie den Kern des Problems abbildet:

Das Fehlen potentieller Mütter, die wegen der jahrzehntelangen Geburtenverweigerung durch die Generation der „Babyboomer“ und die darauffolgenden Alterskohorten gar nicht erst geboren worden sind. In keinem anderen Land bleiben so viele Frauen  –  mehr als ein Drittel  –  dauerhaft kinderlos: Noch so ein Negativ-Weltrekord.

Frauen in die Betriebe drängen ist keine Lösung

Die Schlußfolgerung von Politik und Medien aus solchen Befunden, wenn sie denn überhaupt zur Kenntnis genommen werden, ist stereotyp ökonomistisch: Frauen zur Berufstätigkeit drängen, um ihr Arbeitskräftepotential zu mobilisieren, und mehr „Willkommenskultur“ für Einwanderer, die die schrumpfenden Reihen der Arbeitskräfte und Beitragszahler auffüllen sollen. DSC_0048

„Familienministerin“ Manuela Schwesig (SPD) findet beides gut und verkündet auch gerne, daß „familienpolitische“ Maßnahmen – da meint sie vor allem „Elterngeld“ und Kita-Ausbau – ja gar nicht in erster Linie der Anhebung von Geburtenraten dienen sollen.

Daß Einwanderung keine Demographieprobleme löst, könnte sich inzwischen herumgesprochen haben. Auch Einwanderer werden schließlich älter, wenn sie – wie hierzulande tatenlos hingenommen – bevorzugt in die Sozialsysteme einwandern, retten sie diese auch nicht, sondern bringen sie noch schneller zum Detonieren.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/deutschlands-negativ-weltrekord/


Papst Franzikus würdigt die Lebensleistungen und den Glaubensdienst der Mütter

Von Christa Meves

Christa Meves

In der Generalaudienz am 7. Januar 2015 hat Papst Franziskus der Welt einen großen Dienst erwiesen. Er hat diese Generalaudienz zu einem Fanal für die Mütter gemacht:

Für alle Mütter – vermutlich nicht einmal der katholischen allein – die vor allen Dingen in Deutschland seit 40 Jahren so sehr ins Hintertreffen geraten, so sehr abgewertet worden sind, dass sich das in einer außerordentlich üblen Weise auf die Familie und ihre Gesundheit ausgewirkt hat.

Hier die wichtigsten Passagen aus diesen Aussagen:

„Jeder Mensch verdankt sein Leben einer Mutter, und fast immer verdankt er ihr viel von seiner folgenden Existenz, von seiner menschlichen und geistlichen Bildung. Ihr wird jedoch im täglichen Leben wenig Gehör geschenkt – sie erfährt wenig Hilfe und wird in ihrer zentralen Rolle in der Gesellschaft wenig gewürdigt.

Häufig wird die Opferbereitschaft der Mütter für Ihre Kinder sogar ausgenutzt, um Sozialausgaben zu sparen. Auch in den christlichen Gemeinschaften kommt es vor, dass die Mutter nicht gebührend geachtet wird, dass man wenig auf sie hört. Vielleicht müssten die Mütter, die zu so vielen Opfern für ihre Kinder bereit sind, mehr Gehör finden.Foto: Radio Vatikan

Die Mütter sind das stärkste Heilmittel gegen die Ausbreitung eines egozentrischen Individualismus. Sie sind es, die Mütter, die den Krieg, der ihre Kinder tötet, am meisten hassen. 

Ja, Muttersein bedeutet nicht nur, ein Kind auf die Welt bringen, sondern es ist auch eine Lebensentscheidung. Eine Gesellschaft ohne Mütter wäre eine unmenschliche Gesellschaft; denn Mütter wissen immer, auch in den schlimmsten Momenten, Zärtlichkeit, Hingabe und moralische Stärke zu bezeugen.

Die Mütter vermitteln häufig auch den tiefen Sinn der religiösen Praxis: In die ersten Gebete, in die ersten Gesten der Frömmigkeit, die ein Kind lernt, ist der Wert des Glaubens im Leben eines Menschen eingeschrieben.

Ohne die Mütter gäbe es nicht nur keine neuen Gläubigen, sondern der Glaube würde einen guten Teil seiner Einfachheit, seiner Tiefe, seiner Wärme verlieren.

Liebe Mütter, danke, danke für das, was ihr in der Familie darstellt und für das, was ihr der Kirche und der Welt gebt!“

Hier ist von unserem Papst ein wahres Wort gelassen ausgesprochen worden! Wie einfach wäre es, den immer mehr heraufdrohenden Geburtenschwund und die daraus resultierenden zukünftigen Existenzprobleme in unserer Gesellschaft zu stoppen: Indem durch betonte Anerkennung – vor allem von der Politik her – den Müttern wieder Ehre zuteil werden würde! DSC_0553
Ohne Mütter gibt es keine Zukunft!
Ohne Mütter erkaltet die Liebe in der Welt!

Mutterschaft ist der wichtigste, der unaufgebbarste Beruf aller Berufe!

Wir könnten bald wieder zu einer gesunden Hochachtung für die Mütter und damit zu familiärem Zuwachs finden, wenn wir nur dem gesunden Menschenverstand folgen würden. Noch heute spielen kleine Mädchen vornehmlich und langanhaltend mit Puppen.

