Israel verurteilt palästinensischen Brandanschlag auf das Josefsgrab

Dore Gold, der Generaldirektor des israelischen Außenministeriums, äußerte sich am Sonntag (18.10.) zu dem Brandanschlag, den Palästinenser in der Nacht zum Freitag auf das Josefsgrab bei Nablus verübt haben. Er sagte:

„Der Anschlag von Palästinensern auf das Josefsgrab erinnert uns an die Taten der schlimmsten islamistischen Gruppierungen, von Afghanistan bis nach Libyen. Israel verurteilt diesen Angriff auf das Schärfste. Er wurde nur verübt, weil es sich um eine Stätte handelt, an der Juden beten. 

Der Brandanschlag aufs Josefsgrab zeigt deutlich, was passieren würde, wenn die heiligen Stätten in Jerusalem unter Kontrolle der palästinensischen Führung stünden. Nur der Staat Israel kann jene Stätten schützen, die allen Religionen in Jerusalem heilig sind.“

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Israel: Das Grab des alttestamentlichen Josef wurde erneut geschändet

Jüdische Pilger haben das Grab der Heldengestalt Josef (einer der Söhne Jakobs aus dem Alten Testament)  im palästinensisch kontrollierten Nablus (der biblischen Stadt Schechem) in schrecklichen Zuständen vorgefunden:

Die Gruppe der etwa 2500 Pilger erzählte gegenüber der israelischen Maariv-Zeitung, daß jüdische Bücher in der Stätte verbrannt und Möbel eingeschlagen worden sind. Der Gestank von Urin war deutlich bemerkbar und es wurden Spuren gefunden, wonach man versucht hatte, das Gebäude niederzubrennen.

Das Grab Josefs liegt am Stadtrand von Nablus, einer großen palästinensischen Stadt, die auf dem Gebiet des biblischen Schechem liegt. Dort wurde einst die Bundeslade aufbewahrt, bevor der Tempel in Jerusalem gebaut wurde.

Bevor die zweite Intifada im Jahre 2000 ausbrach, hatte Israel eine Militärbasis rund um das Grab, die jüdischen Pilgern ungehinderten Zugang zur Stätte bot. Aber als das Grab im selben Jahr von palästinensischen Mobs belagert und ein israelischer Soldat bei der Verteidigung getötet wurde, stimmte Israel zu, die Kontrolle über die Stätte der palästinensischen Autonomiebehörde zu übertragen, unter der Bedingung, daß sie beschützt wird.

Kaum waren die israelischen Soldaten abgezogen, konnten Palästinenser die Stätte stürmen und zerstören.

Jüdische Gruppen besuchen die Stätte heutzutage unter massivem Schutz der Armee. Sie haben den größten Teil der zerstörten Anlage wieder aufgebaut, aber das Grab wird immer wieder von radikalen Moslems geschändet. 

Quelle: http://www.israelheute.com