Buurmann fordert Toleranz für Nichtgeimpfte

Der Kölner Schauspieler, Regiesseur und Blogger Gerd Buurmann äußert sich in einem gestern veröffentlichten Artikel unter dem Titel „Die Politik eröffent den Gladioatorenkampf“ zur zunehmenden Polemik gegenüber ungeimpften Bürgern, etwa wenn diese öffentlich als „Abschaum“ diffamiert würden, die angeblich „mitschuld“ seien am „Tod vieler Menschen“, wie ein Comedyshow-Veranstalter behauptet habe.

Empört schreibt der Künstler dazu: „Wenn ich sowas lese, möchte ich mir selbst meine Impfung wieder aus dem Körper saugen und sie diesem Typen vor die Füße spucken.“

Grundsätzlich plädiert das FDP-Mitglied Buurmann für Respekt und Toleranz: Unabhängig davon, wie man zu der Frage der Impfung steht, ob man für die Impfung ist oder dagegen, ob man selbst geimpft ist oder nicht, ob man seine eigenen Kinder impfen lässt oder nicht, wer andere Menschen verunglimpft und entmenschlicht, steht nicht auf der richtigen Seite.

Er fährt fort: „Unabhängig von dem medizinischen Nutzen des Impfstoffs wird hier die Impfung zu einer Taufe erhoben, die überhaupt erst dafür sorgt, das jemand als Mensch anerkannt und nicht mehr als „Abschaum“ diffamiert wird. In einem solchen Umfeld ist mir nicht zum Lachen zu Mute.“

Der Autor findet diese „ganze Entwicklung erschreckend“ und erinnert an das „christliche Prinzip der Nächstenliebe“.

Abschließend schreibt er u.a.: „Es gibt keinen Grund, seinen Nächsten zu diffamieren, vor allem dann nicht, wenn man selber geschützt ist, ob nun durch eine Impfung oder durch andere Maßnahmen.“

Quelle für die Zitate: https://tapferimnirgendwo.com/2021/08/11/die-politik-eroeffnet-den-gladiatorenkampf/


„Mutter Teresa von Mithapur“: 83-jährige Ordensfrau hilft Obdachlosen in Indien

In Indien zeigt Schwester Elsie Vadakkekara, wie tätige Nächstenliebe aussieht. Die „Mutter Teresa von Mithapur“ kümmert sich seit 10 Jahren um psychisch kranke Obdachlose ihrer Stadt – und davon kann sie auch Corona nicht abhalten.

Ob Sommer oder Winter, Lockdown oder Monsunregen: die katholische Ordensfrau ist jeden Tag unterwegs, um die psychisch kranken Menschen, die in ihrem Viertel im westindischen Bundesstaat Gujarat auf der Straße leben, mit Essen zu versorgen. Gujarat gehört zu den besonders corona-betroffenen Gebieten in Indien.

„Ich kann nicht bequem in meinem Kloster sitzen und die Menschen dort draußen sich selbst überlassen“, hat Schwester Elsie gegenüber Ucanews erklärt und beklagt, dass sich auch zu „normalen“ Zeiten niemand um die psychisch kranken Obdachlosen kümmere.

Kein Wunder, dass die Nonne von ihren Schützlingen liebevoll „Mutter Teresa von Mithapur“ genannt wird. Die katholische Ordensfrau versorgt etwa 50 psychisch Kranke auf den Straßen Mithapurs. Jeden Tag legt sie in einer dreirädrigen Autoritschka gut 15 km zurück, um ihnen Essen zu bringen: Reis, Gemüse, Chapatis, Linsen und einen Wasserbeutel.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2021-05/indien-corona-ordensschwester-essen-hilfe.html


Papst bestätigt Martyrium von Sr. Aguchita

Am 22. Mai 2021 bestätigte Papst Franziskus das Martyrium der Dienerin Gottes, Schwester María Agostina López (allgemein bekannt als Aguchita).

Es geht um eine Ordensfrau, die sich vor allem um das Volk der Ashaninka bemühte, das in den Amazonasgebieten in Peru und Brasilien angesiedelt ist.

Sie wurde 1990 aus Haß gegen den Glauben von Kämpfern der Guerrillabewegung „Sendero Luminoso“ („Leuchtender Pfad“) ermordet. Die kommunistischen Rebellen terrorisierten Peru bereits seit Jahrzehnten.

Das Datum der Seligsprechung wird in Kürze bekannt gegeben.