Sie würden als junge Frauen dem gesunden ursprünglichen Wunsch nach Mutterschaft und Familie auch heute noch wieder in großer Zahl mit Freude folgen, wenn dieses neu als ein anerkannter Beruf eingerichtet werden würde, mit finanzieller Unterstützung, solange die Mutter wegen der Erziehung der Kinder aus der Erwerbstätigkeit ausscheidet  – wie auch mit einer favorisierten Hilfe zum Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit nach der häuslichen Pause und mit einer eigenständigen Rente.

Dieses Modell „Mutter als Beruf“ ist von unserem Freundeskreis bereits vor 30 Jahren entwickelt und mit Zigtausenden von Unterschriften der Regierung (damals noch in Bonn) zugeleitet worden – leider ohne jedes Echo und ohne jede Wende von dort – im Gegenteil.

Frühe Erwerbstätigkeit der jungen Mütter und die so bedenkliche Kollektivierung der Kleinkinder wurde gegen jedes Kindeswohl und mit der Minderung von gesunder Familienbildung als Folge einer kurzsichtige finanzielle Begünstigung und neuer Gesetze bis heute zu einer verhängnisvollen Weiterführung des vor 45 Jahren eingeschlagenen Trends.

Welche Hilfe nun durch Papst Franziskus! Er gibt der existenziellen Notwendigkeit von Familienbildung durch die verdiente Hochachtung der Mütter – der in später Stunde angstvoll aufwachenden Bevölkerung einen hervorragenden Anstoß.
Danke, Heiliger Vater!


Kinder gebären, ohne sie zu erziehen? – „Ich bin keine Brutmaschine!“

Von Birgit Kelle (Familienmutter und Leiterin von Frau 2000plus)

Die Betreuungsgeld-Debatte hat in ihrem Niveau einen erneuten Tiefpunkt erreicht.

Manuela Scheswig, Arbeitsministerin von Mecklenburg-Vorpommern, hat den Begriff „Gebärmaschinen“ in den Ring geworfen.

Angeblich macht die CSU uns Mütter zu solchen, wenn wir finanziell dabei unterstützt werden, drei Jahre unserem Kind zu widmen. Frau Scheswig hat offenbar gar nichts verstanden  –  dem kann geholfen werden.

Ja, wirklich skandalös, was in der Menschheitsgeschichte seit Tausenden von Jahren vor sich geht. „Heimchen am Herd“ hatte sich wohl abgenutzt als Begriff, die Mütter noch nicht weit genug beschämt, irgendwie hatte es an Wirkung verloren.

Aber da haben wir die SPD unterschätzt, da geht doch noch was auf der Diffamierungsskala. Fehlt nur noch das Mutterkreuz in der Debatte, dann sind wir definitiv ganz unten angekommen.

Frau Schwesig, Sie machen Frauen zu Gebärmaschinen. Wer darauf abzielt, dass Frauen einfach nur Kinder bekommen sollen, um sie schnellstmöglich irgendwohin weiterzureichen, der behandelt Frauen wie Brutkästen.

Da wird die Schwangerschaft zum notwendigen Übel, zur medizinisch erforderlichen Übergangsstation, die den Produktionsprozess in der Wirtschaft leider immer wieder stört.

Sie zielen doch darauf ab, dass wir Mütter nichts weiter sind als „Gebärmaschinen“, wenn Sie Mutterschaft auf den kleinsten gemeinsamen Nenner minimieren, damit wir möglichst schnell wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.“

Den vollständigen Text lesen Sie bitte hier:
http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/11708-familie-im-kapitalismus

Hollywood-Star Penelope Cruz ist begeistert von „Kind und Küche“

Penelope Cruz attends the 80th Annual Academy ...

(Foto: Wikipedia)

Die Schauspielerin Penelope Cruz hat das Mutter- und Hausfrauenglück für sich entdeckt. „Mutter zu sein ist das Schönste, was einer Frau passieren kann“, sagte der Hollywoodstar der Zeitschrift TV Movie. 

Söhnchen Leo lasse sie zwar kaum schlafen, doch sie genieße jede Minute.

Zudem freut sich Cruz an ihren hausfraulichen Begabungen:  „Ich liebe alles, was ich im Haus tun kann: kochen, putzen, waschen, Windeln wechseln. Ich bin die perfekte Hausfrau und wahnsinnig stolz darauf.“

Das is mit ein Grund, warum die 38-Jährige beruflich kürzertreten will. „Ich werde höchstens ein bis zwei Filme pro Jahr drehen„, kündigte Cruz an: „Früher habe ich ununterbrochen gearbeitet, das hat mir keinen Spaß gemacht. Ich bin lieber mit meiner Familie zusammen.“

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


US-Sängerin Pink ist von ihrer Mutterschaft begeistert

Die amerikanische Sängerin, Songschreiberin, Schauspielerin und Grammy-Preisträgerin „Pink“ ist von ihrer neuen Aufgabe als Mutter begeistert.
Im Interview mit dem Radiosender „Q 102“ schwärmte die 32-Jährige, daß sie sich jetzt viel mehr mag als früher.
Die Sängerin, deren Vorfahren aus Deutschland und Irland stammen, hatte im Juni des vergangenen Jahres ihre Tochter Willow zur Welt gebracht.

„Ich tanze viel mit Willow und bin zufriedener“, erklärte sie. Auch sei sie nicht mehr so sehr auf den Erfolg als Sängerin fixiert, seitdem ihre Tochter geboren ist.

„Jede Karriere hat ihre Höhen und Tiefen, aber selbst wenn ich nie wieder etwas veröffentlichen würde, wäre ich glücklich“, erklärte die Ehefrau des Motocrossfahrer Carey Hart. Das Paar hat sich im Jahr 2006 das Ja-Wort gegeben.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur