Neue Studie: E-Zigaretten können Lunge, Herz und Gehirn schädigen

E-Zigaretten galten lange als gesündere Alternative zu den herkömmlichen, brennbaren Zigaretten und wurden zudem als wirksame Methode zur Raucherentwöhnung vermarktet.     

Doch inzwischen sind Todesfälle nach einer vermehrter Nutzung von E-Zigaretten bekannt geworden – nach jüngsten Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) sind in den USA bislang rund 30 Menschen im Zusammenhang mit dem erhöhten Konsum gestorben.

Wissenschaftlern des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, des Instituts für Anorganische Chemie und Analytische Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Harvard Universität in Boston (USA) ist es im Rahmen einer Studie nun gelungen, neue molekularen Mechanismen zu identifizieren, weshalb der E-Zigarettengebrauch zu Nebenwirkungen an Lunge, Herz und Gehirn führen kann.

Die Studienergebnisse werden in der kommenden Ausgabe des renommierten „European Heart Journal“ veröffentlicht.

Quelle: Universitätsmedizin Mainz


Österreich: Skepsis gegenüber der Pille steigt

Unter dem Titel „Verhütung lieber ohne Hormone?“ berichtet der österreichische Rundfunk (ORF) am 20. Mai 2019 in seinem Online-Portal über die zunehmende Kritik an der Pille sowohl seitens der gebärfähigen Frauen wie auch von wissenschaftlicher Seite und in den klassischen Medien.

Der ORF schreibt: „Risiken und Nebenwirkungen wie Thrombosen, Brustkrebs und Libidoverlust seien lange verharmlost worden. Mehr und mehr Frauen entscheiden sich daher gegen die Pille.“

Zudem heißt es: „Im aktuellen österreichischen Verhütungsreport ist sie noch immer die klare Nummer eins. Doch während vor zehn Jahren noch knapp die Hälfte der Frauen im gebärfähigen Alter mit der Pille verhütet haben, sind es heute laut Report nur mehr 34 Prozent. Ähnliches lässt sich auch in den Nachbarländern feststellen.“

Dabei gehe es nicht allein um die biologisch-gesundheitlichen Nebenwirkungen, sondern auch um seelische Probleme wie Depressionen, Lust-Verlust und stärkere Selbstmordneigungen (höheres Suizidrisiko):

„Viele Frauen klagen über den Verlust der Libido und sogar depressive Verstimmungen. Seit Anfang 2019 müssen neben den bereits genannten Nebenwirkungen auch Depressionen als mögliche Nebenwirkungen im Beipackzettel vermerkt sein. Auslöser war eine dänische Studie, die einen Zusammenhang zwischen hormoneller Verhütung und einem erhöhten Suizidrisiko feststellte.“


Universitätsmedizin Mainz bietet im Juni einen fundierten Raucher-Entwöhnungskurs an

Kostenlose Infoveranstaltung am 26. Mai 2018

Um ohne Stress und große Gewichtszunahme erfolgreich Nichtraucher zu werden, bietet die Universitätsmedizin Mainz in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Spezialisten zur Tabakentwöhnung einen von den Krankenkassen anerkannten Raucherentwöhnungskurs an.

Eine kostenlose Infoveranstaltung für den Kurs findet vorab am Samstag, den 26. Mai, von 14 bis 15 Uhr, im kleinen Hörsaal des Gebäudes 207 (Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr. 1 in 55131 Mainz) statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten bei Sandra Zimmermann, Telefon 06131-17-5709 oder per Mail unter sandra.zimmermann@unimedizin-mainz.de

Mit dem Rauchen aufzuhören ist eine besonders große Herausforderung. Die Schwere der Nikotinsucht wird oft unterschätzt und so schafft es im ersten Versuch nur jeder zwanzigste alleine sein Ziel zu erreichen.

Gesetzliche Krankenkassen unterstützen das Programm

Das von der Universitätsmedizin Mainz angebotene Raucherentwöhnungs-Programm ist für erwachsene Raucher/innen ein guter Weg, das einmal gesetzte Ziel gemeinsam und ohne große Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme und Gereiztheit zu erreichen.