Wie die peruanische Bischofskonferenz mitteilt, wurde Aguchita am 13. Juni 1920 in Coracora, Ayacucho, geboren. Mit 14 Jahren zog sie nach Lima, um dort die Schule der Kongregation Unserer Lieben Frau von der Nächstenliebe zu besuchen.

Aguchita trat 1941 in diese Kongregation ein, in der sie am 8. Februar 1949 ihre ewigen Gelübde ablegte. 1988 wurde sie als Missionarin in die Stadt La Florida (Junín) geschickt, wo sie trotz vieler Gefahren und Risiken blieb.

Die glaubensstarke Nonne engagierte sich für den Schutz der Ashaninka-Völker, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch Ausbeutung von Gummi und Zerstörung ihrer Wälder sowie durch Krankheit und Sklaverei dezimiert wurden. Dabei widmete sie sich besonders der schulischen Bildung junger Menschen.

Am 27. September 1990 wurde sie in der Gemeinde La Florida zusammen mit acht weiteren Einwohnern auf dem zentralen Platz der Stadt von kommunistischen Rebellen ermordet.

Quelle: Fidesdienst


Groll und Zorn sind abscheulich, nur der Sünder hält daran fest

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Jesus Sirach 27,30.28,1-7.

Groll und Zorn, auch diese sind abscheulich,
nur der Sünder hält daran fest.
Wer sich rächt, an dem rächt sich der HERR;
dessen Sünden behält ER im Gedächtnis.
.
Vergib deinem Nächsten das Unrecht,
dann werden dir, wenn du betest, auch deine Sünden vergeben.
Der Mensch verharrt im Zorn gegen den andern,
vom HERRN
aber sucht er Heilung zu erlangen?
.
Mit seinesgleichen hat er kein Erbarmen,
aber wegen seiner eigenen Sünden bittet er um Gnade?
Obwohl er nur ein Wesen aus Fleisch ist,
verharrt er im Groll, wer wird da seine Sünden vergeben?
.
Denk an das Ende, lass ab von der Feindschaft,
denk an Untergang und Tod, und bleib den Geboten treu!
Denk an die Gebote, und grolle dem Nächsten nicht,
denk an den Bund des Höchsten, und verzeih die Schuld!
.

Wie sieht die „kulturelle DNA“ der Kirche aus?

Von Reinhard Dörner

Die kulturelle DNA der Kirche hängt von zwei Faktoren ab: Da ist einerseits der Kern, das offenbarte Wort Gottes und unsere Antwort darauf als Glaube oder Ablehnung.

Andererseits manifestiert sich die DNA in äußeren Formen, um nicht zu sagen in Äußerlichkeiten. Wenn keine „Techno-Messen“ angeboten werden, interessiert manche die Kirche herzlich wenig. Es scheint aber wenig Menschen zu geben, die sich vom Kern der DNA angesprochen fühlen:
Es ist eben leichter, seinen „Glauben“ durch rhythmische Ausdrucksformen, Klatschen und emotionale Beteiligung in der Kirche zum Ausdruck zu bringen, als sich spirituell-innerlich auf das Wesen des Glaubens oder Gottesdienstes – das Wort Gottes – zu besinnen.

Als Religionslehrer wurde mir des öfteren gesagt: Wenn die Kirche keine die Jugend interessierenden Gottesdienste anbietet, muss sie sich nicht wundern, wenn die Jugend nicht kommt. Damit meinten die Schüler eben nicht spirituelle Innerlichkeit, sondern Aktionismus. Alles andere sei „langweilig“.   – „Kultur“?

Wer die Bibel liest und ernst nimmt, findet viele Stellen, in denen es heißt, dass Jesus die Menschen „lange lehrte“. Es gibt aber keine, in der es ausdrücklich heißt, dass Jesus seine Zuhörer zu „Aktionen“ aufruft außer zur Nächstenliebe – aber mit Konsequenzen. Die wichtigste: „Ändert euer Leben!“

Ist es Zufall oder Tragik, dass im Falle der gestalterischen Möglichkeiten des Gottesdienstes heute die Menschen keine Symbolhandlungen mehr mögen und der hl. Messe lieber fernbleiben oder statt dessen eine Kultur suchen, die ihnen das Heiligste verspricht und bietet?

Wäre es nicht an der Zeit, dass die Geistlichen sich ihrer Verantwortung bewusst werden und auf Show- und sonstige Einlagen verzichten und die Menschen wirklich zur Glaubenskultur führen?

