Homo-Splitting: Wer schützt die Verfassung vor dem Bundesverfassungsgericht ?

Von Jörgen Bauer

Anders als in Frankreich regt sich hierzulande niemand auf, was auch daran liegt, dass uns von interessierten Kreisen  – über Jahrzehnte hinweg  – ständig weisgemacht wurde, dass Homosexualität “völlig normal” ist. Krank  – nämlich homophob  –  ist allenfalls jener, der das anders sieht.

Und weil das niemand sein möchte, sagt natürlich keiner was, zumal er fürchten muss, den Zorn “interessierter Kreise” auf sich zu ziehen und “ausgegrenzt” zu werden. Erst wenn er sich traut, mit anderen darüber zu sprechen, merkt er, dass er keinesfalls der einzige “Homophobe” ist, sondern dass das andere ganz genau so sehen. 120505393_BV_July und Mike

Das Bundesverfassungsgericht (BVG) hat mit seinem Urteil zum Ehegattensplitting für Homopaare einen weiteren Schritt in Richtung “Homo-Ehe” getan.

Das Grundgesetz privilegiert die Ehe als natürliche Lebensordnung, die es, was auch immer noch beschlossen werden mag, tatsächlich nur zwischen einem Mann und einer Frau geben kann.

Dass die natürliche Lebensordnung, ebenso wie das Grundgesetz, durch das BVG-Urteil unterminiert wird, muss das BVG  in einer Zeit des allgemeinen Relativismus und zunehmender Unverbindlichkeit nicht weiter stören. 

Weil das aber nicht folgenlos bleiben kann, müsste die Frage richtig lauten: „Wer schützt die Verfassung vor dem Bundesverfassungsgericht?”.

Jörgen Bauer aus Heidenheim ist evangelischer Christ