Erst nach einer gründlichen Vorbereitung auf ein rauchfreies Leben erfolgt die individuelle Entscheidung für den Rauchstopp. Da es leichter ist, mit dem Rauchen aufzuhören, als Nichtraucher zu bleiben, werden die Kursteilnehmer dabei unterstützt, ihre persönlichen Risikosituationen rechtzeitig zu erkennen und rauchfrei zu bewältigen.

Das Konzept wurde nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt und wird, da es den Anforderungen aller gesetzlichen Krankenkassen entspricht, von diesen finanziell unterstützt.

Der Kurs beginnt am Samstag, dem 2. Juni 2018, und findet jeweils samstags von 14 bis 16 Uhr (letzter Termin: Samstag, 30. Juni 2018) in der Universitätsmedizin Mainz statt.

Kontakt:
Sandra Zimmermann, Betriebliche Sozialberatung der Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131-17-5709 oder per Mail unter sandra.zimmermann@unimedizin-mainz.de

Quelle: Pressemeldung der Universitätsmedizin Mainz


Zur Pille „davor“ und „danach“, Frühabtreibung, Eisprung-Hemmung und gesundheitliche Nebenwirkungen

Von Dr. med. Edith Breburda

Die Medien beschäftigt heutzutage mehr denn je die Fruchtbarkeit der Frauen. Unter „reproduktiver Freiheit“ versteht man, dass die Frau selbst bestimmen kann, wann und wo sie schwanger wird.

So will man den Eisprung nach einer Vergewaltigung verhindern. Oder wenn man seine Eizellen spendet für die künstliche Befruchtung oder die humane embryonale Stammzellforschung.

Bei der Eizellspende mit Hilfe der Super-Ovulation wird die Eizellreifung zunächst unterdrückt und danach stimuliert, damit man multiple Eizellen gewinnen kann. 

Dr. Edith Breburda

Dr. E. Breburda

Das Präparat, das zur Unterdrückung der Ovulation verabreicht wird, ist ein synthetisches (künstlich hergestelltes) Hormon, das die Ausschüttung der sog. gonadotropen Hormone LH und FSH aus der Hirnanhangsdrüse hemmt.

LH und FSH steuern die Aktivität der Eierstöcke und bereiten die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos vor.

Das Präparat wird im Fall der Eizellgewinnung so appliziert, dass der Eisprung auch tatsächlich nicht stattfindet.

Führende Wissenschaftler  –   wie Dr. James Trussell, Direktor des Princeton’s Office of Population Research sowie Dr. Elizabeth G. Raymond  –   erklärten im Februar 2013, dass die Pille danach keineswegs immer den Eisprung verhindert   –  und so den Embryo an einer Einnistung hindern kann.

Frauen, die solche Präparate einnehmen, müssen darauf hingewiesen werden, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können (P. B. Craine, World’s top authority on morning after pill says women must be told it may cause abortions. 22. Feb. 2013).

Judy Norsigan, die Direktorin der US-Vereinigung „Our Bodies Ourselves“  –   einer Organisation, die sich um Frauengesundheit und deren Gesundheitsberatung kümmert  –  weist bereits 2005 im Rahmen der Eizellspende auf die gesundheitlichen Gefahren von synthetischen (künstlichen) Gestagenen hin und spricht von einer langen Liste von Nebenwirkungen, die da sind:

Ausschläge, Vasodilatation (Ausdehnung der Gefäße mit der Folge von «Hitzewallungen»), Brennen, Prickeln, Jucken, Kopfweh und Migräne, Schwindel, Haarausfall, Gelenkschmerzen, Schwierigkeiten beim Atmen, Brustschmerz, Brechreiz, Depressionen, emotionale Instabilität, Libido-Verlust, Sehschwäche,  Amnesie, Hypertonie, Anstieg der Herzfrequenz, Muskelschmerzen, Knochenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwellung von Händen, allgemeine Ödeme, chronische Vergrößerung der Schilddrüse, Leberfunktions-Abnormität, Angst und Gleichgewichtsstörungen (vgl. E-book, Verheissungen der neuesten Biotechnologien).

Einige Nebenwirkungen der Pille „davor“ führten bereits  weltweit zu unzähligen Klagen gegen den Pharmakonzern Bayer.