Britische Studie: Öffentlich-rechtliches TV wendet sich vor allem an Linke

Eine Studie des Reuters-Institut der Universität von Oxford hat den öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland ein Ausgewogenheitsproblem bescheinigt.

Demnach wendeten sich ARD und ZDF mit ihrem Programm vornehmlich an Menschen, die sich links der Mitte verorten.

Zuschauer von RTL und dem zur selben Senderfamilie gehörenden Nachrichtensender NTV bedienten dagegen ein Publikum, das sich eher als rechts der Mitte einstuft.

Zuschauer rechts der Mitte vertrauen demzufolge auch ARD und ZDF deutlich weniger.

Diese Beobachtung bestätigt sich auch für andere untersuchte Länder, wobei in Deutschland nach Griechenland die Vertrauensdifferenz in die Öffentlich-Rechtlichen zwischen links und rechts am größten ist.

Von allen untersuchten Ländern – Griechenland, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich und Tschechien – vertrauen nur in der Tschechischen Republik mehr Rechte dem öffentlichen Sender als Linke.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2019/studie-oeffentlich-rechtliche-wenden-sich-vor-allem-an-linke-zuschauer/


Desinformation zu „Unruhen“ in Sri Lanka

Von Felizitas Küble

Gestern veröffentlichte die Online-Präsenz von N-TV einen Artikel unter dem Titel: Mob tötet Mann –  Sri-lankische Christen greifen Muslime an.“

Der erste Satz lautet sodann: Seit den mutmaßlich islamistischen Anschlägen kommt es in Sri Lanka vermehrt zu anti-muslimischen Unruhen.“ 

Wie aufschlußreich, daß die Überschrift im Falle des muslimischen Opfers sofort als sichere Tatsache behauptet, daß es sich bei den Tätern um Christen handelt.

Hingegen sind jene Terroranschläge nur „mutmaßlich“ islamistisch, bei denen es sage und schreibe 258 Ermordete und über 500 Verletzte gab.

Dabei steht fest, daß sich der „Islamische Staat“ zu diesen Attentaten bzw. Massenmorden gegen Kirchen und Christen bekannt hat – von „mutmaßlich“ daher keine Rede sein kann. Auch die nichtchristliche (buddhistisch geprägte) Regierung hat die Verantwortung von militanten Muslimen für diese Terrorakte amtlich festgestellt.

Was die Ermordung des muslimischen Mannes betrifft, so müßte der Beweis, daß es sich bei den Tätern um Christen handelt, erst einmal erbracht werden.

Immerhin gab es gerade in Sri Lanka immer wieder gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Buddhisten und Muslimen. 

Zudem steht fest, daß die Kirchenführer in Sri Lanka direkt nach den Anschlägen gegen christliche Gotteshäuser ihre Gläubigen eindringlich vor Gewalt, Rache und Vergeltung gewarnt haben.

Wo gibt es solche eindeutigen Aufrufe von islamischer Seite?

 


Volkes Stimme, Politik und Asyldebatte: Tiefe Kluft zwischen Bürger und Medien

Von Peter Helmes

Komisch, seltsam, merkwürdig!  – Solche Adjektive purzeln einem im Kopf rum, wenn man die deutschen Medien- und Politikerlandschaft betrachtet. Glaubt man ihnen, dann ist die „große Mehrheit der Deutschen“ für noch mehr Aufnahme von Flüchtlingen und für Auflockerung der Asylgesetze  – und natürlich: „von den Flüchtlingen geht keine Gefahr aus!“  – Ischjaman klar! peter-helmes-227x300

Man kann Zeitungen aufschlagen, wie man will, Radio hören, fernsehen – was auch immer man hört, ist „willkommen!“  – Und: „Wir sind stolz auf unser Land!“  – Endlich ist „Auschwitz“ überwunden! Halt Freunde, nicht übermütig werden: „Auschwitz“ ist immer, Deutschland ist zur ewigen Schuld verurteilt. Nur so erklärt sich die merkwürdige Willkommenskultur, die wir derzeit zu pflegen haben – glaubt man unseren Volksbeglückern.

Es ist wieder ´mal der viel gescholtene deutsche Stammtisch, der Salz in die Willkommenssuppe streut. Nach meiner – natürlich absolut nicht empirisch gesicherten Beobachtung – ist mindestens jeder zweite Deutsche mit der gegenwärtigen Entwicklung nicht glücklich und wittert große Gefahren. Und ich befürchte, daß diese Zahl noch wachsen wird.