Unser Autor Reinhard Dörner aus Stadtlohn ist Vorsitzender des Kardinal-von-Galen-Kreises und er leitet den Zusammenschluß petrustreuer Vereinigungen


Nächstenliebe ist die Erfüllung der Gebote

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Röm 13,8-10:

Bleibt niemandem etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt.
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Denn die Gebote Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
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Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses an. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.
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Willst Du ewig leben, so halte die Gebote!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 19,16-22:

In jener Zeit kam ein Mann zu Jesus und fragte: Meister, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu gewinnen? 
Er antwortete: Was fragst du mich nach dem Guten? Nur einer ist «der Gute».
Willst Du ins Leben eingehen, so halte die Gebote!
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Darauf fragte der Mann ihn: Welche?
Jesus antwortete: Du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen; ehre Vater und Mutter! Und: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!
Der junge Mann erwiderte ihm: Alle diese Gebote habe ich befolgt. Was fehlt mir jetzt noch?
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Jesus sprach: Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach.
Als der junge Mann das hörte, ging er traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.

Laienmissionarin Jaricot bald seliggesprochen

Die Päpstlichen Missionswerke (Missio) freuen sich über die näher rückende Seligsprechung von Pauline Marie Jaricot (1799 – 1862). Papst Franziskus hat in dieser Woche ein auf ihre Fürbitte gewirktes Wunder anerkannt und damit den Weg für die Seligsprechung geebnet.

Eine Seligsprechung  der französischen Laienmissionarin könne nun unmittelbar vor der für 2022 anstehenden 200-Jahr-Feier stattfinden.

Die Lebensgeschichte Paulines sei eng mit den Päpstlichen Missionswerken verbunden: Als 23-Jährige habe sie in Frankreich 1822 das „Werk der Glaubensverbreitung“ gegründet, das Papst Pius XI. (1922 – 39) 100 Jahre später zu „seinen“ Missionswerken gemacht habe.

Pauline Marie Jaricot wurde am 22. Juli 1799 in Lyon als Tochter eines reichen Seidenfabrikanten geboren. Nach einem Bekehrungserlebnis als 17-Jährige begann sie, ihr Vermögen an Notleidende und für religiöse Zwecke zu verschenken.

Zur Unterstützung der Mission warb sie ab 1819 für einen Missionsverein, deren Mitglieder sich verpflichteten, täglich ein Gebet zu verrichten und wöchentlich ein Geldstück zu spenden. Am 3. Mai 1822 wurde der rasch angewachsene und in Frankreich als „Lyoner Missionsverein“ bekannte Zusammenschluss offiziell als Werk der Glaubensverbreitung errichtet.

Auch eine Vereinigung der Arbeiterinnen und Dienstmädchen, das „Herz-Jesu-Sühnewerk“, geht auf Jaricot zurück, der 1826 gegründete „Lebendige Rosenkranz“ sowie ein „Kindheit-Jesu-Verein“.

Aus Sorge um das schwere Los der Arbeiterschaft kaufte sie 1845 eine Erzhütte bei Apt, die sie nach menschenwürdigen Grundsätzen führen wollte. Die Fabriksverwalter unterschlugen jedoch das Geld, worauf das Unternehmen 1852 zusammenbrach und ihr gesamtes Vermögen verloren ging. Ihre letzten Lebensjahre bis zu ihrem Tod am 9. Jänner 1862 verbrachte sie in absoluter Armut.

1922 wurde Jaricots Missionsverein zum „Päpstlichen Werk der Glaubensverbreitung“ umgewandelt. 1935 wurde sie in der Kirche Saint-Nizier in Lyon bestattet. Johannes XXIII. erklärte sie 1963 zur „Dienerin Gottes“, was eine Vorstufe für die Seligsprechung ist.

Quelle (Text / Foto): https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-05/kirche-frankreiche-mission-seligsprechung.html


Vom Islam zum Christentum: Wie die Publizistin Laila Mirzo katholisch wurde

Von Felizitas Küble

Die konservative Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT veröffentlichte am Ostermontag online einen Bericht von der aus Syrien stammenden Schriftstellerin Laila Mirzo über ihren Weg vom Islam zum christlichen Glauben: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/gott-und-ich/

Wir haben im CHRISTLICHEN FORUM in den letzten Jahren bereits mehrere Beiträge über Frau Mirzo publiziert: https://charismatismus.wordpress.com/?s=laila+mirzo

Unter dem Titel „Gott und ich“ schildert sie jetzt in der JUNGEN FREIHEIT, wie sie  – in Damaskus aufgewachsen – die islamische Gemeinschaft erlebte.

