Afrikaner gegen Bidens Abtreibungspolitik

In einer Video-Botschaft hat eine Gruppe afrikanischer Frauen und Männer an US-Präsident Biden appelliert, die «Mexico City-Regelung» nicht abzuschaffen. Afrika brauche nicht Abtreibung, sondern Bildung und Gesundheitshilfe.

Die «Mexico-City-Policy», die auf Präsident Reagan zurückgeht und von Bush und Trump durchgesetzt worden war, hat Staatsbeiträge an Organisationen, die Abtreibung befürworten, im In- und Ausland verboten.

Präsident Biden will diese Regelung aufheben, womit Millionen Dollars an die Abtreibungslobby auch in Afrika gehen würden.

Menschenrechtsaktivistin Obianuju Ekeocha aus Nigeria bestätigt: „Afrikaner glauben stark daran, dass das Baby im Bauch der Mutter schon lebt und ein menschliches Wesen ist.“

Ekeocha erklärt, was westliche Führer dazu treibt, afrikanische Werte zu missachten:

Der Wunsch, ihre Ideologie zu propagieren, die sie für überlegen halten. Durch diese Form der ideologischen Vorherrschaft betrachten sie unsere Kulturen, die für das Leben, die Familie und den Glauben sind, als minderwertig gegenüber den westlichen ‚progressiven‘ Ideologien, vor allem in Bezug auf sexuelle Moral.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.jesus.ch/themen/gesellschaft/international/afrika/385908-afrikanische_frauen_helft_uns_aber_toetet_uns_nicht.html


Westlicher Neokolonialismus in Afrika durch Abtreibung und Verhütungspolitik

Mythos „Bevölkerungxeplosion“ führt in die Irre

Afrika wird heute wieder kolonialisiert – nicht durch Armeen, sondern durch westliche Regierungen und humanitäre Organisationen, die sexuelle Befreiung, Geburtenkontrolle und Abtreibung propagieren. Das ist die Überzeugung der Medizinerin und Autorin Obianju Ekeocha (siehe Foto).

Diese neue Form der Kolonialisierung gründe in einem Herrschaftsdenken, wie Ekeocha in ihrem Buch «Target Africa: Ideologischer Neo-Kolonialismus im 21. Jahrhundert» beschreibt, wobei auch obskure Geldströme und politische Absichten hinter viel westlicher Entwicklungshilfe stecken.

Ekeocha stammt aus Nigeria und lebt heute in London. Alles begann, als Melinda Gates, die Gattin von Bill Gates, 2012 mit einem Fünf-Milliarden-Entwurf zur Empfängnisverhütung für Afrika auftrat. Ekeocha schrieb Melinda Gates, dass sie als nigerianische Katholikin dergleichen weder wolle noch nötig habe. Was Afrikaner brauchten, seien gute Gesundheitssysteme, Nahrungsprogramme für Kinder und bessere Bildungsmöglichkeiten.

Fast alle «Hilfsprogramme» des Westens gründen auf dem Gedankengang «Klimakatastrophe – weniger Nahrung – immer mehr Menschen – Bevölkerungsreduktion ist nötig». Basierend auf dem Buch von Paul Ehrlich «Die Bevölkerungsbombe» von 1968, dessen Katastrophen-Voraussagen nie eintrafen, setzen all diese Lösungsvorschläge bei der Kontrolle weiblicher Fruchtbarkeit an.

Das habe 1994 begonnen, als auf einer Konferenz in Kairo definiert wurde, dass auch Pillen und Mittel zur Geburtenkontrolle für afrikanische Länder als Entwicklungshilfe gelten.

Obianiju Ekeocha ist Biomedizinerin und spezialisiert in Hämatologie. 2013 gründete sie «Culture of Life Africa», um die verhängnisvolle Verbindung zwischen  Abtreibungsindustrie und Entwicklungshilfe zu dokumentieren.

Die Katholikin schreibt: «Unsere kulturellen Standards sagen uns, dass eine Abtreibung ein direkter Angriff auf das menschliche Leben ist. Wenn man also eine afrikanische Frau überzeugen will, dass Abtreibung etwas Gutes sein kann, muss man ihr zuerst sagen, dass das, was ihre Eltern und ihre Grosseltern glaubten, falsch sei – und das ist Kolonialisierung.»

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.jesus.ch/themen/gesellschaft/ethik/331261-der_westen_kolonialisiert_afrika_neu.html