Wenn erst einmal die vielen jungen Flüchtlingsmänner heimisch geworden sind und die ersten Wochen des kommenden Winters überstanden haben, werden sie sich u. a. ein „wärmendes Plätzchen“ suchen  –  und sei es zwischen den Beinen unserer jungen Frauen. Gefahren?  Die paar Vergewaltigungen sind „normal“, sozusagen ein Kollateralschaden der Einwanderung. Da muß man doch nicht gleich schreien!

Weit und breit kein Medium, kein Politiker, keine demokratische Partei, die sich dieses Themas annimmt und sich schützend vor das deutsche Volk stellt. Das ist der eigentliche Skandal! Die größten Angsthasen sitzen in der Politik und den Medien. „Grün“ gibt den Ton an, „Rot(h)“ bekleitet das Konzert, und „Schwarz“ müht sich redlich, den vorgegebenen Takt einzuhalten – koste es auch deren letzte Glaubwürdigkeit. image

Nun schauen wir uns ´mal Umfragen an, die nicht sonderlich durch die Medien laufen und über die auch die Politiker nicht reden. Da sind zum einen jene Umfragen, die ein Nicht-Offizieller startet, ob auf Facebook oder auf Blogs: Stets dasselbe Ergebnis: Überwiegende meist um 80 Prozent liegende Ablehnung weiterer ungeregelter (!) Öffnung unseres Landes, klare Zustimmung zum Asylrecht – deutsche Ordnung muß sein! – aber absolutes Nein zur Aufweichung dieses Grundrechtes!

Wie gesagt, solche Umfragen erfüllen nicht unbedingt einen wissenschaftlichen Anspruch, aber sie spiegeln die Meinung in der Bevölkerung wieder.

Genauer wird es dann bei gezielten Umfragen. Hier – ohne Kommentar – ein paar Beispiele:

Ernüchternde N-TV-Umfrage: Orbán, Merkel, Gabriel und die Flüchtlinge (N-TV / N24 vom 5.9.2015, 20:02 Uhr)

  • 1 a.) Orban (Ungarn) sagt, die Flüchtlingskrise sei ein deutsches Problem. Hat er recht?  –  Richtig … 82 %  / Falsch ….18 %
  1. b) Gabriel erklärt – „Flüchtlinge helfen Deutschland?  – Richtig…. 4 %  / Falsch… 96 %
  1. c) Hat Merkel die Flüchtlingskrise im Griff ?  –  Ja … 10 % – Nein … 90 % fahne1

(Übrigens: auch die Griechenlandkrise hatte sie nicht im Griff!)

Das ZDF hat eine Umfrage zur ZDF-Flüchtlingsgala gestartet: „Wie hat Ihnen die ZDF-Flüchtlingsgala gefallen?“

11.235 Besucher stimmten ab. Ergebnis: Gut = 2,2%  – Geht so = 3,3%  – Überhaupt nicht = 15,6%  – Ich habe gar nicht erst eingeschaltet = 78,9%

Was macht das ZDF mit dieser praktisch vernichtenden Umfrage? Ganz einfach: Das ZDF bringt eine typische Anmerkung (7.9.15): „Diese Nutzerumfrage ist nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung“

So, jetzt wissen wir´s. Es kann nicht sein, was nicht sein darf!

ZDF-Umfrage: Mehrheit ist mit Flüchtlingspolitik einverstanden

Das ZDF fragt: „Ist das Engagement der Bundesregierung in der Flüchtlingskrise angemessen?“  –  Und bietet als Vorgabe zu dieser Frage einen manipulierenden Text:

„Eine Mehrheit der Deutschen sieht das laut ZDF-Politbarometer so. Mit der Hilfe von anderen EU-Staaten rechnen hingegen nur wenige.“

Logischerweise behauptet dann das ZDF: „Der Umfrage zufolge steigt die Zuversicht, dass Deutschland die Flüchtlinge aus den Krisengebieten auch verkraften kann: 62 Prozent stimmten dem zu, im August waren es noch zwei Prozent weniger. 35 Prozent stimmten der Aussage nicht zu; im August waren es noch 37 Prozent.

