Polizeichef Wendt kritisiert Kontrollverlust bei der Einreise von Ankömmlingen

Einrichtung von Transitzonen wurde versäumtcsm_Vorsorge-Zivilschutz-n24_1ebd65f848

Nach der Festnahme eines terrorverdächtigen Syrers in Leipzig hat der Bundesvorsitzender der Dt. Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt (siehe Foto), die Arbeit der Sicherheitsbehörden gelobt. Gegenüber dem Nachrichtensender N24 sagte er, die Polizei habe besonnen gehandelt und alles zur Ergreifung des mutmaßlichen Täters in die Wege geleitet.

Kritisch sieht Wendt hingegen die mangelnde Identifizierung der Flüchtlinge, die seit dem letzten Jahr nach Deutschland kamen.

„Lange Zeit hatten wir einen Kontrollverlust in dieser Hinsicht“, erklärt Wendt: „Und der ist auch noch nicht beendet. So sind die Flüchtlinge zwar registriert worden, aber wir wissen in vielen Fällen nicht, wer sie wirklich sind. Insofern wäre die Einrichtung von Transitzonen, wie sie kurz diskutiert worden waren, richtig gewesen.“

Wendt im TV-Interview: http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/9257178/-das-koennen-einige-tausend-sein-.html

HINWEIS: Vor einem Jahr erklärte der Chef der Dt. Bundespolizei-Gewerkschaft, Ernst G. Walter, daß Transitzonen eine wirksame Grenzsicherung und Grenzkontrolle zur Voraussetzung haben: https://charismatismus.wordpress.com/2015/10/19/bundespolizeigewerkschaft-soll-deutschland-aus-dem-schengen-abkommen-austreten/


Polizeigewerkschaft kritisiert Bundesregierung

Um für einen Katastrophenfall vorbereitet zu sein, sollen sich Bürger mit Vorräten für etwa zehn Tage eindecken. 45074405z

DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt kommentierte die Pläne der Regierung beim Nachrichtensender N24. Mit ihrem Anliegen habe die Regierung recht. Die Menschen sollten sich Gedanken machen, wie sie für den Ernstfall sorgen und Vorräte anlegen.

Zugleich kritisierte er jedoch die Kommunikation der Bundesregierung.

FOTO: Neues Buch von Rainer Wendt: „Deutschland in Gefahr“

Dass die Pläne jetzt bekannt geworden sind, allerdings nicht im Detail und vor allem in den sozialen Netzwerken eifrig spekuliert wird, während das Bundeskabinett sich erst am Mittwoch mit dem Thema „Zivilschutz“ befassen will, zeuge von keiner überzeugenden Kommunikationsstrategie, so Wendt.

Beitrag auf N2

Quelle: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/zivilschutz-wendt-kritisiert-kommunikation-der-bundesrergierung/