Ihr Vater war kein gläubiger Muslim, sondern Agnostiker, ihre Mutter eine „eingeheiratete“ Katholikin, aber wenig religiös, wobei sie nostalgisch noch einige christliche Bräuche pflegte. In ihrer Umgebung galt die Mutter als „verdächtig“; sie wurde nicht selten als „Jüdin“ angesehen, was dort kein Kompliment war.

Mirzos Weg zum Christentum führte weniger über die Mutter, enstand auch nicht durch ein plötzliches Bekehrungserlebnis, sondern vollzog sich schrittweise durch ihre Einsichten und Erfahrungen.

Dem Islam stand sie schon länger kritisch gegenüber – wie auch ihr früheres Buch aufzeigt, das den Titel trägt: „Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim“. Damit will sie verdeutlichen, daß ein westlich geprägter, sozusagen aus islamischer Sicht „schlechter“ Muslim ein wirklich guter, ein integriertrer Bürger werden kann. Der Untertitel des Buches lautet: „Über die Unvereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur.“

Sie schreibt nun in ihrem Bekehrungsbericht: „Das Weizenfeld meines Glaubens wurde mehre Male gepflügt, bevor die Saat aufgegangen ist und die Halme nun Ähren tragen.“

Wichtig wurde ihr dabei der gute Kontakt zu einem katholischen Priester, dessen Pfarrsekretärin sie wurde  – und die Betonung der Nächstenliebe in der christlichen Botschaft.

Mit elf Jahren war sie mit ihrer Mutter nach Deutschland gezogen, wobei durch ihre Großmutter zeitweise eine gewisse Nähe zum katholischen Glauben vermittelt wurde, die aber wegen persönlicher Tragödien (z.B. den Tod ihres ersten Sohnes bald nach der Geburt) wiederum erschüttert wurde.  Erst später fand sie allmählich zu Gott zurück und ließ sich katholisch taufen.

Abschließend schreibt die Konvertitin:

„Ich habe gelernt, daß alles im Leben einen Sinn hat. Auch wenn ich etwas nicht verstehe oder sogar als ungerecht empfinde, hat es mich doch weitergetragen und ich war danach Gott näher als vorher. Aus jeder Niederlage erwuchs eine neue, oftmals eine bessere Gelegenheit, ergab sich ein neuer Weg. Ende und Neubeginn, Tod und Leben, nichts symbolisiert diesen Kreislauf besser als das Osterfest: Die Auferstehung nach dem Tod.“


Nigeria: Ordensfrau rettete Schülerinnen und wurde von den Flammen eingeholt

Schwester Henrietta Alokha ist Rektorin des Bethlehem-Girls-College im nigerianischen Lagos; sie starb am Sonntag, dem 15. März, bei einer Explosion.

Während in der Schule ein Gottesdienst stattfand, ereignete sich eine heftige Explosion, die meilenweit zu hören war und einen Brand verursachte, der Häuser und Gebäude in der Umgebung schwer beschädigte.

Schwester Henrietta half zunächst den Schülerinnen, sich in Sicherheit zu bringen, aber als sie selbst das Gelände verlassen wollte, holten sie die Flammen ein und das Gebäude stürtzte über ihr zusammen.

Die Explosion soll sich in einer Gasverbrennungsanlage ereignet haben und durch den Aufprall eines Lastwagens auf ein Depot von Gasflaschen verursacht worden sein. Der durch die Explosion ausgelöste Brand zerstörte rund fünfzig Gebäude in der Umgebung, darunter auch die Schule.

Erste vorläufige Schätzungen sprechen von etwa fünfzehn Toten, doch es wird vermutet, dass man bei der Räumung der Trümmer auf weitere Tote stoßen könnte.

Erzbischof Martins von Lagos sagte nach dem Tod von Schwester Henrietta: „Sie hat durch ihr Opfer den höchsten Preis bezahlt, um die Sicherheit von über 300 Schülerinnen zu gewährleisten, für die sie Verantwortung trug“.

Er fügte hinzu: „Wir dürfen mitteilen, dass alle Schülerinnen gerettet werden konnten und diejenigen, die verletzt wurden, umgehend in verschiedenen Krankenhäusern in der Umgebung behandelt wurden“.

Quelle: Fidesdienst – Gemälde: Evita Gründler