Auch das von der schwarz-roten Koalition beschlossene Maßnahmenpaket zur Flüchtlingshilfe findet überwiegend Zustimmung. Mehr Sach- statt Geldleistungen für Flüchtlinge befürworten 82 Prozent. Die bisher geplanten Ausgaben von insgesamt sechs Milliarden Euro im kommenden Jahr finden 43 Prozent angemessen, 25 Prozent der Befragten ist das zu wenig. 22 Prozent halten das für zu viel.“

Wer wundert sich denn noch über solche Antworten, wenn die Fragestellung bereits manipulativ ist?

Fazit: Trau keiner Umfrage, die Du nicht selbst gemacht hast. Und mißtraue allen Behauptungen von Regierung, Opposition und Medien, die nicht „das Volk“ befragen, sondern den eigenen Laden.

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist und ehem. Bundesgeschäftsführer der JUNGEN UNION (CDU-Jugend); er betreibt die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com


Causa Limburg: n-tv-Redakteur kritisiert „Hetzjagd“ gegen Bischof Tebartz-v. Elst

Obwohl der Nachrichtensender „n-tv“ im allgemeinen die Boulevard-Sprücheklopferei gegen den Limburger Oberhirten dummdreist mitmachte („Skandal-Bischof“, „Protzbau“ etc), erschien dort am gestrigen Samstag, den 19. Oktober, ein positiv aus dem Rahmen fallender Artikel von Fabian Maysenhölder unter dem Titel „Der Bischof und seine Auszeit in Rom“.

Der angenehm sachlich argumentierende Autor schreibt einleitend: e5359dc532c2210a4bd1e232bbe4825c

„Der Limburger Bischof verweilt in Rom und wartet auf eine Privataudienz bei Franziskus. Damit ist er aus der Schusslinie und sorgt dafür, dass Nüchternheit in den Fall einkehren kann. Es ist der einzig richtige Schritt, denn eine Chance hatte der Geistliche nie.“

Es hätte freilich theoretisch auch anders laufen können, so der n-tv-Redakteur:

„Ein Bischof, der vor seinen Gläubigen nach Rom flieht, dort vom Papst zurechtgewiesen wird und seinen Posten verliert. Das war es, und das ist es noch, was viele offenbar erwarten. Die Uhren der Kirche aber ticken anders. Das wird häufig kritisiert, doch in diesem Fall ist es unbedingt notwendig. Das weiß auch Papst Franziskus.“

Der Verfasser fügt nüchtern abwägend hinzu:

„Es ist wichtig, dass Franziskus sich nicht von dieser Welle der Empörung leiten lässt. Denn bislang sind zu viele Fragen ungeklärt, um den Konflikt angemessen zu regeln – entgegen dem Eindruck, der unter der Berichterstattung über den „Protz-Bischof“ entstehen könnte. Bislang ist völlig unklar, wer in Limburg für welche Dinge Verantwortung trägt und wie gewisse Entscheidungen zustande kamen.“

Sodann erinnert der n-tv-Redakteur an ein wesentliches Prinzip des Rechtsstaates:

„Die Unschuldsvermutung ist in Strafverfahren ein wichtiges Grundprinzip: Demnach ist jeder so lange unschuldig, bis ihm das Gegenteil bewiesen wird. Dieser Grundsatz sollte auch für den Umgang mit Franz-Peter Tebartz-van Elst gelten, egal wie lange die Klärung dauert.“

Doch genau dieses grundlegende Rechtsprinzip wird von vielen Medien  –  keineswegs allein von Sensations- und Straßenblättern, sondern auch von der sog. „Qualitätspresse“  – häufig mit Füßen getreten, wenn es gilt, die eigene Bekanntheit und Auflage durch reißerische Skandalmeldungen zu steigern  – und damit eine künstliche Empörungsmaschine anzukurbeln.

Für die Opfer solch unfairer Methoden ist das freilich bitter; hierzu stellt der Autor zutreffend fest:

„Nüchtern betrachtet hatte Tebartz-van Elst nie eine Chance, nachdem die Hetzjagd auf ihn eröffnet worden war. Die wenigen Dinge, die er äußerte, wurden stets als Worte eines uneinsichtigen Bischofs von Limburg ausgelegt. Jegliche – durchaus vernünftige – Versuche seinerseits, darauf hinzuweisen, man solle doch auf gesicherte Fakten durch entsprechende Untersuchungen warten, wurden als Verzögerungstaktik gebrandmarkt.“

Foto: Dr. Bernd F. Pelz